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Japan – USA

Obama und Abe räumen Sicherheitsallianz hohe Bedeutung ein

Seit 18 Jahren war kein US-Präsident in Japan zu Besuch. Jetzt nutzt Obama das Treffen mit Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe, um die diplomatischen Beziehungen zu festigen. 



Japan und die USA haben die Bedeutung ihrer Sicherheitsallianz für Frieden und Wohlstand in der Asien-Pazifik-Region betont. Das Bündnis sei das Fundament nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern auch jener der gesamten Region, sagte US-Präsident Barack Obama in Tokio.

President Barack Obama, left, and Japanese Prime Minister Shinzo Abe participate in a joint news conference at the Akasaka State Guest House in Tokyo, Thursday, April 24, 2014. Obama is seeking to reassure Japanese leaders Thursday that he can deliver on his security and economic pledges to Asia even as the crisis in Ukraine demands U.S. attention and resources elsewhere. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Verstärken ihre Zusammenarbeit: US-Präsident Barack Obama und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe.  Bild: AP/AP

Obama rief nach einem Treffen mit Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe am Donnerstag auch dazu auf, die zuletzt stockenden Verhandlungen zwischen Tokio und Washington über ein geplantes transpazifisches Freihandelsabkommen voranzubringen. Abe sagte, Japan begrüsse das Bestreben der USA, die Asien-Pazifik-Region zu einem Schwerpunkt ihrer Aussenpolitik zu machen.

Obama droht mit weiteren Sanktionen gegen Russland

Weiter sagte US-Präsident Barack Obama am Donnerstag in Tokio, die USA wollen sich weiter um eine diplomatische Lösung in der Krise um die Ukraine bemühen, schliessen jedoch weitere Sanktionen gegen Russland nicht aus. Seine Regierung habe «Vorbereitungen» für die Möglichkeit getroffen, dass das Genfer Abkommen zwischen Russland, den USA und der EU sowie der Ukraine nicht die versprochenen Ergebnisse bringe. Für diesen Fall habe man weitere Sanktionen vorbereitet, sagte Obama. (rar/sda/dpa)

Japans Probleme mit China

Der Besuch Obamas erfolgt vor dem Hintergrund neuer Spannungen zwischen Japan und seinen Nachbarn China und Südkorea. Es wurde in Tokio erwartet, dass sich die Politiker gegen gewaltsame Veränderungen des territorialen Status Quo in der Region aussprechen. Dies sollte sowohl mit Blick auf Chinas Vorgehen im Ostchinesischen Meer als auch Russlands Verhalten gegenüber der Ukraine erfolgen.

Japanese Prime Minister Shinzo Abe (2nd R) pours sake for U.S. President Barack Obama (R) as they have dinner at the Sukiyabashi Jiro sushi restaurant in Tokyo, in this picture taken April 23, 2014, and released by Japan's Cabinet Public Relations Office. Obama used a state visit to Japan on Thursday to try to reassure Asian allies of his commitment to ramping up U.S. engagement in the region, despite Chinese complaints that his real aim is to contain Beijing's rise. Japanese Ambassador to the U.S. Kenichiro Sasae, U.S. Ambassador to Japan Caroline Kennedy and an unidentified interpreter (L-C) sit alongside Abe and Obama. Picture taken April 23.  REUTERS/Cabinet Public Relations Office/Pool   (JAPAN - Tags: POLITICS FOOD TPX IMAGES OF THE DAY) ATTENTION EDITORS – THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. JAPAN OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN JAPAN. THIS PICTURE WAS PROCESSED BY REUTERS TO ENHANCE QUALITY. AN UNPROCESSED VERSION WILL BE PROVIDED SEPARATELY

Shinzo Abe und Barack Obama begiessen ihre Zusammenarbeit mit Sake.  Bild: Reuters

Laut japanischen Medien wollten die beiden Politiker nach dem Gespräch eine gemeinsame Erklärung abgeben. Darin werde es voraussichtlich heissen, dass die zwischen Japan und China umstrittenen Inseln im Ostchinesischen Meer unter den Sicherheitsvertrag fielen, der die USA zum Schutz Japans verpflichte. Obama soll aus Rücksicht auf China jedoch Vorbehalte gegen eine solche Wortwahl gehabt haben.

Zum offiziellen Auftakt seines Japan-Besuchs war der US-Präsident von Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko empfangen worden. Auf Obamas Programm standen ferner Besichtigungen und ein Staatsbankett. Es ist der erste Staatsbesuch eines US-Präsidenten in dem Land seit 18 Jahren. (rar/sda) 

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