Wissen
Armee

Die Schweizer Armee testete Chemiewaffen und musste 14'000 Kühe schlachten

Unsere Armee testete einmal Chemiewaffen. Das Resultat war wortwörtlich vernichtend

Ein «SVP»-Bundesrat, der im Geheimen Chemiewaffen testet, ein Kanton, der 14'000 Kühe schlachten muss, und eine Armee, die anschliessend an den Folgen zu knabbern hat: Unser Autor über eine (fast) vergessene Anekdote Schweizer Militärgeschichte.
03.10.2019, 13:4603.10.2019, 13:46
Benedikt Meyer
Video: watson/Lino Haltinner
Zum Autor
Benedikt Meyer trat mal in einem Musikvideo auf, weil die Band die schlechtesten Tänzer suchte. Seither konzentriert er sich auf seine wahren Stärken: Recherchen und Schreiben. Für watson schreibt der Historiker und Buchautor in unregelmässigen Abständen – und versucht sich auch mal vor der Kamera.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
History Porn Teil LI: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern
1 / 26
History Porn Teil LI: Geschichte in 24 Wahnsinns-Bildern
34 Mitglieder der neapolitanischen Mafia Camorra werden während des Prozesses im Gerichtssaal eingesperrt. Rechts im kleineren Käfig sitzt der Kronzeuge, Viterbo 1911. Behandelt wurde der brutale Mord an Gennaro Cuocolo – einem Meisterdieb der Camorra – und dessen Frau. Vieles lief in diesem Verfahren nicht sauber, Beweise wurden gefälscht, Zeugen eingeschüchtert, den als gerecht geltenden Staatsanwalt ersetzte man durch einen formbareren, während ein allzu kritischer Journalist entlassen wurde. Man wollte ein Exempel statuieren. Alle Angeklagten bekamen eine Haftstrafe, insgesamt wurden mehr als 400 Jahre Freiheitsstrafe verhängt. Die beiden Hauptangeklagten, Enrico Alfano und Giovanni Rapi, wurden zu 30 Jahren Haft verurteilt. 1927 zog der Kronzeuge Abbatemaggio sein Geständnis zurück und erklärte, dass seine Enthüllungen das Ergebnis des Drucks der Ermittler gewesen seien – das führte allerdings nicht zu einer Verfahrensrevision. bild: reddit ... Mehr lesen
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Schweizer Armee testet den Rafale Kampfjet
Video: srf
Jeder 8. Krebsfall geht auf Infektionen zurück – Hauptübeltäter ist ein Bakterium
Eine neue Studie zeigt, dass 2024 weltweit rund 2,3 Millionen neue Krebsfälle durch Infektionen verursacht wurden. Fünf Erreger sind hauptsächlich dafür verantwortlich, darunter besonders ein Bakterium.
Die Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die im Fachmagazin The Lancet Oncology veröffentlicht worden ist, liefert das umfassendste und aktuellste Bild der mit Infektionen verbundenen Krebsbelastung. Die Analyse basiert auf Schätzungen zur Krebsbelastung aus der Datenbank des IARC Global Cancer Observatory und zeigt, dass im Jahr 2024 weltweit schätzungsweise 2,3 Millionen neue Krebsfälle – etwa 12 Prozent aller neuen Krebserkrankungen – durch Infektionen verursacht worden sind.
Zur Story