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Arbeitslosenquote steigt im Dezember auf 2,6 Prozent

07.01.2022, 07:5107.01.2022, 08:30
Mehr Arbeit für die regionalen Arbeitsvermittlungszentren.
Mehr Arbeit für die regionalen Arbeitsvermittlungszentren. Bild: KEYSTONE

Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt ist im Dezember 2021 praktisch stabil geblieben. Die Zahl der Arbeitslosen ist nur leicht gestiegen.

Insgesamt waren Ende des Berichtsmonats 121'728 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das waren 5484 mehr als im Monat davor, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag die Zahl massiv tiefer, nämlich um 41'817 Personen.

Die Arbeitslosenquote stieg damit im Vergleich zum Vormonat November auf 2,6 von 2,5 Prozent. Zum Vergleich: Im Dezember 2020 noch hatte die Arbeitslosenquote unter dem Eindruck der Coronakrise bei 3,5 Prozent gelegen.

Die Arbeitslosenquote ist üblicherweise saisonalen Schwankungen unterworfen, weil es in den Wintermonaten etwa auf dem Bau, in der Landwirtschaft und in der Gastronomie jeweils weniger Arbeit gibt. Die vom Seco um die saisonale Faktoren bereinigte Arbeitslosenquote ging im Dezember 2021 gar auf 2,4 von 2,5 Prozent zurück.

3,0 Prozent im Jahresmittel

Die durchschnittlichen Arbeitslosenquote lag 2021 bei 3,0 Prozent nach 3,1 Prozent im Jahr zuvor. Die Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark durch die Covid-19 Krise geprägt, schreibt das Seco.

Die Kurzarbeitsentschädigung habe erneut wesentlich dazu beigetragen, die negativen Einflüsse der Krise auf die Unternehmen und die Arbeitnehmenden aufzufangen und abzudämpfen.

So waren im Februar 2021 noch 523'687 Personen in Kurzarbeit - es war der Jahreshöchststand. Danach sank die Zahl kontinuierlich auf zuletzt 48'264 Arbeitnehmende in Kurzarbeit im Oktober 2021.

Stabile Jugendarbeitslosigkeit

Aufgeschlüsselt nach Alter blieb die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen im Dezember 2021 am tiefsten. Die Quote bei den 15- bis 24-Jährigen verharrte zum Vormonat bei 2,0 Prozent.

Bei den 25- bis 49-Jährigen sowie den 50- bis 64-Jährigen (jeweils 2,8%) nahm sie jeweils um 0,2 resp. 0,1 Prozentpunkte zu. Gestiegen ist sie auch bei den Ausländern (auf 4,9% von 4,5%), während sie bei den Schweizern stabil bei 1,8 Prozent geblieben ist.

Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich im Dezember um 3'021 auf 47'531. Von diesen unterlagen 33'503 der Meldepflicht. (aeg/awp/sda)

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