Wirtschaft
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Kursgewinne an Schweizer Börse - SMI kurzzeitig über 9000 Punkte



Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag erneut mit Kursgewinnen geschlossen. Zwischenzeitlich durchbrach der Leitindex sogar die 9000-Punkte-Marke, nachdem am Vortag bereits das Niveau von 8900 Stellen zurückgewonnen worden war.

Der viel beachtete Bericht zum Arbeitsmarkt in den USA, in dem von einer weiter gesunkenen Arbeitslosenrate die Rede ist, hat die Märkte indes kaum bewegt. Und auch Griechenland beschäftigte die Märkte erst einmal weniger intensiv, nachdem am Mittwoch weitere Verhandlungen auf die Zeit nach der Volksabstimmung vertagt worden waren.

Der Swiss Market Index (SMI ) schloss 0.59 Prozent höher bei 8961.48 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) zog 0.53 Prozent auf 9092.07 Punkte an. Von den 30 gewichtigsten Aktientiteln an der Schweizer Börse schlossen 22 mit einem Kursplus und sieben mit einem Minus. Die Volatilität im Markt war nach wie vor relativ hoch.

Den grössten Kursgewinn verbuchen unter den im SMI aufgeführten Unternehmen konnte der Pflanzenschutzmittelproduzent Syngenta (+3.1 Prozent). Im breiten Markt als Tagesgewinner kann der Baustoffhersteller Sika bezeichnet werden, dessen Aktien 2.1 Prozent teurer wurden.

Auch die Credit-Suisse-Aktien legten nach dem starken Kursplus vom Vortag erneut klar an Wert zu (+2.0 Prozent). Grund dafür waren die Analysten der US-Grossbank Morgan Stanley, welche den Titel zusätzlich auf ihre Best-Ideas-Europe-Liste aufnahmen.

Auch der Ölförderdienstleister Transocean hat deutlich an Börsenwert zugelegt (+1.7 Prozent), nachdem am Nachmittag bekanntgeworden war, dass der britische Ölkonzern BP sich mit den US-Behörden auf eine Strafzahlung als Entschädigung für Schäden bei der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon geeinigt hat.

Die Zahlung soll auf 18 Jahre gestreckt werden, hiess es. Transocean hatte sich in der juristischen Aufarbeitung des Ölbohrunglücks von 2010 im Golf von Mexiko bereits im Mai 2015 mit BP sowie einer Klägergruppe geeinigt. Damals sah der Dienstleister für Ölbohrplattformen die Beziehungen zu BP auf dem Weg der Normalisierung. (sda/awp)

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