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Thomas Jordan, Praesident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, spricht an dem Jahresend-Mediengespraech, am Donnerstag, 12. Dezember 2013, in Bern. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bleibt trotz des robusten Wirtschaftswachstums und der tiefen Teuerung bei ihrer Geldpolitik im Ausnahmemodus. Sie haelt am Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken fest und belaesst den Leitzins bei 0 bis 0,25 Prozent. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

SNB-Präsident warnt

Jordan: Krim-Krise ist eine Gefahr für den Frankenkurs 



Krisen wie jene in der Ukraine verunsichern die Finanzmärkte und können die Stabilität der Weltwirtschaft gefährden. Für Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), kann es in solchen Situationen zu einem Aufwertungsdruck auf den Franken kommen.

Bisher habe sich die Krise primär auf die Finanz- und Rohstoffmärkte ausgewirkt, sagte Jordan in einem Interview in der «Basler Zeitung» vom Samstag. Zudem hätten sich die Währungen der Staaten in der Region ab- und umgekehrt als sicher geltende Währungen aufgewertet. «Wenn es gelingt, den Konflikt bald zu deeskalieren, werden die Auswirkungen beschränkt bleiben», zeigt sich Jordan optimistisch.

Die Gefahren der Krise seien aber nicht zu unterschätzen, zumal deren Herd in Europa liege. Trotz einer deutlichen Erstarkung des Schweizer Frankens musste die SNB gemäss Jordan aber nicht an den Devisenmärkten intervenieren. «Wir haben den Mindestkurs seit September 2012 nicht mehr durchsetzen müssen», betonte er. (oku/sda)

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