Wirtschaft
Schweiz

Krankenkassenprämien 2020 ohne Auswirkung auf verfügbares Einkommen

Krankenkassenprämien 2020 ohne Auswirkung auf verfügbares Einkommen

23.11.2020, 10:5323.11.2020, 10:53
Das grösste Kopfzerbrechen bereiten den Schweizerinnen und Schweizern die Krankenkassenprämien. (Archivbild)
Bild: KEYSTONE

Die Entwicklung der Krankenkassenprämien im Jahr 2020 hat keinen Einfluss auf die verfügbaren Einkommen gehabt. Der moderate Anstieg der Prämien sei durch die Entwicklung bei den Prämienverbilligungen kompensiert worden.

Das teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit. Die Prämien für die Krankengrundversicherungen sind im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 0.2 Prozent gestiegen, jene für die Krankenzusatzversicherungen um 0.1 Prozent.

Der moderate Anstieg der Prämien sei durch die Prämienverbilligungen kompensiert worden, hielt das BFS fest. Dadurch sei die durchschnittliche Krankenversicherungsprämie zwischen 2019 und 2020 insgesamt um einen Franken gesunken.

Bei den Angaben handelt es sich um eine Schätzung anhand der Prognosen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF/ETH) , da die Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) für 2020 noch nicht vorliegen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
19 Gesundheitstipps vom schlechtesten Arzt der Welt
1 / 21
19 Gesundheitstipps vom schlechtesten Arzt der Welt
«Wenn du Bauchschmerzen hast, bedeutet das, dass dein Magen etwas Öl braucht, um wieder wie geschmiert zu funktionieren. Iss viel Frittiertes und du wirst dich sofort besser fühlen!»bild: twitter ... Mehr lesen
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Emily und die Krankenkassen-Probleme
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
EZB belässt Leitzins bei 2,5 Prozent
Die Europäische Zentralbank (EZB) verzichtet trotz stark gestiegener Inflation vorerst auf eine weitere Zinserhöhung. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins bleibt bei 2,5 Prozent. Das hat der EZB-Rat bei seiner Sitzung in Frankfurt entschieden, wie die Notenbank mitteilte. Kurz vor Verkündung der Zinsentscheidung hatte die EZB bekanntgegeben, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde zum 7. Februar 2027 zurücktreten wird. Regulär wäre ihre achtjährige Amtszeit bis Ende Oktober nächsten Jahres gelaufen.
Zur Story