bild: Instagram / Swatch
Swatch und Audemars Piguet lancieren gemeinsame Uhr «Royal Pop»
In den Swatch-Boutiquen standen die Telefone nicht mehr still. Den Tausenden Fans brannte dieselbe Frage auf der Zunge: Bringen Audemars Piguet und Swatch tatsächlich gemeinsam eine Uhr heraus?
Ausgelöst wurde alles durch einen Beitrag auf dem offiziellen Instagram-Account von Swatch – ein kurzes Video ohne Bildlegende, lediglich zwei Wörter wurden eingeblendet: «Royal» und «Pop». Die Typografie des ersten Begriffs, identisch mit jener des ikonischen Modells der Manufaktur aus Le Brassus, setzte sofort Spekulationen in Gang. Die Community geriet in Aufruhr, KI-Programme liefen auf Hochtouren, und alle wollten als Erster das Design der nächsten «Royal Oak» des Bieler Konzerns erraten.
Übersetzung
Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.
Auch wenn das Modell selbst noch nicht enthüllt wurde, fiel die Antwort am Samstag, 9. Mai, um Mitternacht auf Instagram: Audemars Piguet und Swatch bringen tatsächlich gemeinsam eine Uhr auf den Markt.
Auf dem offiziellen Instagram-Account von Swatch ist von einer «disruptiven Zusammenarbeit» die Rede, die «verspielte Kühnheit und positive Provokation mit der Kunst der Haute Horlogerie vereint». Zwei Schweizer Ikonen hätten sich zusammengeschlossen, um «eine völlig neue Art zu erfinden, Zeit zu tragen, und künftigen Generationen die Welt der mechanischen Uhr zu öffnen».
Was bereits bekannt ist: Die Zusammenarbeit dreht sich um die Modelle «Royal Oak» und «Pop» und beinhaltet eine Kordel – möglicherweise eine Vorrichtung, mit der sich die Uhr als Taschenuhr tragen lässt. Das Modell trägt den Namen «Royal Pop», erscheint in acht Farbvarianten und soll aus Biokeramik gefertigt sein, einem Material, das bei solchen Kooperationen inzwischen geradezu ikonisch geworden ist. Der Verkaufsstart ist auf den 16. Mai festgelegt.
Erste externe Kollaboration der Swatch Group
Der Vergleich mit der «MoonSwatch» drängt sich geradezu auf. Das inzwischen ikonische Modell hatte für die Marke von Nick Hayek einen regelrechten Marketing- und Finanzhype ausgelöst. Die «Royal Pop» scheint wie gemacht, um diesen Erfolg zu wiederholen – oder ihn gar zu übertreffen.
Für Swatch ist die Kooperation ein Novum: Nach Omega und Blancpain ist es die erste Zusammenarbeit mit einer Marke ausserhalb der Swatch Group. Und sollte sich die Geschichte wiederholen, dürften die Warteschlangen vor den Boutiquen legendär werden. (svp)
