DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bei Passagierin nach Genf fehlt Rückenlehne – schlimmer ist nur die Reaktion von Easyjet

06.08.2019, 14:2106.08.2019, 15:33
Bild: keystone/twitter.com/mattiasharris

Der Flug von Luton in England nach Genf ist an sich nicht sehr aussergewöhnlich. Man checkt halt ein, boardet, sitzt irgendwann ab, fliegt, steigt aus und holt dann sein Gepäck wieder ab.

Nun gerade das Sitzen war für diese Passagierin des Easyjet-Flugs 2051 am Dienstagmorgen nicht sehr gewöhnlich. Denn bei ihrem Sitz fehlte die Rückenlehne. Die Rückenlehne? Ja, genau.

Wie kann das sein, fragt man sich da.

Auch Mitpassagier Matthew Harris fragte sich das – und wenig später auch die Fluggesellschaft Easyjet via Twitter.

Er und tausende User warteten gespannt auf die Antwort. Man erwartete vielleicht ein «Oh nein, es tut uns schrecklich leid!» oder «Wir werden der armen Frau natürlich die Reisekosten erstatten», vielleicht würde man sich auch mit einem «Was erwartest du für ein 50-Franken-Ticket😉»-Spässchen ein wenig zufrieden geben.

Aber nein, Easyjet wählte diese Antwort:

Die Passagierin musste den Flug letztendlich nicht auf ihrem halben Sitz verbringen. Sie wurde auf einen anderen, freien Sitz umgesetzt.

Update: Easyjet meldete sich bei watson und stellt klar:

«Keine Passagiere durften auf diesen Sitzen fliegen, da die Sitze funktionsunfähig waren und repariert werden sollten. Sicherheit hat für uns absolute Priorität und Easyjet betreibt seine Flugzeugflotte unter strikter Einhaltung aller Sicherheitsrichtlinien.»

Ob die Frau nun entschädigt wird, wie es zum rückenlehnenlosen Sitz kam und warum Easyjet nicht einfach um Entschuldigung bittet? Man weiss es (noch) nicht. Wir bleiben dran.

(aeg)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Stop Black Friday» hat bereits mehr Unterstützung als jede Corona-Demo
In der Schweiz läuft eine Online-Petition gegen den «Konsumwahnsinn».

Rund 20’000 Menschen in der Schweiz haben die Online-Petition «Stop Black Friday» unterzeichnet, wie srf.ch berichtet. Hinter der Petition stecke die Organisation Solidar Suisse, die sich für bessere Arbeitsbedingungen weltweit einsetzt.

Zur Story