Wirtschaft
Schweiz

Migrolino-Personal arbeitet zu Tieflöhnen

Mindestlohn in weiter Ferne

Migrolino-Personal arbeitet zu Tieflöhnen

01.05.2014, 19:3301.05.2014, 19:37
  • Die Migros zahlt ihren Angestellten nicht immer 13 Monatslöhne  à mindestens 3800 Franken. Das Migrolino-Verkaufspersonal erhält deutlich weniger.
  • Eine Angestellte sagt gegenüber 20 Minuten, dass sie 20 Franken pro Stunde erhalte. Im Lohn enthalten: Ferien-, Feiertags-, Abend- und Wochenendzulagen.
  • Die Migros räumt ein: «Es ist aber richtig, dass es im Bereich Handel einzelne Ausnahmen gibt – zum Beispiel bei Migrolino oder LeShop.»

Lesen Sie mehr bei 20 Minuten.

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Diese Neuerungen und Änderungen treten im Juli in Kraft
Das explizite Verbot von körperlicher Bestrafung von Kindern, nur noch eine Ordnungsbusse für verbotenes Rechts vorbeifahren auf der Autobahn und das Ende des Strassenrennverbots in der Schweiz: Das sind einige der Neuerungen, die am 1. Juli in der Schweiz in Kraft treten.
Eltern haben Kinder ohne Anwendung von Gewalt zu erziehen. Dieses Prinzip ist ab dem 1. Juli im Zivilgesetzbuch verankert. Damit sind körperliche Bestrafungen und andere erniedrigende Behandlungen explizit verboten. Das Parlament hatte die entsprechende Änderung im Juli letzten Jahres verabschiedet. Das Recht des Kindes auf eine gewaltfreie Erziehung soll primär präventiv wirken und das Bewusstsein schärfen. Gleichzeitig werden die Kantone verpflichtet, niederschwellige Beratungsangebote für Familien in Erziehungsfragen bereitzustellen.
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