Wirtschaft
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epa04381596 epa03801780 (FILE) A picture released by the US Coast Guard on 22 April 2010 shows a fire aboard the mobile offshore oil drilling unit Deepwater Horizon, located in the Gulf of Mexico some 80 kilometers southeast of Venice, Louisiana, USA. Oilfield services firm Halliburton has agreed to pay 1.1 billion US dollar to settle claims related to damages from the 2010 explosion on the Deep Water Horizon oil rig that left oil pouring into the Gulf of Mexico for months, the company said on 02 September 2014. The money is to be paid to the fishing industry and other financial victims of the spill. British oil giant BP already agreed to a 7.8 billion US dollar settlement in 2012.  EPA/US COAST GUARD / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Brand auf der Ölplattform «Deepwater Horizon» im April 2010 Bild: EPA/US COAST GUARD / EPA FILE

Explosion auf «Deepwater Horizon»

US-Regierung erfreut über BP-Urteil: «Abschreckung für alle»

05.09.14, 07:25 05.09.14, 08:59

Die US-Regierung hat sich «erfreut» über das Urteil eines US-Richters gegen den britischen Ölkonzern BP wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 geäussert. Justizminister Holder erhofft sich eine Abschreckungswirkung vom Urteil. 

«Die Entscheidung des Gerichts wird sicherstellen, dass das Unternehmen voll für seine Fahrlässigkeit zur Rechenschaft gezogen wird», sagte US-Justizminister Eric Holder am Donnerstag. Das Urteil werde auch als Abschreckung für alle dienen, die versucht seien, «bei der Verfolgung von Profit Sicherheit und die Umwelt zu opfern». 

US-Bezirksrichter Carl Barbier in New Orleans hatte BP am Donnerstag im Zusammenhang mit der Explosion der Ölplattform «Deepwater Horizon» grobe Fahrlässigkeit und Rücksichtslosigkeit bescheinigt. 

FILE - SEPTEMBER 2, 2014: It was reported that Halliburton has reached a $1.1 billion settlement for a majority of claims against the company for its role in the BP oil spill in the Gulf of Mexico in 2010 September 2, 2014. EAST GRAND TERRE ISLAND, LA - JUNE 04:  A brown pelican coated in heavy oil wallows in the surf June 4, 2010 on East Grand Terre Island, Louisiana. Oil from the Deepwater Horizon incident is coming ashore in large volumes across southern Louisiana coastal areas.  (Photo by Win McNamee/Getty Images)

Ölteppich im Golf von Mexiko: Das Unglück verursachte eine Umweltkatastrophe, der tausende Tiere zum Opfer fielen. Bild: Getty Images North America

Damit muss der Konzern als damaliger Betreiber der Ölplattform weitere Milliardenzahlungen wegen der Katastrophe befürchten. Über die Höhe wird der Richter aber erst 2015 entscheiden. Die US-Regierung und fünf Bundesstaaten hatten BP verklagt. 

Transocean zeigt sich erleichtert

Positiv auf das Urteil reagierte auch der Plattformbetreiber Transocean. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen sieht sich nach dem Urteil, das allerdings noch angefochten werden kann, einen Grossteil seiner finanziellen Risiken entledigt, wie es in einer Mitteilung vom frühen Freitagmorgen heisst. 

Für den Ölausfluss unter Wasser hafte Transocean nicht, schreibt der Konzern. Verschmutzungen wegen über Wasser entstandenen Lecks waren laut Transocean unbedeutend. Nach dem Urteil gingen die Transocean-Aktien an der Börse in Zürich mit einem Plus von 1,9 Prozent aus dem Handel. (sda/dpa/meg) 



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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