Wirtschaft
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epa04601083 European Commission President Jean claude Juncker  (R) welcomes The President of the Swiss Confederation and Minister of Justice and Police Simonetta Sommaruga prior to a meeting at EU commission headquarters in Brussels, Belgium, 02 February 2015.  EPA/OLIVIER HOSLET

Die Schweiz und die EU: Ein schwieriges Verhältnis. Was hältst du davon? Bild: OLIVIER HOSLET/EPA/KEYSTONE

Wir stimmen ab!

Die EU und die Schweiz – ein schwieriges Verhältnis: Was hältst du von der Beziehung? Wir wollen deine Meinung wissen

Das Thema EU brennt den Schweizern unter den Nägeln. Das zeigt Eveline Widmer-Schlumpfs Aussage, dass sie bald eine EU-Abstimmung will. Doch konkret ist noch lange nichts. Hier kannst du schon mal sagen, wie du dir das Verhältnis zur EU vorstellst.



Die Nerven liegen blank: Am Montag hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga in Brüssel einen Korb von der EU bekommen: Das Personenfreizügigkeitsabkommen ist nicht verhandelbar, sagt die EU. Am Mittwoch forderte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf dann eine «rasche Abstimmung» in der Schweiz über die Beziehungen zur EU.

Doch, was soll das alles? Worüber sollen wir überhaupt abstimmen? Die Antwort bis jetzt lautet: Das weiss noch kein Mensch, die Politik muss sich zuerst finden. 

Klar ist hingegen, dass es in der Schweiz eine Abstimmung braucht, die das Verhältnis unseres Landes zur EU klärt. Das Volk soll das Sagen haben. Wie das aussehen könnte, steht ganz unten in der Box.

Doch abseits von politischen Spielen und öffentlich geäusserten Bundesratsgedanken steht jeder einzelne von uns vor der Frage: Wie weiter mit der EU? Was würde ich selber tun? Wie würde ich abstimmen?

Wie ist dein Verhältnis zur EU? Sag uns deine Meinung!

Bist du der Meinung, dass es jetzt eine EU-Abstimmung braucht in der Schweiz?

«Wir sind doch schon fast in der EU!», werden einige sagen. Stimmt das?

Glaubst du, dass die Schweiz der EU «schleichend» beitritt?

Wie ist das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU?

Ist die Schweiz auf die EU angewiesen?

Jetzt aber zur Theorie: Was wäre, wenn...?

Würde es der Schweiz wirtschaftlich besser oder schlechter gehen als Teil der EU?

Bist du für die Einführung des Euro anstelle des Franken?

... und wie soll es deiner Meinung nach weitergehen?

Bist du für die Beibehaltung der bilateralen Verträge mit der EU?

Bist du dafür, dass der Artikel 121a (MEI-Artikel), der die Zuwanderung einschränkt, aus der Bundesverfassung wieder gestrichen wird?

Als Bonus noch die «Sonntagsfrage»:

Wenn am Sonntag Abstimmung wäre über einen EU-Beitritt der Schweiz – was würdest du sagen?

So könnte eine EU-Abstimmung in der Schweiz tatsächlich aussehen

Variante 1: Die Schweiz stimmt 2016 über das institutionelle Rahmenabkommen mit der EU ab, über das derzeit verhandelt wird. Ein Ja wäre eine Bestätigung des bilateralen Weges, inklusive Personenfreizügigkeit.

Variante 2: Das Volk stimmt über einen neuen Artikel in der Bundesverfassung ab, der die Bilateralen Verträge festschreibt. Dies schlagen BDP und CVP vor. So soll die vertragliche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU verankert werden. Der neue Artikel 121a in der Bundesverfassung vom 9. Februar soll nicht angetastet werden.

Variante 3: Das Volk soll über die Streichung des neuen Artikels zur Senkung der Zuwanderung (Art. 121a, «MEI-Artikel») abstimmen. Das will die Initiative «Raus aus der Sackgasse» («RASA-Initiative»). (egg)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 09.02.2015 05:50
    Highlight Highlight Wir lassen uns weder von der EU erpressen noch vom Europäischen Gerichtshof richten!
    • quark 10.02.2015 08:24
      Highlight Highlight Sondern von Herrn Blocher alleine. Möchte ich zB noch viel weniger.
  • MediaEye 05.02.2015 13:04
    Highlight Highlight ALLE Varianten ein klares und deutliches N E I N ! ! !
  • Donald 04.02.2015 19:58
    Highlight Highlight Die EU verknöchert immer mehr. So wird man in der globalisierten Wirtschaft nicht überleben. Immerhin werden die Billigprodukte bald in der EU zu tiefen Löhnen hergestellt. Und die Asiaten kaufen diese dann. So ändert sich die Welt.
  • adi37 04.02.2015 19:23
    Highlight Highlight Leider meinen viele Politikerinnen und Politiker sowie die Mainstream-Medien, dass bei der EU-Kommission ohnehin nichts zu erreichen sei, was klar der EU-Kommission in die Hände spielt! Meiner Meinung nach müsste es klar und deutlich und unmissverständlich eine klare Lösung geben, die dem Schweizerwillen entspricht die Zuwanderung endlich zu reduzieren, alles Andere wäre blanke Erpressung seitens der EU, sollten sie so genannte „Massnahmen“ ergreifen! Vielleicht wünschen sich das einige VolksvertreterInnen.
    Leider wird immer wieder versucht, unsere direktdemokratischen Rechte zu untergraben.
    • MediaEye 05.02.2015 13:06
      Highlight Highlight Ein klares Zuwanderungsgesetz fehlt der Schweiz !!
  • Sigmund Freud 04.02.2015 17:18
    Highlight Highlight Ich weiss, diese Umfrage ist nicht wirklich repräsentativ aber soo chancenlos, wie man es immer behauptet, ist ein EU Beitritt anscheinend nicht.
    • Oberon 04.02.2015 18:55
      Highlight Highlight Sehe ich nicht so, es mach einfach aus meiner Sicht aktuell keinen Sinn der EU beizutreten.

      Die EU muss erst ihre eigenen internen Probleme lösen und uns beweisen das sie nicht nur ein völlig überrissene Politik-blase sind.
    • Hunne 05.02.2015 01:53
      Highlight Highlight Niemals!!! Ich bin doch nicht aus dem Irrenhaus EU, Abteilung Schland abgehauen damit sich die Schweiz jetzt von dieser Totgeburt schlucken lässt...das wäre wie wissentlich 100g Arsen in die Figur schütten.
      Mir gefällt es hier, nicht nur weil hier EU-freie Zone ist ;)

      Passt ja auf das die Politik nicht hinterrum was mauschelt...ihr kennt ja den Spruch: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
    • Sigmund Freud 05.02.2015 20:30
      Highlight Highlight Also bitte was soll diese Hassrede ? Die Sozialdemokraten sind die, die schon damals im Kaiserreich und auch heute noch die Mehrheit der Bürger vertreten. Sie werden in allen Herrenländer Jahr für Jahr aufs neue demokratisch und legitim gewählt. Wenn sie uns also verraten haben, dann war das der Wunsch der Bürger. Falls Ihnen das also nicht passt und sich in unserer oder der europäischen Politik nicht wohl fühlen, hält Ihnen Zar Vladimir I immer die Tür in sein Ostreich offen. Solange Sie nicht homosexuell oder gebildet sind.

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