Wirtschaft
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All of the available Swiss bank notes: bills of 10, 20, 50, 100, 200 and 1000 Swiss francs, pictured on August 12, 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Alle erhaeltlichen Schweizer Banknoten: 10, 20, 50, 100, 200 und 1000 Schweizer Franken, aufgenommen am 12. August 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Studie zeigt

Schweizer Jugendliche achten auf ihr Portemonnaie, aber wenig auf Fair Trade

Die jungen Schweizer haben ihren Finanzhaushalt im Griff. Nachhaltigkeit wird aber nur unterstützt, wenn die Preise trotzdem tief bleiben.



79 Prozent haben genug Geld

Die aktuelle Studie «Juvenir» der Jacobs Foundation zeigt das Bild einer Schweizer Jugend, die überaus planvoll und sparsam mit Geld umgeht. 79 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, genug Geld zu haben. Lediglich 6 Prozent müssen sich manchmal gegen Monatsende Geld leihen, um über die Runden zu kommen.

1020 Jugendliche und junge Erwachsene aus den drei grossen Sprachregionen der Schweiz beteiligten sich an der repräsentativen Befragung, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

86 Prozent finden die Wohnung zu teuer

86 Prozent der Jugendlichen empfinden die Miete für die eigene Wohnung als zu hoch, die Mobilität – und vor allem der öffentliche Verkehr – wird von 82 Prozent als zu teuer empfunden. Für gut drei Viertel der Jugendlichen wird der Spass am Ausgang geschmälert, weil sie die Eintrittspreise für Clubs und Konzerte für zu hoch halten und Getränke und Essen zu teuer finden.

76 Prozent mussten noch nie auf etwas verzichten

Aber 76 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren gaben an, sie hätten praktisch noch nie auf etwas verzichten müssen. Materielles sei ihnen aber auch weniger wichtig als immaterielle Werte. 72 Prozent investieren ihr Geld lieber in eine gute Zeit mit Freunden als in teure Dinge.

16-24 Prozent achten auf Fair Trade

Die Jugendlichen haben ein ausgeprägtes Bewusstsein für nachhaltigen Konsum, sie sind aber zurückhaltend in der Umsetzung. Drei Viertel der Jugendlichen glauben, dass sie mit nachhaltigem Einkaufsverhalten die Produktionsbedingungen verbessern können.

Aber die Fairness beim Konsum hört in der Regel da auf, wo das eigene Portemonnaie strapaziert wird. Nur jeder sechste Jugendliche kauft konsequent fair hergestellte Produkte.

Diesbezüglich seien sie ein Spiegelbild der Gesellschaft, heisst es in der Mitteilung. Auch viele Erwachsene kritisierten Unternehmen für die Ausbeutung ihrer Mitarbeitenden oder umweltschädliche Produktionen, erwarteten aber gleichzeitig tiefe Preise und schnelle Lieferzeiten.

24 Prozent der Tessiner Jugendlichen lassen ihrem Nachhaltigkeitsbewusstsein auch Taten folgen, in der Westschweiz sind es nur 18 Prozent, in der Deutschschweiz 16 Prozent.

83 Prozent sparen regelmässig

Glaubt man den Angaben zur Sparsamkeit, dürfte die Verschuldung der Schweizer Jugend kein allzu grosses Problem sein. 95 Prozent der Jugendlichen gaben an, gelegentlich zu sparen. 83 Prozent gelingt dies sogar regelmässig.

Ihren verantwortungsvollen Umgang mit Geld beweisen sie gemäss der Studie damit, dass sie ihr Geld über den Monat hinweg einteilen und zuerst nachrechnen, bevor sie sich teure Dinge leisten (85 Prozent) oder preisbewusst einkaufen (73 Prozent). (lhr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • saukaibli 03.06.2014 14:12
    Highlight Highlight Traurig, aber die Jugend ist immer ein Spiegelbild der Gesellschaft. Ich finde es schäbig, wenn man genug Geld hat aber nicht auf die Herkunft seiner Lebensmittel achtet. Für uns bedeutet Fair Trade ein paar Rappen weniger im Portemonnaie, für die Bauern geht es ums Überleben.
    Aber mir ist auch schon aufgefallen, dass viele Junge, aber auch andere Mitglieder unserer Gesellschaft eine unglaubliche Gleichgültigkeit an den Tag legen wenn es um Konsumgüter geht. Da gibt es eigentlich tierliebende Menschen, die das billigste Fleisch kaufen und Jacken mit ausländischem Pelzbesatz tragen. Wenn man sie darauf anspricht, flüchten sie in blöde Ausreden wie "es war eine Ausnahme" oder "ich war grad knapp bei Kasse", aber im Mund eine Filterzigarette wo das Päckchen 8.-Fr. kostet. Shame on you!
  • pun 03.06.2014 13:45
    Highlight Highlight Klingt nach ziemlich offen interpretierbaren Fragestellungen.
    Z.B. bei der Aussage "72 Prozent investieren ihr Geld lieber in eine gute Zeit mit Freunden als in teure Dinge." stelle man sich mal die Frage vor:

    Investieren sie ihr Geld lieber in
    a) ein gute Zeit mit Freunden?
    b) teure Dinge?

    Und dann die Person die dann antwortet:
    "B, DIE ANTWORT IST B!!!"

    Dass eine gute Zeit mit Freunden in unsrer Gesellschaft häufig hoher Konsum bedeutet können wir ja mal grosszügig ausblenden.

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