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«Wann kommt das zweite Kind?» – wie eine Bewerbung an der Uni Basel aus dem Ruder lief

Eine junge Frau bewarb sich im Sommer für eine Assistenz-Stelle an der Universität Basel. Das zweite Bewerbungsgespräch drehte sich nicht wie erwartet um ihre Qualifikationen für den Job, sondern um ihren Wunsch nach einem zweiten Kind.

Silvana Schreier / ch media



«Ich hatte grosse Hoffnungen, den Job zu bekommen», erzählt Céline K.* drei Monate nach dem Bewerbungsgespräch. Sie war in der zweiten Runde für eine Anstellung an einem Departement der Universität Basel.

Nach dem ersten Gespräch für die 50-Prozent-Stelle schickte sie der Geschäftsführerin eine Arbeitsprobe zu. «Ausgezeichnet» sei diese, wurde Céline K. gelobt.

Students in a lecture hall at the Institute of Exercise and Health Sciences ISSW at the University of Basel in Basel, Switzerland, pictured on May 3, 2011. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Studenten in einem Hoersaal am Institut fuer Sport und Sportwissenschaften ISSW an der Universitaet Basel am 3. Mai 2011. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Die Universität Basel will sich nicht zum Fall äussern. Die Betroffene soll sich an die zuständige Fachstelle wenden. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Beim zweiten Treffen sollte das Kennenlernen von Bewerberin und Departementsleiter im Zentrum stehen. 30 Minuten wurden veranschlagt. Céline K. ging zuversichtlich zum Gespräch, sie war vorbereitet auf die typischen Fragen. Die Qualifikationen der Master-Abgängerin, die Lohnvorstellungen, die Arbeitszeiten – danach wurde aber nicht gefragt.

Vielmehr musste die Mutter eines zweijährigen Sohns Intimes preisgeben: «Wie lange wären Sie abwesend, wenn Sie erneut schwanger würden? Würden Sie zusätzlich zum gesetzlich vorgeschriebenen Mutterschutz noch unbezahlten Urlaub beziehen wollen? Passt diese Stelle überhaupt in Ihre Familiensituation?», wurde sie gefragt.

Ungläubig, überfordert und verletzt verliess die 29-Jährige das Gespräch. Céline K. fragt sich noch heute, drei Monate später: «Warum konnte ich mich im Gespräch nicht wehren?»

Auf unzulässige Frage mit einer Lüge antworten

Für Roger Rudolph, Professor für Arbeitsrecht an der Universität Zürich, ist klar: Das Gleichstellungsgesetz untersagt jede Art von geschlechterspezifischer Diskriminierung. Arbeitgebende dürften ausserdem nur Fragen an Bewerberinnen und Bewerber stellen, die einen ausreichenden Arbeitsplatzbezug aufweisen. Rudolph: «Fragen zur Familienplanung oder allfälligen Schwangerschaften sind ganz grundsätzlich unzulässig.» Solche Fragen müssten nicht beantwortet werden.

«Das Problem ist aber, eine Antwortsverweigerung ist auch eine Antwort und dürfte den Arbeitgebenden verärgern.» Dies wiederum könnte die Anstellungschancen schmälern.

Einziger wirkungsvoller Ausweg: Lügen. Denn: «Eine mit einer unzulässigen Frage konfrontierte Person darf eine unwahre Antwort geben», sagt Rudolph. Fliege diese Lüge später auf, dürfe einer Person deswegen nicht gekündigt werden.

Am Tag nach dem Bewerbungsgespräch schickte Céline K. dem Departementsleiter und der Geschäftsführerin ein Mail, das der Schreibenden vorliegt. Céline K. schreibt: «Es hat mich irritiert, dass Sie mit mir über potenzielle Abwesenheiten diskutierten. Ich sehe nicht ein, warum meine Familiensituation in einem Bewerbungsverfahren so viel Platz einnehmen muss.»

Sie zweifelte nach diesem Gespräch an einer Zusammenarbeit, hätte sie doch die rechte Hand der Geschäftsführerin sein sollen.

Universität will sich nicht zum Fall äussern

Die Leitungspersonen antworteten, ihnen sei ein «offener und vertrauensvoller Umgang zwischen Leitung und Mitarbeitenden wichtig». «Dies im Sinne einer konstruktiven und planvollen Arbeit, die im Management, wo alles stets ‹am Schnürchen laufen muss›, unabdingbar ist.» Fragen zur Familiensituation seien dabei erlaubt, «müssen aber nicht beantwortet werden».

Auf die intimen Fragen am Bewerbungsgespräch angesprochen, schreibt der Departementsleiter: «Wir führen regelmässig und seit vielen Jahren Bewerbungsgespräche. Eine derartige Rückmeldung haben wir bislang nicht annähernd erhalten.» Er und die Geschäftsführerin hätten einen «guten Gesamteindruck» vom Gespräch gehabt.

Die Universität Basel will sich nicht weiter zum vorliegenden Fall äussern. Sprecher Matthias Geering lässt ausrichten, die betroffene Person solle sich mit ihren Schilderungen bei der Fachstelle für persönliche Integrität melden. Anschliessend würde die Universität den Fall bearbeiten.

Wenn Vorstellungsgespräche ehrlich wären...

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196Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • electron@home 23.11.2019 21:34
    Highlight Highlight Frage an die Uni Basel: Wenn sich ein Mann bewirbt, fragen Sie ihn alle diese Fragen auch?!
  • Macke 22.11.2019 17:23
    Highlight Highlight Ich bin entsetzt ab den Kommentaren zu diesem Artikel. Frauen fehlen wegen der kranken Kinder häufiger, weil Männer ihre väterliche Verantwortung nicht wahrnehmen und sich nicht um die kranken Kinder kümmern. Wenn ich sehe, wie oft Männer in meinem Betrieb fehlen, sind die schwangeren Frauen das kleinere Problem.
  • Medizinerli 22.11.2019 15:32
    Highlight Highlight Ich persönlich bin rückwirkend froh, dass ich bei verschiedenen Bewerbungsgesprächen unmögliche Fragen gestellt bekommen habe, so wusste ich immerhin sofort, dass ich dort nicht arbeiten will. Ich verstehe den Unmut schon aber schon, man kanns auch positiv sehen. Besser man erkennt das wahre Gesicht sofort, als später und dafür bitterer.
  • fidget 22.11.2019 14:40
    Highlight Highlight Solche fragen müssen nicht beantwortet werden, meinen die Leitungspersonen. Grundsätzlich stimmt das auch, aber wenn man nicht antwortet erhält man sehr wahrscheinlich eine Absage, weil man auch aus der Nichtbeantwortung seine Schlüsse ziehen kann. Lügen ist wirklich das einzig probate Mittel. Privates geht den Arbeitgeber nichts an.
  • ciaociao 22.11.2019 14:36
    Highlight Highlight Bei mir (m/27) kam auch die frage, wie meine pläne, sowohl beruflich als auch privat, in den nächsten 2-5 jahren aussehen würden.
    Es kam auch die explizite Frage wegen Familiengründung.
    Ich finde es nach wir vor eine berechtigte Frage und würde selber niemanden neu einstellen der dann den kopf immer sonst wo ht.
    • Daniel Meyer (1) 22.11.2019 16:48
      Highlight Highlight Ja weshalb sollte man auch an seine Kinder denken. Besser die Blagen gleich zur adoption freigeben. Dann hat man wieder den Kopf bei der Sache.
    • ingmarbergman 22.11.2019 17:22
      Highlight Highlight Dann bist du hoffentlich kein Chef. Mit solcher Vorstellungen bist du als Führungsperson ein wirtschaftliches Risiko für den Betrieb.

      Jeder Mitarbeiter hat mal den Kopf woanders. Arbeit ist nur ein Teil des Lebens. Was Leute - Männer wie Frauen - privat machen ist egal.
      Wenn einer meiner Teamleader so denken würde, würde er gleich fristlos entlassen.
    • Yveze 22.11.2019 17:29
      Highlight Highlight gebe dir vollkommen recht. sie sollte ja die rechte hand werden. ich wurde auch schon eingestellt, weil explizit keine familie haben werde und mein job eben eine grosse flexibilität an den tag legt. wenn ich kinder hätte, ginge das nicht. auch gerade bei kmus, kann die abwesenheit wegen mutterschafturlaub, schon zu buche schlagen...
  • Saerd neute 22.11.2019 14:11
    Highlight Highlight Das sind die Folgen vin immer grösseren Forderungen bezüglich Vatersschafts- Mutterschaftsurlaub. Es wird ins eigene Bein geschossen.
  • Fritz N 22.11.2019 13:45
    Highlight Highlight Man sollte auch keine Kinder mehr machen!
    http://www.vhemt.org/
  • Miicha 22.11.2019 13:43
    Highlight Highlight Diese Fragen kennt doch jede Frau, das ist nichts neues. Irgendwann ist Frau sich das gewöhnt und lügt ohne zu blinzeln.
  • Corahund 22.11.2019 13:27
    Highlight Highlight Als Arbeitgeber würden mich die Antworten auf diese Fragen auch interessieren. Anstellen kann ich wen ich will, ich muss ja dann den Lohn bezahlen.
    • ingmarbergman 22.11.2019 17:24
      Highlight Highlight Hahaha, es geht um die Uni Basel. Da bezahlt der Chef gar keinen Lohn, er ist nur Beamter. Der Lohn wird vom Steuerzahler bezahlt und in Basel will die Mehrheit keine Diskriminierung.
    • Radesch 23.11.2019 01:07
      Highlight Highlight @Corahund
      Und ich würde dir ins Gesicht lügen, meinen Mutterschaftsurlaub kurz nach der Anstellung beziehen und noch während des Urlaubs künden... Das kann doch nicht war sein, spielt man sich jetzt untereinander aus, anstatt zusammen zu arbeiten?
  • L.G. 22.11.2019 13:25
    Highlight Highlight Ich wurde auch schon bei Bewerbungsgesprächen nach möglichen kindern gefragt, hab immer gelogen und werde es weiterhin tun.
    Falls jemand nicht locker lässt sag ich direkt das ich ein paar fehlgeburten hatte (Wahrheit) und das ich keine kinder bekommen könnte. (gelogen)
    Ich weiss nicht was dir Zukunft bringt aber einen job nicht zu bekommen nur weil mal evtl. ein kind bekommen könnte ist nicht fair.
  • El Vals del Obrero 22.11.2019 13:00
    Highlight Highlight In anderen Ländern ist nicht einmal ein Problem, wenn die Premierministerin während der Amtszeit schwanger ist:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jacinda_Ardern#Familie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benazir_Bhutto#Familie

    Offenbar war Pakistan(!) in den 80er-Jahren fortschrittlicher als die Schweiz heute.
  • Hummingbird 22.11.2019 12:52
    Highlight Highlight Die Stellungsnahme des Departementleiters ist nichts anderes als: Gaslighting/Beschuldigung des Opfers/Ablenkung von seiner vernachlässigten Verantwortung. Dann sagt er noch ganz direkt die Unwahrheit, dass solche intimen Fragen gestellt werden dürften. Fakt ist: Nein, dürfen sie nicht, da diskriminierend. In was für einer Welt lebt dieser Leiter denn?!
    • Daniel Meyer (1) 22.11.2019 16:51
      Highlight Highlight Aber er darf bleiben und darf weiterhin wirken. Bei solchen Kadern ändert sich nie was.
    • Hummingbird 23.11.2019 08:14
      Highlight Highlight Daniel ja genau deswegen hätte ich mir die Veröffentlichung seiner Identität gewünscht. Wenn er anscheinend alles richtig gemacht habe, dann könnte er auch öffentlich dazu stehen. Ich hoffe, jetzt geht was an der Uni, damit sowas nie mehr vorkommt! Aus dem Gespräch davon laufen und an die Presse gehen waren die richtigen Schritte der Frau. Solange es solche Missstände gibt, müssen Frauen sich wehren, am besten auch im Kollektiv mit Streiks etc.
  • Lieb sein..! 22.11.2019 12:34
    Highlight Highlight Ich bin selber Arbeitgeber und kann verstehen, dass man grundsätzlich auf solche Situationen vorbereitet sein will. Aber es ist absolut unfair, jemanden (egal ob Mann oder Frau) nach seinem Wunsch nach Kindern zu beurteilen. Denn nur weil man Kinder will, heisst das nicht, dass es auch welche gibt (aus welchen Gründen auch immer). Und das weiss man nicht zum Voraus. Dann hat man u.U. weder Traumjob noch Familie.
    Und übrigens gibt es heute schon sehr viele, die Job und Kinder bestens vereinbaren können. Ich hatte jedenfalls noch nie Probleme mit Eltern im Betrieb.
  • Älplermagrönli mit Öpfelmues 22.11.2019 12:32
    Highlight Highlight Wow, einfach nur wow. Hätte nicht gedacht, dass das Heute noch Gang und Gäbe ist, solche Fragen kenne ich nur aus den Erzählungen meiner Mutter. Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht, gut, bin auch "erst" 20. Vielleicht kommt das ja noch... Sehr arrogantes und unprofessionelles Verhalten der Universität.
    • Hummingbird 23.11.2019 08:17
      Highlight Highlight Ich finde es gut, dass Du nicht mehr von solchen Fragen ausgehst, denn nur so würdest Du Dich wehren, wenn Du damit konfrontiert würdest/wirst. Ich finde aus dem Gespräch laufen sehr passend, denn nur so kann man seine Autonomie bewahren. Bei jemandem, der so tickt, würde ich nicht arbeiten wollen.
  • Firefly 22.11.2019 12:27
    Highlight Highlight 1. Die Arbeitgeber müssen flexibler werden und mehr Leute in Teilzeitpensen beschäftigen, dann gibts auch weniger Totalausfälle und Ausfälle durch Krankheit, Mutterschaft, Militär... lassen sich einfacher auffangen.

    2. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass den Arbeitgebern durch vermehrte Teilzeitanstellungen keine Mehrkosten durch Versicherungen und der Gleichen entstehen. Der administrative Mehraufwand soll in Zeiten der Digitalisierung diesbezüglich kein Thema mehr sein.

    3. Die Arbeitgeber müssen vom Karrieredenken des Einzelgängers wegkommen und hin zur Innovationskraft von Teams.
  • Atom 22.11.2019 12:00
    Highlight Highlight Im Prinzip nichts anderes als ein Uebergriff in die Intimssphaehre eines Menschen. Solch eine Frage heutzutage ist geradezu unzulaessig. Fragen HRs maennliche Bewerber auch, ob sie an Impotenz leiden und ob sie daraus psychische Stoerungen entwickelt haben? Das waere wohl genauso erniedrigend.
  • Follower 22.11.2019 11:58
    Highlight Highlight «Wir führen regelmässig und seit vielen Jahren Bewerbungsgespräche. Eine derartige Rückmeldung haben wir bislang nicht annähernd erhalten.»

    🤯 Bei solchen Fragen? Es ist nicht jedem/r gegeben kaltschnäuzig zu lügen. Ich jedenfalls ziehe es vor, Menschen nicht so an die Wand zu fahren, dass ausschliesslich der/die davonkommt der/die gut lügen kann.
  • speedy_86 22.11.2019 11:23
    Highlight Highlight Wenn wir alle uns weigern würden auf solche Fragen zu antworten wäre das Problem auch erledigt. Sage ich als Mann.
    Wenn es sich nicht um Qualifikationen und eventuell Arbeitsweg und weitere für die Arbeit relevante Fragen handelt einfach nicht antworten.
    • Krise 22.11.2019 12:07
      Highlight Highlight Und was genau sagen? "Darauf antworte ich nicht" nimmt einem das Gegenüber gerne übel. "Die Frage ist unzulässig" sowieso. "Hä?" darf man als Erwachsener eh nicht mehr sagen, hab ich gehört ...
    • Trompete 22.11.2019 12:24
      Highlight Highlight @Krise
      Lügen ist bei einer solchen Frage zulässig. Daher würde ich als Frau antworten, dass ich keinen weiteren Kinderwunsch verspüre.
    • labraduddel 22.11.2019 12:46
      Highlight Highlight @krise

      wie wäre es mit einem, waaaaaas? oder ernsthaft? oder wie mein lieblingscholeriker sagen würde: are you serious?
    Weitere Antworten anzeigen
  • extrachrome 22.11.2019 11:00
    Highlight Highlight Komm, am besten wäre es aus ökonomischen überlegungen doch, gar keine kinder mehr auf die welt zu setzen..! Niemehr! Schönes, langfristiges denken unserer lieben führungselite das..!

    Ist doch wahr, wann findet ein umdenken statt in richtung wertschätzung gegenüber von eltern in form von einer anständigen elternzeit und weiterführenden unterstützungen..?
    • Fritz N 22.11.2019 13:43
      Highlight Highlight Auch aus ökologischen Gründen wär das imfall am Besten!
    • DemonCore 22.11.2019 17:26
      Highlight Highlight Kompletter Schwachsinn. Zum Glück eliminiert sich solcher Schwachsinn ohne weiteres Zutun aus dem Genpool.

      Ökologisch wäre es ökologisch zu leben. Das hat nichts mit der Anzahl Kinder zu tun, sondern mit Gemeinsinn und Verständnis für ökologische Zusammenhänge.
  • Marco Kleiner 22.11.2019 10:38
    Highlight Highlight Ich hatte eine Arbeitskollegin (in der Pflege, 7-Tage-Betrieb!) mit einem kleinen Kind; sie Gehörte zu den flexibelsten im ganzen Betrieb, wenn es galt, ausserplanmässig einzuspringen! Leider hat sie sich eine andere Stelle, näher ihrem Wohnort, gesucht...
  • DerewigeSchweizer 22.11.2019 10:22
    Highlight Highlight "Die Universität Basel will sich nicht weiter zum vorliegenden Fall äussern. Schweiger Matthias Geering lässt ausrichten, ..."
  • Diavolino666 22.11.2019 10:04
    Highlight Highlight Woher sollen denn die künftigen Generationen kommen, wenn Nachwuchs so verpöhnt ist? China hatte die Einkind-Politik und bei uns wird die Nullkind-Politik suggeriert... Das kann ja nur gut enden... *facepalm*
    • Fritz N 22.11.2019 13:43
      Highlight Highlight http://www.vhemt.org/
  • Linus Luchs 22.11.2019 10:04
    Highlight Highlight "Fragen zur Familiensituation seien erlaubt, müssen aber nicht beantwortet werden." Falsch! Fragen in einem Vorstellungsgespräch zur Familiensituation oder Mutterschaft sind nicht zulässig. Die Anmerkung, die Frage müsse ja nicht beantwortet werden, ist zynisch und lässt erkennen: Man verstösst bewusst gegen die Regeln und nimmt in Kauf, dass die Person, die sich bewirbt, in eine Stresssituation gebracht wird. Das ist unterste Schublade und einer Universität unwürdig.
  • Jojoeffekt 22.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Einerseits muss diesen Boomern klar gemacht werden, dass man solche Fragen nicht mehr stellt. Andererseits müssen aber auch Frauen merken, dass es legitim ist, sich auf solche Situationen vorzubereiten und sich auch zu wehren oder halt zu Lügen. In der Arbeitswelt kann man jederzeit Idioten begegnen, wie im Strassenverkehr.
    • Mimimi_und_wow 22.11.2019 11:07
      Highlight Highlight Oh Gott, ich kann den Boomer-Sch... nicht mehr hören. Meine Nachfolgerin wurde 1989 von einem Prä-boomer interviewt, im Büro, vor uns allen. Dieser Chef war der Ehemann meiner besten Freundin. Die Frage betreffend Familienplanung war da schon unzulässig und wir hatten dies im privaten Rahmen bei ihm zu Hause am Küchentisch diskutiert. Trotzdem stellte er die Frage.
      Im Artikel wurde nirgends auf das Alter der interviewenden Person hingewiesen. Wenn die Person, sagen wir, 40 oder jünger ist, ist sie kein Boomer.
      Aber cool konntest du eine hippe Schublade bedienen.
    • Neruda 22.11.2019 12:01
      Highlight Highlight Ok, Boomer
    • Fritz N 22.11.2019 13:44
      Highlight Highlight @mimimi mimimimi much?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias W. 22.11.2019 09:50
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es sicher so, dass bei einer Frau mit Kindern die Wahrscheinlichkeit etwaiger Absenzen höher ist. Aber ich kenne viele Unternehmen (insbesondere in Bau- und „Büetzer“-Branchen), welche sich da flexibel und Familiär zeigen, und sich die Leute gegenseitig unterstützen.

    Angesichts dieser (Personal-)Skandale an Uni‘s in letzter Zeit möchte ich bemerken, dass auch mal der Akademiker vom Büetzer etwas lernen kann.

    Einen schönen Gruss aus der IT-Abteilung.
  • Grohenloh 22.11.2019 09:24
    Highlight Highlight Das Gesetz ist irgendwie komisch:
    „Keinen Arbeitsplatzbezug...“. Hat es keinen Arbeitsplatzbezug, wenn nach der Einführungs- und Einarbeitungszeit die Arbeitnehmerin ein halbes Jahr fehlen wird und dann das Pensum reduziert?
    Wie soll man da planen? Das Gesetz findet es in Ordnung, wenn auf dieser Stelle ein Jahr oder mehr Stillstand herrscht? OhneVerschulden des Arbeitgebers? Ist das einfach hinzunehmen?
    • Thomas G. 22.11.2019 10:38
      Highlight Highlight Ja das ist das Risiko des Arbeitgebers. Punkt.
    • Dragonlord 22.11.2019 10:54
      Highlight Highlight Wenn Du das als Arbeitgeber nicht planen kannst, solltest Du kein Unternehmen führen.
      Sowas nennt sich Arbeitnehmerschutz und trägt dazu bei, dass die Arbeitnehmer nicht diskriminiert oder ausgebeutet werden wie früher im Mittelalter oder noch heute in vielen Ländern.
      Hast Du im Vorstellungsgespräch mit Deinem Arbeitgeber erwähnt, wieviele Male Du in der Vergangenheit wegen Krankheit, Unfall, behördlichen Terminen oder einfach Lustlosigkeit gefehlt hast? Oder wieviele Male Du in Zukunft planst, krank zu sein oder einen Unfall zu haben?
    • Bruuslii 22.11.2019 11:01
      Highlight Highlight man kann diese frage ja offen stellen. z.b.

      "wo sehen sie sich in 5 jahren?"
      "gibt es grössere absenzen, die wir erwarten sollten?"

      diese fragen sind neutral und können an alle geschlechter gleichermassen gestellt werden.

      absenzen können dann auch geplante weltreisen, militär-/zivildiensteinsätze etc. sein.

      ob jemand die familienplanung erwähnen will, ist somit offen und ohne druck.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jaspar Stupan 22.11.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich sage nur Elternzeit. Und ich kann die Frage verstehen, eine Kollegin arbeitet in einer grossen sozialen Einrichtung beim Kanton, ca. 100 Mitarbeiter, ca. 70 Frauen und es fehlen im Prinzip immer 5-7 Frauen wägen Schwangerschaft und viele kommen nachher auch nicht mehr zurück d.h fürs HR 10% der Frauen fehlen immer und ich muss regelässig neue Leute suchen. Ist auch nicht einfach.
    • Medizinerli 22.11.2019 10:24
      Highlight Highlight Deine Kollegin arbeitet dort, aber du musst regelmässig neue Leute suchen? Verstehe ich nicht ganz, ist ja aber auch egal :)
    • reactor 22.11.2019 14:00
      Highlight Highlight Wenn sie eine einfache Arbeit suchen, dann sollten sie das schleunigst tun. Aber da es ja ihre Kollegin betrifft....
  • frnrsch 22.11.2019 09:06
    Highlight Highlight Es wird immer vorkommen dass Unternehmen solche Fragen stellen obwohl es unseriös ist. Mir als Mann mit 3 Kindern wurde auch die Frage gestellt ob es nicht zu viel sei (langer Arbeitsweg) und Zuhause die Kinder, ich wolle doch am Abend Zeit für meine Kinder haben etc. Geht am Arbeitgeber ja nichts an wie ich die Zeit mit meiner plane. Ich empfehle sich darauf einzustellen dass solche Fragen beim Vorstellungsgespräch kommen könnten und sich darauf Antworten zurechtlegen.
  • Didi2000 22.11.2019 08:40
    Highlight Highlight Genau so kenne ich die Uni Basel und habe sie selbst so kennengelernt.
    Zuerst ein grobes Fehlverhalten eines Professors, dann eine völlig arrogante Antwort auf die schriftliche Beschwerde darüber, und schliesslich der Verweis auf irgendeine Uni-interne (!) Schlichtungsstelle. Falls die Dame aus dem Artikel diesen Schritt noch nicht unternommen hat, kommt hier meine Vorhersage: Die Schlichtungsstelle wird sich melden und sagen, dass die Beschwerde keinerlei Chance hat, durchzukommen. Ob man denn nicht in beiderseitigem Interesse die Beschwerde zurückziehen möge.
  • Dr no 22.11.2019 08:36
    Highlight Highlight Da wird aus einer Mücke wieder einmal ein Elefant gemacht. Ist ja nichts neues, dass solche Fragen gestellt werden. Da lügt man dann halt einfach. Celine war nicht gerade sehr schlagfertig. ich würde auch niemanden anstellen, der sogleich wieder plant schwanger zu werden. Ich finde es auch dem Arbeitgeber gegenüber nicht fair. Übrigens, wer muss dann wieder "secklen" wenn Frauen ausfallen ? Genau die 100% arbeitenden Männer.
    • Frl. Elli 22.11.2019 10:49
      Highlight Highlight Die 100% arbeitenden Frauen "secklen" dann im Fall auch... ebenso, wenn Männer ausfallen (ist ja nicht so, dass die unverwundbar wären).
    • Rikku 22.11.2019 10:58
      Highlight Highlight Es gibt Frauen, die Jahre brauchen, bis sie endlich schwanger werden. Andere werden ungeplant schwanger. Merkst du etwas?
    • Dr no 22.11.2019 11:14
      Highlight Highlight Rikku: ja hier war es offenbar nicht so. sondern es wurde nach dem zweiten Kind gefragt. und der mit dem ungewollt schwanger werden, den kannst du vergessen in der heutigen zeit.

      @ Elli: Klar können auch männer ausfallen. bei uns ist es einfach noch nie passiert . Dafür haben 5 Frauen mindestens 1 Kind bekommen haben, die eine sogar 3. und nun rate mal, wer die Mehrarbeit auffangen musste....
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 22.11.2019 08:33
    Highlight Highlight Das sind ja Aussichten, wenn am Ende nur gute Lügner den Job bekommen....auch eine Art von Selektion.
  • Frida Kahlo 22.11.2019 08:28
    Highlight Highlight Ich arbeite in der Personalabteilung, Lebensläufe von Frauen werden ganz anders begutachtet als die von Männern:
    "was, die hat zwei kinder?"
    "ja, 6 und 8 Jahre alt"
    "geht gar nicht, die wird immer fehlen weil was mit den Kindern ist"

    Ob ein Mann Kinder hat ist jeweils komplett irrelevant. 🤷🏼‍♀️🤦🏼‍♀️
    • walsi 22.11.2019 08:54
      Highlight Highlight @Frida: Es ist nun mal so, dass Frauen wegen den Kindern öfters fehlen. Wenn sie länger im Personalwesen arbeiten werden sie die Bedenken ihrer Kollegen verstehen.
    • Caprice-Soleil 22.11.2019 08:56
      Highlight Highlight Genau, das ist der Job-Chancen-Killer !

      Weshalb ich aus diesem genannten Grund niemals angebe bereits Familienfrau und Mutter bin bzw. ein Kind habe, lässt frau diese Angabe weg im CV, wird mein Dossier faktisch gesehen schon weiter im Bewerbungsprozess .....
    • maylander 22.11.2019 09:11
      Highlight Highlight Es wird einfach davon ausgegangen dass entweder die Frau Hausfrau ist oder dass wenn etwas mit den Kindern ist, die Frau sich darum kümmert.
      Ich war jedenfalls der Erste und der Einzige der wegen Krankheit eines Kindes gefehlt hat.
      Gegen Diskriminierung kann ja jedes Elternpaar etwas unternehmen, indem sie sich diese Aufgaben aufteilen. Dann kommen auch die Männer auf die Fehlstunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 22.11.2019 08:27
    Highlight Highlight Im Personalwesen arbeiten ja meist Frauen. Und die sind dann oft gar nicht so solidarisch und offen, wenns um Vereinbarkeit geht...
  • ETH1995 22.11.2019 08:20
    Highlight Highlight Etwas stinkt gewaltig an dem Bericht. Ich habe noch nie gehört, dass ein Department an einer Uni eine "Geschäftsführerin" hat? Typischerweise sind die Hierarchien ganz andere. Professoren stehen dem Departement vor und es gibt eine Administration. Meint man hier Dekanin?
    Trotzdem scheint etwas bei dem Gespräch falsch gelaufen zu sein. Statt sich bei den Medien zu melden, sollte sie sich aber tatsächlich an die entsprechenden Ansprechstelle der Uni wenden. Dort wird ihr sicher mehr geholfen als hier
    • ingmarbergman 22.11.2019 17:34
      Highlight Highlight Du warst anscheinend noch nie an einer Uni, oder zumindest nicht in diesem Jahrhundert.
      Jedes Departement hat einen Geschäftsführer. Das ist so seit die Unis nach new public management methoden geführt werden.
  • ciaociao 22.11.2019 08:19
    Highlight Highlight Ich finde die Frage nachvollziehbar; würde auch niemanden einlernen wollen (3-12 Monate Aufwand ohne/mit wenig Ertrag) dafür dass nach 8 Monaten schon wieder eine halbjährige Pause erfolgt...
    Sorry für die Frau...
    • Dragonlord 22.11.2019 10:32
      Highlight Highlight Deine kurzfristige Berechnung macht ökonomisch durchaus Sinn, nur würde mit einer solchen Denkweise keine Frau (oder kein Mann) mit Kinderwunsch eine Arbeit finden.
      Vielleicht bringt Dir diese Frau nach ihrem Mutterschaftsurlaub noch ganz viel Ertrag? Vielleicht auch nicht. Das ist z.Bsp. bei Lernenden auch oft der Fall. Das kann Dir aber auch bei jedem Arbeitnehmer passieren, dass dieser nach der Einführung wieder abspringt. Das gehört ganz einfach zum unternehmerischen Risiko und zur Verantwortung eines Unternehmens.
    • speedy_86 22.11.2019 11:48
      Highlight Highlight Alle mit Kindern/Kinderwunsch haben per sofort keinen Job mehr, weil die Möglichkeit für unerwartete Abwesenheiten besteht...wie bescheuert ist das? Ich werde per Definition öfter als meine Frau bei der Arbeit fehlen weil sie nur Teilzeit im Schichtdienst arbeiten wird. Wenn unser Kind krank ist und sie hat an diesem Tag Schicht werde ich mich bei der Arbeit abmelden und nicht meine Frau.
    • ciaociao 22.11.2019 12:47
      Highlight Highlight guys guys... ganz locker.
      ich sehe das ganze pragmatisch. alle ausschliessbaren risiken mal ausschliessen.
      oder aber eine mindestvertragslaufzeit von 2 jahren oder so vereinbaren, aus welcher man sich herauskaufen müsste um unbezahlten urlaub zu nehmen. was weiss ich. aber kenne leider genug frauen, die nach der geburt lieber vollzeitmama bleiben wollten als wieder zu arbeiten.

      und ihr müsst ja nicht den temporären ersatz für die ausfallende arbeitskraft org. & einlernen.. und wer erklärt dem temp. dann dass er ab nächster woche nicht mehr kommen braucht weil frau mama wieder arbeiten will?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dämittemgröschte 22.11.2019 08:18
    Highlight Highlight Üble Sache. Ich hoffe die Uni distanziert sich klar und zieht Konsequenzen wenn sich die Story als wahr erweist.
  • paule 22.11.2019 08:00
    Highlight Highlight Wir sind leider in der Schweiz noch nicht so weit.
    Arme Uni? http://'
  • Lisbon 22.11.2019 07:52
    Highlight Highlight Bei einem "offenen und vertrauensvollen Umgang" zwischen den Parteien, ist es für eine Bewerberin sicher in Ordnung, die Fragen im gleichen Zug zurückzustellen.
    • efrain 22.11.2019 08:03
      Highlight Highlight Ja. Und?
  • maylander 22.11.2019 07:45
    Highlight Highlight Solche Fragen sind doch gang und gäbe. Wenn ich als Mann sage, dass ich am Abend für die Kinder koche und deshalb nicht spontan open end arbeiten können ist dies auch der Chancentod.
    Das Gute daran ist das ich eigentlich für solche Leute nicht arbeiten will.
    • Züri80 22.11.2019 08:23
      Highlight Highlight Naja, es gibt den gewaltigen Unterschied, dass du als Mann nicht gefragt wirst, ob du am Abend für die Kinder kochst und deshalb auch keine Chance erhältst dies im Interview erzählen - ausser du bringst es von dir aus auf.
    • Malaga 22.11.2019 08:48
      Highlight Highlight Wie oft bist du schon in einem Bewerbungsgespräch gefragt worden, wer bei euch am Abend für die Kinder nach das Nachtessen kocht?
    • Tascha 22.11.2019 10:59
      Highlight Highlight Meine Frage an dich, bzw. an alle Männer, die bereits ein solches Vorstellungsgespräch hatten, wäre jetzt: Wie oft wurdet ihr nach eurer Kinderplanung gefragt? Und wie habt ihr euch damit gefühlt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 22.11.2019 07:44
    Highlight Highlight Als Arbeitgeber ist es natürlich mühsam, wenn man jemanden anstellt, der oder die nachher gleich wieder für Monate abwesend ist. Wir hatten mal jemanden, der uns kurzfristig Bescheid gegeben hat, dass er drei Monate in den Zivildienst muss. Das ist sehr rücksichtslos auch gegenüber den anderen Angestellten, weil die dann ev. kurzfristig für ihn einspringen müssen und auch sonst die Planung (inkl. Ferienplan) auf den Kopf gestellt wird. Von daher verstehe ich, wenn ein Arbeitgeber sowas wissen möchte.
    • maylander 22.11.2019 08:07
      Highlight Highlight Die Chance das jemand einen besseren Job findet oder einfach die Nase voll hat und hinschmeisst ist doch viel höher als dass eine Frau schwanger wird. Die Kündigungsfrist ist meist bei maximal drei Monaten eine Schwangerschaft dauert 9 Monate.


    • Frausowieso 22.11.2019 08:25
      Highlight Highlight Es ist ja so rücksichtslos, dass der Mann Zivildienst leistete. Ist ja nicht so, dass er dazu gezwungen wird...... Sollen in dem Fall alle Frauen, die evt irgendwann Mütter werden und alle Männer, die Dienst leisten müssen, aus Rücksicht arbeitslos bleiben? Am besten auch noch alle, die Sport treiben und Auto fahren. Das Unfallrisiko ist einfach zu gross.
    • Antinatalist 22.11.2019 08:35
      Highlight Highlight @maylander: Was ist das für eine Argumentation? Wenn jemand kündet, muss der Arbeitgeber nach dem Abgang des Arbeitnehmers keinen Lohn mehr entrichten. Bei einer Schwangerschaft besteht Lohnfortzahlungspflicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 22.11.2019 07:32
    Highlight Highlight Ich hatte eine Stelle nicht erhalten, weil ich im Militär Unteroffizier bin/war und somit mehr WKs leisten muss. Zeit dafür den Mutterschaftsurlaub aufzuheben und durch eine frei bestimmbare Elternzeit zu ersetzen, sowie die Wehrpflicht (egal ob Zivi etc.) für beide Geschlechter endlich einführen. http://in
    • Menel 22.11.2019 08:20
      Highlight Highlight Oder Wehrpflich abschaffen. Gleichberechtigung heisst nicht einfach, dass Frauen alles gleich haben wie Männer, es kann auch heissen, dass Männer die gleichen Privilegien bekommen wie Frauen 😉
    • SumSimona 22.11.2019 08:35
      Highlight Highlight Stimme dir zu mit einem kleinen Detail: Keine Wehrpflicht sondern nur Zivildienst für alle. Militär ist Geldverschwendung. Im Falle eines Kriegs hätten wir eh keine Chance und was das Militär sonst leistet, kann auch ein Zivildienst (Katastrophenschutz etc.)
    • Antinatalist 22.11.2019 08:36
      Highlight Highlight Besser ist, die Wehrpflicht abzuschaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hieronymus Bosch 22.11.2019 07:29
    Highlight Highlight Solange es offenbar normal ist, dass nur die junge Mutter die Kinderbetreuung übernimmt, finde ich es durchaus berechtigt, offen zu fragen ob sie bald nach der Anstellung mehrere Monate abwesend sein könnte. Eine Rekrutierung ist sehr arbeits- und kostenintensiv. Was spricht gegen beidseitige Offenheit? Was spricht gegen Väter die die Kinderbetreuung übernehmen?
    • Frausowieso 22.11.2019 08:22
      Highlight Highlight Es geht aber nicht darum, was du als "legitim" betrachtest. Die Fragestellung ist diskriminierend und ein absolutes NoGo. Die Familienplanung geht einen Arbeitgeber schlicht nichts an auch wenn es verständlich ist, dass es ihn interessiert.
    • Antinatalist 22.11.2019 08:39
      Highlight Highlight @Frausowieso: Die Familienplanung anderer geht alle etwas an, die selbst keine Familie planen, da sie alle an der Finanzierung von Familien beteiligt sind. Ganz abgesehen vom Umweltaspekt und Raumaspekt.

      Und bitte jetzt nicht die AHV-Leier. Einfach nein.
    • walsi 22.11.2019 09:02
      Highlight Highlight @Frausowiso: Das Unternehmen stellt jemanden ein weil es Arbeitet gibt die erledigt werden muss. Wenn diese Person geplant gleich wieder ausfällt muss man einen Ersatz suchen der die Arbeit macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gardiner 22.11.2019 07:27
    Highlight Highlight Nicht nur unprofessionell, sondern noch beratungsresistent dazu. Und irgendwie auch noch überheblich. Céline kann wohl froh sein, nicht in diese Maschinerie geraten zu sein. Glück gehabt.
  • Ökonometriker 22.11.2019 07:23
    Highlight Highlight Da kann man guten Gewissens lügen und sagen, man wolle kein zweites Kind.
    Nachher kann man immer noch sagen "ups, ist halt einfach so passiert". Oder "ich hab's mir anders überlegt". Ist einfacher und billiger, als im Nachhinein den Rechtsweg zu beschreiten.
  • Janis Joplin 22.11.2019 07:19
    Highlight Highlight Stellt solche Fragen (ausser selbstverständlich der Frage ob er plane schwanger zu werden) doch einfach in Zukunft auch den Männern - oder einfach keinem.
    Wir leben nicht mehr im Jahre 1958 von und zu Pleasantville.
    • maylander 22.11.2019 07:55
      Highlight Highlight Keine Sorge ähnliche Fragen werden auch den Männern bestellt. Es wird davon ausgegangen, dass die Firma vor der Familie kommt.
    • Firefly 22.11.2019 09:57
      Highlight Highlight @maylander das traurige oder viel eher verhehrende ist, dass viele Männer/Väter dabei mitspielen der Karriere wegen.

      Soange die Mehrheit der Väter d mitspielt, solange wird sich daran nichts äneren. Es gibt also auch für Männer Bereiche in denen sie sich emanzipieren können.
    • speedy_86 22.11.2019 12:03
      Highlight Highlight @maylander:
      Ja das ist ofmals die Erwartungshaltung. Beim MAG erwähnt, dass ich nach der Weiterbildung nicht auf 100% erhöhen werde sondern einen fixen Tag haben will um meiner Frau zu ermöglichen bei kleinem Pensum (30-40%) in ihrem Job am Ball zu bleiben. Die Reaktion war eher zurückhaltend.

      @Firefly: Wie oben erwähnt spiele ich nur bedingt mit. Wenn ein Kind krank ist und es fällt auf einen der Arbeitstage meiner Frau...ich werde zuhause bleiben...ich kann schliesslich auch ein bisschen Homeoffice machen (Mails, Dokus)...das geht in der Gesundheitsbranche grösstenteils nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 22.11.2019 07:17
    Highlight Highlight Ich arbeite seit über 10 Jahren im Personalfach und mir chrüggelts bei solchen Geschichten jedes Mal die Fussnägel hoch. Die Bewerberin "muss " nicht antworten oder darf lügen. Das kann aber kaum eine. Ich kann es nicht. In meinem letzten Bewerbungsgespräch wurde sogar ich als Profi von einem anderen Profi mit dieser Frage konfrontiert. Als ob das nicht schlimm genug wäre, war mein Gegenüber sogar noch eine Frau und arbeitet bei einer namenhaften internationalen Firma, die sich mit "Familienfreundlichkeit" bewirbt.
    • Caprice-Soleil 22.11.2019 09:03
      Highlight Highlight Erfahrungsgemäss kommen solch Situationen und Fragestellungen in Bewertbungsgesprächen öfter vor bei weiblichen KINDERLOSEN Vorgesetzten, die herablassend, emotionslos, rechtswidrig oder manipulativ solche Spielchen treiben —
      sobald es dann ins Angestelltenverhältnis geht, auch dort ihre Spieleweiter treiben.
    • Mira S. 22.11.2019 09:37
      Highlight Highlight Wie war die Frage gestellt? Was hast du geantwortet? Würde gerne Inputs haben, da ich meine Arbeitsstelle wechseln will und 2 Kinder habe (7 & 1 J.) Danke!
    • maylander 22.11.2019 09:47
      Highlight Highlight Keine Antwort ist auch eine Antwort. Also muss man Lügen.
      Nirgendwo wird so viel gelogen wie beim Einstellungsgespräch und nachher wundert man sich wieso die Leute demotiviert sind und wieder die Stelle wechseln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 22.11.2019 07:16
    Highlight Highlight Nun.

    Ich sehe ja beide Seiten - als Frau war ich auch in ihrem Alter auf Stellensuche. Da ich damals aber bereits geschieden war, hat mich kein Mensch nach meiner Familienplanung gefragt.

    Andererseits ist es für den Arbeitgeber vielleicht wichtig, zu wissen, ob die potentielle Mitarbeiterin plant, noch 4 weitere Kind zu bekommen. Dies ist ein Kostenfaktor der in kleineren Firmen nicht ausser Acht zu lassen ist. Ausserdem muss die anfallende Arbeit ja von jemandem erledigt werden und für 98 Tage eine Aushilfe zu kriegen, lohnt sich i.d.R. nicht.
    • Jeschibaba 22.11.2019 07:32
      Highlight Highlight Die Uni Basel kann man wohl kaum als kleinere Firma bezeichnen!
      Natürlich ist es eine Kostenfrage und darum braucht es ein Umdenken und neue Gesetze und Regelungen, damit Frauen nicht mehr diskriminiert werden können.
    • ND_B 22.11.2019 07:43
      Highlight Highlight Es ist schlicht micht erlaubt Fragen welche in diese Richtung gehen zu stellen. Würde ich das bei meinem Arbeitgeber in der Rekrutierung machen würde ich einen Verweis erhalten.

      Hier gibt es keine zwei Seiten, solche Fragen sind diskriminierend.
    • KasparS 22.11.2019 07:45
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Man kann nicht wegdiskutieren, dass es für einen arbeitgeber ein faktor ist, auch wenn das das gleichstellungsgesetz zu verneinen versucht. Lieber direkt drüber reden und lösungen andenken, als politisch korrekt schweigen und dann zur sicherheit keine frauen im „gefährlichen“ alter anstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baron Swagham IV 22.11.2019 07:16
    Highlight Highlight Bei solchen Themen versteh ich die Welt nicht mehr. Man kann zum Mond fliegen, Banken retten die am Arsch sind und leistet sich den Luxus in dem man Probleme kreiert um zB über Kleidervorschriften für Muslime zu fantasieren aber eine schwangere Frau (oder eine Frau die Schwanger werden könnte) scheint gefühlt einen Arbeitgeber lahmzulegen.
  • michiOW 22.11.2019 07:07
    Highlight Highlight "...müssen aber nicht beantwortet werden."
    Haha.

    Was für arrogante ....
    • Asmodeus 22.11.2019 07:52
      Highlight Highlight Ich stimme 100% zu.

      Absolut erbärmliche.....
  • Trasher2 22.11.2019 06:50
    Highlight Highlight Ich denke, es braucht diesbezüglich politische Änderungen.

    Das Dilemma, in einer kleine Firma oder einem kleinen Team, kann ich eben auch verstehen. Da gibt es endlich eine Aufstockung von Stellenprozenten, die Möglichkeit zu wachsen oder jemand muss ersetzt werden und wenn die Frau nach einem Jahr einarbeitungszeit schon wieder weg ist, wird das für alle anderen zur Belastung.

    Ein zusätzlicher Vaterschaftsurlaub oder besser noch ein aufteilbarer Elternurlaub (wie in Schweden) würde die Situation für alle radikal ändern.
    Auch die Finanzierung müsste anders geregelt werden.

    • blueberry muffin 22.11.2019 08:56
      Highlight Highlight Auch ein Mann kann nach einem Jahr gehen. Und nochmal, die Universität ist keine Kleinfirma.
    • Trasher2 22.11.2019 12:00
      Highlight Highlight Bezüglich gehen nach einem Jahr haben sie natürlich recht. Nur bindet das keine Stellenprozente.

      Eine Uni ist schon ein Grossbetrieb. Nur, so wie ich das wahrnehme gibt es dort etliche kleine Teams, welche welche ihre eigenen Personalabteilungen und Budgets haben.
  • Tekk 22.11.2019 06:36
    Highlight Highlight Da es sich hier um einen Job "der gehobenen Preisklasse" handelt und es in einigen Jobs sehr wichtig sein kann das man nicht einfach nach 2 Monaten ein Jahr weg ist, halte ich die Fragen schon für berechtigt. Ich denke auch das die Bewerberin sich bereits Gedanken über ihre Familienplanung gemacht hat, warum kann man die dann nicht kundtun und somit evtl. Bedenken des Arbeitgebers ausräumen? Wenn sie natürlich vor hatte nach stellenantritt wieder schwanger zu werden verstehe ich schon das die Frage "störend" ist. Ich wurde als Mann übrigens auch schon gefragt ob ich eine längere Auszeit plane.
  • Zwerg Zwack 22.11.2019 06:32
    Highlight Highlight Das ist genau der Grund, warum der Mutterschaftsurlaub diskriminierend für Frauen ist, abgeschafft gehört und durch eine gemeinsame Elternzeit ersetzt werden muss, dessen Bezug unabhängig des Geschlechts der Eltern ist.
    • Fidi 22.11.2019 07:21
      Highlight Highlight Also abschaffen geht schon nicht - ich konnte zb fast einen Monat nach der Geburt nicht richtig sitzen. Der Körper braucht schon eine längere Pause, bis Frau wieder fit ist. Aber bin absolut der Meinung das Elternzeit der Gleichberechtigung helfen würde. A; da, wie du sagst dadurch die Frau nicht so im Nachteil wäre und B; weil es einfach endlich Zeit ist, dass der Vater auch Zuhause bleiben kann.
    • ands 22.11.2019 07:33
      Highlight Highlight Die Elternzeit wird dieses Problem kaum beheben. Zu den Abwesenheiten nach der Geburt kommen bei der Frau noch Einschränkungen und allenfalls Abwesenheiten vor der Geburt hinzu. Viel wichtiger wäre es, die Arbeitgeber angemessen für den Ausfall zu entschädigen. Z.B. mit einer Deckung der Lohnkosten, wenn die Frau aufgrund der Schwangerschaft nicht mehr arbeiten kann.
    • Bruuslii 22.11.2019 07:48
      Highlight Highlight genau! stell dir vor, einem mann würden dann diese fragen gestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Inri 22.11.2019 06:20
    Highlight Highlight Hat Sie den Job nun bekommen oder nicht?
  • Name_nicht_relevant 22.11.2019 06:14
    Highlight Highlight diese Thema wurde schon 1000Fach in den Medien angesprochen und es wurde genau so oft Empfohlen sich nicht mit diesen Fragen unter Druck setzen zu lassen. Sie hätte einen guten Job kriegen können, jedoch hat Sie lieber sich aus dem Staub gemacht. Als Asistentin der GL ist dies nicht gut angesehen, wenn man unter Druck gleich geht. Sich danach in den Medien darüber zu beschwehren hilft auch nichts. Klar ist es doof so Fragen zu beantworten, so schlimm war es auch wieder nicht das man gleich geht. Als Tipp: sagen es sei zur Zeit nicht geplant und wenn es soweit ist, dann sehen wir weiter.
    • Vally Schaub 22.11.2019 07:30
      Highlight Highlight Wie oft warst Du schon in dieser Situation?
    • DiniMuetter 22.11.2019 07:41
      Highlight Highlight Céline hat hier nichts falsch gemacht, finde ich, ihr potentieller Arbeitgeber hat sich nicht an geltende Gesetze gehalten. Du kannst doch nicht einfach dem Opfer die Schuld zuschieben, wenn ihr Unrecht geschieht! Und darüber reden muss man, an die Medien gehen ist absolut sinnvoll um gegen solche sch****scheinheilige Arbeitgeber vorzugehen
    • Alex94 22.11.2019 07:45
      Highlight Highlight „aus dem Staub machen„ 🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️
      solche Fragen sind eine absolute Frechheit und gehören sich nicht. Das ist kein Druck, das ist Diskriminierung
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 22.11.2019 06:12
    Highlight Highlight Hoffentlich bekommt sie die Stelle noch und die Verantwortlichen werden gerüffelt.

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