Wirtschaft
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epa05490245 (L-R) Mexican actors Damian Alcazar, Paulina Gaitan, Brazilian Wagner Moura and Chilean Pedro Pascal pose after a press conference in Mexico City, Mexico, 16 August 2016, where the US company Netflix announced the second season of the series 'Narcos', which tells the story of Colombia's most famous drug dealer, Pablo Escobar Gaviria.  EPA/ALEX CRUZ

Mitverantwortlich für den Höhenflug von Netflix: Die Stars der zweiten Staffel «Narcos». Bild: EPA/EFE

«Ay, Cabron!» Netflix überrascht mit riesigem Kundenwachstum



Netflix hat das Vertrauen der Anleger zurückgewonnen: Nach unerwartet gut ausgefallenen Quartalszahlen sprang die Aktie um rund ein Fünftel hoch. Netflix konnte im vergangenen Vierteljahr 3,57 Millionen neue Kunden gewinnen.

Den Ausschlag hätten populäre Eigenproduktionen wie die Mystery-Serie «Stranger Things» gegeben, sagte Netflix-Chef Reed Hastings am Montag. Der Streamingdienst selbst hatte zuvor einen Zuwachs von 2,6 Millionen Abo-Nutzern in Aussicht gestellt.

Auch der Umsatz übertraf mit einem Plus von 32 Prozent auf 2.29 Milliarden Dollar die Erwartungen der Börsianer. Der Gewinn schoss im Jahresvergleich um 75 Prozent auf 51.5 Millionen Dollar hoch, wie Netflix nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. Das war ebenfalls deutlich besser als erwartet.

Netflix war trotz der nahezu weltweiten Verfügbarkeit zu Jahresbeginn in den vergangenen Quartalen zunächst schwächer als erwartet gewachsen. Das brachte die Aktie zwischenzeitlich unter Druck, obwohl Netflix die Entwicklung unter anderem mit dem Auslaufen günstigerer älterer Verträge erklärte, wonach einige Nutzer gekündigt hätten. Jetzt setzt die Gegenbewegung ein und die Aktie stieg nachbörslich zeitweise um rund 19 Prozent auf 118.66 Dollar. Ende vergangenen Jahres war sie zeitweise noch über 130 Dollar wert.

Über 86 Millionen Nutzer weltweit

Befeuert wurde das Wachstum der Nutzerzahlen nun vor allem vom internationalen Geschäft. Netflix gewann ausserhalb der USA 3,2 Millionen neue Abo-Nutzer. Im Heimatmarkt waren es noch 370'000 - auch 70'000 mehr als erwartet.

Netflix hat nun 47,5 Millionen Kunden in den USA und 39,25 Millionen im Rest der Welt. Die Pläne für einen Start in China wurden unterdessen vorerst aufgegeben, wie Hastings sagte. Die regulatorischen Hürden seien zu hoch.

Er verwies auch darauf, dass die Film-Dienste von Disney und Apple in dem Land gestoppt worden seien. Bisher hatte Netflix erklärt, man sei in Gesprächen mit den Behörden, könne aber keinen Zeitpunkt nennen.

Sechs Milliarden für Eigenproduktionen

Für das laufende vierte Quartal stellte Netflix nun einen Zuwachs von 5,2 Millionen Kunden in Aussicht - 1,45 Millionen im Heimatmarkt und 3,75 Millionen im Rest der Welt. Netflix hatte den Dienst im Januar auf einen Schlag in 130 neue Länder gebracht und deckt damit fast die ganze Welt bis auf China ab.

Genauso wie der Rivale Amazon setzt Netflix dabei massiv auf exklusive Produktionen und nimmt dafür viel Geld in die Hand. Insgesamt sollen dabei im kommenden Jahr sechs Milliarden Dollar für Inhalte ausgegeben werden. (cma/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fumo 18.10.2016 09:47
    Highlight Highlight Solange sie den Preis in der CH nicht senken können sie mich. Ihr Angebot kann man auch wo anders schauen.
    • Kyle C. 18.10.2016 11:14
      Highlight Highlight Was wäre denn ein angemessener Preis? Aus reiner Neugier gefragt....
    • Fumo 18.10.2016 12:15
      Highlight Highlight 7.99$ in CHF umgerechnet. Netflix hat in der CH null Kosten, sie müssen weder Löhne noch sonst was auf "unseren Preisniveau" zahlen um zu rechtfertigen dass die CH den höchsten Abopreis weltweit hat.
    • Kyle C. 18.10.2016 13:29
      Highlight Highlight Ist ja auch OK, wenn du das zu teuer findest. Ich finde den Preis absolut OK gemessen an meinem persönlichen Nutzen. Ich kann halt mit dieser Vergleichslogik nix viel anfangen. Nur das mit den null Kosten stimmt dann eben doch nicht so ganz. Aber lassen wirs... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Juice 18.10.2016 09:23
    Highlight Highlight Netflix hat sich inhaltlich schon stark gebessert. Anfangs war das Angebot noch ziemlich mager. Mittlerweile gibt es viele sehenswerte Serien um die kalten Jahreszeiten zu überstehen :)

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