Wirtschaft
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Streit mit den Wettbewerbshütern: Swatch-Boss Nick Hayek im Jahr 2018. Bild: KEYSTONE

Lieferverbot für Uhrwerke – Swatch-Boss Hayek ist sauer auf die Weko

Der Swatch-Tochter ETA soll für 2020 ein Lieferverbot auferlegt werden. Das fordert das Sekretariat der Wettbewerbskommission.

Niklaus Vontobel und Patrik Müller / schweiz am wochenende



Am Sitz der Swatch Group in der Bieler Seevorstadt ist die Schweizerische Wettbewerbskommission schon seit vielen Jahren wenig beliebt. Doch in diesen Dezemberwochen bewegt sich die Beziehung rapide auf einen neuen Tiefpunkt zu.

Das Sekretariat der Wettbewerbsbehörde beantragt, dass der Swatch-Tochter ETA für das Jahr 2020 ein Lieferverbot für mechanische Uhrwerke auferlegt wird. Darüber wird nächste Woche entschieden im Entscheidungsorgan der Behörde, der Kommission. Das haben Recherchen der Schweiz am Wochenende ergeben.

Es ist ein ziemlicher Schlag für die ETA, die in Grenchen SO beheimatet ist. Im Jahr 2019 verkaufte sie eine halbe Million mechanische Uhrwerke an Konkurrenten der Swatch. Im Jahr 2020 wäre es kein einziges Uhrwerk mehr. Ein privater Betrieb würde von einer staatlichen Behörde während eines Jahres aus dem freien Markt genommen. Uhrenhersteller, die fest geplant hatten mit den ETA-Werken, geraten in die Bredouille.

Ein Artikel von

Das Lieferverbot ruft Kritik hervor. In der Branche wird von einem Schlag gegen die Uhrenindustrie gesprochen. Auf Anfrage übt Swatch-Chef Nick Hayek grundsätzliche Kritik. «Die Wettbewerbskommission hat doch nicht die Aufgabe, den Markt zu organisieren.» Sie müsse Marktmacht und deren Missbrauch verhindern. «Doch wenn ETA nicht liefern darf, führt das nicht zu mehr, sondern zu weniger Wettbewerb.» Betroffen vom drohenden Lieferverbot sind vor allem ETA-Kunden, unabhängige Uhrenhersteller.

Unsicherheit für kleine Hersteller

Chopard wird 2020 gewisse Uhren­modelle nicht wie geplant vorstellen können. So werden die Folgen beschrieben von Karl-Friedrich Scheufele, Co-Präsident und Eigentümer des Traditionshauses. Selbst wenn das Verbot nicht ausgesprochen wird, bleibt der Schaden bestehen. Denn die Branche hat lange Vorlaufzeiten, anderthalb Jahre sind üblich. «Wir werden einige Umsatzeinbussen hinnehmen müssen.»

Als unabhängiges Familienunternehmen sehe man so etwas natürlich nicht gerne. Chopard ist gegen ein Lieferverbot besser gewappnet als andere. Es hat eine eigene Herstellung von mechanischen Uhrwerken. Gerade kleinere Betriebe haben das nicht. «Ich weiss nicht, wie solche Betriebe ein Lieferverbot überstehen sollen.»

Der Eklat um die Wettbewerbshüter trifft die Branche allerdings nicht völlig unvermittelt. Ihr schwieriges Verhältnis mit ihnen ist sozusagen ein historisches Vermächtnis. Man könnte auch sagen eine Altlast.

In den 1920-Jahren organisiert sich die Branche ähnlich wie ein Kartell. In den 1930er-Jahren wird dies vom Bund legalisiert mit einer Reihe von Beschlüssen, dem Uhrenstatut. Es braucht eine Bewilligung, wer einen neuen Uhrentyp verkaufen oder neues Personal einstellen will. Erst Mitte der 1980er-Jahre zieht sich der Bund wirklich zurück. Zuvor hilft er jedoch bei einer Megafusion mit.

Vertrackte Situation

1983 werden die beiden bisherigen Branchenriesen zur heutigen Swatch Group zusammengeschlossen. So entsteht der grösste Uhrenkonzern der Welt. Nicolas Hayek führt den Konzern aus der Schweizer Uhrenkrise heraus. Hayek Senior muss den neuen Riesen fit trimmen.

Er bringt die bisher verstreute Herstellung von mechanischen Uhrwerken zusammen, in der ETA. So können grössere Mengen hergestellt werden, zu tieferen Stückkosten. ETA bedient fortan beinahe den gesamten Schweizer Markt.

Der Unternehmer und Mitbegrueder der Swatch-Group und Verwaltungsratspraesident der SMH Nicolas G. Hayek praesentiert an der Pressekonferenz vom 14. Juni 1988 den neuen

Der verstorbene Swatch-Patron Nicolas Hayek bei einer Pressekonferenz 1988. Bild: KEYSTONE

Damit schafft Hayek Senior nebenbei jene vertrackte Situation, die später seinen Sohn Nick Hayek als neuen Swatch-Chef einholt. Denn mit der Sonderstellung geht eine neue Verantwortung einher, die später in Verfügungen der Wettbewerbskommission festgehalten wird.

Kunden oder Konkurrenten sagen: Damals hätten alle Beteiligten angenommen, die ETA werde immer die gesamte Schweizer Uhrenindustrie beliefern. Sie werde den Bedarf der Branche decken.

Marktbeherrschende Stellung

Schon bald beginnt der Streit um die ETA. Erstmals hineingezogen wird die Wettbewerbskommission im Sommer 2002. Kunden der ETA reichen bei ihr Anzeige ein. Die Swatch-Tochter wolle sie nicht mehr beliefern. Es kommt zur ersten von zahlreichen Verfügungen. Die ETA muss weiter liefern.

Ihre Weigerung sei unzulässig und missbräuchlich. Denn sie habe eine marktbeherrschende Stellung, andere Lieferanten gebe es nicht. ETA solle bis Ende 2008 im bisherigen Umfang liefern. So sollen sich Konkurrenten in Stellung bringen, damit ein Wettbewerb entsteht.

ARCHIV --- ZUR EINSTELLUNG DER UNTERSUCHUNGEN GEGEN ETA STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Le siege de l'une des usines de composantes horlogeres ETA du Swatch Group, photographiee ce mardi 25 novembre 2008 a Fontainemelon NE. ETA est une nouvelle fois en conflit avec sa clientele, la manufacture horlogere appartenant a Swatch Group introduit pour ses mouvements une nouvelle politique de prix, qui entraine plusieurs plaintes aupres de la Comco. (KEYSTONE/Sandro Campardo) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Blick auf die ETA-Fabrik in Fontainemelon NE. Bild: KEYSTONE

Das misslingt. Schon 2009 treffen bei der Wettbewerbsbehörde erneut Klagen ein. Wieder wird ein Verfahren eröffnet. 2011 geht die Swatch Group gleich von sich aus auf die Behörde zu. Sie wolle frei bestimmen können, welche Kunden sie beliefere und welche nicht. Was kann sie tun, um dem Kartellgesetz zu genügen? Es folgt die nächste Untersuchung – und zwei Jahre später ein kontroverser Deal.

Hayek schränkt seine Freiheit ein

Hayek schränkt die eigene Freiheit ein. Er verpflichtet sich, die Liefermengen der ETA jedes Jahr ein wenig abzubauen, bis Ende 2019. Damit soll endlich ebenbürtige Konkurrenz zur ETA entstehen können. Und Hayek soll ab Ende 2019 frei sein. Eine kleinere ETA soll keine Marktmacht mehr haben und sich ihre Kunden frei aussuchen können. Endlich. Es kommt anders.

Im September 2018 rückt die ersehnte Freiheit in weite Ferne. Damals wird von der Wettbewerbsbehörde angekündigt: ehe der Deal auslaufe, führe man eine Marktbefragung durch. Um zu prüfen, ob der Wettbewerb nun spielt. Eine solche Befragung dauert anderthalb Jahre lang. In der Swatch fällt man aus allen Wolken.

Die Planung für 2020 ist dahin. Hayek sagt auf Anfrage: «Es ist inakzeptabel, dass die Behörde so lange braucht, um ihre Studie abzuschliessen – oder um eine Entscheidung zu treffen.» Diese Botschaft überbringt man mehrmals. Die Wettbewerbshüter reagieren spät. Der ETA solle 2020 einen Lieferstopp auferlegt werden. Es ist der nächste Schlag für Hayek. Der Streit um die ETA geht weiter.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 14.12.2019 20:03
    Highlight Highlight Uhrenhersteller, die fest geplant hatten mit den ETA-Werken, geraten in die Bredouille. - Nein, sie können schliessen. ETA ist der innovativste Uhrenwerkhersteller der Schweiz. Die WeKo will tatsächlich den Verkauf von Uhrwerken an Dritte verbieten, wegen Wettbewerb? Wer in der CH soll den gegen ETA in den Wettbewerb treten? Die WeKo macht den Uhrenmarkt kaputt, und die ETA wird redimensionieren müssen. Wer möchte denn so etwas?
  • Triple A 14.12.2019 19:47
    Highlight Highlight Seit Jahren ist dies bekannt, und dass Sellita in die Lücke springen sollte. Aber die kleinen Uhrenmanufakturen haben sich nicht bewegt und stehen nun im Regen. Selbst schuld!
  • njemand 14.12.2019 18:54
    Highlight Highlight Was ist er?! Ein Uhrensohn!

  • Raphael Stein 14.12.2019 16:56
    Highlight Highlight ...dass die Behörde so lange braucht, um ihre Studie abzuschliessen – oder um eine Entscheidung zu treffen.

    Das ist nichts neues. Ich bin nun überhaupt kein Neoliberaler, aber Beamte bleiben Beamte.
    Denen geht der Sinn, woher die ganze Kohle her kommt, völlig ab.

  • DerTaran 14.12.2019 15:15
    Highlight Highlight Wenn man einen Monopolisten kauft, dann muss man sich nicht darüber wundern, dass man wie einer behandelt wird.
    Eigentlich müsste die ETA zerschlagen werden, wenn die Swatch Group nicht mehr alle beliefern will. Die Situation erinnert an die Swisscom, die ihr Quasimonopol auch jahrelang schamlos ausgenutzt hat.
    Interessant, dass Vorzeigeunternehmer Hayek das partout nicht einsehen will.
    • Crecas 14.12.2019 18:14
      Highlight Highlight Vorzeigeunternehmer?
    • SolidSnake 14.12.2019 18:58
      Highlight Highlight Mit Sellita ist schon lange ein Player im Markt, welcher die exakt genau gleichen Werke 1:1 nachbaut. Die meisten grösseren Unternehmen, welche noch keine "In-House-Werke" herstellen (Oris, IWC, TAG HEUER) beziehen schon ihre Werke von Sellita. Von einem Monopol kann (heutzutage) keine Rede sein.
    • Gubbe 14.12.2019 20:11
      Highlight Highlight Meinst du ernsthaft, dass die ETA als Retterin von tausenden Arbeitsplätzen in der Uhrenkrise zerschlagen werden soll?
  • Tanem 14.12.2019 15:04
    Highlight Highlight Dass die ETA ein Monopol hat ist wohl kaum abzustreiten - daher war es auch durchaus Sinnvoll Sie zu zwingen an ALLE zu liefern.
    Den Sinn hinter einer solchen "Strafe" sehe ich nun aber nicht.

    Wenn man bedenkt wieviele kleine Firmen (von denen es schon heute nicht mehr viele gibt) aufgrund dessen nun eingehen werden.... Wie soll dass Wettbewerbsfördernd sein wenn am Ende kein anderer mehr da ist?

    Und nein, Sellita ist keine Alternative im eigentlichen Sinne, denn Sie wären nicht im entferntesten in der Lage die Nachfrage zu decken.
    • SolidSnake 14.12.2019 19:03
      Highlight Highlight Aufgrund der Tatsache, dass sehr grosse Marken wie TAG HEUER, IWC, Breitling, Oris etc. bei ihren nicht "IN-House" Modellen ausschliesslich auf Sellita Werke setzten, halte ich die Behauptung, dass Sellita hierzu nicht im Stande sein soll, für ziemlich weit hergeholt. Dies sind immerhin hundertausende von Werken...
    • Gubbe 15.12.2019 12:11
      Highlight Highlight SolidSnake
      Bei ETA sind 100'000 Teile die Vorserie!
  • GetReal 14.12.2019 13:48
    Highlight Highlight Es ist schlicht ein Skandal, der auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden wird. Denn weniger Verkäufe bedeutet weniger Produktion. Und das von einem staatlichen Organ, welches wie eine Planwirtschaft denkt, Nachfrage und Angebot organisieren zu müssen.
  • efrain 14.12.2019 13:43
    Highlight Highlight Ich verstehe nach dem Artikel immer noch nicht, was mit dem Lieferverbot erreicht werden soll. Finde es sehr merkwürdig. Es kann doch nicht sein, dass eine Behörde einen funktionierenden Betrieb stilllegt (bzw. wird das hier so dargestellt), weil er zu marktbeherrschend ist. Das ist ja extrem disruptiv und führt zu höheren Kosten für Hersteller und Konsumenten, Arbeitslosigkeit, Ressourcenverschwendung...?!
    • Neruda 14.12.2019 14:21
      Highlight Highlight Ich warte ja darauf, dass Migros und Coop bald zugemacht werden 😁
    • Caturix 14.12.2019 17:12
      Highlight Highlight @Neruda Google, Facebook, Booking.com, AirBnB ... die können alle Zittern vor der Weko, die werden alle noch dran kommen oder nicht, weil bei denen die Weko Schiss hat.
  • BratmirnenStorch 14.12.2019 13:41
    Highlight Highlight Das ist doch Quatsch. Ist denn bekannt, wer sich über das sog. Monopol beklagt oder ist es nur eine eigenmächtige Massnahme der WEKO? Solange die ETA alle diejenigen beliefert, die solche Werke haben wollen, ist doch alles ok. Der Markt funktioniert, sonst wäre die Nachfrage nach ETA-Werken gar nicht so gross...
    • Von und zu bis 14.12.2019 14:26
      Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstanden habe möchte die ETA aber gar nicht ALLE beliefern, sondern sich ihre Kunden selber aussuchen. Was in meinen Augen ja auch okay ist.
    • B-Arche 14.12.2019 15:18
      Highlight Highlight Krise: Das geht aber nur wenn man keine marktbeherrschende Stellung hat. Ansonsten MUSS man liefern.
      In Deutschland heisst das Kontrahierungszwang. Keine Ahnung wie das Schweizerische Wort dafür ist.

      Die Swisscom beispielsweise muss Die einen Anschluss schalten wenn Du ihn bestellst - weil sie bei Festnetz marktbeherrschend ist.
    • Mathias Pfister 14.12.2019 16:58
      Highlight Highlight was ich allerdings nicht verstehe, ist warum die WeKo zuerst fordert, dass ETA seine Kapazitäten abbaut, um danach zu sagen, die aktuelle Situation passe ihr auch nicht...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 14.12.2019 13:18
    Highlight Highlight Nur die Schweiz ist so dumm, einer der grössten Wirtschaftszweige des Landes freiwillig und ohne Druck behördlich zu zerstören.
  • Fajal 14.12.2019 13:13
    Highlight Highlight Einmal mehr zeigen die Herren der WEKO, dass sie gerne bereit sind, für den eigenen Nutzen Verbote zu erlassen. Es wäre mal an der Zeit, diese sog "Komission" welche nur noch selbstherrlich auftritt, genauer unter die Lupe zu nehmen
    • Neruda 14.12.2019 14:25
      Highlight Highlight Hauptsache sie lassen den grössten Detailhändler den Zweitgrössten übernehmen, aber hier bei der Swatch muss natürlich durchgegriffen werden 🙈
    • Fajal 14.12.2019 16:39
      Highlight Highlight und wieso das? ETA gehört seit x-Jahren zur Swatch Group und durch die damalige Übernahme wurden einige hundert Arbeitsplätze in Grenchen gerettet. Aber das ist für einige Leute leider absolut bedeutungslos
  • Super 14.12.2019 13:12
    Highlight Highlight Was für eine Schwachsinnige Strafe!
    Damit wird kein Problem gelöst, im Gegenteil, die benötigten Uhrwerke sind nicht mehr lieferbar, die kleinen Hersteller leiden am meisten.
    Eine Busse oder die Verlängerung der Lieferpflicht würden da mehr bewirken.
    Ansonsten werden dann Swiss-Made Uhren mit Seiko Werken ausgeliefert.
  • Black Cat in a Sink 14.12.2019 13:10
    Highlight Highlight Das nennt sich also freie Marktwirtschaft? Interessant 🤔!
  • Selbst-Verantwortin 14.12.2019 12:56
    Highlight Highlight Zuerst wird die ETA gezwungen zu liefern, jetzt wird ihr verboten zu liefern. Das ist schlicht idiotisch.
  • walsi 14.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Lieferstop bedeutet auch, Arbeitslose. Wenn die ETA nicht produzieren darf braucht sie auch weniger Personal. Ich denke, dass sich die Behörden dessen bewusst sind und dennoch verfügen sie so was. Was geht da in den Köpfen der Beamten vor?
    • Platon 14.12.2019 13:03
      Highlight Highlight @walsi
      Die Unterwanderung des Wettbewerbs bedeutet auf die lange Sicht ebenso Arbeitslose, vermutlich noch viel mehr, als wenn für einmal ein Monopol ausgeschaltet wird. Die obersten Hüter des Wettbewerbs wissen sehr wohl, was sie tun. Das Kartellrecht in der CH ist vergleichsweise recht schwach. Die Macht der WEKO muss gestärkt werden, die Oligopolisierung der Wirtschaft schadet uns allen!
    • MAOAM 14.12.2019 13:20
      Highlight Highlight ETA liefert auch ins Ausland. Diese Uhrwerke sind beliebt. Ich glaube nicht, dass so viele Stellen abgebaut werden.
    • BratmirnenStorch 14.12.2019 13:45
      Highlight Highlight Man nennt das Profilneurose. Da kommt mir spontan die lächerliche Story vom EHC Kloten-Kreisel in den Sinn. Dieser sei ein Symbol für Kommerz. Den Microsoft-Kreisel in Wallisellen kritisiert niemand. Einfach nur peinlich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 14.12.2019 12:40
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig?
    Die WeKo hat die Untersuchung noch nicht abgeschlossen und weiss demnach nicht, ob es genügend Konkurrenz zur ETA gibt.
    Trotzdem soll jetzt kurzfristig der grösste Player für ein Jahr aus dem Markt genommen werden?
    • sägsäuber 14.12.2019 15:21
      Highlight Highlight WEKO ist Staatsanwalt und Richter in einem.
      Dieses unsinnige Konstrukt ist der Grund für die Probleme, nicht nur im Fall ETA.
  • Xonic 14.12.2019 12:32
    Highlight Highlight Und bei Sellita knallen die Korken, wenn ETA nicht liefern kann oder darf haben die das neue Monopol.
    Schlussendlich ist die Uhrenindustrie auch etwas selber Schuld, sogar grosse Marken wie IWC oder Breitling waren jahrelang nur "Einschaler" (ETA-Werke und eigene Gehäuse) und haben sich erst spät um Eigenentwicklungen bemüht.
    Die Patente auf die beliebtesten ETA-Werke sind abgelaufen, daher ist es grundsätzlich kein Problem diese nachzubauen.
    Der Streit läuft seit 2002, also hatte man über 15 Jahre Zeit sich nach Alternativen umzusehen.
    • supremewash 14.12.2019 13:02
      Highlight Highlight Ist wirklich eine aussergewöhnliche Situation. Erst die ETA zwingen die ganze Industrie zu beliefern (bis sich Konkurrenz formiert ha) und danach, >15 J., geht man zu einem Verkaufsverbot über (da im Schatten des Zwangsmonopols kein Konkurrent gedieh). Ist natürlich auch zu verlockend für die Einschaler, sich nicht selbst um mechanische Innovation kümmern zu müssen. Sellita als neuer Monopolist wäre ja noch das Tüpfli auf dem i. Die bauen doch immer noch ETA-Werke ohne Patentschutz nach, oder?
    • SeineEminenz 14.12.2019 15:09
      Highlight Highlight Es findet keine Riesenverschiebung an Bestellungen von ETA zu Selitta statt.

      Seit Hayek 2012 gedroht hat, Uhrwerke nicht mehr verpflichtend für Uhrenhersteller ausserhalb der Swatchgruppe herzustellen, haben diese nun auf eigene Werke umgestellt.

      Deine genannten Hersteller Breitling/IWC wechseln nun vermehrt auf eigene Manufakturkaliber. Speziell IWC als Tochter von Richemont ist gut beraten sich von ETA unabhängig zu machen.



    • Xonic 14.12.2019 16:45
      Highlight Highlight IWC hat schon 2018 gross versprochen nur noch Manufakturwerke zu produzieren, gerüchteweise klappt das jetzt auf 2020.
      Es ist einfach lächerlich jetzt ETA / Swatch für einen möglichen Zusammebruch der Uhrenindustrie verantwortlich zu machen, wenn es schlicht und einfach verschlafen worde.
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  • So en Ueli 14.12.2019 12:19
    Highlight Highlight Huch seit wann ist die Schweiz so anti Wirtschaft eingestellt? Erinnert iwie an Sozialismus. Dieser Vorfall wird die Schweiz in ein schlechtes Licht rücken bei seinen Wirtschaftspartnern.

Trump bei Sommaruga von Klimafrage gelangweilt – 3 glorreiche Trump-Momente vom WEF

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga kündigte an, Trump bei ihrem Treffen auf den Klimawandel anzusprechen. Ihr Versprechen löste Sommaruga ein, nur die Reaktion des US-Präsidenten fiel wohl nicht wie erhofft aus.

Die Bundesrätin, die dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vorsteht, kam vor versammelter Presse auf die Klimafrage zu sprechen: «Die Erderwärmung betrifft alle und ich denke, es lohnt sich, darüber zu sprechen.»

Donald Trump reagierte …

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