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Paypal streicht fast jeden zehnten Job – ein Jahr nach Kündigungswelle

Paypal streicht fast jeden zehnten Job – ein Jahr nach der letzten Kündigungswelle

31.01.2024, 08:5631.01.2024, 08:56

Der US-amerikanische Zahlungsdienstleister Paypal streicht rund neun Prozent seiner Jobs und damit knapp 2500 Arbeitsplätze. Unternehmenschef Alex Chriss erklärte am Dienstag zur Begründung, Paypal müsse mehr auf «Effizienz» und «Automatisierung» setzen.

Zudem müsse das Unternehmen seine Technologie so anpassen, dass «Komplexität und Doppelungen» reduziert würden, sagte Chriss weiter.

Der US-amerikanische Techmanager Alex Chriss ist seit September 2023 Chef von Paypal.
Der US-Amerikaner Alex Chriss wurde im September 2023 Geschäftsführer von Paypal.Bild: PayPal Holdings, Inc.

Die Ankündigung erfolgt ein Jahr, nachdem der Zahlungsdienstleister bereits sieben Prozent seiner Belegschaft – damals rund 2000 Angestellte – entlassen hatte.

Harte Konkurrenz

Paypal ist durch Konkurrenz unter anderem von Google Pay und Apple Pay unter Druck geraten. Nach den Jahren der Corona-Pandemie, in denen Online-Verkäufe und damit auch Bezahlungen über Paypal sprunghaft zugenommen hatten, ist zudem wieder eine gewisse Normalität im Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden zurückgekehrt.

Im vergangenen Jahr haben zahlreiche US-Internetkonzerne wie der Onlinehandelsriese Amazon und die Facebook-Mutter Meta Mitarbeitende entlassen.

(dsc/sda/afp)

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