Wirtschaft
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Blick in die Produktionshalle der EgoKiefer AG, Fenster und Tueren, in Altstaetten, aufgenommen am Montag, 5. April 2004, anlaesslich der Uebernahme der EgoKiefer, Fenster und Tueren, im St. Gallischen Altstaetten durch die Arbonia Forster Group. Die AFG Arbonia Forster Holding AG, Arbon, mit ihren drei Geschaeftsbereichen Kuechen/Kuehlen, Heizung/Sanitaer und Stahltechnik der fuehrende Bauausruester der Schweiz, uebernimmt fuer einen Kaufpreis von 85 Millionen Franken aus dem Nachlass der Uniwood Holding AG die EgoKiefer AG, Altstaetten, den Leader im Schweizer Fenster- und Tuerenmarkt. Die EgoKiefer Gruppe hat im vergangenen Jahr mit 850 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 200 Millionen Franken erzielt. (KEYSTONE/Eddy Risch)

AFG streicht Stellen bei EgoKiefer. Hintergrund: Der starke Franken Bild: KEYSTONE

Wegen Frankenstärke

AFG baut bei Fenster-Hersteller EgoKiefer bis 200 Stellen ab – Jobs gehen in die Slowakei



Der starke Franken setzt dem Thurgauer Bauausrüster Arbonia-Forster (AFG) zu. Bei der Division für Fenster und Türen werden Stellen gestrichen. In den nächsten 18 Monaten wird es bei EgoKiefer zum Abbau von 150 bis 200 Stellen kommen. Der Abbau solle möglichst sozialverträglich geschehen, teilte AFG am Dienstag mit.

Die Situation im Schweizer Fenstermarkt habe sich im letzten Jahr weiter verschlechtert, schreibt das Unternehmen weiter. Die schwierige Marktsituation und die neue Währungsrealität machten es nötig, die geplante Verlagerung der Kunststofffenster-Produktion von Altstätten SG nach Pravenec in der Slowakei zu beschleunigen.

Zudem werde aufgrund der neuen Währungssituation der geplante Kapazitätsausbau der Holz- und Holz-Aluminium-Produktion am EgoKiefer-Standort in Altstätten SG nochmals überprüft. Die Fabriken in Villeneuve VD erwähnt AFG in der Mitteilung nicht. (mlu/sda)

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