Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Unfall in Kanada: Edelweiss streicht Flüge



Die Fluggesellschaft Edelweiss annulliert nach der Kollision einer ihrer Maschinen mehrere Flüge. Der am Flughafen von Vancouver parkierte Langstreckenflieger des Typs Airbus A340 war am Samstag von einer vorbeirollenden Maschine touchiert und beschädigt worden.

Taufe eines A340, dem juengsten Flottenzuwachs der Edelweiss Air, auf den Namen

Ein Airbus A340 von Edelweiss. Bild: KEYSTONE

Bei der Kollision wurde niemand verletzt, am Flugzeug entstand allerdings erheblicher Sachschaden, wie ein Edelweiss-Sprecher gegenüber 20 Minuten sagte. Die Passagiere konnten den Flieger demnach auf normale Art verlassen.

Die Unfallursache ist unklar. Gemäss kanadischen Medien beschädigte ein Flügel einer Boeing 787 (Dreamliner) von Air Canada das Heck der Edelweiss-Maschine. Diese war unmittelbar nach der Landung an einem Gate parkiert.

Betroffen vom Ausfall des Flugzeugs mit Platz für über 300 Passagiere sind rund ein Dutzend geplante Flüge mitten in der Ferienzeit, wie aus einer Auflistung auf der Webseite der Lufthansa-Tochter hervorgeht. Unter anderem annullierte Edelweiss bis mindestens Dienstag Verbindungen zwischen Zürich und den US-Städten San Diego und Denver aber auch den Seychellen im Indischen Ozean. Auf weiteren Flügen kommen teils andere Maschinen zum Einsatz.

Edelweiss besitzt im Langstreckenverkehr vier Airbus A340 und zwei Airbus A330. Für Kurz- und Mittelstrecken sind zehn Airbus A320 im Einsatz. Zudem steuert bei Bedarf auch die grössere Schwester-Airline Swiss Flugzeuge und Crews bei. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Flying V – das neuartige Flugzeug-Konzept der Zukunft

Stefan Lischka – Fluglotse am Flughafen Zürich

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Martin1961 09.08.2019 14:28
    Highlight Highlight Achte Dich mal auf die Markierungen am Boden: die gelben Striche sind so gelegt, dass es gut reicht. Auf gewissen Flugplätzen gibts Striche in mehreren Farben, die gelten dann für Flugzeuge mit verschiedenen Spannweiten. Wenn einer nicht dem gelben Strich nach rollt, dann wird‘s rasch knapp. Oder wenn ein Flugzeug noch nicht ganz in seine Parkposition gerollt ist, z.B. weil die Docking-Führungsanlage noch nicht eingeschaltet, für den falschen Flugzeugtyp eingestellt ist oder wenn man wegen Bauarbeiten mit dem Traktor reingezogen werden muss, dann reichts nicht.
  • tsyga 09.08.2019 06:59
    Highlight Highlight Ich staune jedes Mal, wie die Flughafenangestellten beim Pushback und auch die Piloten beim Rollen zum Start / Gate - zumindest für meine Ansicht - knapp an anderen Gegenständen vorbei rollen, und dass dabei nicht mehr passiert.. Ist ja nicht ganz so übersichtlich und "einfach" einzuschätzen wie ein Auto, so ein Flugi.. :-)

Heikle Allianz: Cassis will Privatwirtschaft verstärkt für Entwicklungsarbeit einspannen

Bundesrat Ignazio Cassis strebt eine engere Verflechtung von Entwicklungszusammenarbeit und Privatwirtschaft an. Dabei kommen für den Bund auch Unternehmen wie Nestle, Tabakfirmen und Rohstoffkonzerne in Frage.

Nestle steht seit Jahren in der Kritik, Grundwasser auf eine solch vehemente Art und Weise zu fördern, dass den Menschen in den jeweiligen Regionen kein Trinkwasser mehr zur Verfügung steht. Internen Dokumenten zufolge, die dem Tages-Anzeiger vorliegen, ist der Bund eine strategische Partnerschaft mit Nestle eingegangen – ausgerechnet im Bereich Trinkwasser und Entwicklung.

Immer wieder sorgen Berichte über den Nahrungsmittelkonzern Nestle für Schlagzeilen. Besonders scharfer Kritik ausgesetzt …

Artikel lesen
Link zum Artikel