Wirtschaft
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Kiosk sticht Coop aus: Valora schnappt sich 262 Läden an Bahnhöfen



Valora hat von den SBB den Zuschlag für die Bewirtschaftung der schweizweit 262 Kiosk- und Convenience-Flächen erhalten. Valora hat sich damit gegen die Angebote mehrerer nationaler und internationaler Firmen durchgesetzt. Auch Coop hatte ein Angebot abgeben. Valora habe mit seinem erneuerten Konzepten «k kiosk» und «avec» am meisten überzeugt, teilten die SBB am Donnerstag mit.

ARCHIVBILD ZUM JAHRESUMSATZ 2018 VON VALORA, AM MITTWOCH, 20. FEBRUAR 2019 - Der Kiosk der zur Valora Gruppe gehoerenden ''k kiosk'' , im Bahnhof Bern, am Montag, 10. November 2014 in Bern. Der Handelskonzern Valora uebernimmt mit Naville (LS Distribution Suisse) den groessten Kioskbetreiber und Pressegrossisten der Westschweiz, wie das Unternehmen am Montag, 10. November 2014 bekannt gab. Mit den 175 Verkaufsstellen von Naville will Valora ihr Kiosk- und Conveniencegeschaeft auf die gesamte Schweiz ausdehnen. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Die Ausschreibung habe zu diversen Produktinnovationen und Angebotserweiterungen geführt, hiess es weiter. Davon würden die Kundinnen und Kunden an den Bahnhöfen, beispielsweise von Gratiskaffee in «Kaffee-Wägeli» auf dem Perron bei grösseren Verspätungen oder von Gutscheinen für besondere Überraschungen profitieren. Diese Innovationen und Erweiterungen würden nun konkretisiert. Die neuen Läden werden laufend bis 2021 eröffnet.

Valora hat sich gemäss der Mitteilung dazu verpflichtet, auch in ökologischer Hinsicht Verantwortung zu übernehmen und beispielsweise Food-Waste zu reduzieren oder bei recyclebaren Getränke-Verpackungen neue Wege zu beschreiten.

Der schweizweite Mietvertrag für alle Kiosk-Flächen in SBB Bahnhöfen läuft Ende 2020 aus und wurde im Juni 2018 von der SBB öffentlich ausgeschrieben. Bestandteil der Ausschreibung waren auch die heute bestehenden Convenience-Stores, deren Mietverträge ebenfalls auslaufen. (sda/awp)

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
kettcar #lina4weindoch
25.04.2019 08:48registriert April 2014
Bei den Preisen in den Valora-Filialen, den misserablen Bedigungen und Knebel-Verträgen für ihre Franchising Partner und Mitarbeitern liegt auch noch ein bisschen Spielraum für "Innovationen" und Gratis-Kaffe drin.
Auf der Gewinnerseite: Valora und SBB
Auf der Verliererseite: Valora-Mitarbeiter, Franchise-Nehmer und die Kunden.
Juhui.
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Electric Elefant
25.04.2019 08:19registriert September 2017
Ausgerechnet Valora - ein Konzern der wiederholt durch sauschlechte Arbeitsbedingungen (Stichwort Scheinselbstständigkeit) aufgefallen ist...
Gewinne werden eingefahren - Risiken nach unten gereicht! Unsympathischer Betrieb!
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Howard271
25.04.2019 07:22registriert October 2014
Valora sollte besser mal die dringend Notwendigen Anpassungen beim Personal machen. Es ist eine Frechheit, wie mit dem umgegangen wird. Stundenlöhne unter 18.- und dazu Teilzeitverträge mit unregelmässigen Zeiten, sodass keine zweite Arbeitsstelle möglich ist. Davon kann man kaum leben.
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