DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Geflügelpest

Bund schränkt wegen Geflügelpest Einfuhren aus Norddeutschland ein

11.11.2014, 22:2912.11.2014, 11:12

Um die Einschleppung der Geflügelpest zu verhindern, schränkt der Bund den Import von Geflügelfleisch aus mehreren norddeutschen Gemeinden ein. Die hochansteckende Geflügelpest – auch unter dem Namen Vogelgrippe bekannt – ist in einer Trutenhaltung im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ausgebrochen.

Es handelt sich dabei um einen neuen Stamm dieser Krankheit (H5N8), der in Europa zuvor noch nie aufgetreten ist, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Dienstagabend mitteilte. Eine Übertragung von Erregern des Stammes H5N8 auf den Menschen sei bisher aber noch nie beobachtet worden.

Ab Mittwoch setzt das BLV verschärfte Bestimmungen für den Import von Geflügelprodukten in Kraft: Aus mehreren norddeutschen Gemeinden ist die Einfuhr von ungekochtem Geflügelfleisch und ungekochten Eiern verboten. Auch lebendiges Geflügel darf nicht eingeführt werden.

Die Geflügelpest ist eine hochansteckende Seuche, wie das BLV auf seiner Webseite schreibt. Bei Verdacht und beim Auftreten von Geflügelpest müssen strenge Bekämpfungsmassnahmen ergriffen werden: Die Tiere der versuchten Bestände müssen getötet und Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet werden.

Die Klassische Geflügelpest oder Aviäre Influenza erlangte unter dem Namen Vogelgrippe traurige Bekanntheit. Seit 1997 hatte sich der neue aggressive Virenstamm H5N1 in vielen Ländern ausgebreitet. Dieser kann von Tier zu Mensch übertragen werden, kaum aber von Mensch zu Mensch. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das Schweizer Fernsehen verliert das Millionenlos

Ende April 2022 wird in der SRF-Sendung «Happy Day» zum letzten Mal live eine Millionärin oder ein Millionär gekürt: Swisslos richtet das Losgeschäft neu aus - Gewinnerinnen und Gewinner sollen nicht mehr auf eine Samstagabend-Show warten müssen.

«Wer ein Los kauft, will heutzutage sofort wissen, ob ein Gewinn erzielt wird oder nicht», wird Rolf Kunz, Leiter Marketing und Distribution bei Swisslos, in einer Mitteilung vom Freitag zitiert. Deshalb sei künftig beim Aufreisslos auch der …

Artikel lesen
Link zum Artikel