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Tagesschau-Moderatorin erklärt das Jugendwort des Jahres – und trifft voll ins Schwarze

Eigentlich kennen die ARD-Zuschauer sie nur hochseriös, doch nun zeigte Susanne Daubner live in der «Tagesschau» eine andere Seite von sich. Mit der Verkündung des Jugendwortes 2021 wurde die Moderatorin zum Hit in den sozialen Medien.
25.10.2021, 17:4725.10.2021, 17:58
Ein Artikel von
t-online

«Digga, wie fly ist eigentlich die ‹Tagesschau›, wenn sie mit Jugendwörtern flext. Läuft bei dir, ARD.» Das sind Worte, die man von Nachrichtensprecherin Susanne Daubner wohl eher selten zu hören bekommt. Doch mit genau diesem Satz präsentierte die 59-Jährige am Montag das frisch gekürte Jugendwort des Jahres 2021.

Mit einem ganz bestimmten Hintergrund: Der Begriff «cringe», der zum diesjährigen Sieger gewählt wurde , beschreibt nämlich etwas Peinliches oder Unangenehmes. Und genau dieses Empfinden wollte Susanne Daubner bei den Zuschauerinnen und Zuschauern vor den Bildschirmen hervorrufen. «Cringe ist das Gefühl, das Sie haben, wenn ich den folgenden Satz sage», begann sie wie gewohnt seriös, bevor sie in die oben genannte Moderation überging.

Moderation wird zum Social-Media-Hit

Den rund 20-sekündigen Clip teilte die ARD auf ihren Social-Media-Kanälen – und landete prompt einen Hit. 

Nicht der erste in dieser Art. Mit dem Video schliesst die Sendeanstalt an einen vergangenen Erfolg im Netz an, den sie mit Susanne Daubner bei der Bekanntgabe der Kandidaten für das Jugendwort 2021 Ende August landete. Neben «cringe» nannte sie darin unter anderem Begriffe wie «sheesh», «wild», «Digga» oder «sus». Und das ebenfalls in von ihr gewohnter Seriosität. Dieser 36 Sekunden lange Clip wurde im Sommer zum TikTok-Hit: Fast drei Millionen Menschen hatten das Video angeklickt und 50'000 Mal geteilt, wie die ARD auf Twitter im Sommer mitteilte.

Und auch der Nachfolger mit Susanne Daubner hat gute Chancen genauso zum Social-Media-Erfolg zu werden. Der Ausschnitt sorgt nämlich ebenfalls für jede Menge Lacher im Netz. «Starker Move ‹Tagesschau›, well played», «Ok, das war richtig gut», «Selbstironie, old but good», «Haha genial! Genau das war cringe», lauten nur einige der zahlreichen Kommentare zu den Postings. Innerhalb weniger Stunden sammelte das Video fast 70'000 «Gefällt mir»-Klicks und wurde allein auf Twitter mehr als 1'000 Mal geteilt.

((jdo,dpa,t-online ))

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