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Auf 8000 Dollar geschätzt, für 1,5 Millionen verkauft: Einsteins Zettel bricht Rekorde



Ein handschriftlicher Sinnspruch von Physik-Genie Albert Einstein ist für mehr als 1.5 Millionen Dollar versteigert worden. Ein Europäer erstand den Zettel am Dienstag bei der Auktion in Jerusalem, wie das Auktionshaus Winner's mitteilte.

Einstein hatte das Blatt Papier einem Dienstboten in Japan vor fast 100 Jahren zugesteckt, möglicherweise als eine Art Trinkgeld. Auf dem Briefpapier des Hotels steht geschrieben: «Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.» Der Käufer wollte anonym bleiben.

FILE - This undated file photo shows legendary physicist Dr. Albert Einstein, author of the theory of Relativity. Einstein's handwritten not e to a bellboy while traveling in Japan in 1922 fetched $1.3 million at a Jerusalem auction, The Winner auction house said, Tuesday, Oct. 24, 2017. (AP Photo/File)

Albert Einstein gab den Zettel einem Dienstangestellten während seiner Japan-Reise. Bild: AP/AP

Der Zettel erzielte ein Vielfaches des Schätzpreises von 5000 bis 8000 Dollar. Noch nie sei in Israel so viel Geld für ein Dokument gezahlt worden, sagte ein Sprecher des Auktionshauses.

Einstein hatte dem Dienstboten im Jahr 1922 im Hotel Imperial in Tokio während einer Vortragsreise zwei Botschaften zugesteckt. Die zweite wurde am Dienstag ebenfalls versteigert, sie lautet: «Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.» Der neue Eigentümer dieses Zettels zahlte 240'000 Dollar.

Laut dem Verkäufer der Botschaften, einem in Hamburg lebenden Verwandten des Dienstboten, soll Einstein diesem weise vorausgesagt haben, die Zettel könnten irgendwann weitaus wertvoller als ein einfaches Trinkgeld sein. (leo/sda/afp)

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In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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