Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FRANCE - JUNE 18:  Fred Snite To A Tennis Match During Rolland Garros On June 18Th 1939  (Photo by Keystone-France/Gamma-Keystone via Getty Images)

Der Amerikaner Fred Snite in seiner Eisernen Lunge an einem Tennis Match (Roland Garros) im Juni 1939. Bild: Gamma-Keystone

Die Eiserne Lunge: Ein stählerner Koloss rettet tausenden Menschen das Leben

1929 wird ein stählerner Koloss der Welt vorgestellt – und die Welt atmet auf. Der metallene Sarg bedeutet ein Hauch von Hoffnung auf ein Überleben in einer Zeit, in der Polio Tausende dahinraffte.

Im Jahre 1936 begab sich der 25-jährige Amerikaner Fred Snite auf Weltreise, bevor er das Geschäft seinen Vaters, eines reichen Finanziers, übernehmen sollte. Aber alles kam anders. Die Welt bekam er nicht zu sehen: Stattdessen starrte er 18 Jahre lang an die Decke des Rockefeller Memorial Hospitals in Peking. 

Snite war an Polio erkrankt. Seit dem 19. Jahrhundert suchte die berüchtigte Kinderlähmung alle fünf bis sechs Jahre die Vereinigten Staaten und Europa heim. Befiel der Virus die Atemmuskulatur, konnte die Krankheit tödlich ausgehen. Doch der junge Amerikaner hatte Glück. Er wurde in die einzige Beatmungsmaschine Chinas gesteckt – in einen Eisenkoloss, dem er sein Leben verdankte. 

UNSPECIFIED - OCTOBER 08:  Fred Snite And His Wife Theresa Larkin On October 8Th 1939  (Photo by Keystone-France/Gamma-Keystone via Getty Images)

Fred Snite heiratete 1939 Theresa Larkin. Er starb im Alter von 44 Jahren. Mehr als 1500 Trauergäste erwiesen ihm die letzte Ehre. Bild: Gamma-Keystone



Als chinesische Zeitungen gegen den gut betuchten Amerikaner hetzten, weil er so lange Chinas stählernen Tank besetzte, holte Snites Vater seinen Sohn in die USA zurück. Diese lebensbedrohliche Reise ging als «eine der aufregendsten medizinischen Odysseen der Moderne in die Geschichte ein», schreibt der Spiegel

Bild

Teresa Larkin, Fred Snite und ihre drei Töchter: Im lebenserhaltenden Stahlsarg wurde der Patient durch seitliche Luken hindurch gepflegt. Der Kopf war durch die Fixierung mit einer Halsmanschette unbeweglich, Fred Snite konnte nur durch einen Spiegel etwas von seiner Umgebung wahrnehmen. Der Amerikaner konnte das Gerät nur für kurze Zeit verlassen und musste dabei ein mobiles Atemgerät benutzen.   Bild: University of Notre Dame

Die Erfindung der Eisernen Lunge

Snite konnte jedoch froh sein, denn die Eiserne Lunge war für seine Zeit hochmodern. 1926 ist das Geburtsjahr des medizinischen Geräts, das die Geschichte der künstlichen Beatmung revolutionierte. Sie rettete tausenden Polio-Opfern das Leben.

Dabei war die Erfindung so gar nicht geplant: Anfangs hatte der Ingenieur Philip Drinker von der Medizinischen Fakultät der Harvard Universität in Boston nicht an die Behandlung von Kinderlähmung gedacht. Die New Yorker Gas- und Elektrizitätsgesellschaft gaben ihm eigentlich den Auftrag, ein Reanimationsgerät für Opfer von Gasvergiftungen und Stromschlägen zu entwickeln. 

Mit 5000 Dollar (heute inflationsbereinigt etwa 66'000 Dollar) revolutionierte Drinker die künstliche Beatmung. Zusammen mit dem Ingenieur Louis Agassiz Shaw testete er seine Erfindung an einer Katze (siehe Infobox). Das Experiment gelang und sollte in einem zweiten Schritt am Menschen getestet werden. 

Der Katzentest 

Drinker und Shaw betäubten ihr Versuchstier und legten sie in die Box, wobei nur ihr Kopf durch eine luftdichte Nacken-Manschette herausragte. Atmete die Katze ein, vergrösserte sich dadurch ihr Volumen und der Druck innerhalb der Box stieg an. Beim Ausatmen trat der gegenteilige Effekt ein. Die Umkehr-These lautete dementsprechend: Wenn das Testsubjekt nicht selbstständig atmet, kann die Atmung durch abwechselnde Druckzunahme -und Abnahme in der Box künstlich induziert werden. Die zwei Forscher verabreichten dem Tier ein indianisches Pfeilgift («Curare»). Die Muskeln der Katze entspannten sich dadurch bis hin zum Atemstillstand. Die Maschine übernahm durch einen manuell kontrollierten Druckkolben die Beatmung: Das Experiment war gelungen. 

University of Virginia: Mechanical Development of the Iron Lung

Drinker meldete sich freiwillig, legte sich in seine eigene Beatmungsapparatur, begann heftig zu hyperventilieren und wusste danach: Es funktioniert. 1929 wurde sein Respirator der Öffentlichkeit vorgestellt. Die frohe Kunde verbreitete sich schnell: Endlich stand ein Gerät zur Verfügung, das den tödlichen Ausgang von Polio verhinderte.

Nur zwei Jahre später gingen die Eisernen Lungen in Massenproduktion, nachdem erneut eine schwere Epidemie in den Vereinigten Staaten gewütet hatte, bei der allein in New York 4138 Erkrankungsfälle gezählt wurden. 88 davon erlitten eine Atemlähmung. 

Bild

Unterdruckbeatmung mit einer «multipersonalen» Eisernen Lunge im Boston Kinderspital  in den 1930ern. Bild: mechanicalventilation.weebly.com

This is a scene in the emergency polio ward at Haynes Memorial Hospital in Boston, Ma. on Aug. 16, 1955, showing critical victims lined up in

Vorläufer der modernen Intensivstation: Polio-Notfallstation im Hanes Memorial Hospital in Boston (1955) Bild: AP

Iron Lungs being flown to Argentina where Polio epidemic rages.  (Photo by Verner Reed//Time Life Pictures/Getty Images)

Eiserne Lungen werden nach Argentinien geflogen (1956)  Bild: TIME & LIFE Images

Die Ahnen der Eisernen Lunge 

Seit der Mensch den göttlichen Lebenshauch empfing, versucht er, ihn zu erhalten – selbst wenn der Körper sich dagegen sträubt.

Bild

Mittelalterliche Beatmungsmethode mit dem Blasebalg. Bild: Gemeingut via infouci.org

Einige historische Vorläufer der lebensrettenden Metalllunge wirken zuweilen, als entstammten sie einem Horrorkabinett. Aber gefoltert wurde mit diesen Apparaturen niemand. Im Gegenteil: Sie alle wurden gebaut, um den Menschen zurück ins Leben zu holen. Fast 300 Jahre lang wurde die Wiederbelebung mit Hilfe eines Blasebalgs betrieben. Diese brachial Überdruck-Methode wurde erst im 17. Jahrhundert allmählich aufgegeben.  

Im Jahr 1838 ersann der schottische Arzt John Dalziel ein luftdichtes Behältnis, mit dem ein Mensch per Unterdruck beatmet werden konnte: Der Patient sass in einer gegen den Umgebungsdruck abgedichteten Holzkiste, aus der nur der Kopf herausschaute. Noch etwas verkrümmt in der Haltung, wird er sich in nur 38 Jahren zu einem Liegetank entwickeln. 

Bild

Modell der Beatmungsmaschine von Dalziel: Eine an die Kiste angeschlossene, manuell zu betreibende Pumpe erzeugte den nötigen Unterdruck.  Bild: mechanicalventilation.weebly.com

Auch der französische Erfinder Woillez integrierte einen Blasebalg in sein 1876 entwickeltes Atmungsgerät. Dabei handelte es sich um einen aus Zink oder Eisenblech bestehenden Zylinder. 

Bild

Dr. Eugene Josef Woillez' eiserner Respirator (1876). Bild: mechanicalventilation.weebly.com

Der grosse amerikanische Erfinder Alexander Graham Bell, der für seine Mitentwicklung des ersten Telefons bekannt ist, baute in den 1880er Jahren eine metallene Vakuumjacke. Diese Erfindung war die Reaktion auf den tragischen Tod seines Sohnes, der kurz nach der Geburt an einer Erkrankung der Atemwege starb. Die Vakuumjacke diente als Wiederbelebungsinstrument von Mensch und Tier

Für den Fall eines Atemstillstandes bei Neugeborenen entwickelte der Österreicher Dr. Egon Braun eine hölzerne Beatmungsapparatur. Der Körper des Säuglings wurde mittels einer Vorrichtung (C) an eine kleine Gummimembranöffnung (E) innerhalb der sonst verschlossenen Holzbox gepresst. Der Arzt blies in das Rohr (D) damit sich der Brustkorb des Kindes durch den erhöhten Druck zusammenpresst. Danach liess er die Luft wieder entweichen, was einen Sog erzeugte, der die Brust ausdehnte. 

Dieser Ablauf musste 20 bis 30 Mal pro Minute wiederholt werden. Was für den heutigen Betrachter wie ein gruseliges Element einer mehr oder weniger geschmacklosen Horrorshow wirkt, rettete 50 kleine Leben. 

Bild

Dr. Egon Brauns Baby-Beatmungsgerät (1889). Bild: University of Virginia 

Druck fürs Leben

Ferdindand Sauerbruch war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Chirurgen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dank des von ihm entwickelten Druckdifferenzverfahrens wurde es möglich, Operationen am Thorax durchzuführen. 

Bild

Sauerbruchs und Mikuliczs Unterdruckkammer (1904). Bild: mechanicalventilation.weebly.com

Der Pulmotor wurde 1907 für die Wiederbelebung von verunfallten Bergleuten, Gasvergiftungsopfern und Ertrunkenen eingesetzt. Auch dieses Gerät funktionierte nach dem Prinzip der Wechseldruckbeatmung. Die Antriebsenergie bezog der Pulmotor aus dem Sauerstoff in einer Druckgasflasche, der gleichzeitig als Medikament diente. 

An image of a model of a resuscitation technique used in 1918 AD, the Stewart Method which has the following caption, First air tight cabinet method, Chamber connected to bellows which created positive and negative pressure on abdomen, deflating then inflating lungs, this was initial 'Iron Lung' type respiration of today, circa 1970. (Photo by Museum of Science and Industry, Chicago/Getty Images)

Modell einer Steuart-Beatmungsmaschine, die mit einem mechanisch betriebenen Blasebalg läuft.  Bild: Getty Images (Museum of Science and Industry, Chicago)

UNITED KINGDOM - JULY 15:  Teaching doll showing an iron lung. England, 1930-50. Wooden model of an iron lung, with plastic infant doll and bedding enclosed. Probably used to demonstrate to child patients their prospective treatment for poliomyelitis, from the Lord Mayor Treloar Orthopaedic Hospital. England, 1930-50.  (Photo by Science & Society Picture Library/SSPL/Getty Images)

Eine Übungspuppe in einer hölzernen Lunge, die wahrscheinlich für die Demonstration der prospektiven Behandlung von an Polio erkrankten Kindern verwendet wurde. Die Holzversion des Drinker-Respirators wurde in Grossbritannien während des Zweiten Weltkrieges in den Werken des britischen Automobilherstellers William Morris in grosser Stückzahl produziert.  Bild: SSPL

1918 entwarf der südafrikanische Dr. W. Steuart eine Maschine, die schon fast die Finesse des Drinker-Respirators aufwies. Seine Apparatur bestand aus einer verschlossenen Holzbox, die speziell für Polio-Kranke entwickelt wurde. Die Blasebälge wurden mit einem Motor betrieben, die Schnelligkeit der Luftstösse konnte reguliert werden.

Bild

Ein Patient wird mit einem Curiass-Respirator beatmet.  Bild: mechanicalventiation.weebly.com

Eine deutsche Lunge aus Kriegsschrott

Auch Deutschland blieb von der Polio-Epidemie nicht verschont. Dennoch blieb das Land bis in die Nachkriegsjahre ohne Eiserne Lungen. Priorität war dort die Aufrüstung. Nach dem Krieg galt es, die Ärzte der britischen und amerikanischen Besatzungsmächte vom Bedarf an der Technik zu überzeugen. Nach langwierigen Verhandlungen wurde ihnen der Zutritt in ein britisches Lazarett gewährt, wo ihnen aber nur «eine einzige Besichtigung des Gerätes» zugestanden wurde. Doch neue Probleme tauchten auf: Im zerbombten Nachkriegsdeutschland gab es nicht die dafür benötigten Materialien. Also entwickelte Dr. Axel Dönhardt einen Prototypen aus Kriegsschrott, wobei ihm eine unleserliche Zeichnung eines amerikanischen Respirators aus dem Jahre 1928 und verschwommene Erinnerungen an den Lazarett-Besuch als Vorlage genügen mussten. Die Not machte erfinderisch: Der luftdichte Tank bestand aus einem Torpedo-Deckbehälter, als Blasebalg diente eine Feld-Schmiede, das Getriebe stammte von einem havarierten Fischkutter und der Elektromotor fand sich in der Deutschen Werft. 

Gerd Koletzko: Ein Motor fur die Entwicklung der apparativen Langzeitbeatmung.

Als Alternative zu den Tank-Respiratoren, bei denen mit Ausnahme des Kopfes der ganze Körper des Patienten in der Maschine steckte, existierte der Cuirass-Respirator, der nach der französischen Bezeichnung für den Brust- und Rückenpanzer der Reitersoldaten benannt ist, der ursprünglich aus Leder bestand. 

Hier und heute

Erstaunlicherweise gab es noch bis ins 21. Jahrhundert Menschen, die ihr Leben in einer Eisernen Lunge fristeten. 2008 starb die Amerikanerin Dianne Odell nach fast 60 Jahren im stählernen Koloss: Der Strom fiel aus.

Bild

Ein modernes Beatmungsgerät (Philips Respironics V60) Bild: mechanicalventilation.weebly.com

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MichellesSommer 24.03.2014 11:22
    Highlight Highlight Die Frage brennt wohl nicht nur mir unter den Nägeln:
    Wie konnte Fred Snite drei Töchter zeugen?
    • Anna Rothenfluh 24.03.2014 11:53
      Highlight Highlight Das hab ich mich ehrlich gesagt auch ein bisschen gefragt. Aber er durfte ja mit einem mobilen Atemgerät auch mal aus seinem Gefängnis raus. Und dann ab damit ins Bett wahrscheinlich.

Afrika gehen die Esel aus. Der Grund ist zum 🤮

Stell dir vor, du wachst auf und alle Fahrzeuge in deinem Ort sind weg. Es gibt keine Transportmöglichkeiten mehr. Das Leben steht still. In ländlichen Gebieten Afrikas kommt dies vor. Allerdings mit Eseln. Das Grautier droht dem Kontinent auszugehen. Der Grund dafür liegt in China.

Ein Esel ist in Afrika viel mehr als nur ein Tier. In ländlicheren Gegenden hängt der Alltag von ihm ab. Mit dem Esel wird Wasser geholt, die Ware zum Markt getragen, er ist ein Arbeitstier, ermöglicht ein Einkommen, wodurch die Kinder zur Schule können. Kurz gesagt: Esel ermöglichen Familien ein Leben. Mama Nema, eine Eselhalterin in Tansania, sagt: «Esel bedeuten Wohlstand für die ganze Familie. Ohne Esel kein Leben.»

In China ist ein Esel ebenfalls viel mehr als nur ein Tier. Das Fleisch gilt …

Artikel lesen
Link zum Artikel