Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schädel, Totenkopf (Symbolbild)

Bild: Unsplash/Lina White

Wäre es schlimm, wenn die Menschheit ausstirbt?

Marko Kovic



2019 dürfte als das Jahr, in dem der Klimawandel endgültig auf die politische Agenda kam, in die Geschichtsbücher eingehen. Teilweise hängt dies mit Wahlkämpfen etwa in den USA oder der Schweiz zusammen, teilweise mit zivilgesellschaftlichen Bewegungen wie den Fridays-for-Future-Protesten, mit denen die politische Elite in Verantwortung gezogen wird. Ein Stück weit ist die erhöhte Besorgnis um den Klimawandel vielleicht aber auch der Einsicht geschuldet, dass es bei Klimawandel um die Wurst aller Würste geht: das Überleben der Menschheit.

Aber warum soll uns das eigentlich kümmern? Warum ist es wichtig, dass die Menschheit nicht ausstirbt? Klar, wir alle wollen ein schönes Leben leben, und wir wollen auch, dass unsere Kinder und die Kinder unserer Kinder schöne Leben leben. Aber warum soll die Menschheit in einem abstrakten Sinn, zum Beispiel in zweihundert Jahren, noch existieren?

Diese Frage ist heute so bedeutend wie noch nie, denn die Zukunft der Menschheit ist nicht nur wegen des Klimawandels ungewiss.

Marko Kovic

Bild: zVg

Marko Kovic denkt und schreibt zu gesellschaftlichem Wandel und Technologie-bezogenen Risiken. Er ist Mitgründer von ars cognitionis und von ZIPAR.

Technologische Entwicklung und existenzielle Risiken

Katastrophen sind grundsätzlich nichts Neues. Seit es Menschen gibt, gibt es Gefahren und Risiken, die immer wieder viele Opfer zu beklagen gaben. Auch Risiken, welche die gesamte Menschheit gefährden, sind an sich nichts Neues. Ein riesiger Komet oder Asteroid könnte uns das gleiche Schicksal wie damals den Dinosauriern bescheren; gigantische Vulkanausbrüche und Erdbeben könnten unsere Zivilisation ersticken und zerdrücken; ein neuer Krankheitserreger könnte in der Natur auftauchen und uns in einer weltweiten Pandemie auslöschen.

Risiken, die eine Gefahr für die gesamte Menschheit darstellen, werden bisweilen «existenzielle Risiken» genannt. Ein Teil dieser Risiken, die natürlichen existenziellen Risiken, bleibt immer gleich gross. Zum Beispiel ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Asteroid uns auslöscht, heute grundsätzlich genauso hoch wie vor 100 oder 1000 oder 10’000 Jahren. Es gibt aber auch neue existenzielle Risiken, welche sich die Menschheit selber aufgebürdet hat: die direkten oder indirekten Folgen unserer technologischen Entwicklung.

Klimawandel ist ein Beispiel für ein menschengemachtes existenzielles Risiko. Unsere rasante Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert war nur dank der massiven Nutzung fossiler Brennstoffe möglich. Die Kehrseite dieser technologischen Entwicklung ist nun aber der Klimawandel, der mit nicht-trivialer Wahrscheinlichkeit unseren Planeten für Menschen unbewohnbar machen könnte.

Doch Klimawandel ist nicht das einzige menschengemachte existenzielle Risiko. Atombomben, Antibiotika-resistente Bakterien, Bioterrorismus mit Technologien wie CRISPR, superintelligente künstliche Intelligenz: Die Liste menschengemachter existenzieller Risiken wird immer länger, weil unsere technologische Entwicklung immer weiter voranschreitet. Die Aussicht, dass die Menschheit einem dieser Risiken zum Opfer fällt, ist nicht apokalyptische Science Fiction, sondern unbequeme Realität.

Atombombe Fat Man, Nagasaki

Atombombe über Nagasaki: Nukleare Waffen haben das Potential, unsere Zivilisation auszulöschen. Bild: Pixabay

Was an einer Welt ohne Menschen gut wäre

Dass die Menschheit aussterben kann, klingt auf den ersten Blick hart und krass; eine Art schreckliches Horrorszenario. Auf den zweiten Blick zeigt sich aber, dass eine Welt ohne Menschen in mindestens dreifacher Hinsicht eine bessere sein könnte.

Erstens könnten wir das Ende der Menschheit mit einem nihilistischen Schulterzucken begrüssen. Dem Universum ist es egal, ob es Menschen gibt oder nicht. Wir sind eine zufällig entstandene Lebensform auf einem kleinen, unwichtigen Planeten. Unsere Existenz ist komplett bedeutungslos, und genauso bedeutungslos wäre auch unser Aussterben. Die grosse Farce des menschlichen Daseins – die Suche nach Sinn, wo keiner ist –, wäre mit dem Aussterben der Menschheit ein für alle Mal beendet.

Zweitens, und vielleicht etwas greifbarer als die nihilistische Sicht, könnte das Aussterben der Menschheit bedeuten, dass wir fast unfassbar viel zukünftigen Schaden, den die Menschheit anrichten würde, verhindern. Die Geschichte der Menschheit ist nämlich eine Geschichte von Massakern und Krieg und Blut – kein anderes Lebewesen auf dem Planeten verursacht auch nur annähernd so viel Leid wie wir. Wenn es die Menschheit nicht mehr gibt, wenn also der Risikofaktor Mensch beseitigt ist, dann wird auch all das Leid, das wir uns gegenseitig sowie anderen Lebewesen antun, vermieden.

Drittens, und vielleicht am wichtigsten, könnte das Aussterben der Menschheit den moralisch grundsätzlich wünschenswerteren Zustand darstellen als unser Vorhandensein. Der Philosoph David Benatar argumentiert in seinem einflussreichen anti-natalistischen Buch «Better Never to Have Been», dass es aus individueller Sicht im Zweifelsfall immer zu bevorzugen wäre, nie geboren worden zu sein, weil das moralische Gefälle des Existierens immer und zwangsläufig nachteilig ist.

Zwar kann unsere Existenz von positiven Dingen gesegnet sein (wir können in unserem Leben Glück empfinden), aber das Negative, so Benatar, überschatte das Positive immer und grundsätzlich. Als biologische Wesen sind wir nämlich sozusagen auf Leid programmiert, und Leid ist immer und kategorisch schlimmer als alles Glück, das wir empfinden können. Ein langes, glückliches Leben ist nichts wert, wenn wir unsere letzten Tage mit Höllenqualen auf dem Sterbebett verbringen.

Nicht zu existieren bedeutet zwar, kein Glück empfinden zu können, aber gleichzeitig auch, kein Leid ertragen zu müssen. Das macht Nicht-Existenz attraktiver als Existenz. Wenn die Menschheit ausstirbt, wäre also dieser fundamentalen Brutalität des Existierens für einmal Rechnung getragen: Das blosse Nicht-Existieren der Menschheit würde enorm viel Leid verhindern.

Paris ohne Menschen
https://www.kuleuven.be/metaforum/viewpic.php?LAN=N&TABLE=DOCS&ID=1086

Das Aussterben der Menschheit könnte fast unfassbar viel zukünftigen Schaden, den die Menschheit anrichten würde, verhindern. Bild: kuleuven.be

Die Probleme mit dem Aussterben der Menschheit

Es gibt also je nach Betrachtungsweise durchaus gute Gründe, warum unser Aussterben begrüssenswert wäre. Es gibt aber im Mindesten auch drei gute Gründe, warum wir das baldige Aussterben der Menschheit abwenden sollten.

Erstens haben potenzielle zukünftige Menschen und Lebensjahre durchaus einen moralischen Wert, obwohl sie noch nicht existieren. Das ist im Grunde nur schon intuitiv klar. Würdest du freiwillig 20 deiner lebenswerten Lebensjahre aufgeben, also 20 Jahre früher sterben? Wohl kaum, denn dein Leben ist dir wichtig.

Wenn wir aber gleichzeitig die Nicht-Existenz zukünftiger Leben und Lebensjahre in Kauf nehmen, begehen wir einen egozentrischen Denkfehler: Es gibt keinen Grund, warum deine 20 Lebensjahre wichtiger sind als 20 Lebensjahre eines Menschen, der im Jahr 2100 auf die Welt kommt. Dieser Denkfehler hat gewichtige Konsequenzen. Wenn die Menschheit ausstirbt, werden auch die Abermilliarden von zukünftigen lebenswerten Leben und Lebensjahren, welche möglich sind, verunmöglicht. Das wäre eine moralische Katastrophe.

Das anti-natalistische Gegenargument, dass Existenz immer mit einem Überhang an Leid einhergeht, greift in dieser Langzeit-Perspektive nicht. Ein Durchschnittsleben heute ist dank wissenschaftlicher und technologischer Fortschritte um Grössenordnungen leidfreier als noch vor wenigen Jahrzehnten, und wir dürfen annehmen, dass diese Entwicklung noch weitergeht. Wenn die Menschheit ausstirbt, gehen entsprechend nicht nur enorm viele zukünftige Leben verloren, sondern es gehen Leben verloren, die um Grössenordnungen leidfreier und glückerfüllter wären als unsere Leben heute.

Zweitens dürfte der Prozess des Aussterbens in rein praktischer Hinsicht schrecklich sein. Das Aussterben der Menschheit ist für uns eine Art philosophisches Gedankenexperiment; in einem Moment sind wir noch da, im nächsten sind wir weg. In der Realität dürfte das Aussterben der Menschheit aber ein langwieriger, qualvoller Prozess sein, der unvorstellbar viel Leid verursacht.

Klimawandel ist das beste Beispiel dafür. Das Klima wandelt sich nicht ruckartig von heute auf morgen, sondern stetig über die Jahrzehnte und richtet dabei schleichend mehr und tiefgreifenderen Schaden an: Ökosysteme wandeln sich, Landwirtschaft wird zunehmend schwieriger, extreme Wetterphänomene nehmen zu, einst bewohnbare Landfläche wird zunehmend unbewohnbar, Unruhen und Konflikte brechen häufiger aus, unsere Zivilisation gerät ins Wanken. Wenn die Menschheit ausstirbt, dürfte sie also nicht mit einem einzigen grossen Knall ausgelöscht werden, sondern einen schrecklichen Tod durch tausend Stiche sterben.

Klimaprotest

Das Aussterben der Menschheit – beispielsweise durch die Klimaerwärmung – wäre wohl ein langwieriger, qualvoller Prozess. Bild: Unsplash/Bob Blob

Drittens müssen wir uns fragen, wie schlimm wir Menschen wirklich sind. Ja, unsere Geschichte ist zweifellos getränkt in Blut. Aber gleichzeitig ist unsere Geschichte eine Geschichte des Fortschritts und der Verbesserung. Einst glaubten wir, die Welt bestehe aus unsichtbaren und übernatürlichen Geistern und Kräften; heute verstehen wir die Realität dank kritischem Denken und der wissenschaftlichen Methode viel besser.

Einst pflegten wir ohne grosse Hemmungen systematisch zu morden und zu vergewaltigen; heute ist unsere kollektive Moral viel umfassender und der moralische Kreis der Lebewesen, um die wir uns kümmern, viel grösser. Wir haben in unserer Geschichte unglaublich viel Leid verursacht, aber wir werden immer besser darin, Leid zu verhindern und Gutes zu tun. Wenn wir aussterben, berauben wir uns der Möglichkeit, uns noch weiter zu entwickeln und noch mehr positiven Einfluss auf die Welt zu nehmen.

Können wir unsere Überlebenswahrscheinlichkeit steuern?

Angenommen, wir sind uns einig, dass die Menschheit nicht so bald aussterben sollte. Bringt es überhaupt etwas, über diese Herausforderung nachzudenken? Können wir die Zukunft überhaupt in einem nicht-trivialen Masse positiv beeinflussen?

Auf eine Zukunft hinzuarbeiten, die wir selber nicht erleben werden, ist in der Tat eine Herkulesaufgabe, und zwar in erster Linie eine emotionale. Nach dem Motto «Was kümmert mich die Welt, wenn ich weg bin?» fällt es uns emotional nicht immer leicht, den Wert der längerfristigen Zukunft zu sehen. Im Grunde geht es aber um ein recht einfaches Ansinnen: Die grossen Probleme von morgen, welche wir heute verursachen, sollten wir tunlichst auch heute zu lösen versuchen. All die zukünftigen Generationen, denen wir damit eine lebenswerte Existenz ermöglichen, werden es uns danken.

Teilchenbeschleuniger: Juristen warnen vor Zerstörung der Erde

Nuklearkrieg, was bedeutet das eigentlich genau?

Play Icon

Mehr zum Klimawandel

Der Klimawandel macht dir Angst? Dann guck mal, wen du (nicht) wählen solltest

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

«CO2 ist gar nicht so schlimm»: 9 Mythen der Klimaskeptiker im Faktencheck

Link zum Artikel

Reisen wie Greta – die «Flugscham» greift in Schweden um sich

Link zum Artikel

Plötzlich holen die Trumps der Schweiz Mehrheiten – und das in der Klimapolitik

Link zum Artikel

Grünen-Chefin Rytz: «SVP und FDP handeln beim Klimaschutz billig und verantwortungslos» 

Link zum Artikel

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist

Link zum Artikel

Nichts erreicht – die bittere Klima-Bilanz armer Staaten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

217
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
217Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe-B 03.09.2019 11:04
    Highlight Highlight Im ersten Abschnitt so:
    Benutzer Bild
  • devotedtodreams 03.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Tja, also wenn ich bspw. an das Sachbuch "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman oder die TV-Serie "Life After People" denke, habe ich nichts dagegen, wenn die Menschheit mal ausstirbt.
    Der Artikel-Abschnitt "Was an einer Welt ohne Menschen gut wäre" war sehr gut, aber der Rest klang mehr nach einer Befürwortung der Fortbestehung unserer Spezies.

    Passend: "Humanity" von den Scorpions:
    You're a drop in the rain
    Just a number not a name
    And you don't see it
    You don't believe it
    At the end of the day
    You're a needle in the hay
    You signed and sealed it
    And now you gotta deal with it
    Humanity
    Goodbye
  • Hzwo 03.09.2019 02:48
    Highlight Highlight Ihr seid mir auch Genossen. Wenn alles egal ist würde wohl keiner von euch am Morgen Aufstehen ergo ist nicht alles egal wie z.b. subjektives Glück, Freude, Befriedigung etcetc.
    Spielt ja keine Rolle obs fürs Universum etwas bedeutet oder nicht. Lebe so oder so gerne weiter und bin froh dass vor mir nicht irgendwelche Atombomber die Menschheit ausgelöscht haben.
  • Jorge de los alpes 02.09.2019 23:17
    Highlight Highlight Mir persönlich tun die indigenen und negroiden Naturstämme leid, welche im Einklang mit und von der Natur leben. Und wir rotten des Geldes wegen alles aus.
  • Grötzu 02.09.2019 22:28
    Highlight Highlight Nein
  • Peter Li 02.09.2019 21:07
    Highlight Highlight Nein, es wäre ein Segen.
  • Trajane 02.09.2019 14:55
    Highlight Highlight Zwei Einwände zum Problem-Teil:
    - Nur weil zukünftige Generationen leidfreier leben werden, heisst das nicht, dass sie glücklicher sind. Leid und Glück arbeiten nicht komplementär.
    - Ein grosses Problem sehe ich auch in unseren "Hinterlassenschaften". So viel Material und umweltschädliche Substanzen, welche die Umwelt noch Jahrtausende lang beeinflusst..
    Buchtipp: Die Welt ohne und - Alan Weisman
    • Trajane 02.09.2019 15:54
      Highlight Highlight *uns, nicht und 🤦🏼‍♀️
  • Dr no 02.09.2019 13:56
    Highlight Highlight ziemlich nutzlose Fragestellung. Der Autor würde sich lieber Gedanken machen, wie wir unser Überleben nachhaltig sichern und unsere grössten Probleme lösen können.
    • Lucas29 02.09.2019 16:21
      Highlight Highlight Hast du den Artikel nicht gelesen? Wieso die Zukunft sichern, wenn es keine Rolle spielt😉
    • Dr no 02.09.2019 17:18
      Highlight Highlight Ich kommentiere immer Artikel ohne sie zu lesen. -:) Sagt er ja nicht. Er führt diverse pro und contras aus. "Nicht zu existieren bedeutet zwar, kein Glück empfinden zu können, aber gleichzeitig auch, kein Leid ertragen zu müssen. Das macht Nicht-Existenz attraktiver als Existenz." Bullshit. Sehr schräger Ansatz. Das kann gar nicht allgemeingültig definiert werden. Glück ist subjektiv.
  • SIEGLINDE 02.09.2019 13:32
    Highlight Highlight Nein, denn die Menschheit ist so dämlich , voller Neid und Habgier sie wird sich selbst eliminieren
  • John Henry Eden 02.09.2019 13:15
    Highlight Highlight Verstehe all die Menschheitshasser hier nicht. Wir sind ein Produkt der Evolution, gehen also zu 100 % auf die Natur bzw. Mutter Erde zurück.

    Ausser, diese Menschheitshasser glauben an die Schöpfungslehre und sind eine extreme Klasse von Selbstkasteiern.

    Die Natur bzw. Evolution schenkte uns unendliches Potenzial. Und Mutter Erde will, dass wir dieses nutzen. So wie all ihre Kinder ihr Potenzial nutzen. Falls wir aussterben, enttäuschen wir die Erde. Doch wenn wir in ihrem Namen das All kolonisieren, ist sie unendlich stolz auf uns. Unsere Expansion, ist ihr Vermächtnis an den Kosmos.
    • Alles ist vergänglich 03.09.2019 10:13
      Highlight Highlight Leider so nicht ganz korrekt meiner Ansicht nach.
      Richtig ist, dass unsere Ururvorfahren 100% aus der Evolution entstanden sind. Jedoch frage ich mich ob es wirklich noch zählt, dass wir uns so hart weiterentwickelt haben, dass wir noch 100% sind.?
      Da wir durch die Entdeckung des Feuers gelernt haben zu kochen und so unser Kiefer sich zurückgebildet hat und somit mehr Platz für das Gehirn und seine Synapsen Verbindungen vorhanden waren, sehe ich hier ganz klar eine nicht gewollte Evolution..
      Meine Ansicht.
      Grundsätzlich auch egal = alles ist vergänglich :P
  • Schwedenstahl 02.09.2019 12:59
    Highlight Highlight Schwer einfühlbar wie der Autor für ein prosperierendes Menschengeschlecht eintreten kann, nachdem er so eine gründliche Analyse des Menschengeschwürs geliefert hat.
    Weniger Leid auf der Welt?! Ja, wenn man's egozentrisch betrachtet, dabei werden aber die Millionen von Tieren, denen wir das Leben selbstherrlich jeden Tag nehmen um sie zu essen, verschwiegen. Tiere haben weder eine Seele, noch können sie leiden, nicht wahr? Man muss religiös sein, um das zu glauben ...
  • just sayin' 02.09.2019 11:29
    Highlight Highlight "Wäre es schlimm, wenn die Menschheit ausstirbt?"

    spoiler:
    die menschheit wird ganz sicher aussterben
  • GraveDigger 02.09.2019 11:23
    Highlight Highlight Uns wird eingeredet das wir sterben, egal als einzelne oder alle, vielleicht auch die ganze Welt. Das wird jeden Tag zelebriert in TV/Internet/Zeitungen. Den ganzen Tag wird uns Angst vor dem Tod gemacht. Nur das Geld kann uns retten in Form von Klimaabgaben, Mineralölsteuern, Tabaksteuern, Alkoholsteuern, ach... die Liste lässt sich beliebig erweitern. Doch wisst ihr was? Wir sterben sowieso, das liegt in der Sache der Natur, ob früher oder später ist doch Egal. Für die die es noch nicht gemerkt haben, Geld ist das tödlichste, es finanziert Kriege.
  • Flügu 02.09.2019 11:19
    Highlight Highlight Damit die Menschheit ausstirbt, braucht es sicher mehr als den Klimawandel in den nächsten paar Jahrzehnten bis Jahrhunderten. Durch einen möglichen Anstieg des Meeresspiegels wird es vielleicht etwas enger, dafür könnten ja bei Vulkanaktivitäten und anderen Bewegungen wieder neues Land entstehen. Mögliche Naturkatastrophen sind ja auch nur aus Sicht der Menscheit solche, für die Natur heist dies primär einfach Veränderung, und Flora und Fauna kann sich daran anpassen. Es wird ja nicht gleich Feuer regnen, die Apokalypse lässt also noch etwas auf sich warten ;)
  • Maya Eldorado 02.09.2019 11:14
    Highlight Highlight Es wird immer ein Problem hervorgehoben und so getan, wie wenn es die alleinige Schuld haben würde.

    Die Menschen verwenden auch Pestizide. Man sagt, dass es Pflanzenschutzmittel sind. Diese schaden aber sehr den Bienen und das Bienensterben nimmt immer grössere Ausmasse an. In China soll es bereits Orte geben, wo Menschen zwecks Besteubung auf den Bäumen herumklettern.

    Und dies ist nur EIN weiteres Problem. Es liessen sich noch viel mehr weitere aufzählen.
  • no-Name 02.09.2019 10:51
    Highlight Highlight Um die wurst aller würste. Vieleicht wäre hier mal „um die sellerie aller selleries angebracht...“ 😜
  • Freischütz 02.09.2019 10:39
    Highlight Highlight Antwort: NEIN!
  • Kiwivogel 02.09.2019 10:34
    Highlight Highlight Was für ein toller, philosophischer Artikel!
    Danke Marko für den Gedankenanstoss!
  • FischersFritz 02.09.2019 10:32
    Highlight Highlight "Schlimm" ist eine durch Menschen vorgenommene Wertung und kein objektiver Sachverhalt. Somit erübrigt sich die Frage!
  • arBeitErmiTfiSch 02.09.2019 10:19
    Highlight Highlight Danke für den Bericht, es ist das beste was ich seit langem gelesen habe, genau das Beschäftigt mich seit langem. Ob die Menschheit existiert oder nicht ist dem Universum egal. Der Mensch sollte sich mal zurücknehmen nicht immer mehr und besser. Bescheiden sein wäre mal was. Er nimmt und nimmt, das geht nicht gut aus...
  • Maya Eldorado 02.09.2019 10:11
    Highlight Highlight Im Neuen Testament steht auch etwas über das kommende Weltende, in der Offenbarung des Johannes nachzulesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Plagen_der_Endzeit
  • THEOne 02.09.2019 09:18
    Highlight Highlight nein, wär es überhaupt nicht. wäre sogar die einzige endlösung des klima wegens.
    die menscheit hat den zenit ihrer daseinsberechtigung längst überschritten
    • just sayin' 02.09.2019 11:31
      Highlight Highlight @THEOne

      spoiler:
      die nächste eiszeit wird kommen (mit oder ohne den menschen).
    • THEOne 02.09.2019 12:13
      Highlight Highlight @ just sayin
      wieviel wolln wir wetten, dass ohne menschen?😁
  • Hirngespinst 02.09.2019 08:49
    Highlight Highlight Hat die Menschheit für irgendeine andere Spezies einen Nutzen, ausser für sich selber?
    Ich glaube nicht.
    Der Evolution und dem Universum ist es egal.
    War und ist bei allen anderen vor ins (z.B. Dinosaurien) nicht anders.

    Deshalb: Nein.
  • Billy the Kid 02.09.2019 08:41
    Highlight Highlight Ist Leiden überhaupt ein Argument gegen das Leben?
    Muss die Frage nach dem "Sinn" des Lebens nicht von jedem selber beantwortet werden?
    Mir scheint vor allem das Verständnis unseres ökonomischen Systems entscheidend zu sein. Wer regiert zur Zeit tatsächlich? Trump, Xi Jinping, Bolsonaro, Putin? Oder nicht eher Big Oil, Big Pharma, Big Banks, Big Guns?
    Die Bürger, solange sie noch nicht in einem totalitären Staat aufgewacht sind, müssten jedenfalls um einiges mehr auf die Hinterbeine stehen um ihr Überleben zu sichern - als einfach nur alle 4 Jahre das Bühnenbild auszutauschen.
  • überflüssig 02.09.2019 07:32
    Highlight Highlight was mich an dieser thematik umtreibt ist nicht das aussterben per se, sondern der weg dorthin!
    es können extrem schlimme, barbarische zeiten auf uns zukommen.
    das zu verhindern, ist mein antrieb.
  • Militia 02.09.2019 07:25
    Highlight Highlight Mir käme jetzt da das eine oder andere Argument in den Sinn, habe mich aber stattdessen für ein Meme entschieden:
    Benutzer Bild
  • Bronko 02.09.2019 01:34
    Highlight Highlight Es hat noch nie so viele Menschen gegeben und der allgemeine Wohlstand und die Entwicklung war noch nie so hoch. Und die Sterblichkeitsrate ist vielerorts tiefer im Vergleich zu früher. Das ist doch das absolute Gegenteil von Aussterben. Also warum sollten wir unter solchen Voraussetzungen ausgerechnet aussterben? Die Frage ist eher, wie regulieren wir diese Mengen von Menschen und sichern unser aller Überleben, ohne die Erde und ihre Ressourcen (Natur) zu zerstören. Wie verhalten wir uns miteinander, um unseren Planeten zu pflegen und zu schonen, um ein Gleichgewicht zu erlangen?
    • Bronko 02.09.2019 10:03
      Highlight Highlight Der Mensch ist ein anpassungsfähiger Parasit. So schnell wird die Erde diese Flöhe nicht mehr los...
    • Forest 02.09.2019 11:32
      Highlight Highlight Genau das ist unsere selbstsichere Überlegenheit, die uns irgendwann zu Verhängnis werden kann. Wir fühlen uns sicher mit unseren Häuser, Wohlstand und Jobs. Autos, ÖV, Strom, Handys, genügend Wasser und Lebensmittel so gesehen braucht der Mensch ziemlich viele Krücken zum laufen. Je mehr Krücken wir brauchen desto schmerzhafter wird es wen wir sie verlieren. Zurzeit sollten wir froh und dankbar sein, da wir weder von Katastrophen oder Krieg betroffen sind. Bestes Beispiel ist Dorian, da sieht man ziemlich gut wie schnell die Existenz von Menschen bedroht werden kann.
    • just sayin' 02.09.2019 11:34
      Highlight Highlight @Bronko

      alles leben auf unserem planeten ist "ein anpassungsfähiger parasit" - es nennt sich evolution.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 01.09.2019 22:59
    Highlight Highlight Falsche Frage... nächste bitte!
  • Menel 01.09.2019 22:51
    Highlight Highlight Nach rund 3,6 Milliarden Jahre gibt es das erste Mal eine Spezies, die es vielleicht hinbekommed könnte, diesen Planeten zu verlassen und viele andere Formen von Leben mit zu nehmen und zu retten, wenn dieser Planet wieder lebensfeindlich wird. Dem Universum ist es egal, ob wir das hinbekommen oder nicht. Ich persönlich fände es schade, wenn die Lebensgeschichte dieses Planeten einfach so verschwinden würde.
    • Billy the Kid 02.09.2019 08:50
      Highlight Highlight @Menel
      Einen Moment! Bis jetzt ist nicht der Planet wieder lebensfeindlich geworden - sondern wir.
      Wir sorgen gerade für das grösste Massensterben seit Ewigkeiten. Und ausgerechnet wir sollen nun auserwählt sein die kosmische Arche Noah zu bauen um dann einem anderen Planeten unsere "Segnungen" zu Teil werden zulassen?
      Vielleicht sollten wir erst mal noch versuchen nur schon uns selber auf diesem Planeten zu "retten" - dann können wir vielleicht über die nächsten Schritte sprechen.
    • Z.enox 02.09.2019 09:26
      Highlight Highlight Genau meine Meinung:)
    • Menel 02.09.2019 10:21
      Highlight Highlight Nein, bis jetzt ist der Planet alles andere als lebensfeindlich. Aber in rund einer Milliarde Jahre wird es hier so warm werden, dass kaum grössere Lebensformen überleben können. Die einzige Rettung dann, für dieses Leben, wird eine Spezies sein, die den Planeten verlassen kann. Egal wie zerstörrerisch wir momentan sind, wir sind wahrscheinlich die einzige Chance für die Konservierung und Erhaltung des Lebens von diesem Planeten in der Zukunft.
  • promensch 01.09.2019 22:46
    Highlight Highlight Sollte tatsächlich ein Meteorit eine von den Atombombenlagerstätten treffen und alles würde verseucht. Trotzdem würden ein paar überleben. Selbst wenn sie mit einem Strahlenschutz irgendwie nach Norwegen gelangten. Hätten so den Schlüssel zur Seedbank ? Ich glaube nicht mal auf Mad Max 3000 oder underground growing dürfte man nicht hoffen . Drum wäre es mir recht wenn sich die ganzen Zauberlehrlinge nur noch darauf konzentrieren wie wir aufräumen und dann sich auf nur noch das wichtigste beschränken ... Essen heilen und ein Dach , Musik und miteinander
  • Hans Jürg 01.09.2019 22:39
    Highlight Highlight Also ich fände es schlimm, wenn die Menschhekt ausstirbt. Denn da bin nicht nur ich, sondern meine Kinder, meine Familie und all die anderen Menschen, die ich mag, direkt davon betroffen. Im grossen und ganzen mag ich die Menschheit.

    Und wer sich darauf freut, dass wir aussterben und es kaum abwarten kann, dem steht es frei, sich selber aus dem Spiel zu nehmen und sich für die Darwin Awards nominieren.
    • Jean-Michel 02.09.2019 13:15
      Highlight Highlight Das ist einer der wenigen vernünftigen Kommentare hier drin. Ich würde vielleicht nicht von mir behaupten, dass ich die Menschheit als ganzes mag (geht das?), aber ich existiere eigentlich ausgesprochen gerne. Wenn einige von euch aussterben wollen, dann bitte.

      Meine Befürchtung gilt einzig und alleine dem, was @überflüssig schon erwähnt hat: unsere Zukunft könnte furchtbar barbarisch werden, beispielhaft könnte man sich das Szenario mit der Verknappung von Trinkwasser mal vor Augen führen. Und was mit Staaten passieren wird, die Wasser haben, und jenen, die keines haben.
  • Maracuja 01.09.2019 22:37
    Highlight Highlight < Ein langes, glückliches Leben ist nichts wert, wenn wir unsere letzten Tage mit Höllenqualen auf dem Sterbebett verbringen>

    Mal abgesehen davon, dass in der Schweiz Organisationen wie Exit erlaubt sind, leidet hier wohl nur ein sehr kleiner Teil auf dem Sterbebett an Schmerzen, die sich nicht mit Schmerzmitteln behandeln lassen. Ob man das eigene Leben im Rückblick als wertvoll betrachtet, ist jedem Individuum selbst überlassen, wie will ein Philosoph das für andere entscheiden? Vermutlich dürfte Antinatalismus ein westliches Phänomen bleiben.
  • Spooky 01.09.2019 22:24
    Highlight Highlight Die Menschheit gibt es nicht.
    Darum kann sie auch nicht aussterben.
    • Tjuck 02.09.2019 10:27
      Highlight Highlight Auch eine Lösung des Problems...
    • lilie 03.09.2019 09:47
      Highlight Highlight Ach, was würden wir ohne unseren @spooky machen! Also, von mir hast du ein Herz gekriegt. 😊
  • Serge Künzli 01.09.2019 22:11
    Highlight Highlight NEIN! Schlimm ist, wenn der Serge nicht mehr auf der Welt ist
  • es isch wies isch (Love & Peace Edition) 01.09.2019 22:07
    Highlight Highlight Macht’s gut und danke für den Fisch.
  • tabernac 01.09.2019 22:00
    Highlight Highlight geil ist ja, dass ich das Thema lese, mir darüber Gedanken mache, den Text tiefgründig und reflektiert finde, die Gedanken und Antworten in den Kommentaren spannend und differenziert finde, Watson wieder mal grad niveauvoller finde, das Thema aber abschliesse und dann...

    ...das nächste Thema...

    UND NUN! Erkenne den Rockstar an der Beule! wie geil ist das denn?! :0)
  • [CH-Bürger] 01.09.2019 21:54
    Highlight Highlight "eine Geschichte des Fortschritts und der Verbesserung".
    Das stimmt, aber NUR bezogen auf das Wohlergehen des MENSCHEN.

    "... und der moralische Kreis der Lebewesen, um die wir uns kümmern, viel grösser."
    dass ich nicht lache... Die Natur hat per Definition einen (viel zu) geringen Stellenwert und wird ausgebeutet + zerstört, um der Entwicklung und des Fortschritts willen...
    siehe Verschmutzung der Meere, zBsp in der kurzen Doku "Mittelmeer in Gefahr".

    Alles, was einen monetären Wert hat, wird umsorgt + beschützt. Alles andere wird vernachlässigt, man interessiert sich nicht dafür...
    • Wasmanvonhieraussehenkann 02.09.2019 13:12
      Highlight Highlight Irgendwie paradox: mit dem wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt erkennen wir besser denn je die Zusammenhänge und unseren Einfluss auf die Umwelt. Gleichzeitig verschmutzen und gefährden wir die Natur mehr denn je...
      Erst das Fressen, dann die Moral
  • Leichterbär 01.09.2019 21:29
    Highlight Highlight Die Antwort auf alle Fragen ist 42🤗
    • just sayin' 02.09.2019 11:37
      Highlight Highlight word!
  • DomKi 01.09.2019 21:29
    Highlight Highlight Nun, wenn ich kurz einen Blick in die Bibel werfe, steht da drin dass in der Endzeit die Menschen ganz krassen Katastrophen ausgesetzt werden, also Kriegen, Krankheit Seuchen, Drückung etc. Die Menschen an und für sich werden nie ausgerottet werden aber es wird schon eine einschneidende Dezimierung geben. So, nun ist es an dir, du musst entscheiden: und auch wenn du mir Blitze schickst wird dich das dein Gewissen nicht beruhigen, so viel kann ich sagen...
    • just sayin' 02.09.2019 11:38
      Highlight Highlight @DomKi

      "Die Menschen an und für sich werden nie ausgerottet werden"

      NIE ist eine ziemlich lange zeit ;-)
  • Triple A 01.09.2019 21:21
    Highlight Highlight Immer derselbe Fehler! Man extrapoliert die Gegenwart und schliesst daraus auf die Zukunft. Getragen wird das Ganze von einem Wohlstandspessimismus. Ich vermute die Zukunft anders: Durch Innovation, Kreativität und Zukunftsglauben zieht sich die Menschheit am eigenen Schopf aus der Sch... . Das neue Denken wird bezeichnenderweise, wie viele Beiträge hier zeigen, nicht aus Europa kommen.
  • Auric 01.09.2019 21:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • DocM 01.09.2019 20:37
    Highlight Highlight Es wäre nur schlimm für die Menschheit, somit nein.
  • El Vals del Obrero 01.09.2019 19:55
    Highlight Highlight Habe schon ein Buch darüber gelesen, wie es weitergehen würde, wenn die Menschheit wie eine andere von vielen Tierarten plötzlich ausstirbt.

    Viele Spuren wären sicher bald getilgt und die Natur würde weiter existieren.

    Die Frage ist einfach, was mit all dem Atommüll etc. passiert? Wenn dieser fein zermahlen und auf der ganzen Welt regelmässig verteilt wird (das wäre ja letztendlich das Resultat), wäre dann noch ein Leben, dass sich für die nächsten Millionen Jahren (erdgeschichtlich ein kleiner Zeitraum) evolutionär darauf anpasst noch möglich?
    • The Count 01.09.2019 21:03
      Highlight Highlight Kann sich bitte mal ein Blitzer melden und kommunizieren warum geblitzt würde? Danke!
    • outdoorch 02.09.2019 02:37
      Highlight Highlight Du sprichst wahrscheinlich Alan Weismans „Die Welt ohne uns“ an.

      Das Buch ist ein interessantes, gedankliches Experiment, dass zudem aufzeigt, welche Ergebnisse unseres Schaffens wie lange überdauern (würden).

      Ich persönlich würde es allerdings bedauern, wenn ihr alle weg wärt😉

      Ausserdem finde ich uns als Spezies ganz interessant, auch wenn wir wohl gelegentlich mit dem grossen Spielplatz namens „technische Errungenschaften“ umzugehen lernen sollten.
    • just sayin' 02.09.2019 11:50
      Highlight Highlight @The Count

      "Kann sich bitte mal ein Blitzer melden und kommunizieren warum geblitzt würde? Danke!"

      atommüll ist das letzte um was ich mir sorgen machen würde. so hat sich die natur z.b. in prypjat wunderbar erholt und angepasst.

      wenn schon würde ich mir sorgen um die ganzen menschgemachten viren und nervengifte machen.

      der planet und die natur, wie wir es jetzt kennen, ist ein momentaner zustand. dieser kann nicht ewig dauern und wird sich ganz sicher ändern.

      vielleicht wird es anderes leben auf der erde geben - vielleicht gar keines - vielleicht wieder - vielleicht nicht auf der erde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quecksalber 01.09.2019 19:36
    Highlight Highlight Die interessante Frage ist, welche Spezies nach dem Menschen aufsteigen wird und wie lange es dauert bis diese eines Tages ebenfalls kollabieren wird.
    • just sayin' 02.09.2019 11:50
      Highlight Highlight das hat was!
  • zeromaster80 01.09.2019 19:29
    Highlight Highlight LoL, der Selbsthass wird immer grotesker. Bestätigt die Vorurteile ;-D
  • AdvocatusDiaboli 01.09.2019 19:26
    Highlight Highlight "Ein langes, glückliches Leben ist nichts wert, wenn wir unsere letzten Tage mit Höllenqualen auf dem Sterbebett verbringen."

    Stimmt nicht. So einen Preis würde ich am schluss gerne bezahlen, für ein langes glückliches Leben.
  • FITO 01.09.2019 19:25
    Highlight Highlight Um eine Spezies die dumm genug ist sich seiner eigenen Lebensgrundlage zu berauben kann es nicht schade sein.
    Übel ist es, dass alles andere Leben zuerst dran glauben muss bevor der Mensch sich selbst auslöscht.
    Bleibt zu hoffen dass es schnell und schmerzlos geschieht und sich die Natur danach wieder erholen wird.
    Benutzer Bildabspielen
  • Gubbe 01.09.2019 19:14
    Highlight Highlight Was ist eigentlich so los bei euch, geht die Angst um? Ich glaube nicht, dass es das Universum interessiert, ob die Menschheit ausstirbt. Sicher wird etwas anderes kommen. Übrigens, wisst ihr schon, dass die Menschen nicht wegen dem Klima sterben werden, denn dieses hat es immer schon gegeben. Ich konnte und kann mir nicht erklären, wieso es diese Endzeitprognosen von dem Klima, wohlverstanden, von einem 15-jährigen Mädchen ausgelöst, ohne Fleisch am Knochen geglaubt wird.
    Play Icon
    • lilie 03.09.2019 08:26
      Highlight Highlight @Gubbe: Ok, da hast du aber einiges falsch verstanden:

      1. Das Klima gabs schon immer, aber den Menschen, seine Nutztiere und -pflanzen nicht. Wenn sich das Klima verändert, verschwinden unsere Lebensgrundlagen.

      2. Das Klima wird uns nicht töten, aber die Klimaveränderung, sofern sie fortschreitet. Diese gabs auch schon immer, allerdings passiert das, was früher in 1 Million Jahr passierte, jetzt in 100 Jahren. Eine solch schnelle Veränderung gabs noch nie.

      3. Du meinst Greta? Sie zitiert bloss die Wissenschaftler der letzten 50 Jahre. Offenbar hören die Leute lieber auf die als auf jene...
    • Gubbe 03.09.2019 09:10
      Highlight Highlight Lilie: Du weisst aber schon, dass du von Millionen von Jahren schreibst, wenn du die Degeneration von Pflanzen aufführst. Bei der Erwärmung von 2 Grad und mehr CO2, werden sich andere, grössere Pflanzen entwickeln. Wie zu Dinos Zeiten. Schnellere Veränderungen gabs auch viel früher schon - auch von Wissenschaftlern aufgezeigt. Was das Mädchen zitiert, sind Sätze ihrer Mutter, die für Greta schreibt und inzwischen daran glaubt. Auf dem Cover der Bücher ist Gretas Konterfei, geschrieben hat's die Mutter. In Schweden weiss man's. Es gibt Geld.
      Play Icon
    • lilie 03.09.2019 09:28
      Highlight Highlight *lieber auf SIE (nicht die) 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 01.09.2019 19:00
    Highlight Highlight Ja wenn der Mensch weg ist weint sich die Erde die Augen aus.
    Ist immer sehr schade wenn ein lieb gewonnener Parasit ausstirbt.
  • Francis Begbie 01.09.2019 18:58
    Highlight Highlight Es wäre grossartig
    Play Icon
    • Gwendolino 02.09.2019 01:09
      Highlight Highlight Die Elefanten werden uns danken...
    • Der_Infant 02.09.2019 09:45
      Highlight Highlight Nice!

      Finde die mit den Eiern aber besser :D
  • Freebee 01.09.2019 18:54
    Highlight Highlight Wow, wie tief philosophisch :-(. Erst drei Thesen aufstellen und dann gleich wieder verwerfen. Was soll das bringen? Nach diesem Essay wuerde es am besten sein, die Meschheit schnell zu vernichten, um zukuenftiges Leid zu minimieren. Dies aber nur aufgrund der sehr zweifelhaften These, dass ein Menschenleben immer mehr Leid als Glueck verursacht. Diese These ist voellig zufaellig konstruiert. Solche zufaelligen Gedankenspiele sind nutzlos. Lieber sollte man alles daran setzen, Leid zu verhindern und Freude zu verbreiten, ganz ohne mentale Masturbatioon.
    • häxxebäse 02.09.2019 00:09
      Highlight Highlight Ich schöpfe viel mehr kraft aus solchen leicht "depressiven" essays, als aus dem chaka chaka geschwafel, welches seit den 90ern überall verbreitet wird.
      Genau dieses chaka chaka hat immer höheren ertrag, immer höhere gewinne gefordert - natürlich durchgehend mit elfenhaftem optimismus und schlussendlich jegliches soziales gefüge und die natur zerstört.
      Früher haben die pfarrer von der kanzel demut und fleiss gepredigt, jetzt sind es die arbeitgeber!
      Früher waren die leute körperlich ausgelaugt, heute dafür mental.
      Die meisten warten nur auf das weekend, mehr bleibt kaum.
    • Billy the Kid 02.09.2019 08:54
      Highlight Highlight @Freebee
      Ist Glück ohne Leid überhaupt denkbar?

  • stevemosi 01.09.2019 18:51
    Highlight Highlight Nein
  • Zeit_Genosse 01.09.2019 18:50
    Highlight Highlight Wenn wir in der Kategorie „Leben“ denken, sind Menschen eine von tausenden Arten. Beim Leben geht es ums Überleben und um stetige Anpassung des Lebens zum Überleben. Stirbt eine Art, sind die anderen meist noch da und versuchen es. Gehen wir von der Evolution aus, sollen jene Lebewesen überleben, die sich besser anpassen (und vermehren) können oder die Lebensbedingungen an sich anpassen können. Das ist anscheinend der einzige Sinn des Lebens. Also, es geht nicht um Menschen selbst. Drum ist es egal ob es Menschen gibt und vermutlich auch ob es Leben, Sterne und Universen gibt.
    • Menel 01.09.2019 22:53
      Highlight Highlight Das was ich am Leben so faszinierend finde ist, dass es die einzige Kraft ist, die aktiv gegen die Entropie "ankämpft".
    • outdoorch 02.09.2019 02:26
      Highlight Highlight @Menel: von dem Standpunkt aus habe ich‘s noch nie betrachtet, aber zutiefst wahr. Spannender Gedanke.
    • Zeit_Genosse 02.09.2019 08:20
      Highlight Highlight @Menel: Ich sehe aber auch, dass sich das Universum, Galaxien und Planetensysteme aus dem unordentlich/chaotischen zu „ordnen“ beginnen und das beispielsweise aus einer Supernova von Chaos wieder neue Sterne „geboren“ werden die sich aufgrund ihrer Masse und Gravitation zu „ordnen“ beginnen. Es sind Kreisläufe. Je nach Abschnitt den wir betrachten, sehen wir das chaotische oder ordnende. Auch das Leben braucht ein Mass an Ordnung und Struktur um stabile Bedingungen für grössere Lebensformen und soziale Systeme zu schaffen. Wer oder was ist die Energie für das Ordnende? Oder oszilliert „es“ nur
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thor_Odinson 01.09.2019 18:47
    Highlight Highlight Da ich an Reinkarnation glaube, werden wir bestimmt wieder kommen. Aber hoffentlich nicht als so eine gleichgültige, verschwenderische Lebensform. Hoffe das es eine Lebensform ist, die mehr im Einklang mit der Natur lebt und mehr Rücksicht nimmt auf die Umwelt.
    • Lost_dreams 02.09.2019 10:52
      Highlight Highlight Warum all die Blitze? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass nach dem Tod einfach nichts ist. Nur weil jemand an etwas glaubt, ist es doch nicht ein Grund zu blitzen, oder?
  • CaptainGetsYou 01.09.2019 18:45
    Highlight Highlight "Wäre es schlimm, wenn die Menschheit ausstirbt?"
    Kurz und knapp, nein.
  • Dmnk 01.09.2019 18:40
    Highlight Highlight Nein!
  • Hardy18 01.09.2019 18:29
    Highlight Highlight Am Ende wird man es erfahren ob es gut war/ist zu überleben oder eben nicht. Ich bin für überleben, denn all das was uns die Natur gegeben hat, damit wir so leben können wie wir es jetzt tun, wäre es zu schade dies alles hinzuschmeissen.
    Obwohl... in der Natur gibt es ja keine Verschwendung und sie recycelt sich selber zu etwas neuem.
    Hmm... verzwickt, dann werd ich halt ne Katze. 😄
  • Lukas Fierz 01.09.2019 18:25
    Highlight Highlight "Auf eine Zukunft hinzuarbeiten, die wir selber nicht erleben werden,..." Wer sagt, dass wir nichts erleben werden? Bis 2030 haben wir 1,5 Grad Globalerwärmung, bis 2040 2 Grad (über Land viel mehr) und wenn nicht vorher alles kippt bis 2100 4-5 Grad Globalerwärmung. Der Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, meint, dass die Erde mit 4 Grad Erwärmung kaum eine Milliarde, vielleicht nicht einmal eine halbe Milliarde ernähren könne. Weiteres hier: https://lukasfierz.blogspot.com/2019/07/und-was-wenn-wir-uns-nicht-retten-konnen.html
  • Michael Heldner 01.09.2019 18:09
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, es käme wohl auf die Argumente an ob sich früher sterben lohnen würde.

    Sagen wir man bekäme die Wahl mit 18 Jahren
    Mit 60 Jahren zwingend sterben und dafür die 42 Jahre luxuriös leben ohne arbeiten zu müssen etc, oder so lang leben bis es dich halt selbst lüpft (vllt mit 80, vllt mit 60 vllt früher) dafür aber ein „durchschnittliches leben mit Krampfen etc. Gott da würde ich sofort sagen ihr dürft mich von mir aus schon mit 55 die Kugel geben 😂😂
    • Crissie 02.09.2019 05:29
      Highlight Highlight Ein eher langweiliges Leben....und wenn Du dann 55 bist? Ich wette, dann willst Du auf einmal doch lieber nicht sterben!!
  • SamTwise 01.09.2019 17:57
    Highlight Highlight Macht das Universum Sinn, wenn es niemand betrachtet? Zum Leben gehört Leid dazu, aber jedes Lebewesen kann mit Leid umgehen, somit besteht immerhin Hoffnung.
    Das Problem, dass viele Menschen das Leben als sinnlos betrachten liegt darin, dass sie einen grossen Teil ihres Selbst weggeschlossen haben, weil sie mit Leid und Angst nicht umgehen können und in einer künstlichen Blase leben, ohne das Leben richtig zu spüren.
    Wissenschaftlich gesehen verstehen wir erst einen Bruchteil und doch gibt es sogenannte ‚intelligente‘ Menschen die sich ein tristes Weltbild danach aufbauen zu Roboter werden.
  • NurEineMeinung 01.09.2019 17:54
    Highlight Highlight Irgendwie müssen wir auf dieser Welt alle zusammenspannen in Sachen Klima und so, sonst erwischt es uns alle.
    (Wieso kommen mir jetzt grad die SVP Räupli in den Sinn?)
  • ströfzgi 01.09.2019 17:54
    Highlight Highlight Wäre es schlimm, wenn die Menschheit ausstirbt?

    Für Watson sicher, dann würde euch ja niemand mehr lesen 😃
  • Neruda 01.09.2019 17:46
    Highlight Highlight Nein, nächstes Thema.
  • Glücksbringer 01.09.2019 17:42
    Highlight Highlight Ihr seid wichtiger als ihr meint. Das Staubkörnchen ‚Erde’, welches scheinbar bedeutungslos durchs All irrt, wäre ohne euch Menschen, ohne dich, nur ein weiterer Planet ohne besondere Bedeutung.
    Du glaubst das nicht? In eurem Sonnensystem kreisen Millionen Felsbrocken. Stell dir jetzt vor, ihr Menschen vernehmt, dass jenseits von Neptun ein hohler Stein winzige Lebewesen beherbergt. Diese sind intelligenter als ihr und wissen mehr über euch
    als ihr selber. Würde dieser kleine Fels mit seinen Wesen, für euch nicht zum interessantesten und wichtigsten Thema im ganzen Sonnensystem?
    Aus: EUM
    • Rabbi Jussuf 01.09.2019 18:15
      Highlight Highlight Dafür gibts Raketen.
      Weg mit dem Brocken!
    • Janorian 01.09.2019 18:47
      Highlight Highlight Dieser "Kleine Fels" würde höchst wahrscheinlich verschwinden. Durch uns. Aus Angst.
    • Glücksbringer 01.09.2019 19:42
      Highlight Highlight @Janorian: Ja genau, die Angst ist der Ursprung fast aller Übel, die die Menschheit verursacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BratmirnenStorch 01.09.2019 17:40
    Highlight Highlight Erst wenn die Menschheit ausgestorben ist, kehrt auf der Welt wieder Ruhe und Ordnung ein.
    • zeromaster80 01.09.2019 19:27
      Highlight Highlight Nur weil niemand das Leid sieht und fähig ist es zu erfassen, ist es trotzdem da. Die Welt ohne Mensch ist keine Idylle, sie ist Brutal und gnadenlos.
    • The Count 01.09.2019 21:04
      Highlight Highlight So wahr und traurig zugleich.
    • The Count 01.09.2019 21:59
      Highlight Highlight zeromaster, stimmt. Wo ist das Problem?
    Weitere Antworten anzeigen
  • orso129 01.09.2019 17:39
    Highlight Highlight Wegen dem Klimawandel ( ca +4°C) im 2100 wird die Menschheit nicht untergehen. In ca 30- 40 Jahren könnten Wassermangel, steigender Meeresspiegel, Erdölknappheit und daraus ev Nahrunsknappheit wegen aus Erdöl hergestelltem Kunstdünger und Überbevölkerung aber höchstwahrscheinlich zu hässlichen Kriegen führen, weil die Politiker und Machthaber überfordert wären ( wie heute schon...) und diese sich wahrscheinlich in den Nationalismus zurückziehen werden.... Irgendwo werden aber ein paar Homo Sapiens Sapiens überleben. Für alle anderen Lebewesen wären keine Menschen aber natürlich ein Segen...
  • Dong 01.09.2019 17:38
    Highlight Highlight Kombiniert mit dem Sterilisierungs-Manifest deucht mir, der Wetterwechsel ist heute in der Redaktion angekommen. Herr Baroni, mixen Sie bitte Ihren Kollegen etwas gscheites, dann wird das wieder!
  • wolge 01.09.2019 17:37
    Highlight Highlight Interessanter Artikel. Bezüglich „Die grossen Probleme von morgen, welche wir heute verursachen, sollten wir tunlichst auch heute zu lösen versuchen.“ möchte ich folgendes Zitat von Albert Einstein zu bedenken geben: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
  • Wasp1 01.09.2019 17:36
    Highlight Highlight Wow, sehr guter text! Extrem reflektiert und interessant. Danke!
  • Denverclan 01.09.2019 17:35
    Highlight Highlight Es ist unwichtig, ob und wie der Mensch ausstirbt! Lebe einfach so, dass das Leben auch für die anderen erträglich ist. Schaue am Morgen in den Spiegel und ziehe täglich Bilanz. Lebe anständig und mit Mitgefühl, versuche Liebe zu geben und helfe den Schwachen. Im kleinen Kreis kann man viel bewirken und Geben macht definitiv mehr Freude als nehmen. Jetzt, in diesem Moment, ist das Leben wichtig und was dann irgendwann mal ist, vergiss es einfach, es wird anders sein als du denkst....kleine Schritte bringen uns auch weiter. übrigens ist der Tod nicht unser Feind, die Geburt ist es auch nicht...
  • Glenn Quagmire 01.09.2019 17:26
    Highlight Highlight Dann kommt der Echsenmensch!
  • Ale Ice 01.09.2019 17:24
    Highlight Highlight Nein.

    Das wäre nicht schlimm.

    Aber bevor wir gehen, müssen wir unbedingt einmal aufräumen und saubermachen.

    Das gehört sich so für anständige Gäste dieses wunderschönen Planeten.
  • Rabbi Jussuf 01.09.2019 17:20
    Highlight Highlight Die ethische Frage nach dem Aussterben der Menschheit ist sinnfrei, weil Ethik immer nur im Zusammenhang mit Menschen gesehen werden kann.
    Daher: Ohne Menschen keine Ethik und auch keine Antwort auf die Frage, ob es besser oder schlechter sei, wenn die Menschheit ausstirbt. Es gibt dann kein Besser oder Schlechter, kein Gut oder Böse mehr.
    • Rabbi Jussuf 02.09.2019 11:09
      Highlight Highlight Laxitemer
      Ich sprach von der Ethik. Die gibt es nicht, ohne ihrer selbst bewussten Subjekte.
      Gut und Böse ist ein Begriffspaar, das einer Moral entspringt. Auch das gibt es nicht ohne denkende Subjekte.
  • Denk-mal 01.09.2019 17:19
    Highlight Highlight @What's up Doc :-) Du scheinst noch ein Jüngelchen zu sein. Dumm nur, so unbeschwerte Zeiten - noch gab es keine Fake News, Woodstock vernebelte die Sicht mit Drogen und die Konjunktur verblendete uns. Ich würde sagen mein Sohn, was die Leute da schreiben, ist berechtigte Angst und keine Depressionen. Vermutlich bin ich dann schon tot, wenn der Point of no Return, eintreten wird. Viel Spaß bis dann!
    • The Count 01.09.2019 21:06
      Highlight Highlight Okay.
  • Jojoeffekt 01.09.2019 17:18
    Highlight Highlight "Der Prozess des Aussterbens dürfte in rein praktischer Hinsicht schrecklich sein." No Shit Sherlock!
  • Lemontree 01.09.2019 17:15
    Highlight Highlight Titel gelesen und die Antwort ist klar: nein
  • Denk-mal 01.09.2019 17:07
    Highlight Highlight Ich bin schon zu lange auf der Welt um zu bezeugen, dass das Geld, Macht, Religionen, die Rüstung etc. nicht die Welt, sondern uns, als als Individuum zum Verschwinden bringen wird. Ich erlebte die Kubakrise, den Abrüstungsvertrag SS-20/Pirshing und den Russischen Major siehe Youtube "Der Mann welcher die Welt rettete." Alles ging Haarscharf an einer Katastrophe vorbei. Jeder mache sich nun selber seinen Reim auf die Menschheitsgeschichte i.Bezug auf alle Details welche mit LEBEN zusammenhängen.
    • Gubbe 01.09.2019 23:08
      Highlight Highlight Ich war auch schon in Kuna. Die Kriese ist heute das Gebiet Guantanamo auf das man von einem Restaurant gucken kann. Die Kubakriese haben alle überlebt.
  • Peter Mü 01.09.2019 16:55
    Highlight Highlight "heute ist unsere kollektive Moral viel umfassender und der moralische Kreis der Lebewesen, um die wir uns kümmern, viel grösser."
    Toller Artikel. So sarkastisch wie Herr Kovic bin ich nicht einmal!
    Solange es nicht um das Geld gewisser Leute geht, stimmt diese Aussage. Weiter oben in Online Watson: Nestle will Wasser aus Naturreservat verkaufen!
    Ein Teil der Leute kann sich 5 Minuten später an das Gegenteil im vorhergehenden Artikel errinnern.
    • Marko Kovic 01.09.2019 17:48
      Highlight Highlight Diese Aussage ist in der Tat etwas stark komprimiert; der Frage nach unserer moralischen Entwicklung könnte man separat ausführlich nachgehen. Grundsätzlich gibt es historisch gesehen, glaube ich, starke positive Entwicklungen; z.B. war Sklaverei vor relativ kurzer Zeit noch Gang und Gäbe. Das bedeutet allerdings nicht, dass heute alles perfekt ist (z.B. ist ein Paradox, dass Tierrechte wichtiger werden, wir heute aber in der Massentierhaltung extrem viel mehr Leid anrichten als in der traditionelleren Tierhaltung noch vor ein paar Hundert Jahren).
    • Rabbi Jussuf 01.09.2019 18:27
      Highlight Highlight Marko Kovic
      Wegen der Massentierhaltung wäre ich mir nicht so sicher. Zum einen weil Vergleiche mit vergangenen Zeiten extrem schwer fallen. Zum anderen müsste man wissen, wie der Fleischkonsum pro Mensch im Vergleich zu heute war und mit einberechnen, dass heutige Nutztiere pro Tier wesentlich mehr Fleisch/Milch/Eier produzieren als vor ein paar hundert Jahren noch. Es könnte durchaus sein, dass wir heute weniger Tiere pro Person benötigen, als früher.
      Wie artgerechte Haltung früher ausgesehen hat, möchte ich nicht wissen.
    • Rabbi Jussuf 01.09.2019 18:33
      Highlight Highlight Noch eins zur Sklaverei
      Auch hier ist es heikel Vergleiche anzustellen. Damals gehörte es zur Gesellschaft und es war ja nicht so, dass Sklaverei so war, wie wir uns das heute vorstellen (zum Teil sicher schon).
      Die Sklaverei wurde auch abgeschafft, wegen überbordender Missstände und weniger wegen der Menschlichkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 01.09.2019 16:55
    Highlight Highlight Alles macht nur Sinn, wenn es Wesen gibt, die bewusst wahrnehmen, denn nur sie können die Welt interpretieren. Deshalb ist der Mensch (und andere denkende Wesen) das einzige, was Bedeutung hat. Alles andere ist sinnlos, da es niemanden gibt, der all das Wunderbare bewusst wahrnimmt.
    • Rabbi Jussuf 01.09.2019 17:31
      Highlight Highlight Triple A
      Was ist für das Universum sinnvoll, etwas als wunderbar wahrzunehmen?
      Das hat doch nur für das einzelne Wesen einen Sinn. Nämlich dass es ihm gut geht.
      Da aber das einzelne Wesen auf jeden Fall stirbt, müsste man analog dazu sagen, dass das Aussterben der Menschheit auf jeden Fall eintritt und höchstens dadurch für das Universum einen Sinn machen könnte - natürlich nur aus menschlicher Sicht!
  • Biotop 01.09.2019 16:55
    Highlight Highlight Was kommt nach der Menschheit?
    Ich frage für die Erde.
    • Neruda 01.09.2019 17:47
      Highlight Highlight Ein ganz grosses Biotop hab ich gehört 😉
    • Eisvogel 01.09.2019 18:08
      Highlight Highlight Eine lange Rekonvaleszenz?
    • Lienat 01.09.2019 18:38
      Highlight Highlight Irgendwann die nächste Katastrophe mit Masdenaussterben. Genauso, wie es in den letzten 500 Mio Jahren mindestens 5x passiert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 01.09.2019 16:53
    Highlight Highlight Die grosse Farce des menschlichen Daseins – die Suche nach Sinn, wo keiner ist –, wäre mit dem Aussterben der Menschheit ein für alle Mal beendet.

    Hui, darüber sollte ein eigener Artikel geschrieben werden.

    Und : Wieso sind Menschen nicht kompatibel ?

    Auch darüber lässt sich herrlich philosophieren
    • lilie 03.09.2019 09:50
      Highlight Highlight @N.Y.P., mein Brummbär, woher die trübe Weltsicht? Ist dir etwas übers Läberli kroche? 😥😘
  • REZ 01.09.2019 16:53
    Highlight Highlight
  • Matti_St 01.09.2019 16:51
    Highlight Highlight Ich empfinde es als nicht schlimm. Es ist eher ein Achselzucken.

    Aber interessant ist der Artikel im unteren Teil, wenn man davon ausgeht, der Mensch im Jahr 2100 hat mehr moralische Verantwortung. Warum sollte er? Bis jetzt hat es der Mensch in über 3000 Jahren nicht geschafft, warum sollte er es dann schaffen? Oder im Jahr 4000?

    Es wird immer irgendwelche machtgierigen Typen geben, die es schaffen seinesgleichen um sich zu scharen und sich an allem bedienen was sie für sich beanspruchen.
  • Oxymora 01.09.2019 16:49
    Highlight Highlight Aussterben, Problem?

    “Erstens...Würdest du freiwillig 20 deiner lebenswerten Lebensjahre aufgeben,...keinen Grund, warum deine 20 Lebensjahre wichtiger sind als...eines Menschen, der im Jahr 2100 auf die Welt kommt.“
    Suggestivfragen, die nicht berücksichtigen; dass wer nicht auf die Welt kommt, nichts aufgeben muss!

    “Zweitens...sondern es gehen Leben verloren, die um Grössenordnungen leidfreier und glückerfüllter wären als unsere Leben heute“
    Behauptung!

    “Einst pflegten wir ohne grosse Hemmungen systematisch zu morden und zu vergewaltigen;...“
    Guckt mal Nachrichten, das gibt’s immer noch!
    • Marko Kovic 01.09.2019 18:00
      Highlight Highlight - Punkt 1: Soll keine Suggestivfrage, sondern eine Provokation sein. *Offensichtlich* wollen wir keine lebenswerten Lebensjahre aufgeben - aber die hypothetische Person im Jahr 2100 würde das genauso wenig wollen (Diese Frage hat auch mit dem populationsethischen "person-affecting view"-Problem zu tun.).

      - Punkt 2: Behauptung, ja - aber als Möglichkeit extrapoliert von bestehenden Entwicklungen. Z.B. haben Impfungen enorm viel Leid eliminiert.

      - Punkt 3: Das gibt es in der Tat; wir sind moralisch nicht perfekt. Aber wir sind heute (je nach Indikator) weniger schlimm als früher.
    • Oxymora 01.09.2019 21:45
      Highlight Highlight @ Marko Kovic

      Punkt1
      Der Mensch hat zwei Möglichkeiten, den Homo-sapiens-Befall der Erde selber zu regulieren sonst macht es die Natur. Die herkömmliche Methode ist Krieg anzuzetteln. Eine vernünftigere wäre Geburtenkontrolle. In beiden Fällen werden dann viele hypothetische Personen faktisch gar nicht geboren. Das wär dann für Sie eine moralische Katastrophe? Ich glaube für den Papst und Konsorten auch.

      Ich fände es die beste Option. Obwohl sie behaupten, dass das ein Denkfehler ist.

      Punkt3
      “Aber wir sind heute weniger schlimm als früher.“
      Behauptung!!
  • Ratrac Ruedi 01.09.2019 16:46
    Highlight Highlight Too long, did not read
  • FR90 01.09.2019 16:45
    Highlight Highlight Nein, wäre es nicht.
  • Der sich dachte 01.09.2019 16:39
    Highlight Highlight Die Menscheit wird nicht aussterben. Wir werden wieder zu Jägern und Sammlern. Postapokalyptisch, wie bei Mad Max. Und einem Nachfahren Blochers wird alles Wasser und Öl gehören. Die Welt ist nicht fair. Sie ist sozialdarwinistisch. Das ist unschön, aber es ist so und bleibt so. Die Gier siegt.
  • Toerpe Zwerg 01.09.2019 16:39
    Highlight Highlight "Die Kehrseite dieser technologischen Entwicklung ist nun aber der Klimawandel, der mit nicht-trivialer Wahrscheinlichkeit unseren Planeten für Menschen unbewohnbar machen könnte."

    Ähm, nein.

    Weshalb sollte eine selbst um 10 Grad wärmere Erde "mit nicht-trivialer Wahrscheindlichkeit" (ein sinnbefreiter Ausdruck) für Menschen unbewohnbar sein?
    • Toerpe Zwerg 01.09.2019 16:48
      Highlight Highlight Übrigens: Seit wir die Kernspaltung entdeckt haben, kann die Menschheit theoretisch auch ohne Sonne oder auf einem Planeten mit +500 oder minus 200 Grad Durchschnittstemperatur überleben ...
    • Dr. Zoidberg 01.09.2019 17:00
      Highlight Highlight ähm, ja.

      auf einer 10° wärmeren erde wären die heute landwirtschaftlich genutzten flächen ödes brachland. generell würde es landwirtschaft eher schwierig, denn bei > 40° stellen die heute üblichen landwirtschaftlichen pflanzen die photosynthese ein. von so kleinigkeiten wie ausdehnung der wüsten, permanenter überflutung weiter landstriche etc. ganz abgesehen.
      und von kernfissionsanlagen sollte man besser nur blubbern, wenn man zumindest ungefähr weiss, wie die funktionieren. bei +500° oder -200° tun sie das jedenfalls nicht.

      bwl studiert, aber über technik labern? geht meistens schief.
    • Marko Kovic 01.09.2019 18:06
      Highlight Highlight Wie Dr. Zoidberg argumentiert: Landwirtschaft ist ein klarer Problembereich (Landwirtschaft / Nahrungsmittelsicherheit ist viel klimasensibler, als wir denken). Einige weiterführende Quellen:
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 01.09.2019 16:36
    Highlight Highlight Das Leben geht weiter, mit oder ohne uns Menschen.. wir sollten uns nicht für so wichtig nehmen, vor Allem was wir mit der Welt anrichten. Die Erde und ihre restlichen Bewohner würden wohl mit einem klaren NEIN auf die Frage antworten..
  • Snooks 01.09.2019 16:35
    Highlight Highlight Die Menschheit wird definitiv irgendwann aussterben. Die Frage ist nur wann und wie.
  • Mutbürgerin 01.09.2019 16:31
    Highlight Highlight Der Mensch als Lebewesen hat nur zwei Ziele. Überleben und Fortpflanzen. Heutige Urvölker haben keine Probleme mit Morden. Bei ein wenig zivilisierteren Völkern, zu der auch die Schweiz gehört, wird die Erlaubnis zum Morden an die Gemeinschaft übertragen. Dies macht es abstrakter und erträglicher. Man mordet für ein Land, für eine Idee, für unterdrückte Gruppen oder auch einfach für die Familie. Erzeugt ein Fisch Leid, wenn er einen kleineren frisst? Der Klimawandel wird den Menschen nicht auslöschen. Der Mensch überlebt mit Technik oder auch ohne, wie die Höhlenbewohner früher. Don't worry.
  • Hallwilerseecruiser 01.09.2019 16:30
    Highlight Highlight Eigentlich wollte ich heute das schöne Wetter geniessen. Jetzt fühle ich mich richtig deprimiert. Das habt ihr toll gemacht.
  • lilie 01.09.2019 16:28
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht sind diese Aussterbeszenarien eh nur Ausreden, um sich nicht um die aktuellen Probleme kümmern zu müssen. Finde das aber ziemlich billig - und feige.
    • Marko Kovic 01.09.2019 18:08
      Highlight Highlight Es gibt aber auch die gegenteilige Sichtweise (die ich im Artikel gegen Ende skizziere): Gerade, weil unser Aussterben eine Art moralische Katastrophe darstellen würde, haben wir die Pflicht, schon heute dafür zu sorgen, dass es nicht soweit kommt.
    • lilie 03.09.2019 08:09
      Highlight Highlight @Marko: Aus moralischen Gründen überleben wollen ist doch auch irgendwie schräg...

      Diese ganzen Aussterbeszenarien sind doch einfach Angstgebilde, die in unseren Köpfen entstehen, weil wir grad eine schwierige Zeit durchmachen.

      Aber wärs nicht gescheiter, wir würden uns darauf fokussieren, dass unser Leben auf der Erde wieder lebenswert erscheint anstatt uns qualvoll mit irgendwelche philosophischen Konstrukten am Leben zu halten?

      Angst ist kein guter Ratgeber.
  • Ferd Blu 01.09.2019 16:27
    Highlight Highlight Man kann diskutieren oder besser sollte darüber diskutieren wie man verhindert, das alles Leben ausgelöscht wird, in Sachen die wir kontrollieren können. Aber es ist müssig darüber zu reden was wäre wenn wir ausgestorben wären ob die Erde besser oder schlechter wäre. Wir wären ja nicht mehr. Für mich als einer der sich teilweise dem existenziellen Nihilismus zuneigt, ist diese Frage völlig belanglos.
  • SamTwise 01.09.2019 16:25
    Highlight Highlight Eine ganz schön primitive Sichtweise und Bedeutung der Menschen wird hier vermittelt, lohnt sich nicht mal gross darauf einzugehen.
  • Ohniznachtisbett 01.09.2019 16:22
    Highlight Highlight Ich würde es begrüssen, wenn wir's als Spezies noch so 80-100 Jahre packen würden. Danach ist es mir ziemlich egal.
  • Matrixx 01.09.2019 16:16
    Highlight Highlight Viele denken, die Menschheit könne durch den Klimawandel aussterben und die Erde würde sich dann schon wieder erholen.
    Ich denke das nicht.
    Ich denke, der Mensch wäre technologisch so weit, in einem völlig lebensfeindlichen Umfeld zu leben. Egal was kaputt geht, der Mensch wird immer einen Weg finden, zu überleben. Unfruchtbarer Boden? Der Mensch stellt die Nahrung künstlich her. Vergiftete Luft? Der Mensch atmet durch Filter und Sauerstoffmasken...
    • auloniella 01.09.2019 16:30
      Highlight Highlight Kann sein, wenn aber z.b mehrer Ergeinisse zusammen fallen ist auch Innovation und Wissensaustausch unterbunden. Solche Massnahmen brauchen Zeit und Infrastruktur...
    • karl_e 01.09.2019 18:00
      Highlight Highlight Der Mensch ist technologisch so weit, dass ein längerer Unterbruch der Stromversorgung alles zusammenkrachen lässt.
    • Marko Kovic 01.09.2019 18:12
      Highlight Highlight Das ist natürlich die Hoffnung: Dass wir dank technologischer Entwicklung und sonstiger Lösungen die Risiken des Klimawandels (und andere existenzielle Risiken) bewältigen können.

      Aber: Damit wir Klimawandel et al. bewältigen, wie wir es wollen, sollten wir das Ausmass der Risiken, mit denen wir es zu tun haben, frühzeitig erkennen und Massnahmen aktiv erarbeiten und umsetzen (Einfach optimistisch sein und hoffen, dass es gut kommt, ist die wohl weniger erfolgversprechende Strategie...).
  • Cédric Wermutstropfen 01.09.2019 16:15
    Highlight Highlight Irgendwann werden vermutlich sowohl die Menschen als auch alles andere irdische Leben ausgestorben sein und ab da ist es eigentlich völlig bedeutungslos, dass es uns je gegeben hat. Ergo ist auch alles, was wir heute tun und fühlen bedeutungslos. Schlussendlich sind wir einfach, genauso wie ein Stein einfach ist. Einen Sinn vermag ich in unserer Existenz nicht zu erkennen und daher erachte ich es auch weder als „gut“ noch „schlecht“ wenn wir ausstürben. Ich denke, es ist schlichtweg egal.
    • Frances Ryder 01.09.2019 16:49
      Highlight Highlight Finde ich nicht, nur weil etwas ein Ende hat, ist es nicht automatisch bedeutungslos.
    • Majoras Maske 01.09.2019 17:27
      Highlight Highlight Was in einer Millarde Jahre bedeutungslos sein könnte ist für uns heute bedeutungslos. Was wir heute tun oder fühlen ist aber logischerweise heute nicht bedeutungslos, sondern relevant. Auch was die Menschen in den letzten 3000 Jahren geleistet haben um unser Leben zu ermöglichen ist relevant. Es liegt an uns, den zukünftigen Generationen eine nachhaltige Welt zu hinterlassen und das ist sicher nicht bedeutungslos, weder für heute noch für die Zukunft.
    • Flo1914 01.09.2019 17:54
      Highlight Highlight Es gibt Hoffnung, lieber Cédric. Für dich und für mich und für alle.
      Diese Hoffnung hat einen Namen, Jesus Christus von Nazareth.
      Versuche es, ich habe es auch getan, lies die Bergpredigt. Einmal, zweimal, es hilft!
    Weitere Antworten anzeigen
  • What’s Up, Doc? 01.09.2019 16:13
    Highlight Highlight Mit Euren Themen heute seit Ihr ja super auf der Depri-Schiene. Ich schau morgen wieder vorbei.
    • Biotop 01.09.2019 16:58
      Highlight Highlight seit wann seid ihr?
    • johnnyenglish 01.09.2019 17:59
      Highlight Highlight seit/seid
    • What’s Up, Doc? 01.09.2019 19:09
      Highlight Highlight Eigentlich wüsste ich es ja: "Seid das Verb, so merke dir, bezieht sich immer auf ihr."

      Habe doch nochmals vorbei geschaut und habe was von, AfD legt zu gelesen. Bin jetzt wirklich weg.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonkonformist 01.09.2019 16:10
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Doppelpass 01.09.2019 17:00
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • karl_e 01.09.2019 18:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Markus97 01.09.2019 16:07
    Highlight Highlight Ich denke nicht das die Menschheit ausstirbt. Ausser sie reisst den ganzen Planeten mit in den Tod. Selbst wenn der Planet völlig unfruchtbar und die Luft nicht mehr atembar ist, ist es noch möglich sich ein wenig Lebensmittel in einem Gewächshaus anzubauen und die Luft zu filtern. Kann sein das 99.9% aller Menschen sterben. Ein paar hundert werden aber auf jeden Fall irgendeinen Weg finden.
    • the Wanderer 01.09.2019 17:10
      Highlight Highlight vermutlich hoffen Sie dann, dass Sie zu den 0,1% Überlebenden gehören werden.

      Lustige Haltung, die Sie da haben.
    • Sweetwater 01.09.2019 17:25
      Highlight Highlight Das denke ich auch. Allerdings wer möchte dann bei denen dabei sein?
      Viel Lebensqualität ist da wohl kaum zu erwarten...
  • Sk8/Di3 01.09.2019 16:07
    Highlight Highlight NEIN!
  • Sir_Saku 01.09.2019 16:06
    Highlight Highlight T-Virus❤️
  • Maya Eldorado 01.09.2019 16:04
    Highlight Highlight So wie die Menscheit aufgetaucht ist, wird sie irgendwann auch wieder verschwinden.
    • Caturix 01.09.2019 16:14
      Highlight Highlight Oder noch schneller als sie aufgetauch ist.
    • Firefly 01.09.2019 22:19
      Highlight Highlight Die Menschheit ist nicht aufgetaucht, sie hat sich entwickelt.
    • no-Name 02.09.2019 11:02
      Highlight Highlight Ja, so wie du geboren bist wirst du auch mal sterben. Deswegen knallst du dir nicht aus reinem pragmatismus mit 18jahren blei in den kopf!

      Binsenwahrheiten sind einfach selten diskussionsrntscheidend.

      Die frage ist aber doch ob es nach 2 millionen oder eher 20 millionen jahren vorbei sein soll.... (dinosaurier gab es etwa über 170mio jahre, Scorpione leben bereits seit >400 mio jahren auf dieser Kugel.)

      ob durch eine unverhinderbare Naturkatastrophe oder durch die eigene Dummheit auszusterben macht meines erachtens auch einen feinen unterschied.

«Die Menschheit begeht mit der Zerstörung des Amazonas Selbstmord»

Der renommierte brasilianische Biologe Antonio Donato Nobre erklärt, wieso der Amazonas wichtig ist für das Weltklima.

«Die Menschheit begeht mit der Zerstörung des Amazonas Selbstmord», sagt Professor Antonio Donato Nobre. Eigentlich ist der Wissenschafter eine ruhige Person. Aber dass die Politiker und die Menschheit seit 40 Jahren seine Warnungen in den Wind schlagen, bringt den Biologen auf die Palme. Seine Begeisterung für den Amazonas stammt von einer Studienreise als junger Agronom 1979.

14 Jahre lebte er in Manaos und forschte am Amazonasinstitut. Nobre gilt als einer der wichtigsten brasilianischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel