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MADRID, SPAIN - JUNE 19:  King Felipe VI of Spain greet crowds of wellwishers as he appears on the balcony of the Royal Palace during the King's official coronation ceremony on June 19, 2014 in Madrid, Spain. The coronation of King Felipe VI is held in Madrid. His father, the former King Juan Carlos of Spain abdicated on June 2nd after a 39 year reign. The new King is joined by his wife Queen Letizia of Spain. (Photo by Javier Lizon /EFE - Pool Getty Images)

König Felipe VI. von Spanien grüsst sein Volk. Bild: Getty Images Europe

Felipes Vorgänger

Die anderen Felipes: Von Philipp dem Schönen zum ersten Bourbonen



Sein Vater Juan Carlos war der erste dieses Namens in der Geschichte der spanischen Monarchie. Der neue König Felipe VI. hatte dagegen schon fünf Vorgänger gleichen Namens, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert herrschten. In der deutschsprachigen Geschichtsschreibung heissen sie «Philipp». 

Philipp I. (1478-1506) ging mit dem Beinamen «der Schöne» in die Geschichtsbücher ein. Der Sohn des deutschen Kaisers Maximilian I. bestieg 1504 als erster Habsburger den spanischen Thron, nachdem er die Thronerbin Johanna geheiratet hatte. Mit seiner ewigen Untreue trieb er diese derart zur Verzweiflung, dass man sie später «Johanna, die Wahnsinnige» nannte. 

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Philipp I. mit seiner Ehefrau Johanna I., der Wahnsinnigen.  Bild: Wikipedia/PD

Von seinem Enkel Philipp II. (1527-1598), Sohn Kaiser Karls V., sagte man, dass in seinem Reich die Sonne niemals untergehe. Zu Beginn seiner Herrschaft erreichte Spaniens Macht mit dem gewaltigen Kolonialreich ihren Höhepunkt. 

Doch Philipps verbissener Kampf gegen den Protestantismus führte dann zu Rückschlägen: Die Niederlande rebellierten, und im Kampf gegen England ging die stolze Armada unter. 

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König Philipp II. von Spanien, Porträt von Sofonisba Anguissola, um 1570 (Ausschnitt). Bild: Wikipedia/PD

Schon mit seinem Sohn Philipp III. (1578-1621), genannt «Der Fromme», wurde Spaniens Abstieg offenbar. Unter seiner Herrschaft wurden die Moriscos – zum Katholizismus übergetretene Mauren – aus Spanien vertrieben, was der Volkswirtschaft enormen Schaden zufügte. 

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König Philipp III. Bild: Wikipedia/PD

Unter seinem Nachfolger Philipp IV. (1605-1665) büsste Spanien in ständigen Kriegen seine Vormachtstellung in Europa endgültig ein. Das von mehrfachen Staatsbankrotten gebeutelte Imperium musste die Unabhängigkeit der Niederlande anerkennen; auch Portugal konnte sich dem spanischen Joch entziehen. Philipp IV. herrschte 44 Jahre – fünf mehr als Juan Carlos, aber eines weniger als Philipp V. (1683-1746). 

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König Philipp IV., porträtiert von Diego Velázquez (Ausschnitt). Bild: Wikipedia/PD

Philipp V. bestieg im Spanischen Erbfolgekrieg 1701 als erster Bourbone den Thron und begründete damit eine neue Dynastie. Bis 1713 war er auch König von Sardinien und König von Sizilien und Neapel. 1724 dankte der von Depressionen geplagte Monarch zugunsten seines Sohnes Ludwig I. Philipp ab – bestieg den Thron aber wieder, nachdem dieser im selben Jahr gestorben war. (dhr/sda/dpa)

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König Philipp V. um etwa 1739.  Bild: Wikipedia/PD

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