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Active regions on the sun combined to look something like a jack-o-lantern’s face on Oct. 8, 2014. The active regions appear brighter because those are areas that emit more light and energy — markers of an intense and complex set of magnetic fields hovering in the sun’s atmosphere, the corona. This image blends together two sets of wavelengths at 171 and 193 Angstroms, typically colorized in gold and yellow, to create a particularly Halloween-like appearance. 
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Sun?uselang=de#/media/File:Boo!_(15498245665).jpg

Die Sonne hat viele Gesichter. Hier eine NASA-Aufnahme aus dem Jahr 2014, die aktive Regionen der Sonne heller darstellt und an eine Halloween-Kürbislaterne erinnert. Bild: NASA

17 erstaunliche Fakten über die Sonne, von denen du vielleicht noch nie gehört hast



Unsere Sonne ist nur einer von weit mehr als 100 Milliarden Sternen in der Milchstrasse, aber für uns ist sie der wichtigste von allen – ohne die Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Wir sehen unser Zentralgestirn jeden Tag, aber wir wissen nur wenig darüber. Wie viele dieser 17 Fakten kanntest du schon?

Die Sonne ist ein Zwerg ...

Die Sonne mit Sonnenflecken. Die zwei kleinen Sonnenflecken in der Mitte haben ungefähr den gleichen Durchmesser wie unser Planet Erde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne#/media/Datei:Sun920607.jpg

Die Sonne ist kein besonders grosser Stern, aber immer noch gigantisch: Die beiden kleinen Sonnenflecken in der Mitte haben ungefähr den gleichen Durchmesser wie der Planet Erde. Bild: NASA

Ein sogenannter Gelber Zwerg, um es genau zu sagen. Sonnen dieses Typs gehören zur Spektralklasse G, die Sterne mit mittlerer Oberflächentemperatur umfasst (kühler als die blau leuchtenden, heisser als die rot leuchtenden). Sie sind sehr häufig, relativ klein und leuchten gelblich. Unsere Sonne ist als G2V klassifiziert, das heisst, sie gehört zu den heisseren der G-Sterne (die Skala reicht von heiss 0 bis kühl 9) und wie alle G-Sterne zur Leuchtkraftklasse V (die hellsten Sterne gehören zur Klasse I; die geringste Leuchtkraft der Stufe VII haben Weisse Zwerge).

... und grösser als 1 Million Erden

Grössenvergleich Sonne Erde

Grössenvergleich: Das kleine blau-weisse Kügelchen links ist die Erde. Sie ist natürlich nicht so nahe an der Sonne. Bild: Shutterstock

Wäre die Sonne ein Hohlkörper, würden ungefähr 960'000 Erdkugeln hineinpassen. Könnte man diese Erdkugeln so anordnen, dass es keine Zwischenräume gäbe, dann böte die Sonne sogar Raum für circa 1,3 Millionen Erden. Um die Oberfläche der Sonne komplett einzuhüllen, würde man 11'990 Erdoberflächen benötigen.

Sie ist ein Schwergewicht

Grössenvergleich der Sonne mit den Planeten
https://imgur.com/gallery/0oFI7/comment/575836393

Die Sonne im Grössenvergleich mit den acht Planeten des Sonnensystems. Hinten (von links): Jupiter und Saturn. Mitte (von links): Uranus und Neptun. Vorn (von links): Erde, Venus, Mars und Merkur. Bild: Imgur

1'989'000'000'000'000'000'000'000'000'000 Kilogramm wiegt unser Zentralgestirn – ungefähr 332'946-mal so viel wie die Erde. Das sind 99,86 Prozent der gesamten Masse im Sonnensystem. Von den restlichen 0,14 Prozent entfallen rund zwei Drittel auf den Giganten Jupiter, der knapp 2,5-mal so gross ist wie alle anderen sieben Planeten zusammen.

Sie ist eine perfekte Kugel

The Sun giving out a large geomagnetic storm on 1:29 pm, EST, 13 March 2012
https://en.wikipedia.org/wiki/Sun#/media/File:Sunspots_and_Solar_Flares.jpg

Die Sonne in einem Falschfarbenbild aus dem Jahr 2012. Bild: NASA

2012 massen Astronomen den Durchmesser der Sonne zwischen den Polen und am Äquator. Die Differenz betrug lediglich etwa 10 Kilometer – bei einem Durchmesser von knapp 1,4 Millionen Kilometer. Wäre die Sonne so gross wie ein Strandball, wäre diese Differenz kleiner als die Dicke eines menschlichen Haars. Die Sonne ist daher die perfekteste natürlich geformte Kugel, die wir kennen.

Sie dreht sich um das Zentrum der Milchstrasse

Animiertes GIF GIF abspielen

Die Milchstrasse misst etwa 120'000 Lichtjahre im Durchmesser. GIF: Giphy

Die Sonne ist rund 25'000 Lichtjahre vom Zentrum der Galaxis entfernt, wo sich ein massives Schwarzes Loch befindet. Für einen Umlauf um das Zentrum benötigt die Sonne etwa 240 Millionen Jahre. Seit ihrer Entstehung hat sie also erst 18 bis 20 Umrundungen hinter sich. Als die Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahren ausstarben, befand sich die Sonne auf ihrer Umlaufbahn gut ein Viertel weiter zurück.

Sonnenfinsternisse gibt es nur aus Zufall

Die Solar Corona während einer totalen Sonnenfinsternis am 9. März 2016. Eine Beobachtung aus der Insel Tidore, Indonesien.

Totale Sonnenfinsternis am 9. März 2016, von Indonesien aus gesehen. Die Korona der Sonne ist gut sichtbar. Bild: Shutterstock

Eine totale Sonnenfinsternis findet statt, wenn der Mond zwischen der Sonne und der Erde steht und die Sonnenscheibe abdeckt. Dass dies geschehen kann, ist reiner Zufall – der Durchmesser der Sonne ist zwar ziemlich genau 400 Mal grösser als jener des Mondes, aber sie ist auch 400 Mal weiter von der Erde entfernt. Aus diesem Grund erscheinen beide am Himmel gleich gross und der kleine Mond kann die grosse Sonne komplett verdecken. Zu einer seltenen Ausnahme kommt es, wenn der Mond sehr weit von der Erde entfernt ist: Seine Scheibe verdeckt dann die Sonnenscheibe nicht ganz und es ist ein Sonnenring zu sehen.

Per Auto zur Sonne würde länger als ein Menschenleben dauern

In this false-color ultraviolet image, the Sun shows a C3-class solar flare (white area on upper left), a solar tsunami (wave-like structure, upper right) and multiple filaments of plasma following a magnetic field, rising from the stellar surface.
https://en.wikipedia.org/wiki/Sun#/media/File:Sun_-_August_1,_2010.jpg

Die Sonne, hier auf einer Falschfarben-Ultraviolett-Aufnahme von 2010, ist knapp 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Bild: NASA

Der mittlere Abstand zwischen der Erde und der Sonne wird «Astronomische Einheit» (AE) genannt, die laut Definition 149'597'870'700 Meter misst. Könnten wir diese Strecke mit einem Auto – bei konstanten 120 km/h ohne Zwischenstopp – zurücklegen, wären wir gut 142 Jahre unterwegs. Das Licht benötigt für diese Strecke lediglich 8 Minuten und 20 Sekunden.

An der Oberfläche ist die Sonne relativ kühl

Bisher höchstaufgelöstes Bild der Granulation der Sonne durch das Daniel K. Inouye Solar Telescope (DKIST). High-resolution image of the Sun's surface taken by the Daniel K. Inouye Solar Telescope (DKIST). Das Bild zeigt einen Ausschnitt von ca. 38.000 km Länge bzw. Breite.
By NSO/AURA/NSF - High res URL (archived link)License details (Archived URL)Image URL (Archived link)Description (Archived link)Date taken (Archived link), CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=86429003

Hochaufgelöstes Bild des Daniel K. Inouye Solar Telescope (DKIST) von der Sonnenoberfläche. Die zellenähnlichen Strukturen sind alle ungefähr so gross wie Texas. Bild: Wikimedia/NSO/AURA/NSF

Aber immer noch ziemlich heiss: Es herrschen dort Temperaturen von etwa 5500 °C, bei denen sämtliche chemischen Elemente längst geschmolzen sind. Viel heisser ist es aber am Rand der Atmosphäre, der Korona: Hier ist es mehr als 1 Million °C heiss. Noch heisser ist es im Kern der Sonne: Dort herrschen Temperaturen von 15 Millionen °C.

Die Sonne leuchtet weiss

Von der Erde aus gesehen ist die Sonne gelb. Kurzwellige Strahlung (Blau, Violett) wird von der Atmosphäre stärker gestreut, deshalb erscheint uns der klare Himmel blau und die Sonne gelblich. Bei Sonnenaufgang oder -untergang legt die Strahlung einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurück, sodass uns die Sonne dann orange oder rot erscheint. Im Weltraum leuchtet die Sonne jedoch rein weiss. Ihr Licht enthält alle Farben, was sich zeigt, wenn es in einem Prisma gebrochen wird.

Sie produziert unvorstellbar viel Energie

A solar prominence erupts in August 2012, as captured by SDO
https://en.wikipedia.org/wiki/Sun#/media/File:Giant_prominence_on_the_sun_erupted.jpg

Sonneneruption. Bild: NASA

Jede Sekunde strahlt die Sonne 20'000 Mal so viel Energie ab, wie die Menschheit seit Beginn der Industrialisierung als Primärenergie verbraucht hat. Das ist mehr als die Energie, die sämtliche Atomkraftwerke, die 2011 in Betrieb waren, in 750'000 Jahren produzieren könnten. Diese unvorstellbare Energiemenge strahlt die Sonne gleichmässig in alle Richtungen ab. Die rund 150 Millionen Kilometer entfernte Erde empfängt dabei eine mittlere Strahlungsleistung von 1360 Watt pro Quadratmeter.

Sie hat bisher 90 Erdmassen Materie in Energie umgesetzt

Sonne (Symbolbild)

Die Sonne bezieht ihre Energie aus der Kernfusion, bei der Materie in Energie umgewandelt wird. Bild: Shutterstock

Bei der Kernfusion verschmilzt die Sonne in jeder Sekunde rund 564 Millionen Tonnen Wasserstoff zu 560 Millionen Tonnen Helium. 4 Millionen Tonnen Materie werden – gemäss Einsteins berühmter Formel E = mc2 – in Energie umgewandelt. Seit ihrer Entstehung hat die Sonne 14'000 Erdmassen Wasserstoff in Helium umgewandelt. 90 Erdmassen wurden dabei in der Form von Energie freigesetzt.

Sie rotiert unterschiedlich schnell in verschiedenen Zonen

Animiertes GIF GIF abspielen

Die Sonne dreht sich um sich selbst. Aber nicht alle Zonen gleich schnell. GIF: Giphy

Die Sonne ist ein gigantischer Ball aus sehr heissem Plasma. Nicht alle Zonen dieser Kugel rotieren gleich schnell, wie die Bewegung der Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche zeigt. Äquatornahe Gebiete benötigen etwa 25 Tage für eine Rotation, die polnahen Zonen dagegen rund 36 Tage. Das Innere der Sonne dreht sich in etwa 27 Tagen einmal um sich selber.

Sie bläst jede Sekunde 1 Million Tonnen Masse ins All

Die Polarlichter in Norwegen. Tromsö. Grotfjord

Folge des Sonnenwinds: Polarlichter in Norwegen. Bild: Shutterstock

Die Sonne stösst ständig einen Strom von geladenen Teilchen von sich weg – pro Sekunde verliert sie so rund eine Million Tonnen an Masse. Dieser Sonnenwind genannte Teilchenstrom besteht vornehmlich aus Protonen, Elektronen und Heliumkernen und verursacht beispielsweise die auf der Erde manchmal sichtbaren Polarlichter.

1 m2 Sonne leuchtet heller als 1 Million Glühbirnen

Glühbirnen

Eine Million 60-Watt-Glühbirnen strahlen nicht so hell wie ein Quadratmeter Sonne. Bild: Shutterstock

Pro Quadratmeter ihrer Oberfläche strahlt die Sonne eine Leistung von 63 Megawatt ab. Das ist mehr als 1 Million Glühbirnen (60 W). Unsere Sonne ist ohnehin ein helles Gestirn: Sie kommt zwar nicht in die Nähe von sehr hellen Sternen wie etwa Arktur, scheint aber heller als 85 Prozent der anderen Sonnen in der Milchstrasse.

Sie scheint immer heller

Sonne, sonnenschein (Symbolbild)

Die Sonne ist seit ihrer Entstehung schon um 40 Prozent heller geworden. Bild: Shutterstock

Im Kern der Sonne findet die Fusion von Wasserstoff zu Helium statt. Je mehr Helium dazukommt, desto wärmer und heller scheint die Sonne – etwa 10 Prozent stärker pro 1 Milliarde Jahre. Seit ihrer Entstehung vor rund 4,6 Milliarden Jahren ist sie bereits 40 Prozent heller geworden. In 1,1 Millarden Jahren wird sie so stark scheinen, dass Wüsten die Kontinente bedecken. In 3,5 Milliarden Jahren wird sie 40 Prozent heller sein als heute – dann ist sämtliches Wasser auf der Erdoberfläche verdampft und Leben in der heutigen Form auf dem Planeten nicht mehr möglich.

Dann wird sie ein Roter Riese ...

Evolution der Sonne vom Gelben Zwerg zum Roten Riesen

Evolution der Sonne vom Gelben Zwerg zum Roten Riesen. Bild: Shutterstock

Wenn die Sonne ein Alter von 9,4 Milliarden Jahren erreicht hat, versiegt der Wasserstoff in ihrem Zentrum, die Kernfusion kommt dort zum Erliegen und der Druck im Kern sinkt. Durch die Schwerkraft drückt die Hülle nach innen, worauf der darin noch enthaltene Wasserstoff sich weiter erhitzt und die Kernfusion auch dort zündet. Die Energie, die dabei frei wird, erhitzt die äusseren Schichten der Sonne, die sich nun im Alter von 11,7 bis 12,3 Milliarden Jahren enorm ausdehnt und zugleich rötlicher wird – sie wird ein Roter Riese. Sie dehnt sich bis zur Umlaufbahn der Venus aus und schluckt nach dem Merkur auch diese. Die Erde dürfte diesem Schicksal entgehen, aber die Erdkruste ist dann längst nur noch geschmolzene Lava. Von der Erde aus gesehen nimmt die rote Riesensonne einen grossen Teil des Himmels ein.

... und dann ein Weisser Zwerg

Darstellung eines Weissen Zwergs

Die ferne Zukunft der Sonne: Ein Weisser Zwerg. Bild: Shutterstock

Etwa im Alter von 12,3 Milliarden Jahren hat sich der Helium-Kern der Sonne so stark zusammengezogen, dass die Temperatur dort auf 100 Millionen °C steigt. Nun setzt die Fusion von Helium zu Kohlenstoff ein; die Sonne wird instabil und stösst ihre äusseren Schichten in mehreren gewaltigen Eruptionen ab. Zurück bleibt ein weiss glühender Kern aus Kohlenstoff, Sauerstoff und etwas Helium, der ungefähr so gross wie die Erde ist, aber so dicht, dass ein Kubikzentimeter eine Tonne wiegt. Dieser Weisse Zwerg besteht einige Dutzend Milliarden Jahre, bevor er erlischt und zu einem Schwarzen Zwerg wird.

So nah waren wir der Sonne noch nie

Video: srf/SDA SRF

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Sonnenfinsternis in den USA

Mit einem Teleskop zur Sonne

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas G. 15.07.2020 02:39
    Highlight Highlight Könnte es vielleicht sein dass die Sonne einen Einfluss aufs Klima hat? Ich frag für einen Freund ;)
  • Yveze 14.07.2020 13:45
    Highlight Highlight 1.1 mia Jahre nur noch??? bekommt sonst noch jemand torschluss panik :o)
  • SeboZh 14.07.2020 13:28
    Highlight Highlight Für alle Interessierte:

    Schaut euch mal Universe Sandbox und Universe Sandbox 2 an.

    Hier wird einem die Wirkung von Gravitation auf verschiedene Elemente spielerisch näher gebracht. Dazu ist es auch nocht gut gemacht und es hat echt Spass gemacht
  • rburri38 14.07.2020 08:29
    Highlight Highlight YouTube Tipp zu solchen Sachen: Harald Lesch von TerraX. Sehr, sehr spannend!
    • SeboZh 14.07.2020 12:02
      Highlight Highlight Oder PBS, etc etc... Gibt da haufenweise eindrückliche Formate. Auch die Reihe "what if...." von v101science... Klar ist da vieles animiert. Scheint aber dem aktuellen Wissensstand zu entsprechen. Nach dem Artikle hier gestern, gerade wieder eine lange Zeit Youtube geschaut
  • Lore 14.07.2020 08:25
    Highlight Highlight WOw, das ist spannend!

    ...aber ist es Absicht, dass das Bild der brennenden Sonne wie ein brennender Smiley aussieht?
    • Lore 14.07.2020 09:16
      Highlight Highlight hach, ja, habe die Bildbeschreibung gelesen.. es sieht wie eine brennende Kürbislaterne aus...
  • Kaishakunin 13.07.2020 22:07
    Highlight Highlight Auch interessant (zu 7), dass ein Photon vom Inneren der Sonne bis an deren Oberfläche rund 100'000 Jahre braucht. Aber dann eben nur 8min auf unsere Netzhaut :-) es ist einfach tatsächlich alles relativ im Universum :)
  • Hadock22 13.07.2020 22:05
    Highlight Highlight Faszinierend!
  • trichie 13.07.2020 21:31
    Highlight Highlight Hach wie freu ich mich, Brain Huber mal korrigieren zu können...

    Jupiter hat einen Durchmesser von 140000 km, Saturn 120000. Somit hat Saturn rund 85% des Jupiterdurchmessers bzw. rund 60% des Jupiter-Volumens. Daher ist Jupiter nicht rund 2.5 mal so GROSS wie die anderen Planeten zusammen... aber er ist rund 2.5 mal so SCHWER - das wollte Huber wohl auch schreiben ;-)
  • Frechsteiner 13.07.2020 20:34
    Highlight Highlight "E Schtärn schteit so vieu I weiss immer I dr Mitti
    U d'Planete kreise z'ringsetum
    U es git meh aus hundert Milliarde Schtärne im Universum
    U cirka hundert Milliarde Mönsche hei je scho einisch gläbt bi üs bis hütt
    U we jitz e Geischt für jede schteit wo hütt nümm da isch
    De git's fasch zwänzg mau meh Geischter aus Lüt
    U es längt für jede für ne Wäut für sich alleini
    Mit em ne chliine Hüsli viellech mit zwöi drüne Zimmer
    Mit em ne Chieswägli u mit em ne Bänkli näb dr Türe
    U dert hocke sie für immer"


    Kuno Lauener hat's schon immer gewusst wie crazy das alles ist
  • fant 13.07.2020 20:07
    Highlight Highlight Zu 9: Ich dachte immer, dass 'weiss' eher eine biologische als eine physikalische Definition.

    Gemäss unserer Erd-Geschichte (siehe zB die ersten paar Minuten von https://g.co/kgs/C336Z3) haben die Arten überlebt und sich weiterentwickelt, die am besten an die jeweiligen Verhältnisse angepasst waren.

    Weiss ist dann, wenn alle Frequenzen _des für unsere Augen sichtbaren Spektrums_ gleichmässig 'strahlen'.


    Oder ist hier mit 'weiss' gemeint, dass die Sonne auf allen Wellenlängen - unabhängig vom Körper von Erdlingen - strahlt?
  • fant 13.07.2020 19:41
    Highlight Highlight Zu 6 noch ein fun fact: Da sich der Mond mit knapp 4cm pro Jahr von der Erde entfernt, wird es irgendwann keine (von der Erde aus sichtbaren) totalen, sondern nur noch ringförmige Sonnenfinsternisse geben. Und noch viel später auch keine totalen Mondfinsternisse mehr.

    Leider reichen meine Mathe-Skills nicht aus, um zu berechnen, wie lange das in Jahren tatsächlich ginge :-)
  • bbelser 13.07.2020 18:30
    Highlight Highlight Was, die Sonne hat auch Korona? OMG!

    Nebenbei: merci für einen wie immer top recherchierten und präsentierten Artikel aus dem wundersamen Reich der Naturwissenschaften. Genuss und Bereicherung!
  • Heidi73 13.07.2020 18:08
    Highlight Highlight Faszinierend! 🖖🏻
  • Lienat 13.07.2020 18:06
    Highlight Highlight Noch ein netter Fakt: Die mittlere Leistungsdichte im Sonnenkern, wo die Kernfusion stattfindet, liegt im Bereich von nur gerade 200 bis 300 Watt pro Kubikmeter. Schon der menschliche Körper hat eine viel höhere Leistungsdichte. Die hohe Kerntemperatur ist eine Folge seiner enormen Grösse und des hohen Wärmewiderstands zwischen Kern und Oberfläche.
  • Toerpe Zwerg 13.07.2020 17:23
    Highlight Highlight Crazy shit.

    Dann stelle man sich vor: Es gibt 200 Milliarden Sterne in unserer Galaxie und 100 Milliarden Galaxien.

    Wir sind sowas von klein.
    • bbelser 13.07.2020 18:04
      Highlight Highlight Umgekehrt: all das da draussen ist sowas von gross und weit... 😉

      Vor allem aber ist es faszinierend und staunenerregend. Angefangen bei den Quarks bis zu den grossen Filamentstrukturen des Universums. Angefangen bei der Singularität "vor" dem Anfang bis zum immer noch offenen Ende.
    • Superreicher 13.07.2020 18:21
      Highlight Highlight Es gibt 100 Milliarden Galaxien im beobachtbaren Universum. Wie viele es insgesamt sind, wissen wir (noch) nicht.
    • SeboZh 13.07.2020 18:43
      Highlight Highlight Eindrückliches Bildmaterial dazu. Nur schon Andromeda, die nächst gelegene Galaxie ist extrem weit weg und dennoch so nah wie wenige andere im All es überhaupt sind
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat_ 13.07.2020 16:03
    Highlight Highlight Dani, habe ich falsch gelesen oder stimmt die Bildunterschrift nicht? Zu Punkt 7 (Distanz) steht 150 Mio. in der Bildlegende, im Text steht dann zur AE 149... Milliarden. Wahrscheinlich liegt die Bildlegende um Faktor 1000 daneben.
    • MGlaus 13.07.2020 16:15
      Highlight Highlight Du hast falsch gelesen. Die Bildunterschrift gibt die Distanz in Kilometer an, im Text wird es als Meter angegeben.
    • Beat_ 13.07.2020 16:45
      Highlight Highlight Jetzt habe ich meine Falschintepretation gesehen. 150 Millionen Kilometer versus 150 Milliarden Meter.
      Sorry für die falsche Verdächtigung, und für mich: wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
  • Klaus & Klaus 13.07.2020 15:26
    Highlight Highlight 🌞
    Benutzer Bild
    • Klaus & Klaus 13.07.2020 17:37
      Highlight Highlight So viele, die das Meme nicht verstehen? Ist ja ein regelrechter „Blitzkrieg“...
      Play Icon
    • Projektionsfläche 14.07.2020 07:32
      Highlight Highlight Von mir gibt’s Herzen, Klausi. Wer „The Office“ nicht feiert, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. 😉
    • Klaus & Klaus 14.07.2020 08:57
      Highlight Highlight Immerhin! ☺️👍
  • sikki_nix 13.07.2020 14:53
    Highlight Highlight Zu Punkt 10: Energie kann weder erzeugt (produziert) noch vernichtet werden. Die Überschrift wäre daher etwas abänderungsbedürftig. Oder gibt es da eine Konvention in der Energiebranche die einem den falschen Sprachgebrauch erlaubt?
    • Firefly 13.07.2020 15:59
      Highlight Highlight Bei 11 stehts dann richtig.
    • Superreicher 13.07.2020 18:22
      Highlight Highlight Zumindest kann Energie in Materie umgewandelt werden und umgekehrt.
  • curiousfluffygreensheep 13.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Ich habe gerade nachgerechnet, die Sonne ist sogar runder als die Kugel des Avogadro-Projektes😲
  • DieFeuerlilie 13.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Was für ein toller Artikel! 👍👏
    Hebt sich so wohltuend von den -unterdessen vielen..- seichten Beiträgen über Influenzer und andere Nebensächlichkeiten ab.. 😁

    Die Thematik versetzte mich gedanklich wieder zurück in die frühen 90er-Jahre, wo wir in unserer WG in Berlin nächtelang über schwarze Löcher, rote Zwerge und die (Un-?)Endlichkeit des Universums philosophierten.
    Das hat mich schon immer fasziniert, das“da draussen“!

    Danke, Herr Huber, für die etwas anspruchsvollere Kost! 😘
  • Jessesgott! 13.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Wann wird die Sonne erlischen?
    • lilas 13.07.2020 14:41
      Highlight Highlight Lies nochmal...
    • Mia_san_mia 13.07.2020 16:17
      Highlight Highlight Steht ja im Artikel 🙄
    • bbelser 13.07.2020 18:07
      Highlight Highlight Erlöschen?
      Sobald jemand das Licht ausmacht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amateurschreiber 13.07.2020 13:08
    Highlight Highlight (Leider finde ich auf die Schnelle die Quelle nicht mehr, hoffe ich habe das noch richtig in Erinnerung:)

    - Was würde passieren, wenn die Sonne gerade jetzt, in diesem Moment erlöschen würde?
    (Gemeint ist, dass ihr der "Brennstoff" ausgeht und nicht, dass sie plötzlich dunkel würde)

    - Vorerst gar nichts! Die Sonne ist so dicht und gross, dass sie etwa eine Million Jahre lang wie ein riesiger Speicherofen unverändert Licht und Wärme abstrahlen würde. Erst danach würde sie sich langsam abkühlen und verdunkeln.
  • Tschowanni 13.07.2020 11:47
    Highlight Highlight Se gibt Stimmen in der Astrophysik die der Meinung sind, das beim aufblähen zum Roten Riesen, auch die Erde verschlungen wird
  • veni vini pici 13.07.2020 11:23
    Highlight Highlight Danke Herr Huber für Ihre stets fantastischen, interessanten Artikel! 🤓📰
  • hello_world 13.07.2020 11:17
    Highlight Highlight Sehr spannend, bitte mehr solche Artikel!
  • Thomas Oetjen 13.07.2020 10:53
    Highlight Highlight Cooler Artikel. Dass die Sonne erst 90 Erdmassen an Energie freigesetzt haben soll, erstaunt mich doch. Interessant.
  • SeboZh 13.07.2020 10:52
    Highlight Highlight Gerne mehr solche Artikel. Zb was gibts neues von dem schwarzen Loch mit dem Namen B31715+425?
    Gibts mittlerweile Bilder davon? Seit 2019 wäre dies ja technisch möglich... Das All bietet echt eine endlose Anzahl an spannenden Dingen. Vieles davon beänstigend aber nicht weniger spannend
    • ursus3000 13.07.2020 18:02
      Highlight Highlight Es ligt in der Natur der Sache dasses keine Bilder von schwarzen Löchern gibt
    • SeboZh 13.07.2020 19:46
      Highlight Highlight https://www.eso.org/public/switzerland-de/news/eso1907/

      Dann hab ich das falsch verstanden. Dachte letztes Jahr sei es das erste Mal gelungen... Oder ist das nur eine Rekonstruktion auf Berechnung von fehlendem Licht?
    • SeboZh 13.07.2020 20:26
      Highlight Highlight Ok, aber nah dran. Was seit letztem Jahr möglich sein sollte
      Play Icon
  • Kastigator 13.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Psst, Herr Huber, das heisst: Das *sind 99,86 Prozent der gesamten Masse. Duden Bd. 9 dazu: "Wenn das Subjekt des Satzes aus einer Prozentangabe und einem Nominalausdruck im Genitiv besteht, dann richtet sich das Verb in seinem Numerus gewöhnlich nach der Prozentangabe (der Numerus des Genitivs spielt keine Rolle). Es heißt also standardsprachlich: Ein Prozent der Mitglieder stimmte nicht ab. Neunzig Prozent der Bevölkerung leben in Armut."
    Dann fällt mir auf, dass du die Dezimalbrüche korrekt mit Komma setzt - mehrheitlich wird bei euch Punkt verwendet. Habt ihr eine Festlegung?
    • Daniel Huber 13.07.2020 14:06
      Highlight Highlight Oha, danke für den Hinweis! Ist korrigiert.
      Eine schriftliche Richtlinie zur Zeichensetzung bei Dezimalbrüchen haben wir nicht, so viel ich weiss.
    • Primus 13.07.2020 15:12
      Highlight Highlight Ich verwende immer Punkt als Dezimaltrennzeichen. Swiss-German Tastaturen (SG) haben den Punkt im Ziffernblock.
      Die Verwendung von Punkt oder Komma als Dezimaltrennzeichens ist von Kanton zu Kanton verschieden geregelt. Gelesen wird aber „Komma“.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Dezimaltrennzeichen#Schweiz
      Daraus folgt; die Verwendung des Punkt ist auch korrekt.
    • Kastigator 13.07.2020 16:51
      Highlight Highlight Primus – danke für den Hinweis. Allerdings: Der Punkt sei korrekt, weil das angeblich zwei Kantone so handhaben? Es erklärte allerdings, warum die Zürcher Watsonistas Punkt setzen. Die St. Galler verzichten handkehrum auch auf das typografisch vorgeschriebene Spatium nach "St." (St.Gallen) – macht es das deswegen korrekt? Ich halte mich da lieber an die Sprachregelung des Bundes, an die mathematische Tradition sowie an die überwiegende Mehrheit der deutschsprachigen Länder. Dass auch der Punkt als "Komma" ausgesprochen wird, spricht für sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupe 13.07.2020 10:47
    Highlight Highlight Da haben wirs, die Sonne wird immer heller, das kann man auch sehen da Leute bei Wolken sogar Sonnenbrillen tragen. Ja und das Klima wird wärmer liebe Greta, du musst was gegen die Sonne machen, "Stopp dem Sonnelicht ", oder so.
    • Hans Jürg 13.07.2020 11:45
      Highlight Highlight Naja, manche Leute scheinen ja auch Bretter vor dem Kopf zu tragen, lässt Greta dir ausrichten.
    • Izak 13.07.2020 12:20
      Highlight Highlight Das wird durch nicht besonders helle Individuen kompensiert.
    • schuldig 13.07.2020 12:40
      Highlight Highlight @knollebolle
      ja nee is klar, der musste ja kommen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geff Joldblum 13.07.2020 10:27
    Highlight Highlight Boah, was für 0815-langweilige-Fakten wollen die mir hier wohl präsentieren, dachte ich...

    ...ich lag sowas von falsch.
  • kaderschaufel 13.07.2020 10:25
    Highlight Highlight Auf dem Grössenvergleichbild oben sieht der Jupiter aber nicht so viel grösser als der Saturn aus. Ist vielleicht der Jupiter viel dichter als der Saturn? Warum das?
    • D(r)ummer 13.07.2020 10:54
      Highlight Highlight Jupiter ist extrem dicht und auch 52% grösser.
      Jupiter hat 20'000km mehr am Durchmesser, was aber extrem viel ausmacht.

      Die Erde ist auch dichter als Saturn.
    • Abnaxos 13.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Hätten wir ein Meer, das gross genug ist, würde Saturn darin schwimmen. Er ist zwar gross, aber extrem leicht.

      Warum? Weil die Banane krumm ist. ;) Ist halt so.
  • Chromosom 13.07.2020 10:21
    Highlight Highlight Die Entstehung der Auroras ist unglaublich faszinierend. Ein visueller Beweis, dass wir von der Sonne ständig beschossen werden. Ohne Magnetosphäre würden diese Sonneneruptionen unsere Atmosphäre einfach wegfegen.

    Wissenschaftler gehen davon aus, dass Mars ebenfalls eine Atmosphäre hatte, aber eine genug starke Sonnenruption hat das Magnetfeld zerstört und damit auch die Atmosphäre.

    Ich hoffe immernoch eines Tages Auoras zu sehen.
    • ARoq 13.07.2020 11:04
      Highlight Highlight Das ist nicht ganz korrekt. Der Sonnenwind führt zwar zur Erosion der Atmosphäre, aber das Magnetfeld kann nicht vom Sonnenwind zerstört werden, da dies im Planeteninneren entsteht.
      Eine Sonneneruption kann nur vorübergehend das Magnetfeld verformen ("Magnetischer Sturm").

      Nach derzeitigem Wissen hat der Mars sein Magnetfeld verloren, als sein Kern erstarrt ist.
    • Chromosom 13.07.2020 11:10
      Highlight Highlight Danke für das Update in meinem etwas veralteten Speicher =)
  • Palpatine 13.07.2020 10:20
    Highlight Highlight Jetzt muss ich mal wieder angeben, aber die meisten Punkte habe ich (als astronomisch interessierter Laie) doch gewusst.
    Blitzt mich für meine Arroganz! :-)

    Eine kleine Hinzufügung zum letzten Punkt: Dass schlussendlich ein Schwarzer Zwerg entsteht, ist nur eine hypothetische Annahme, dürfte es doch mindestens 100 Milliarden Jahre lang dauern (eventuell sogar ein paar Billionen Jahre), bis aus einem Weissen ein Schwarzer Zwerg wird und es daher im Universum noch gar keine Schwarzen Zwerge geben kann.
    • Autokorrektur 13.07.2020 13:22
      Highlight Highlight Danke dafür, ich hab mich noch gewundert weil ich von Schwarzen Zwergen noch nie was gehört hatte. Google, ich komme ...
    • bbelser 13.07.2020 18:34
      Highlight Highlight Die schwarzen Zwerge waren auch für mich ein neues Faktum. Seit wann werden diese im "Sternen-CV" geführt?
  • rburri38 13.07.2020 10:09
    Highlight Highlight Also eigentlich egal ob wir Menschen die Erde zerstören oder nicht, spätestens in einigen Milliarden Jahren ist weder von uns, jeder anderen Tierart noch vom Planeten irgendetwas brauchbares Übrig. Alles was die Menschheit je gemacht hat wird für immer verschwinden und vergessen sein (OK, Voyager 1 und 2 gibt es dann noch). Wir beschleunigen das ganze also nur etwas.
    • Peter Vogel 13.07.2020 10:44
      Highlight Highlight Evtl. hat es die Menschheit bis dahin zu einem anderen Stern geschafft, auf die eine oder andere Art. Bis dahin sollten wir auf die Erde achten so dass keine Mad Max Verhältnisse aufkommen.
      Voy 1 und 2 werden wohl schon vorher durch Korosion oder Materialermüdung in ihre Einzelteile zerfallen.
    • goschi 13.07.2020 10:46
      Highlight Highlight die Erde können wir menschen auch nicht zerstören.
      Wir können sie nur Lebensfeindlicher gestalten.
    • Bits_and_More 13.07.2020 10:53
      Highlight Highlight Ich denke kaum, dass der Mensch die Erde zerstören kann. Zumindest nicht auf lange Sicht. Sicher, wir können das schmelzen der Polkappen beschleunigen, aber es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass die Kappen frei von Eis wären.
      Selbst gab es im Karbonzeitalter wesentlich mehr Co2 in der Atmosphäre, als wir es heute haben (dafür gab es Rieseninsekten und eine enorme Biodiversität).

      Für die Erde sind ein paar tausend Jahre Mensch mit ein paar Jahrzehnten starke Einmischung in die Umwelt nicht viel mehr als eine lästige Eintagesfliege.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 13.07.2020 10:09
    Highlight Highlight Super Artikel, so ziemlich der beste den ich auf Watson bisher gelesen habe. Sehr anschaulich präsentierte Fakten. Punkt 15 ist eine Tatsache die die Verschwörungstheoretiker rund um die "anthropogene Klimaerwärmung" in Ihren noch nie bestätigten Modellrechnungen leider grundsätzlich ausklammern, der sich verändernde Einfluss der Sonne auf die Erde. Im 3. Assessment Report des IPCC steht im Kleingedruckten Seite 774 das was wirklich sicher ist: „Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten, nichtlinearen chaotischen Systemen, dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“
    • Ich hol jetzt das Schwein 13.07.2020 12:10
      Highlight Highlight Ja, genau. Wenn die Sonne nämlich in 1 Mrd. Jahren 10% heller strahlt, dann ist das über die letzten 200-300 Jahre sicher einwandfrei messbar und auch die einzige Ursache des Klimawandels... Liest du den Stuss, den du immer schreibst, eigentlich selbst mal?
    • Lienat 13.07.2020 17:45
      Highlight Highlight Klassisches Dunning-Krüger-Opfer. Auf der Erde herrschten die wärmsten Warmklimata, als die Sonne noch deutlich schwächer strahlte als heute. Das demonstriert eindrücklich, dass der Einfluss der Atmosphäre, genauer gesagt des Treibhauseffekts, deutlich stärker ist als ein paar Prozent Sonnenaktivität. Überdies ist der langfristige Aufwärtstrend der Sonnenaktivität innerhalb des bisher kurzen Gastspiels des Homo Sapiens absolut vernachlässigbar, da durch kurzfristige Effekte (z.B. 11-Jahres-Zyklus) überdeckt.
    • bbelser 13.07.2020 18:22
      Highlight Highlight Mir reicht es schon, wenn die Erde relativ kurzfristig nicht mehr bewohnbar wird.
      Btw: wenn du den "super Artikel" wirklich aufmerksam gelesen hast, sollte dir die extrem grosse Skala für "den sich verändernden Einfluss der Sonne auf die Erde" nicht entgangen sein.
      Dein Kommentar ist zu zwei Dritteln leider faktenfreie Polemik.
  • Weisser Mann 13.07.2020 09:56
    Highlight Highlight Cool.
    • bbelser 13.07.2020 18:23
      Highlight Highlight Hot!
  • Nashira 13.07.2020 09:54
    Highlight Highlight Merci! Astronomie am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!
  • SeboZh 13.07.2020 09:52
    Highlight Highlight Heftig. Auch spannend, würde sie Sonne von Heute auf Morgen aufhören zu existieren, dann würde es nur eine Woche dauern und auf der ganzen Erde hätten wir - 18 Grad. Nach 1 Jahr - 75...
    Und um die Energie der Sonne zu erreichen, müsste man ca. 100.000.000.000 Tonnen Dynamit jede Sekunde zünden.

    Zu Punkt 12: dachte das liege daran, dass die Sonne aus Gasen besteht
    • Lupe 13.07.2020 10:51
      Highlight Highlight 8 min hat das Licht von der Sonne bis zu uns, knipst es jemand aus ist es in ein paar Stunden vorbei da unsere Athmosphäre zusammenbricht, es würde ein Tod den ich nicht erleben müsste.
    • SeboZh 13.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Knolle, ja so spannend wie das All sein kann so ist es nicht weniger tödlich. Unser Leben basiert ja auf vielen glücklichen Zufällen und ja, diese können/werden auch nicht immer so günstig für uns sein
    • SeboZh 13.07.2020 12:14
      Highlight Highlight Nein Knolle, so schnell würde es dann doch nich gehen. Die Kälte wäre das grössere Problem als Sauerstoff der auch ohne Photosynthese noch für 1000 Jahre reichen sollte... Aber es würde relaiv schnell, sehr kalt werden

      https://www.carecreations.basf.com/landingpage-sun/deutsch/sonne/science-fiction-das-schicksal-der-erde-ohne-sonne
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  • fools garden 13.07.2020 09:44
    Highlight Highlight Unglaubliche Dimensionen...Danke!
  • MeineMeinung 13.07.2020 09:41
    Highlight Highlight Sehr interessanter Artikel! Danke vielmals
    Ich habe aber noch eine Frage: Ist mittlerweile erwiesen, dass sich im Zentrum unserer Galaxie ein schwarzes Loch befindet? Ich dachte bis anhin, dass dies lediglich vermutet wird🤔
    • Palpatine 13.07.2020 10:16
      Highlight Highlight Ja, das wurde bewiesen.
    • Joe Smith 13.07.2020 10:46
      Highlight Highlight In den Naturwissenschaften kann man grundsätzlich nichts beweisen.
    • Burn 13.07.2020 10:47
      Highlight Highlight Es gibt eigentlich genügend indirekte Messungen, die zeigen, dass Sagittarius A* wirklich ein schwarzes Loch im Zentrum unserer Galaxie sein muss. Noch klarer wird dies hoffentlich dank des event horizon teleskops, welches ja schon Aufnahmen der Region unmittelbar um ein anderes schwarzes Loch gemacht hat. Daten von sgr A* wurden schon gesammelt, aber die Modelle sind noch überfordert, da sich das "Bild" zu sehr bewegt und diese schnelle Zeitabhängigkeit etwas unerwartet kam. Wird deshalb hoffentlich bald ein Filmchen geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 13.07.2020 09:29
    Highlight Highlight 😘 Danke das man für einen kurzen Augenblick, unsere Welt vergessen konnte.
  • suchwow 13.07.2020 09:27
    Highlight Highlight Perfekter Start in die neue Woche, danke Dani :)
  • Macrönli 13.07.2020 09:21
    Highlight Highlight Wow. Eindrücklich!! Danke!
  • Nox3000 13.07.2020 09:17
    Highlight Highlight Sehr interessanter Artikel!
    Eine schöne Abwechslung zu den 2 omnipräsenten Themen Corona und Trump.
    • fluffyink 13.07.2020 11:18
      Highlight Highlight Bei Nr. 6 hab ich Korona gelesen..
      Bin noch immer etwas durcheinander..😭

      🤪
    • jMe 13.07.2020 22:02
      Highlight Highlight nur fast: von „korona“ ist auch hier die rede! 😉

Komet «Neowise» ist mit blossem Auge gut sichtbar: So gelingen Fotos mit dem Smartphone

Nicht mehr nur für Frühaufsteher: Komet «Neowise» ist nun auch am Abendhimmel mit blossem Auge zu erkennen: Fotografieren kann man ihn selbst mit einer Smartphone-Kamera. Und so geht's.

Vermutlich war es noch nie einfacher als heute, von unseren Breiten aus einen Kometen zu fotografieren. Wer einen guten Blick auf Neowise erhaschen will, muss nicht mal mehr früh aufstehen. Seit ein paar Tagen ist der Komet auch in den Abendstunden am Himmel zu sehen – genauer gesagt im Bereich des Sternbildes Grosser Wagen. Am Abendhimmel kann man Neowise im Nordwesten erkennen, am Morgenhimmel im Nordosten.

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