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Erste Europäerin mit Zika-Virus infiziert

Erste Europäerin mit Zika-Virus infiziert

04.02.2016, 18:3305.02.2016, 09:38

Erstmals ist bei einer schwangeren Frau in Europa das Zika-Virus festgestellt worden, das bei ungeborenen Kindern gefährliche Fehlbildungen verursachen kann. Die Zika-Infektion wurde bei einer Frau in Katalonien diagnostiziert, wie das spanische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Frau war zuvor in Kolumbien auf Reisen gewesen.

Das spanische Gesundheitsministerium sprach von insgesamt sieben «importierten» Zika-Fällen. Die schwangere Frau werde medizinisch betreut, nachdem sie Krankheitssymptome gezeigt habe. Sie befinde sich im zweiten Drittel der Schwangerschaft, ihr Fall sei «nicht schwerwiegend», hiess es ohne nähere Erläuterungen.

Was steckt hinter dem Zika-Virus?

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Was steckt hinter dem Zika-Virus?
In den vergangenen Monaten sind in Brasilien rund 4000 Babys mit zu kleinem Kopf auf die Welt gekommen.
quelle: ap/ap / felipe dana
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Spanien hat aufgrund der kolonialen Vergangenheit enge Beziehungen zu zahlreichen Ländern Südamerikas. In Europa wurden bereits einige dutzend Zika-Fälle erfasst, vor dem Fall in Spanien jedoch noch nicht bei Schwangeren.

Das spanische Gesundheitsministerium unterstrich, durch die vorhandenen Fälle bestehe nicht das Risiko einer Weiterverbreitung in Spanien. Das von Stechmücken übertragene Zika-Virus breitet sich derzeit vor allem in Lateinamerika stark aus.

So bekämpft Südamerika das Zika-Virus

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So bekämpft Südamerika das Zika-Virus
In mehr als 20 Ländern auf dem amerikanischen Kontinent hat sich das Zika-Virus bislang ausgebreitet. Verbreitet wird es von Mücken. Diese versuchen die Behörden mit grossem Einsatz zu bekämpfen, wie hier in der venezolanischen Hauptstadt Caracas.
quelle: epa/efe / miguel gutierrez
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(sda/afp)

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