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Zeigt dieses Video wirklich das seit Jahrhunderten gesuchte Island-Monster? Ein Gremium hat entschieden: Ja, das tut es!

Im Jahr 1345 soll das isländische Wum-Monster Lagarfljótsormur zum ersten Mal gesichtet worden sein.
Im Jahr 1345 soll das isländische Wum-Monster Lagarfljótsormur zum ersten Mal gesichtet worden sein.Bild: Screenshot slate
«Lagarfljótsormur»

Zeigt dieses Video wirklich das seit Jahrhunderten gesuchte Island-Monster? Ein Gremium hat entschieden: Ja, das tut es!

25.09.2014, 14:0925.09.2014, 15:48

Dieses Video wurde im Jahre 2012 aufgenommen und ist seitdem Gegenstand verschiedener Untersuchungen. Der Grund: Experten glauben, dass es das sagenumwobene Wesen namens Lagarfljótsormur zeigt. Das isländische Wurm-Monster soll zum ersten Mal im Jahr 1345 gesichtet worden sein und auch heute noch gibt es immer wieder Menschen, die es gesehen haben wollen.

Lagarfljótsormur
Der Sage nach lebt das Wum-Monster «Lagarfljótsormur» im Osten Islands in dem See Lagarfljót. Angeblich ist es 91 Meter lang, anderen Erzählungen nach soll es sogar so gross wie der See selbst sein – und damit mehr als 30 Kilometer lang. Dem Mythos nach bringt das Monster Unheil über die Menschheit.

Doch was steckt wirklich hinter diesem Video? Bereits kurz nachdem die Aufnahmen veröffentlicht wurden, setzten sich Wissenschaftler damit auseinander. Sie kamen zu dem Schluss: Es handelt sich um ein Fischernetz, das sich nur durch die Strömung des Sees bewegt.

Doch damit gab man sich offenbar nicht zufrieden. Denn jetzt – mehr als zwei Jahre später – hat ein 13-köpfiges offizielles Gremium entschieden: Es handelt sich sehr wohl um das seit mehreren Jahrhunderten bekannte Monster. Gemäss Slate bekam der Urheber des Videos nun eine kleine Belohnung für sein «Beweismaterial».

Hier soll Lagarfljótsormur leben:

Kritiker behaupten jedoch, dass es sich hierbei nur um eine Marketing-Strategie handle: Mit dieser Nachricht wollten die isländischen Behörden neugierige Touristen in ihr Land locken. Das Munkeln und Rätseln rund um Lagarfljótsormur geht also munter weiter. (viw)

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