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Rasendes Schweizer Elektroauto: Auf dreissig Metern von null auf hundert 

«grimsel» gibt Strom statt Gas.
«grimsel» gibt Strom statt Gas.bild: ETHZ
Schneller als jedes Serien-Auto

Rasendes Schweizer Elektroauto: Auf dreissig Metern von null auf hundert 

Der Elektrorennwagen «grimsel» von Studierenden der ETH Zürich und der Hochschule Luzern hat den bisherigen Beschleunigungsweltrekord für Elektroautos gebrochen. 
03.11.2014, 15:2703.11.2014, 15:47

Das Formula Student Team des Akademischen Motorsportvereins Zürich (AMZ) hat es am Montag geschafft: Ihr Elektrorennwagen «grimsel» beschleunigte in nur 1,785 Sekunden von 0 auf 100 km/h und knackte damit den bisherigen Weltrekord. Dieser betrug 2,13 Sekunden und wurde von einem Elektrofahrzeug der Technischen Universität Delft gehalten. 

Kein Serienfahrzeug, auch keines mit Verbrennungsmotor, erreicht eine ähnlich starke Beschleunigung.
Kein Serienfahrzeug, auch keines mit Verbrennungsmotor, erreicht eine ähnlich starke Beschleunigung.bild: ETHZ

Aufgestellt wurde der neue Rekord auf dem Militärflugplatz in Dübendorf. Die Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erreichte das Fahrzeug in weniger als 30 Meter, wie die ETH Zürich mitteilt. Beim neuen Rekordfahrzeug handelt es sich um ein «Formula Student»-Elektroauto, welches von 30 Studenten der ETH Zürich und der Hochschule Luzern innerhalb eines Jahres entwickelt und gebaut wurde. 

Weltrekord-Rennwagen live erleben

Beim Treffpunkt Science City der ETH Zürich unter dem Motto «Spitzenleistung» besteht die Möglichkeit, das Rekordauto live zu erleben. Am Student Power Day, Sonntag, 9.11., führt das Formula Student Team seinen «grimsel» der Öffentlichkeit am ETH-Standort Hönggerberg vor. Die Showfahrten sind zwischen 12 und 14 Uhr.

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Das Kohlefaserkunstwerk wiegt gerade mal 168 Kilogramm und besitzt eine Leistung von über 200 PS. Ein Vierradantrieb wird über vier eigens entwickelte Radnabenmotoren umgesetzt, welche ein Drehmoment von insgesamt 1630 Nm an den Rädern generieren. Mittels Traktionskontrolle wird die Verteilung des Moments radindividuell geregelt, wodurch die Beschleunigung des Fahrzeugs maximiert wird. Kein Serienfahrzeug, auch keines mit Verbrennungsmotor, erreicht eine ähnlich starke Beschleunigung. (whr)

Video: YouTube/AMZ Racing Team
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