Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Roboter tötet Arbeiter in VW-Werk



Im VW-Werk in Baunatal in Hessen hat sich am Montag ein tragischer Unfall ereignet: Ein Arbeiter wurde von einem Roboter ergriffen und gegen eine Metallplatte gedrückt. Der 22-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen.

Laut ersten Untersuchungsergebnissen war kein Roboter-Defekt, sondern menschliches Versagen ausschlaggebend. Ein anderer Arbeiter, der sich zum Zeitpunkt des Unfalls in der Nähe aufhielt, blieb unverletzt.

Beim Roboter handelt es sich um einen Typen, der in einem abgeschlossenen Bereich des Werks operiert. Laut einem VW-Sprecher kann er für verschiedene Aufgaben programmiert werden. Weitere Angaben machte er nicht, da die Untersuchung noch laufe. Gemäss der Nachrichtenagentur dpa erwägt die Staatsanwaltschaft eine Anklage. (kri)

Kollege Roboter

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 03.07.2015 20:55
    Highlight Highlight Zu reisserisch im Titel. Es ist nicht der Roboter, der tötet, sondern ein Roboter, von einem Programm von Menschen gemacht, befolgt Befehle oder durch einen Defekt (durch Menschen verursacht) entsteht eine Fehlfunktion.

    "Ein Mensch ist durch einen Roboter tödlich verletzt worden. Menschliches Versagen ist wahrscheinich und wird abgeklärt."

    Aber das wäre zu lagweilig. der Roboter wird personalisiert und tötet als hätte er ein Bewusstsein und frei Entscheidungsgewalt.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien …

Artikel lesen
Link zum Artikel