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Untersuchung in Grossbritannien

Wieviel Zucker enthält Frühstücksmüesli? In manchen Fällen mehr als noch vor zwei Jahren ...

Eine Untersuchung schreckt dieser Tage Eltern in Grossbritannien auf: Von 50 getesteten Frückstückscerealien wiesen 10 einen höheren Zuckergehalt auf als bei der letzten Messung 2012. 18 blieben gleich und 22 haben ihn gesenkt.

Die gute Nachricht: Die zehn Produkte mit einem gestiegenen Zuckergehalt sind in Schweizer Regalen nicht zu finden. Die schlechte Nachricht: Zuckerbomben zum Frühstück gibt es dessen ungeachtet auch hier. Ein Produkt erreicht einen Zuckeranteil von sage und schreibe 43 Prozent! (siehe Bildstrecke).

Frühstückscerealien und ihr Zuckergehalt

Die Nahrungsmittel-Industrie muss den Zuckergehalt auf der Verpackung angeben, behilft sich aber mit einem kleinen Trick: Neben den Standardwerten pro 100 Gramm steht eine weitere Spalte «pro Portion», die 30 Gramm (einem Portiönli) entspricht. Die Zuckermenge (wenn auch nicht der Anteil) sinkt entsprechend auf ein Drittel.

Kellogg's schreibt auf seiner Website unter dem Titel Zucker ins rechte Licht gerückt, dass ein Apfel mehr Zucker enthält als eine Portion Cerealien. Ein Apfel mittlerer Grüsse enthält rund 13 Gramm Fruchtzucker, eine «Portion» Cerealien 9 Gramm Kristallzucker. Der Vergleich hinkt insofern, als dass ein Apfel nicht nur Zucker, sondern auch 30 verschiedene Vitamine enthält.

Falsch ist hingegen die weit verbreitete Vorstellung, Fruchtzucker sei gesünder als Kristallzucker. Experten raten, beide Arten massvoll zu konsumieren – was bei Obst allerdings leichter fallen dürfte als bei gezuckerten Fertigprodukten. (kri)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DarkStanley 01.02.2015 12:44
    Highlight Highlight So quasi.
    Benutzer Bildabspielen
  • Don Huber 01.02.2015 10:07
    Highlight Highlight Jaja Müesli sei gesund hat man uns immer gesagt. Und man soll weniger Zucker essen. Überall befindet sich Zucker drin. So ein Witz. Auch dort, wo es nie Zucker bräuchte. Aber ist es nicht Süss haben es die meisten gar nicht gern. Und so wird man krank und sieht dann später die Zuckerrüben von unten.

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