Schweiz
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Für einmal Good News: Krankenkassenprämien steigen 2020 kaum

Die Krankenkassenprämien steigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0.2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr, als die Erhöhung 1.1 Prozent betrug, ist dies ein moderater Anstieg. Das Bundesamt für Gesundheit führt dies etwa auf die Massnahmen zur Kostendämpfung zurück.



«Das ist eine sehr gute Neuigkeit», sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Dienstag vor den Medien in Bern. Es handle sich um einen der niedrigsten Anstiege überhaupt. Das sei eine gute, sehr ermunternde Antwort. Sie zeige, dass man gegen die steigenden Gesundheitskosten etwas unternehmen könne.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt den moderaten Anstieg auf die Massnahmen zur Kostendämpfung zurück. So brachte die Revision des Ärztetarifs Tarmed Einsparungen von 500 Millionen Franken. Zudem habe durch das regelmässige Senken der Arzneimitteilpreise seit 2012 rund eine Milliarde Franken eingespart werden können.

Berset: «Wir müssen weiter kämpfen»

Das sei allerdings noch nicht das Ende, die Arbeit sei noch nicht getan, erklärte Berset. Man müsse wachsam bleiben und dürfe bei den Anstrengungen nicht nachlassen. Die Kosten würden weiter steigen, wegen der demographischen und medizinisch-technologischen Entwicklung. «Wir müssen weiter kämpfen», sagte Berset.

Im vergangenen August wurde ein Massnahmenpaket vorgestellt, ein weiteres soll zu Beginn des nächsten Jahres folgen. Alle Beteiligten im Gesundheitswesen müssten ihre Verantwortung wahrnehmen, forderte Berset.

Luzerns Bevölkerung kommt am besten weg

Die Entwicklung in den Kantonen ist sehr unterschiedlich. Gemäss dem BAG wird in zehn Kantonen die Prämie billiger (AG, BE, BS, LU, SH, SO, SZ, VD, ZG, ZH). Für die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Luzern präsentiert sich mit einem Minus von 1,5 Prozent die beste Situation.

Die Bevölkerung in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Graubünden, Neuenburg, Tessin und Wallis wird mindestens 1,5 Prozent mehr bezahlen müssen. Am stärksten ist der Anstieg in Neuenburg mit 2,9 Prozent. In den übrigen elf Kantonen liegt der Anstieg zwischen 0 und 1,5 Prozent.

Durchschnittlich wird eine Person im nächsten Jahr 315,40 Franken im Monat für die Prämie bezahlen müssen. Junge Erwachsene werden dabei entlastet, sie bezahlen 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Monatsprämie für 19- bis 25-Jährige beläuft sich 2020 auf 265,3 Franken. Für Erwachsene steigt die Prämie im Schnitt um 0,3 Prozent auf 374,40 Franken. Bei den Prämien von Kindern ändert sich nichts, sie bleiben im Schnitt bei 98,7 Franken.

Neue Berechnungsgrundlage seit Vorjahr

Gegenüber dem Vorjahr, als die Erhöhung 1,1 Prozent betrug, ist der diesjährige Anstieg moderat. Die am Dienstag publizierten Zahlen unterscheiden sich jedoch leicht von jenen, welche das BAG im Vorjahr vom BAG kommuniziert hatte. So hatte das BAG vor Jahresfrist beispielsweise einen Anstieg um 1,2 Prozent mitgeteilt.

Diese geringen Abweichungen in den Zahlen seien auf den Systemwechsel zurückzuführen, der im vergangenen Jahr eingeführt wurde, sagte ein BAG-Sprecher gegenüber Keystone-SDA. Damals wurde für die Berechnungen zum ersten Mal die mittlere Prämie berücksichtigt. Vorher basierten die Berechnungen auf der Standardprämie.

Seit Inkrafttreten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Jahr 1996 sind die Prämien jährlich um durchschnittlich 3,8 Prozent gestiegen.

(aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ernestletrompettiste 25.09.2019 14:03
    Highlight Highlight Seit das Krankenkassen-Obligatorium fest im Gesetz verankert ist, ist der Kranken/Gesunden-Sektor mehr oder weniger zu einem "Selbstbedienungsladen" verkommen. Das gilt natürlich für die eingebildeten Kranken, für die Kranken, wie auch für die vielen Angestellten im Gesundheitswesen. Konsequenz: Jedes Jahr mehr Kosten = jedes Jahr mehr Prämien und jedes Jahr mehr Unterstützungsbeiträge durch die Kantone. Ich frage mich oft, wer zum Beispiel die Krankenkassenprämien von rund 32'000 Eritreern, die in der Sozialhilfe sind, bezahlt? Ui, Ui! Die letzte Frage hätte ich wohl lieber nicht gestellt.
  • 2r music 25.09.2019 00:06
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte einmal recherchieren welche Leistungen vom Bundesrat gestrichen worden sind. Nur zB.nach einer Fehloperation am meinen Auge wurde ich bis jetzt zum 8 mal operiert. OP ist bezahlt, Medikamente Linse musste ich selber bezahlen!!! Bis jetzt ca. 7000.- plus dem nebst dem bleibendem Augenschaden.
  • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 24.09.2019 14:47
    Highlight Highlight Wieso gute News?

    Ich als Thurgauer zahle wieder mehr.

    Wie soll das in 30 Jahren aussehen? Jährlich 1.5-3% Steigerung.

    Dann Zahlen wir 2050 fast Doppelt so viel an KK? Werden wir denn auch das nahezu Doppelte verdienen?

  • N. Y. P. 24.09.2019 14:14
    Highlight Highlight Frage :

    Gibt es Länder, wo wir revolutionäre Ansätze haben, die Kosten und Lobbys im Gesundheitsmoloch im Griff zu halten ?

    Island ? Mongolei ? Osterinseln ?
    Irgendwer ?
  • AFir 24.09.2019 13:10
    Highlight Highlight Good news? Die Prämien STEIGEN! Prozentual etwas weniger, als sonst, da es ja ein Wahljahr ist, aber sie steigen nach wie vor... und in der nächsten Legislaturperiode, wenn dann alle Lobbyisten ihre neuen (alten) Korruptionspartner haben, gleich doppelt und dreifach. Unglaublich, wie man hier wieder verarscht wird!
    • Charming 24.09.2019 16:30
      Highlight Highlight Dagegen kann mensch was tun!!! Köpfe statt Parteien wählen - leere Liste und die präferierten Namen drauf, zu finden auf lobbywatch.ch, parlament.ch, transparency.ch. 75% der jetzigen Parlamentarier/-innen verweigern die Transparenz bzgl. ihrer Mandate und Verdienste! Alles klar!?
  • mrgoku 24.09.2019 12:54
    Highlight Highlight wie lustig dass alle hier jammer alles sei nur fake und weil wahlen sind blabla. seid doch froh dass es zumindest 2020 so ist?

    und wenn ihr wollt dass die prämien richtig sinken dann hört auf wegen fingernagelbruch in die arztpraxis zu rennen...

    immer mimimi aber selber nichts dagegen tun wollen... die anderen sind immer schuld... niemand ist krank aber die kosten steigen...

    ist wie pornos schauen. keiner machts aber dort wird am meisten umsatz erzielt
    • Dynamischer-Muzzi 24.09.2019 14:25
      Highlight Highlight Du schärst aber schön alle über einen Kamm. Was ist mit den Leuten, welche Gott sei Dank fast nie krank sind und ausser dem Einbezahlen der Prämien, rein gar nichts von der KK haben? Dürfen die sich nicht aufregen?
      Das beste wäre ein allgemeines System wie in D zum Beispiel. Wer private Vorzüge haben möchte, kann sich auch gern freiwillig so versichern. Aber neeeeeee, das wird ja abgelehnt 🤦‍♂️
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 24.09.2019 14:48
      Highlight Highlight Du scheinst dich ja auszukennen :) Also mit den Pornos.
    • Das Ding 24.09.2019 16:32
      Highlight Highlight @Dynamischer-Muzzi, ich kann deine Aufregung verstehen. Mich regt es auch auf, Jahr für Jahr die selbe sachen.
      Aber in der Schweiz gilt immernoch das "Solidaritätsprinzip". Ich Zahle gerne für die Kranken und Schwachen sowie benachteiligten. Irgendwann bin ich ja selbst in dieser Situation und wäre froh wen nicht alles auf mir lastet und mir geholfen wird.
      Merken Sie sich dies.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 24.09.2019 12:21
    Highlight Highlight MeineErhöhung letztes Jahr war gut 5% (effektiv gegenüber Vorjahr)und nicht 1.1%. 1.1% waren s ja auch nur wegen geänderter Berechnungsmethode. So in etwa wie Arbeitslosenzahl anstatt Erwerbslose.
    • mrgoku 24.09.2019 12:50
      Highlight Highlight nicht jede kasse schlägt gleich auf. billigkasse schlagen immer mehr auf weil die tiefe prämie nicht haltbar ist
    • Charming 24.09.2019 16:38
      Highlight Highlight Einheitskasse wurde ja abgelehnt! Was brauchen wir 58!!! Kassen mit ihrer Infrastruktur und den horrenden Löhnen, komplett bescheuert! Zudem kann mensch mit den Spar-Versicherungsmodellen selber etwas tun! Bin seit es sie gibt bei TelMed/HMO/Hausarzt - perfekt! Trotzdem freie Arztwahl aber Achtung nicht bei allen, genau lesen! Als Chronischer und sehr kritischer Stimmbürger kann ich es empfehlen, bedingt aber, dass mensch selber Grundkenntnisse in Medizin hat, bzw. einer Medizinalperson am Telefon genau erklären kann was das Problem ist!
  • p4trick 24.09.2019 12:20
    Highlight Highlight Da werden wieder mal die gesunden abgeschröpft mit Franchise 2500. Ich zahle 8% mehr nächstes Jahr!
    • Charming 24.09.2019 16:39
      Highlight Highlight ...und Du fährst immer noch gut - eben weil Du gesund bist, freu Dich doch OMG!
  • N. Y. P. 24.09.2019 11:48
    Highlight Highlight Einfach lachhaft !

    Jetzt mache ich mir erst recht Sorgen. Tausende, Abertausende Stellen werden im Moloch Gesundheitswesen geschaffen.

    Vielleicht ist es die berühmte Verschnaufpause, bevor es wieder mit jährlich mit 3-4% weitergeht.

    Langsam "verrecken" die Familien ob dieser Prämienlast.

    Und unsere Politiker ? Jaaa, vieleicht sollten wir mal schauen.. Es könnte sein, dass die Prämien laaaangsam es bitz höch sind. Gut Ding will Weile haben.
    • Mutzli 24.09.2019 13:10
      Highlight Highlight Na ja, kommen ja noch ein paar Initiativen zur Abstimmung, die theoretisch was gegen die Kosten bzw. Belastung machen wollen.

      Aber selbst bei denen die ich unterstütze, glaub ich nicht daran, als das es viel mehr als ein Pflästerchen sein kann.

      Ich für meinen Teil trauer ja immer noch der verpassten Chance mit der Einheitskrankenkasse nach. Haben sonst alle wohlhabenden Länder, teils seit dem 19. Jhr., mit insg. besserem Kosten/Nutzen Verhältnis.

      Was solls, sind wir halt im Klub mit den USA. Deren Rekord von 17.9 % BIP fürs Gesundheitswesen haben wir ja noch nicht geschlagen. :-P
  • Dr Barista 24.09.2019 11:12
    Highlight Highlight "Good News"? Für mich wäre der Titel angebracht wenn die prämien in den nächsten JAHREN nicht steigen (oder sogar sinken würden) alles andere ist Bad News. Solange ich nicht entsprechend mehr Lohn erhalte ist jede kleine Kostensteigerung eine zu viel.
  • w'ever 24.09.2019 11:00
    Highlight Highlight aber kaum steigern ist auch steigern, oder?
  • Johannes 2003 24.09.2019 10:53
    Highlight Highlight Übertriebes doch noch mehr mit dere Benochrichtigung. Isch jo trurig wie ihr üsi krankekasse nöd schätzed 😒
  • PlayaGua 24.09.2019 10:46
    Highlight Highlight Die Prämien sollten ja kein Problem sein, wenn ich mir das Durchschnittsvermögen der Schweizer anschaue.
    • skeeks 24.09.2019 11:16
      Highlight Highlight Deshalb solltest du ja auch nicht den Durchschnitt sondern wennschon den Median anschauen.
    • Gwdion 24.09.2019 11:29
      Highlight Highlight Verteilen wir das vorhandene Vermögen so um, dass jeder Einwohner und jede Einwohnerin dieses Landes über das Durchschnittsvermögen verfügt, dann ja, würde ich Dir zustimmen.
    • PlayaGua 24.09.2019 12:09
      Highlight Highlight Ich meinte das als Kritik an den Aussagen zum Durchschnittsvermögen. Ist eher zynisch gemeint. Sorry, dass es hier nicht richtig rübergekommen ist. Siehe meinen Kommentar dort.
  • Vecchia 24.09.2019 10:29
    Highlight Highlight Seltsam...... bangt die KK-Lobby um ihre Wiederwahl?

    Ich bleib jedenfalls misstrauisch, erst recht seit ich den "Aerger der Woche" von Jacqueline Badran im letzten SonnTalk gehört habe.

    https://www.telezueri.ch/sonntalk/zuwanderung-flugticketabgabe-cvp-wahlkampf-135590433

    (ab 03.18)
    • Zyniker haben es leichter 24.09.2019 11:33
      Highlight Highlight Ja, die Lobby hat das Volk und die Leistungserbringer geschmiert um die Kosten nicht steigen zu lassen...
  • Jacques #23 24.09.2019 10:19
    Highlight Highlight Nächster Schritt - tiefere Prämien! Deutlich tiefer.

    Erst dann kann Entspannung kommen. Dankeschön.
  • schuldig 24.09.2019 10:17
    Highlight Highlight Das ist doch völlig unrealistisch?!
    Massive Kostensteigerungen jährlich ausser im Wahljahr?
    Nächstes Jahr dafür den doppelten Sprung wegen "unterschrittener Reserven"?
    • Amboss 24.09.2019 10:33
      Highlight Highlight Mal angenommen, an dieser "Verschwörung" ist etwas dran: Welche Partei profitiert davon? Wer hat es inszeniert"
    • Tjuck 24.09.2019 10:56
      Highlight Highlight Das hat doch mit dem Wahljahr nichts tun! Die Prämien werden von den Kassen festgesetzt, und nicht vom Bundesrat, und schon gar nicht von den Parteien.
    • Don Sinner 24.09.2019 10:57
      Highlight Highlight So wird es sein. Weil so bleiben die Krankenindustrie- (statt Volks-) Vertreter im Parlament - allen voran FDP-, CVP-, SVP-ler - unter dem Radar und verlieren etwas weniger Stimmen als sonst schon prognostiziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 24.09.2019 10:10
    Highlight Highlight Hier lassen sich die Prämien für 2020 berechnen:
    https://www.priminfo.admin.ch/de/praemien

    Da dies die offizielle Seite des Bundes ist, verdient auch keine Vergleichsplattform Geld mit der Dienstleistung und dadurch werden keine Kosten an die Krankenkassen weiter verrechnet.

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