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Epidemie

Ebola-Verdachtsfall in Liberias Hauptstadt - Guinea verbietet Verzehr von wilden Tieren

FILE -In this Saturday, Sept. 29, 2007, file photo, A 43 year old Congolese patient, center, who has been confirmed to have Ebola hemorrhagic fever, following laboratory tests, is comforted by Medecins Sans Frontieres (Doctors without Borders) nurse Isabel Grovas, left, and Doctor Hilde Declerck, right, in Kampungu, Kasai Occidental province, Congo. An outbreak of the deadly Ebola virus is believed to have killed at least 59 people in Guinea and may already have spread to neighboring Liberia, health officials said Monday, March 25, 2014. (AP Photo/WHO, Christopher Black, HO, File) EDITORIAL USE ONLY

Bild: ASSOCIATED PRESS/World Health Organization

Die Behörden im westafrikanischen Guinea haben nach dem Ausbruch einer schweren Ebola-Epidemie den Verkauf und Verzehr von wilden Tieren verboten. In dem Land gelten Affen, Fledermäuse, Antilopen und Ratten als Delikatesse - aber sie sind auch potenzielle Träger des Krankheitserregers.

Oft reisten Menschen aus anderen Landesteilen in die von der Seuche betroffenen Gebiete, um das Dschungel-Fleisch zu kaufen. Dies könnte zu einer weiteren Ausbreitung führen, hiess es.

Derweil hat die Krankheit in Guinea zwei weitere Opfer gefordert. Damit sei die Zahl der Toten seit dem Ausbruch der Epidemie im vergangenen Monat auf 61 gestiegen, teilten die Gesundheitsbehörden in Conakry mit.

Aus dem Nachbarland Liberia wurde ein neuer Verdachtsfall gemeldet. Der Patient werde in der Hauptstadt Monrovia behandelt, berichtete die örtliche Zeitung «Daily Observer».

Insgesamt gibt es in Liberia damit elf Verdachtsfälle. Fünf Menschen sind bereits gestorben. Fast alle Fälle traten an der Grenze zu Guinea in den Bezirken Zorzor, Lofa und Foyah auf. Ein internationales Expertenteam ist in der Region im Einsatz, um die Epidemie zu bekämpfen. (aeg/sda/dpa)



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