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Im Selbsttest schneidet das neue Kondom offensichtlich gut ab. Bild: Screenshot YouTube/Digital Naturalism

Elektrisches Präservativ

Studis entwickeln gefühlsechtes «Zitteraal»-Kondom – und machen den Selbsttest



Aktuell tut sich im Bereich der Kondom-Forschung so einiges: Zahlreiche Wissenschaftler versuchen ein Material zu entwickeln, das den Liebesakt so gefühlsecht wie nur möglich gestaltet. Unterstützung bekommen die Akademiker unter anderem von Bill Gates, der mit seiner Stiftung in die Kondom-Forschung investiert.

Die beiden Studenten Firaz Peer und Andrew Quitmeyer von der Universität Georgia Tech machen sich aber nicht bloss um die Beschaffenheit des perfekten Kondoms Gedanken. Sie gehen einen Schritt weiter und entwickeln ein digitales, elektrisches Kondom, berichtet Huffington Post

Und so funktioniert es:

Video: YouTube/Digital Naturalism

Vergangene Woche präsentierten sie ihre Erfindung – das «Zitteraal»-Kondom – auf der weltweiten Finanzierungsplattform indiegogo. Sie selber beschreiben es als «Prototyp eines digitalen Open Source Kondoms, welches sich Elektroden und Schaltkreise zu Nutze macht». Oder für Laien: Eine digitale, verbesserte Form des üblichen Kondoms, das leichte Vibrationen erzeugt. Das Kondom trägt den Zusatz «Open Source», weil es mittels Crowdfunding finanziert werden soll.

Bisher ist das digitale Kondom noch in einem sehr frühen Entwicklungsstatus – derzeit führen die Studenten ihre Experimente noch mit einem Prototyp aus Stoff (siehe Video oben) durch. Potentielle Nutzer können anhand dessen aber schon jetzt ein Gefühl dafür bekommen, wie sich das neue Kondom am Ende anfühlen könnte. Die elektrischen Stösse löst der Nutzer selbst mittels eines Micro-Controllers aus.

(viw) via Huffington Post

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