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Androgyne Helden, Pączki und ein Urwald: 10 Gründe, warum Polen grandios ist

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Polen ist ein Meister der Überlebenskunst, der sich stets tapfer über seine geschichtlichen Tragödien hinwegzudichten, hinwegzuessen und hinwegzulachen verstand. 10 Gründe, dieses Land ordentlich zu feiern.

Der subtile Charme der polnischen Gastfreundschaft

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Ein freundliches Fensterchen im niederschlesischen Miedzygorze. bild: shutterstock

Wer in der Schweiz zu Besuch kommen möchte, der muss sich mindestens einen Monat vorher anmelden und in der Zeit danach noch regelmässig darüber Auskunft geben, ob er denn wirklich kommt. In Polen ist das anders. In Polen ruft man fünf Minuten vorher an: «Du, ich bin zufälligerweise gerade in der Gegend und dachte, ich komme vorbei. Ich hab auch nur fünf Minuten.»

Es spielt hier keine Rolle, ob der Gastgeber gerade Zeit hat. Er könnte bis zum Hals in Arbeit stecken, gerade gebären oder mit einer schweren Lungenentzündung darniederliegen. Das polnische Gastrecht gebietet es, dass er sich Zeit für seinen Besuch nimmt und ihn nach Strich und Faden verwöhnt. Sagt der Besuch: «Ich bleibe nur ein paar Stündchen», so gibt es Hoffnung. Sagt er aber: «Ich hab nur fünf Minuten», so weiss man – den hast du die nächsten Tage am Hals.

Ein anständiges Weltbild

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Der in Thorn geborene Nikolaus Kopernikus (1473–1543) beschrieb in seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium ein heliozentrisches Weltbild, nach dem die Erde ein Planet sei, sich um ihre eigene Achse drehe und sich zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewege. bild: wikimedia

Es musste erst ein Pole kommen, bevor wir die Idee von der Erde als Mittelpunkt, um den sich alles dreht, überwinden konnten. Der findige Kopernikus räumte auf mit dem grossen Irrtum und brachte uns das heliozentrische Weltbild, das die Sonne an ihren wohlverdienten Platz setzte.

Der Domherr, Arzt und Freizeit-Astronom wurde 1473 mitten ins Fürstbistum Ermland in Preussen hineingeboren, das von den Bischöfen des Deutschen Ordens regiert wurde. Deshalb haben die Deutschen auch immer wieder mal versucht, den Polen das Genie streitig zu machen. Doch vergeblich, Polen gibt seinen Sohn nicht her, den sie liebevoll Mikolaj Kopernik nennen.

Gleich geht's weiter mit den Gründen, Polen zu feiern, vorher ein kurzer Hinweis:

Mach mal woanders Ferien. In Danzig zum Beispiel.

Danzig liegt an der Ostsee und gilt als eine der schönsten Städte Polens. Neben der hübschen Kulisse bietet sie feinstes Bier, traditionelle Piroggen, historische Sehenswürdigkeiten und tolle Einkaufsmöglichkeiten – nicht nur für den typischen Danziger Bernstein. Neu fliegt SWISS direkt ab Zürich.

Und nun zurück zur Story ...

Die wandernden Sanddünen von Leba

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Am Rande des Slowinski-Nationalparks: Wanderdünen nahe Leba. bild: shutterstock

In der hintersten Ecke Hinterpommerns, an der Ostseeküste, wo das baltische Meer sich an Land züngelt, können sich die Sanddünen bis zu 56 Meter in die Höhe türmen. Manche sind geschmückt mit Kiefern, andere wandern Jahr für Jahr einige Meter gen Osten.

Die kleine Stadt Leba wurde durch jene wandernden Giganten einst so bedroht, dass sie im 16. Jahrhundert weiter landeinwärts verlegt wurde. In den 1935er Jahren liess dann der deutsche Generalfeldmarschall Erwin Rommel seine Soldaten in diesen sandigen Hügeln für den Afrikafeldzug üben.

Der Raketen-Lärm ist längst verebbt und die Lüfte des Slowinski-Nationalparks sind nun erfüllt von 257 verschiedenen Vogelstimmen – hier haben See-, Schrei-, und Steinadler, der Uhu und der Rabe, Schwäne und unzählige Entenarten ihr Zuhause.

Pączki – wie Berliner, nur besser

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Das polnische, in Fett ausgebackene, runde Hefegebäck, das traditionell mit Hagebuttenkonfitüre gefüllt wird. bild: shutterstock

Pączki sind die polnischen Berliner. Nur dass sie viel besser sind als Berliner. Rückblende in unsere Kindheit: Der Berliner. Eine der enttäuschendsten Backwaren der Welt. Ein Universum aus lustlosem Teig, in dessen Kern sich wie ein blindes Auge ein kleines Hämpfelchen Konfitüre befindet. Manche Bäcker machten sich, angesteckt vom Dreikönigskuchen-Wahnsinn, ein Vergnügen daraus, überhaupt keine Konfi hereinzufüllen. Diese Lumpen!

In Polen ist das anders. Der Pązcki ist der grösste Spass der Welt. Der Teig knusprig und mit einer glänzenden Zuckerschicht, die von einem Meer aus leicht säuerlicher Butterorangenmarmelade brillant kontrastiert wird. Hier fängt der Genuss an – das ist Kindheit.

Eine Gräfin in Napoleons Bett – alles für Polens Unabhängigkeit

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«Conquest» (1937) erzählte die Geschichte der polnischen Gräfin Maria Walewska (gespielt von Greta Garbo) und ihrem Geliebten Napoleon (gespielt von Charles Boyer). bild: pinterest

18 Jahre lang blühte die schöne Walewska erst und schon wurde sie mit dem verblühten 70-jähigen Grafen Anastasius Colonna Walewicz-Walewski verheiratet. Eifersüchtig wachte er über seine Gattin, mit der er zurückgezogen auf dem Land lebte – fernab von gierigen Männerhänden.

Doch die Einladung zum Empfang Napoleons in Warschau konnte er nicht ablehnen. Der französische Kaiser hatte es irgendwie geschafft, sich den Argusaugen des Grafen zu entziehen und einen Blick auf die Schöne zu erhaschen. Nun drängte er darauf, sie endlich wieder zu sehen. Walewska allerdings zierte sich auf jenem Ball im Jahre 1807, der kleine Korse schien ihr nicht zu schmecken. Erst auf Drängen einiger polnischer Aristokraten willigte sie schliesslich in ein privates Treffen ein.

Diese hofften, sie könne Napoleon dazu bringen, Polen aus seiner misslichen Lage zu helfen. Denn das Land war von der Bildfläche verschwunden. Wegradiert von der Europakarte, seit es sich die russische Zarin Katharina die Grosse, der preussische König Friedrich II. und die österreichische Erzherzogin Maria Theresia aus dem Hause Habsburg 1772 zum ersten Mal unter sich aufgeteilt hatten. Dass die Polen es gewagt hatten, ihr nationales Schicksal selbst zu bestimmen, kostete sie den Kopf in jenem gefährlichen europäischen Grossmachtspiel.

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Katharina II. (links) teilt sich Polen mit Joseph II. – dem Sohn und Mitregenten Maria Theresias – und Friedrich II. von Preussen (ganz rechts) wie einen Kuchen auf, während der polnische König Stanislaus II. August sich verzweifelt an die Krone greift, Karikatur von 1773. bild: wikipedia

Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges wird kein eigenständiges Polen mehr existieren. Da ist einzig das Herzogtum Warschau, der polnische Satellitenstaat, den Napoleon mit Hilfe seiner 30'000 polnischen Soldaten 1807 erschafft, nachdem er den Preussen die ehemals polnischen Gebiete wieder abgerungen hat.

Dort nun, auf der Residenz eines Warschauer Grafen, findet dieser rauschende Ball statt, bei dem sich die Gräfin Walewska selbstlos in die Arme Napoleons tanzt, um ihr Land aus den russischen und habsburgerischen Fängen zu befreien. In ihren Memoiren schreibt sie:

«Das Opfer war vollständig. Es ging jetzt darum, die Früchte zu ernten [Napoleon zu überzeugen, die polnische Unabhängigkeitsbewegung zu unterstützen] – nur dies vermochte meine entwürdigende Haltung entschuldigen. Das war der Gedanke, der mich beherrschte. Und mein Wille erlaubte es mir nicht, unter dem Gewicht meines schlechten Gewissens und meiner Traurigkeit zusammenzubrechen.»

Und so wurde Walewska zu Napoleons Geliebter, gebar ihm einen Sohn und hoffte stets, er würde Polen retten – was niemals geschah.

Das wieder erstandene und weltoffene Danzig

Danzig

In grauer Vorgeschichte slawisch, gehörte Danzig von 1308 bis 1454 zum Deutschen Orden. Als freie Stadtrepublik verstand sie sich von 1454 bis 1793 freiwillig als Teil von Polen-Litauen. Dann kam die Zweite Teilung Polens, wodurch Danzig vom Königreich Preussen annektiert wurde. 1807 machte Napoleon sie abermals zur Freien Stadtrepublik, liess sie aber von einem französischen Gouverneur regieren. Durch den Wiener Kongress kam Danzig 1815 wieder ans Königreich Preussen, wo es bis zum Ende des Ersten Weltkriegs verblieb. Der Versailler Vertrag bestimmt 1919, Danzig vom Deutschen Reich zu trennen – es wird wieder einmal für unabhängig erklärt, zur Freien Stadt Danzig. Im Zweiten Weltkrieg besetzten die Nationalsozialisten die Stadt, 1945 gehört sie den Sowjets und wird in die Volksrepublik Polen eingegliedert – bis 1989 endlich Polen, und damit auch Danzig, unabhängig wird.
bild: shutterstock

Der Zerstörungswut des Zweiten Weltkriegs fiel auch die alte Hansestadt Danzig zum Opfer. 90 Prozent seiner Bausubstanz gingen zugrunde – erst im britischen Bombenhagel, dann durch die Kämpfe der Roten Armee, die die von den Nationalsozialisten besetzte Stadt Ende März 1945 eroberte. Die Soldaten plünderten die noch erhaltenen Häuser in der Altstadt und steckten sie dann in Brand.

Nach dem Krieg vertrieb man die Deutschen aus Danzig und begann damit, die prunkvollen, mittelalterlichen Kaufmannsresidenzen weitgehend originalgetreu wieder aufzubauen.

Die Stadt ist stolzer Besitzer des wichtigsten Seehafens des Landes. Die Danziger Werft war das Herz der Solidarnosc, jener polnischen Gewerkschaft, die 1980 mit Streiks unter der Führung Lech Walesas den polnischen Befreiungskampf gegen die Sowjetunion beginnt. Deshalb befindet sich hier auch das Europäische Solidarnosc-Zentrum (ESC) – mitsamt Museum, Zentralarchiv und Bibliothek.

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Das Europäische Solidarność-Zentrum, dessen Bau von der EU mit 51 Mio. Euro gefördert wurde. bild: wikimedia

Im Februar 2019 hat die rechtsnationalistische Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) versucht, das Museum, das ihr zu wenig patriotisch und allzu regierungskritisch ist, mit Kürzungen um 40 Prozent – umgerechnet 1,1 Millionen Franken – auf Kurs zu bringen. Und wolle es auf das Geld nicht verzichten, so müsse es im Gegenzug einen von der PiS nominierten Vizemuseumsdirektor anstellen – so das «Kompromissangebot» des Kulturministers.

Beides wussten die freigeistigen Bürger der liberal regierten Stadt zu verhindern: Auf Facebook begannen die Danziger Geld für das Zentrum zu sammeln – und innerhalb von nur 30 Stunden hatten sie die vom Kulturministerium zusammengestrichene Summe zusammen.

Die traurige polnische Literatur

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Selbstporträt des polnischen Schriftstellers und Zeichners Bruno Schulz (1892–1942), der im Drohobyczer Ghetto, kurz vor seiner geplanten Flucht, von einem SS-Mann auf offener Strasse erschossen wurde. bild: wikimedia

«Wenn man durch Leiden klüger würde, wäre Polen das intelligenteste Land der Welt.»

Maria Dabrowska (1889–1965), polnische Schriftstellerin

Wer sagt: Ich möchte mal wieder etwas richtig Schwermütiges lesen, etwas, das mich emotional so richtig beutelt, der möge zu polnischer Literatur greifen:

Iwaszkiewicz, Marek Hlasko, die Gedichte von Wislawa Szymborska. Und aus der nachtschwarzen Finsternis leuchtet ein Werk, das etwas vom Allerschönsten ist, das jemals geschrieben wurde: Die Zimtläden von Bruno Schulz.

Der europäische Urwald Bialowieza

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Nebliger Spätsommer im Bialowieza-Wald. Von den insgesamt über 1500 Quadratkilometern Wald befinden sich 620 Quadratkilometer auf der polnischen Seite. Hier stehen die höchsten Laubbäume Europas, seine Eichen werden bis zu 50, die Eschen bis zu 40 Meter hoch. Der Nationalpark ist zudem Lebensraum für über 12'000 Tierarten mit allein 9000 Insektenarten. bild: shutterstock

Der polnisch-weissrussischen Grenze entlang zieht sich eines der letzten Urwaldgebiete in der gemässigten Zone Europas. An diesem Baumbestand wollte sich die polnische Regierung kürzlich vergreifen, doch nach riesigen Protesten auf dem ganzen Kontinent verfügte der Europäische Gerichtshof 2017, die Fällarbeiten zu stoppen.

Einst jagte hier der russische Zar, 1915 kamen deutsche Truppen und richteten eine militärische Forstverwaltung ein. In diesen drei dunklen Jahren wurde ein Sechstel der Urwaldriesen abgeholzt, während die Offiziere und andere Adelsleute sich über das Wild hermachten.

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In den 1920er Jahren war der Wisent akut vom Aussterben bedroht; der letzte freilebende Wisent wurde 1927 im Kaukasus geschossen. Alle heute lebenden Wisente stammen von 12 in Zoos gepflegten Wisenten ab. bild: shutterstock

Wilhelm II. durfte sogar auf Wisente schiessen, diese mächtigen Europäischen Bisons, von denen im April 1919 kein einziger mehr durch den Wald streifte.

Heute kann man die Tiere hier wieder in freier Wildbahn beobachten, wie sie in ihren Herden durch die weite Landschaft trotten.

Die androgynen polnischen Helden

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Tadeusz Kościuszko (1746–1817) führte 1794 den polnischen Aufstand gegen die Teilungsmächte Russland und Preussen. In den Jahren 1777 bis 1783 kämpfte er sogar im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg an der Seite George Washingtons. Er vertrat die Ideale der Aufklärung und unterstützte die weltweite Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei. bild: gemeinfrei

Was wir haben: Wilhelm Tell. Ein schwerfälliges Wesen, das von seiner eigenen Männlichkeit beinahe erschlagen wird.

Was hat Polen? Tadeusz Kosciuszko. Freiheitskämpfer. Nationalheld. Besieger der Russen. Lieblingshobby: Stricken. Wenn er nicht gerade einen Russen aufspiesste, machte er die herrlichsten Topflappen, Mützen und Handschuhe. Seine Garnison stapfte geschlossen in den von ihm gestrickten Söcklein durchs Feld. Polens Freiheitskampf begann bei den Socken.

Und dem nicht genug.

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Kazimierz Pulaski (1745–1779) wird bis heute auch in den USA gefeiert. bild: gemeinfrei

Da ist auch Kazimierz Pulaski. Noch ein Freiheitsheld, der wie Kosciuszko nach Amerika ging und dort für die Amerikaner die Kavallerie begründete. An der Spitze seiner eigenen Reiterei-Legion machte er am 10. Mai 1779 den Briten bei Charleston in South Carolina den Garaus.

Noch heute wird dieser Kevin Costner des 18. Jahrhunderts in den USA mit dem Casimir Pulaski Day gewürdigt. In den 1990er-Jahren dann hat man den Helden wieder ausgebuddelt und festgestellt, dass sein Skelett «eindeutig weibliche Charakteristika» aufweise. Pulaski war also vielleicht eine Heldin. Ziemlich sicher aber vereinte er, der als Mann erzogen wurde, beide Geschlechtsmerkmale – war also, womöglich sogar ohne es selbst zu wissen, intersexuell.

Die gesunde polnische Ernährung

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Oscypek nennt sich der traditionell geräucherte Schafskäse. Er wird schon seit Jahrhunderten nach einfachem Rezept hergestellt. Oscypki dürfen nur Käse genannt werden, die von Schafbauern in der Tatraregion von Zakopane hergestellt werden. bild: shutterstock

Wenn man an die polnische Küche denkt, hat man sofort Fleischberge vor Augen. Falsch: Es gibt auch Würste. Tatsächlich ist die polnische Küche ausgewogener als man denkt: Man isst zwar viel, dafür verdaut man auch mehr.

Die Polen sind Verdauungsweltmeister. Dafür sorgen Gerichte mit sehr viel Sauerkraut und der Wodka oder Obstler, die dazu genossen werden. Es ist wohl kein Zufall, dass ausgerechnet die Skispringer, diese Gewichtskünstler, die alle einen Body-Mass-Index von 16 haben müssen, der ganze Stolz und das Aushängeschild der polnischen Kultur sind.

Reise in die Vergangenheit. Flieg nach Danzig.

Die hübsche polnische Stadt an der Ostsee lässt jedes Historiker-Herz höherschlagen: Hier haben sich bedeutende historische Ereignisse wie der Anfang des Zweiten Weltkrieges oder der Beginn des Untergangs des Kommunismus abgespielt. Neu fliegt SWISS direkt ab Zürich nach Danzig.

(rof/luli)

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Matthiah Süppi 30.04.2019 14:51
    Highlight Highlight Polen ist sicher super - aber nehmt bitte einfach den Zug oder notfalls den Bus!
  • felixJongleur 30.04.2019 14:34
    Highlight Highlight 11: CD Project Red (the witcher/cyberpunk 2077)
  • Knety 30.04.2019 11:44
    Highlight Highlight Nomnomnomnomnom
    Benutzer Bild
  • Brezel Hugger 30.04.2019 10:37
    Highlight Highlight Habe Polen einige Male mit dem Bus durchquert auf der Reise nach Litauen. Nach meiner Erfahrung sind es die unfreundlichsten Menschen Europas. Niemand hilft dir, niemand sagt, wann der Bus weiterfährt, wenn er Zwecks Vertilgen der obligaten Schweinshaxe Rast macht. Sie würden dich glatt stehen lassen.
    Es kam so weit, dass ich versuchte, für einen verzweifelten Weissrussen in Warschau ausfindig zu machen, wann und wo sein Anschluss nach Valencia abfährt. Auch kann keiner Deutsch oder Englisch, und bei Russisch, das sie verstehen, wird ein finsteres Gesicht gemacht.
    • Beat-Galli 30.04.2019 22:09
      Highlight Highlight Versuchs mal mit Polnisch in Polen..,
  • blumenstraussenfleisch 29.04.2019 14:02
    Highlight Highlight War schon hier und da in Polen und muss sagen, ich würde weniger bekannte/touristische Orte wie bspw. Poznan oder Wroclaw besuchen. Ist weniger überfüllt als z. B. Krakau und die Menschen sind meines Erachtens freundlicher bzw. freuen sich mehr über ausländischen Besuch :) (Wobei dies eigentlich für jedes Reiseland gilt 😉).
  • Janis Joplin 29.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen die nicht nur gesunde, sondern auch vielfältige und leckere Küche, ja eine der Besten im ganzen Osten!
    Der Polen künstlerische Ader erstreckt sich auch auf die Küche ♥
    • M. mit P. 29.04.2019 15:54
      Highlight Highlight Oh ja, Pierogi in allen Variationen, Naleśniki (Pfannekuchen), Barszcz... 😍 Jetzt habe ich Hunger! 😂
    • Janis Joplin 30.04.2019 07:42
      Highlight Highlight Und gerade heute hab ich echten żurek zum Frühstück geschlürft ♥

      Eigentlich könnte man Baroni mal zwecks gastronomischer Erleuchtung nach Polen verfrachten....öfter mal was Neues?
    • M. mit P. 30.04.2019 09:27
      Highlight Highlight Hhhmmmm... Smacznego!

      Das wäre grandios! Olek Baroński. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 29.04.2019 13:44
    Highlight Highlight Geht nach Polen, eure Autos sind schon dort 🤣🤪.

    Kommt nich Dolly Buster eine Polin?
    • M. mit P. 29.04.2019 18:38
      Highlight Highlight Dolly Buster ist Tschechin. Aber deinem Spruch nach zu urteilen, macht das für dich eh keinen Unterschied.
  • B-Arche 29.04.2019 13:35
    Highlight Highlight Auf dem Toilettengang in der Kneipe oder anderer öffentlichen Toilette dann aufpassen. Auf einer Tür ist ein Kreis auf der anderen ein Dreieck! Bitte die richtige auswählen :-)
    • goschi 30.04.2019 08:36
      Highlight Highlight der Kreis ist männlich?
      Aber das ist auch nur geraten und daraus getippt, dass das Dreieck einen Rock darstellen könnte :D
    • B-Arche 30.04.2019 13:02
      Highlight Highlight Mit dieser Einstellung wirst du einige Probleme bekommen ;-)

      Kreis = Damentoilette.
      Dreieck = Herrentoilette.
    • goschi 30.04.2019 14:00
      Highlight Highlight Gibt es eine Herleitung?
      Oder wurde das einfach mal irgendwo definiert und verbreitete sich dann?

      Ich könnte mir irgendwie ja noch Penis/Vagina-Analogien vorstellen 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 29.04.2019 13:33
    Highlight Highlight Ich mag unsere luftigen Berliner trotzdem lieber als die schweren polnischen Dinger, die leider oft ziemlich trocken sind. Und das ganze Sauerkraut führt bei mir vor allem zu Blähungen. Um das Essen dort verdauen zu können, muss man wohl Pole sein.
  • Jazzdaughter 29.04.2019 12:22
    Highlight Highlight Super toller Artikel!

    Allerdings muss ich euch korrigieren, damit ihr auf der Reise nicht in Verwirrung geratet: Es heisst pączki, nicht paczki. Paczki heissen auf polnisch nämlich nicht die süssen, himmlischen Gebäcke sondern Postpakete ;)
    • Anna Rothenfluh 29.04.2019 12:34
      Highlight Highlight @Jazzdaughter: Ja Himmel, das wird sofort korrigiert, danke dir!
  • Chriguchris 29.04.2019 12:00
    Highlight Highlight Schon klar der Artikel ist Werbung und Polen ist auch ein wunderschönes Land. Aber ein erzkonservatives und erzkatholisches Land welches mit "androgynen" Helden Werbung macht ist nicht sehr glaubwürdig.
    Dann Zitat, "Was wir haben: Wilhelm Tell. Ein schwerfälliges Wesen, das von seiner eigenen Männlichkeit beinahe erschlagen wird. " eine Aufwertung Polens durch eine Herabwertung der Schweiz, na ja. Desweiteren ist Wilhelm Tell keine schweizer sondern eine deuschte Figur erschaffen von Friedrich Schiller.
    Und zuletzt "gesundes Essen", geräucherter Käse, Obstler und Wodka...
    Ernsthaft?
    • Anna Rothenfluh 29.04.2019 12:32
      Highlight Highlight @Chriguchris: Nein, eben nicht allzu ernsthaft.
    • Chriguchris 29.04.2019 12:37
      Highlight Highlight Dann habe ich es schlicht nicht verstanden. Ich danke.
    • Alnothur 29.04.2019 16:53
      Highlight Highlight "eine deuschte Figur erschaffen von Friedrich Schiller" Nein, stimmt hinten und vorne nicht. Auch wenn es hier auf Watson wieder und wieder so behauptet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 29.04.2019 11:45
    Highlight Highlight Ich hab nur wegen dem Countrabyall reingeklickt ;)

    Nein, im ernst...tolles Land, tolle Leute!
  • Howard271 29.04.2019 11:22
    Highlight Highlight Polen als Reiseland kann ich wirklich empfehlen! Unerwartet vielfältige und sehr schöne Städte und freundliche Menschen.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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