Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Philip Morris streicht bis zu 265 Stellen in der Westschweiz



FILE - In this July 17, 2012 file photo, Marlboro cigarettes are displayed in Montpelier, Vt. Philip Morris and Altria have ended merger talks and JUUL’s CEO is stepping down from the top post as criticism over vaping continues to intensify. The companies confirmed last month that they were in discussions, more than a decade after splitting itself into two companies. Altria has exclusively sold Marlboro cigarettes and other tobacco brands in the U.S., while Philip Morris has handled international sales. (AP Photo/Toby Talbot, File)

Bild: AP

Der Tabakkonzern Philip Morris hat eine Mitarbeiterkonsultation in der Schweiz angekündigt. Im Zuge einer Restrukturierung an den Standorten Lausanne und Neuenburg dürften etwa 265 Stellen abgebaut werden. Über die Hälfte davon soll ins europäische Ausland verlegt werden.

Ungefähr 60 Prozent der betroffenen Positionen könnten an andere Standorte in Lissabon, London oder Krakau verlegt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die betroffenen Mitarbeiter sollen bis spätestens 31. März 2020 informiert werden. Eine zweite Phase der Restrukturierung soll danach beginnen.

Gleichzeitig betonte der Tabakhersteller, dass man der Schweiz verpflichtet bleibe: «Unser globales Operations-Center und unser weltweites Forschungs- und Entwicklungszentrum werden hier bleiben», heisst es in der Mitteilung. Die Mitarbeiter der Schweizer Tochtergesellschaft Philip Morris S.A. sowie die im Rahmen eines Gesamtarbeitsvertrages (GAV) beschäftigten Mitarbeiter sind den Angaben zufolge von der Umstrukturierung nicht betroffen.

Bereits an Weihnachten 2019 machten Presseberichte die Runde, in denen von einer geplanten Umstrukturierung bei Philip Morris in der Schweiz die Rede war. Westschweizer Medien berichteten damals von der möglichen Streichung von hunderten Stellen. Das Unternehmen beschäftigt gemäss eigenen Angaben weltweit rund 77'000 Personen, über 3'000 davon in der Schweiz.

Mehr Informationen folgen

(aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das sind die reichsten Schweizer – die Blochers haben 4 Milliarden zugelegt

Die Vermögen der 300 reichsten Personen in der Schweiz sind in diesem Jahr trotz Corona-Krise gewachsen. Den Spitzenplatz belegt erneut die Familie des verstorbenen Ikea-Gründers Ingvar Kamprad. Unter den fünf reichsten findet sich neu die Familie Blocher.

Während viele Menschen aufgrund von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit um ihr Gespartes bangen, haben die 300 Reichsten der Schweiz ihren Besitzstand im Corona-Jahr weiter ausgebaut. Konkret stiegen die Vermögen insgesamt um 5 Milliarden auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel