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Hohe Spritpreise treiben Nachfrage nach Elektroautos

Hohe Spritpreise treiben Nachfrage nach Elektroautos

27.04.2026, 09:5527.04.2026, 09:55

Die Nachfrage nach Elektroautos in der Schweiz ist im Frühjahr 2026 deutlich gestiegen. Neben den rückläufigen Anschaffungskosten sind es vor allem die mit Ausbruch des Iran-Krieges gestiegenen Benzinpreise, die das Interesse an E-Autos ankurbeln.

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Die infolge des Iran-Krieges gestiegenen Benzinpreise verleiten viele Menschen zum Kauf eines Elektroautos.Bild: IMAGO / STEINSIEK.CH

Die Suchanfragen für Elektrofahrzeuge auf dem Inserateportal Autoscout24 hätten im Frühling gegenüber dem Vorjahr um 48 Prozent zugenommen, konkrete Kontaktanfragen um 69 Prozent und abgeschlossene Verkäufe um 40 Prozent, teilte die Swiss Marketplace Group (SMG) als Betreiberin der Auto-Plattform am Montag mit.

Der sich schon davor abzeichnende Trend habe sich damit beschleunigt, hiess es. Steigende Kosten an den Zapfsäulen würden viele Autokäufer dazu bewegen, sich verstärkt mit Elektromobilität zu beschäftigen. Gleichzeitig sinken die durchschnittlichen Anschaffungskosten für Elektroautos, was den Umstieg zusätzlich begünstige.

Kriegsausbruch als Zäsur

Der Krieg im Nahen Osten hat dabei einen entscheidenden Einfluss. Von Januar bis Mitte Februar 2026 nahmen die Suchanfragen nach E-Autos laut SMG im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent zu, von Mitte März bis Mitte April beschleunigte sich das Wachstum auf 48 Prozent. Ähnlich war das Muster bei den konkreten Kundenanfragen, den sogenannten «Leads».

Auch die Zahl der gelöschten Inserate – ein Hinweis auf einen erfolgreichen Verkauf – stieg ab Mitte März im Vergleich zu den Monaten davor markant. Gestützt wird die Zunahme der Verkaufsabschlüsse zudem von einem wachsenden Angebot. So würden die Händler auf die steigende Nachfrage mit der Schaltung von mehr Inseraten reagieren. (hkl/sda/awp)

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