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Schweizer Forschende finden mögliche Ursache für Depressionen



depression suizid symbolbild suicide verzweiflung

Bild: shutterstock

Den Stoffwechsel des Gehirns ankurbeln, um Depressionen zu bekämpfen: Diesen Ansatz verfolgen Forschende der EPFL. Bei Mäusen erzielten sie vielversprechende Ergebnisse. Versuche am Menschen sind nun in Planung.

Chronischer Stress kann Depressionen auslösen. Dahinter könnte ein Energieverlust im Gehirn stecken, wie neuere Forschungsergebnisse nahelegen. Forschende der ETH Lausanne (EPFL) haben nun an Mäusen getestet, ob sich durch Ankurbeln des Energiestoffwechsels das Risiko für Depressionen senken lässt. Von den Ergebnissen berichten sie im Fachblatt «eLife».

Die Forschenden um Carmen Sandi von der EPFL setzten für ihre Studie auf ein Molekül namens Acetyl-L-Carnitin, wie die Hochschule am Montag in einer Mitteilung schrieb. Dieses Molekül ist natürlicherweise im Körper vorhanden und als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Es stimuliert den Zellstoffwechsel, indem es die Aktivität von Mitochondrien anregt, den «Kraftwerken» der Zellen.

Stress und Verhaltenstests

In Experimenten setzten die Forschenden Mäuse Stresssituationen aus, zum Beispiel indem sie sie in ihrer Bewegung einschränkten. Anschliessend unterzogen sie die Versuchstiere verschiedenen Standardverhaltenstests, die auf Entscheidungsfindung oder auf einem Test der Geselligkeit basierten. So beurteilten sie, ob die Tiere depressive Verhaltensmuster entwickelten. Ein Teil der Tiere erhielt im Zuge der Studie Acetyl-L-Carnitin, der andere nicht.

Das Ergebnis: Die Substanz senkte tatsächlich das Risiko, dass die Tiere depressive Verhaltensweisen entwickelten. Eine genauere Untersuchung ergab, dass Acetyl-L-Carnitin den Stoffwechsel einer bestimmten Struktur im Gehirn, des Nucleus accumbens, stimulierte. Dieser spielt eine Rolle im Belohnungssystem des Gehirns, aber auch für Motivation.

Hin zu Tests am Menschen

Laut Sandi beginnt man gerade erst, die Rolle des Stoffwechsels und der Mitochondrien bei Depressionen zu untersuchen. Sie zitiert zum Beispiel eine kürzlich durchgeführte Studie der Rockefeller-Universität, die zeigt, dass bei Menschen, die an einer multiresistenten Depression leiden, die natürlichen Acetyl-L-Carnitin-Blutspiegel sehr niedrig sind.

«Unser Gehirn macht nur zwei Prozent unserer Körpermasse aus, aber es verbraucht 20 Prozent der Energie», erklärt die Forscherin. «Die Auswirkungen von Stress auf den Stoffwechsel sind also nicht so überraschend.» Bei extremem Stress könne eine gute mitochondriale Aktivität dazu beitragen, Energieverluste und Depressionen zu vermeiden.

Die Forschenden planen in einem nächsten Schritt auch Studien mit Patienten. Man sei dabei, Forschungsmittel dafür zu beantragen, sagte Sandi. (aeg/sda)

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ravendark 29.01.2020 11:15
    Highlight Highlight Wenn man die Reaktionen des Körpers behandelt, wird man nie die Ursache finden. Ganz einfach.
    Schade um die Forschung.
  • Dani B. 28.01.2020 18:23
    Highlight Highlight Nennt man die Depression Burnout ist man sogar stolz darauf.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.01.2020 21:40
      Highlight Highlight Depressionen sind nur EIN(!) Symptom des Burnout.
      Depressionen kanns auch ohne Burnout geben. Aber depressive Menschen können relativ schnell an einem Burnout erkranken, da wir das Gefühl von Wertlosigkeit zu kompensieren versuchen, in dem wir uns mehr anstrengen.
  • Fritz N 28.01.2020 14:47
    Highlight Highlight Off-Stimme: Wir sehen hier ein Rudel Küchenpsychologen in ihrem natürlichen Umfeld. Nirgends fühlen sie sich wohler, als in der Kommentarspalte eines Artikels über Depressionen. :D
  • ravendark 28.01.2020 09:13
    Highlight Highlight Soso ... eine seelische "Krankheit" technisch lösen wollen. Wird nie klappen. Im Gehirn schon gar nicht. Wenn dann, im Darm. "Scheiss schlau" heisst das kluge, spannende Doku-Buch von Dr. D. Perlmutter. Dabei geht es um zahlreiche dokumentierte Heilungen Krebs, Depressionen usw. - basierend auf dem Aufbau eines gesunden Darms.
    Unser Immunsystem liegt im Darm und ebenso die Gefühle. Das Gehirn ist 2.-rangig - das Gehirn ist "nur" der Empfänger und Vermittler. Der Darm sagt wo's langgeht.

  • Samurai Gra 27.01.2020 23:18
    Highlight Highlight Das Grösste Problem von Depressiven ist doch noch immer die Suboptimale Reaktion des Umfeldes.

    Kenne von "In unserer Familie gibts das nicht", über "Reiss Dich doch einfach ein bischen zusammen" bis "Sei doch einfach Glücklicher" oder Leute lassen einem gleich Links liegen.

    Darum fürchte ich das viele einfach solange Still Leiden bis sie von der Last zermalmt werden :/
    • Edelstein21 28.01.2020 13:03
      Highlight Highlight @Samurai Gra: Das sehe ich exakt genau gleich, keiner kann wirklich nachvollziehen, wie's einem Betroffenen geht, wenn er nicht selbst "in diesen Schuhen" gegangen ist.
  • Tom Scherrer (1) 27.01.2020 22:29
    Highlight Highlight Uni Zürich gibt es eine Top Forschung zum Thema positive Psychologie, die sind weltweit federführend. Seligmann war wohl der Grundstein und Stärkentraining ist eine Methode.

    Aber was auch eine Rolle spielt ist:

    Ernährung
    Sport
    Kontakte zu Mitmenschen
    Bücher, Movies und Sounds (Qualität)
    Dankbarkeit für das was man hat
    Ein Bewusstsein für das Sein und nicht für das Haben
    Friede mit seiner Vergangenheit schliessen
    Selbstironie und sich selber nicht so wichtig nehmen
    tanzen, lachen singen
    Und Süssigkeiten, manchmal auch viel davon :))


    Sicher nicht noch ein weiteres, neues Medi.






    • Bumsfallera 28.01.2020 05:39
      Highlight Highlight Soviele Vorurteile auf einem Haufen! Kein Wunder werden Menschen mit psychischen Krankheiten noch heute stark stigmatisiert...

      "Du musst halt einfach dankbarer sein, und dich mal bewegen, du fauler Hund. Und nicht soviel Mist essen. Und es bitzeli tanzen und LACHEN! Hey lach doch mal, du Depri!"

      Einfach nein...
    • Tom Scherrer (1) 28.01.2020 17:10
      Highlight Highlight Hoi Bumsfallera

      Sorry, ich habe nicht damit gerechnet, dass sich jemand in einer aktiven Phase an meinem Kommentar stösst.

      Mein Fehler.

      Es sind keine Vorurteile, es sind meine persönlichen Erfahrungswerte.

      Gerne beende ich aber diese Diskussion und wünsche eine gute Genesung.

      Grüssle
    • Bumsfallera 28.01.2020 20:58
      Highlight Highlight Ich bin in keiner "aktiven Phase". Aber danke trotzdem für die Genesungswünsche...

      Wenn du das oben alles gemacht hast und machen konntest, was du aufgelistet hast, dann hattest du nie eine Depression.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 27.01.2020 21:47
    Highlight Highlight Die Kraft von Gedanken wird oft unterschätzt!
    Gedanken können beflügeln, aber auch selbstschädigend sein, wenn sie zum Beispiel Identitäre Korsetts zuschnüren, wie: "Ich bin halt ein Eigenbrötler", oder "Ich kann nicht singen", oder "Ich bin schüchtern" und so weiter.
    Solche falsche (!) Sicherheiten werden z.B. durch gedankenlos daher plappernde Erwachsene, oder durch missgünstig rivalisierende "Ggschpäänli" in Gehirne eingepflanzt, wo sie dann ihre giftige Wirkung zu entfalten beginnen.
    Von selbstschädigenden Gedanken befallene Menschen vereinsamen und werden dabei traurig (depressiv)...
    • Bumsfallera 27.01.2020 23:04
      Highlight Highlight Sorry, aber eine Depression heilst oder vermeidest du nicht, indem du positiv versuchst zu denken. Es gelingt dir schon gar nicht. Das ist das typische Vorurteil "hejaa, du musst halt ein bitzeli positiver denken und dein Gesicht der Sonne zuwenden, gäll, hihi". Nö.
    • rodolofo 28.01.2020 09:24
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, "positiv" zu denken, sondern "frei" zu denken!
      Lass das Denken arbeiten, und versuche nicht ständig, die gedanklichen Prozesse zu kontrollieren und "in den Griff" zu kriegen!
      Es ist also genau anders herum:
      Das "positive Denken" führt auf direktem Wege in Blockade und Depression...
      Noch wichtiger, als das Denken ist aber die darunter liegende Gefühls-Ebene:
      Lass Deine Gefühle frei sein!
      Vertraue Deinen Gefühlen und versuche auch hier nicht, "korrekt und positiv" zu fühlen!
      Befreite Gefühle und befreites Denken entwirren denn Problemknäuel und führen auf den "Eigenen Weg".
    • ravendark 28.01.2020 09:25
      Highlight Highlight Eine Depression ist ein Seelen-Leid. Ein ganz entscheidender Teil wird von der Seele vermisst. Den gilt es zu finden. Die beste Unterstützung bei mir waren Probiotika (mind. 10 versch. Stämme- Darmgesundheit = Kraft und positive Gefühle), Bücher über Depression (Erfolgsgeschichten) Musik machen und Sport. Und Gedanken sind ebenfalls wichtig. Die sind unsere Software. Das Wichtigste bei mir waren die Probiotika, damit kam auch wieder Energie, um die anderen Dinge zu tun. Depression ist ein wichtiges Entwicklungstool der Persönlichkeit und Reife.
      Das Wichtigste lernte ich von der Depression.
    Weitere Antworten anzeigen
  • beaetel 27.01.2020 20:55
    Highlight Highlight Es ist immer dasselbe. Der Mensch wird auf ein Molekül reduziert, damit man mittels Chemie die Gelddruckmaschine anwerfen kann. Anstatt Geduld, ein offenes Ohr und Verständnis, wird die sogenannte Therapie mit dem Segen ärztlicher Approbation zu einem Deal zwischen Konsument und Dealer, was natürlich vie einfacher und bequemer ist, als reales Einfühlungsvermögen. Letzteres wird halt in keinem Studium gelehrt. Entweder man hat es oder man hat es eben nicht. Und da wir alle so ungeheuer wichtig sind und in Eile, haben es die meisten eben nicht.
    • Trump ist der Beste! 27.01.2020 23:16
      Highlight Highlight Geduld und ein offenes Ohr können Depressionen weder lindern noch heilen, die ganz klar organische Ursachen haben, wie z. B. einen Mangel an Vitamin D oder die natürlichen Begleitumstände des Gebärens, um nur zwei von vielen zu nennen.
      Deine Entweder-Oder-Strategie ist hier fehl am Platz.
    • ravendark 28.01.2020 09:32
      Highlight Highlight Dann ist es Vitamin-D-Mangel, Sie Möchtegern-Quacksalber!
      Die Depression ist eine Phase um die Seele wachsen zu lassen. Da gibt es 1000 verschiedene Möglichkeiten. Jeder Mensch hat wohl eine andere Depression. Nach meinen Erfahrungen. Die Depression ist von Natur aus nichts Negatives - man muss gut zuhören lernen, um zu verstehen, was sie uns sagen will. Und dann das umsetzen - sonst sirbt die Seele .... und somit auch du.
    • Trump ist der Beste! 28.01.2020 12:32
      Highlight Highlight @ravendark:
      Schön esoterisch ist auch schön.
  • Don Alejandro 27.01.2020 20:53
    Highlight Highlight Besonders Veganer aber auch Vegetarier brauchen diese Nahrungsergänzungsmittel, denn gerade in Fleisch ist das L-Carnitin enthalten. Genauso wie das Vitamin B12, ebenfalls wichtig für die Zellteilung und das Nervensystem.


    http://www.vitalstoff-lexikon.de/Weitere-Vitalstoffe/L-Carnitin/Lebensmittel.html
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.01.2020 21:50
      Highlight Highlight Und was sagst du, wenn ein Mensch der relativ viel Fleisch isst, unter Depressionen leidet?
    • Trump ist der Beste! 27.01.2020 23:11
      Highlight Highlight @Bambusbjörn
      Ganz einfach: Depression mehrere Ursachen und mehrere Einflussfaktoren. Carnitin ist ein Faktor, sowie Vitamin D und Vitamin B2 und, und und und ...
    • Don Alejandro 27.01.2020 23:15
      Highlight Highlight Ich sage ja nicht, dass Fleischesser von Depressionen gefeit sind. Es geht nur um das L-Carnitin in den Lebensmittel.
  • Antinatalist 27.01.2020 20:23
    Highlight Highlight Wer sich mal ein bisschen das Gefühl von Depression geben will, kann sich für ein paar Stunden in einem abgedunkelten Zimmer ein paar Stunden lang diesen Track im Loop hören. Nicht, dass der Track besonders depressiv wäre. Aber für den mehr oder minder sorglosen Normalo wird's wahrscheinlich rasch unterträglich.
    Play Icon
    • Lümmel 28.01.2020 03:31
      Highlight Highlight Wer stellt so ein Video her? Und vor allem warum?🤦‍♂️
    • Fritz N 28.01.2020 10:22
      Highlight Highlight EYYY! Das ist supernicer Drone-Ambient! Das hör ich damit ich NICHT depressiv werde! :D

      Gut ich bin glaubs auch keine Normalo...
    • Antinatalist 28.01.2020 12:30
      Highlight Highlight @Fritz N: 👍🏻
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mandarinchen 27.01.2020 20:01
    Highlight Highlight Wie werden Mäuse eigentlich deppresiv?
    • ravendark 28.01.2020 09:34
      Highlight Highlight ... indem sie in Käfigen gehalten werden. Ganz einfach.
    • Antinatalist 28.01.2020 19:05
      Highlight Highlight Indem depperte Menschen sie plagen.
  • PeteZahad 27.01.2020 19:00
    Highlight Highlight L-Carnitin kommt Hauptsächlich im Fleisch vor. Ein Schelm wer einen Zusammenhang zwischen zunehmender fleischloser Ernährung und Depressionserscheinungen sieht ...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.01.2020 20:26
      Highlight Highlight Ich esse viel Fleisch und leide seit 23 Jahren unter Depressionen.
      Lass also das Vegi-Bashing.
    • PeteZahad 27.01.2020 22:09
      Highlight Highlight Ich habe nicht von Einzelfällen sondern von der generellen Zunahme der Diagnosen in den letzten Jahren gesprochen. Natürlich gibt es unterschiedlichste Ursachen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.01.2020 22:29
      Highlight Highlight Schwache Ausrede.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DuhuerePanane 27.01.2020 18:57
    Highlight Highlight Ich weiss ich kriege viele Blitze, aber was bei Depressionen gut hilft ist eine Fastenperiode. Es ist wissenschaftlich belegt, da der Körper dabei viele Stoffe bildet, die den Körper im Euphoriemodus versetzt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.01.2020 20:30
      Highlight Highlight Ich werde dich nicht blitzen. Denn du möchtest schließlich auch nur helfen.
      Ich sage dir nur das selbe wie ich weiter unten DarkRaven geschrieben habe: was für den einen die perfekte Lösung für dieses Problem ist, kann für den nächsten ein tödliches Gift sein.
      Es wäre super wenn das für jeden funktionieren würde, aber die Ursachen für Depressionen sind noch zahlreicher, als es Menschen auf der Welt gibt.
      Das, weil die Depressionen bei manchen Menschen mehrere Gründe haben können. 😔
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.01.2020 21:19
      Highlight Highlight Korrektur:
      Ich habs in einem anderen Artikel zu ihm gesagt.
      Dem bezüglich Burnout.
      Sorry.
    • Me:ish 28.01.2020 12:07
      Highlight Highlight Heilfasten hilft bei sehr vielem, wie Entzündungen, hohem Blutdruck, Rheuma, ja sogar Chemotherapien sollen erträglicher werden, fastet man vorher und nachher für einige Tage. Aber gegen Depressionen? Nä-ä. Höchstens ein etwas besseres allgemeines Befinden, da sich eine gute Darmflora (Mikrobiome) auch auf das geistige Wohlbefinden auswirkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • O.Brady 27.01.2020 18:32
    Highlight Highlight Wie kann man Depression bei Mäusern (ob das wirklich existiert) mit Depression bei Menschen vergleichen?
    • _Qwertzuiop_ 27.01.2020 20:42
      Highlight Highlight Ganz einfach: die molekularen Mechanismen sind die selben einfach in kleiner & einfacher. Kannst es ja schlecht am Menschen ausprobieren, also brauchst du Versuchstiere mit möglichst ähnlichen Funktionsweisen an den zu untersuchenden Stellen & Mäuse sind da recht gut geeignet
    • Spooky 27.01.2020 21:57
      Highlight Highlight @_Qwertzuiop_

      "Kannst es ja schlecht am Menschen ausprobieren, also brauchst du Versuchstiere..."

      Die armen Mäuse! 😣
    • _Qwertzuiop_ 28.01.2020 01:18
      Highlight Highlight Entweder das oder wir lassens mit den Medis... ist leider so. Aber vielleicht verstehen wir den Körper irgendwann so gut, dass wir alles via Computersimulation testen können.
  • Hummingbird 27.01.2020 18:28
    Highlight Highlight Wieso nicht die Ursache für den fehlerhaften Stoffwechsel an den Wurzeln packen anstatt mit Medis gegen die Ursachen steuern? Ist ja schon lange bekannt, dass Antidepressiva weniger depressiv machen, jedoch ändert dies nichts an der Ursache.
    • Trump ist der Beste! 27.01.2020 20:23
      Highlight Highlight Man kann beides tun. Du nimmst ja auch Schmerzmittel, wenn Du ein Bein gebrochen hast, obschon das Schmerzmittel die Ursache nicht im Geringsten bekämpft.
    • _Qwertzuiop_ 27.01.2020 20:43
      Highlight Highlight Evt weil man die Ursachen noch nicht kennt & man damit rechnet, dass es noch länger geht, diese zu finden:) da braucht es eben “Zwischenlösungen”
    • JaneSodaBorderless 27.01.2020 21:13
      Highlight Highlight Die Menschen mit einer Depression, die ich kenne, bekamen Antidepressiva bloss vorübergehend, gepaart mit einer Therapie, verschrieben. Um überhaupt wieder in Gang zu kommen und Kraft für eine Therapie resp Ursachenbekämpfung zu haben. Depressionen machen extrem antriebslos.
      Insofern kann ein vorübergehend eingesetztes Antidepressivum sehr sinnvoll sein.
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  • Seelenleben 27.01.2020 18:10
    Highlight Highlight Mich würde interessieren inwiefern Depressionen auch vererbbar sind, weiss jemand etwas darüber?
    • lilW 27.01.2020 18:49
      Highlight Highlight Medizinisch kann ich dir da nicht antworten, aber... Meine Oma hatte schon Depressionen. Sie war ergo nicht fähig, gewisse emotionale Belastungen zu verarbeiten. Nun frage ich mich, inwiefern sie dann das ihren Kindern beibringen konnte? Sicher sehr begrenzt. Wenn dir deine Mutter also nichts anderes beibringt, wie gibst du das dann deinen Kindern weiter? Manche lernen es selbst, andere scheitern oder brauchen ein halbes Leben. anyway... NEVER GIVE UP! Es gibt immer ein Licht und Hilfe
    • Antinatalist 27.01.2020 19:08
      Highlight Highlight Antworten gibt's hier:

      https://www.spektrum.de/ratgeber/depression/986851
    • ravendark 28.01.2020 09:45
      Highlight Highlight es gibt Mechanismen, die man unbewusst übernehmen kann. Manche übernehmen diese, manche nicht. Die gilt es dann zu finden. Meistens aber gehen diese Mechanismen automatisch im Lebenszyklus verloren, da man normalerweise die immer bessere "software" übernimmt. Aber auch an den Mechanismen zu arbeiten, ist unendlich viel Wert. Das alles macht einen kompletter, stabiler, besser und glücklicher.
  • Pinguin Cl 27.01.2020 18:02
    Highlight Highlight Warum wird wenig bei der Ursache von Depressionen die Neurologie und der dortigen Traumaforschung und Dr.Stefan Porges Theorie des Polyvalsystem beachtet?
    • onezero 28.01.2020 08:05
      Highlight Highlight Endlich erwähnt mal jemand Trauma und das Polyvagalsystem. Wahrscheinlich das Wichtigste zum Thema Depression. Aber das ist leider bei den Psychiatern noch nicht angekommen. Besser Medis verschreiben und die Pharmaindustrie glücklich machen. Eine Schande was in dieser Branche abgeht.
    • ravendark 28.01.2020 09:46
      Highlight Highlight Weil das meist nix mit Depression zu tun hat.
  • Psychonaut1934 27.01.2020 17:53
    Highlight Highlight Die Schweiz ist der Grund für Depressionen. Ein einig Volk von Neidgenossen. Ewiges „der hat mehr als ich“ mimimi geht mir auf den Sack. Dazu noch eine Regierung, die für die Wirtschaft politisiert. Familien Politik gleich null und Rentner müssen in Armut leben. Dieses Land ist zu einem Shithole Country verkommen. Auswanderung in Planung.. Tschüss 👋
    • DuhuerePanane 27.01.2020 18:59
      Highlight Highlight Bei der ersten Hälfte gebe ich dir Recht. Aber ich kann dir garantieren, dass in den meisten Ländern Rentner nicht besser dastehen als in der Schweiz.
    • mukeleven 27.01.2020 19:13
      Highlight Highlight ja dann tschüss mein lieber @psychonaut...
    • Antinatalist 27.01.2020 19:17
      Highlight Highlight Ist eher eine grundsätzliche Charakterfrage in diesem Land. Man könnte es als Mischung aus Überheblichkeit und Feindseligkeit umschreiben. Ziemlich toxisch. Das zeigt sich auch schon im ständigen Einfordern von Toleranz bei gleichzeitiger Nichtbereitschaft zur Rücksichtsnahme.
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  • lilie 27.01.2020 17:40
    Highlight Highlight Die Ursache von Depression zu untersuchen wird so lange ein begrenztes Unterfangen bleiben, wie wir vergessen, dass Depression eine Sammelbezeichnung für diverse psychische Erkrankungen mit teilweise völlig unterschiedlichen Ursachen darstellt.

    Depressionsursachen an Mäusen zu untersuchen ist auch eher fragwürdig.

    Immerhin ist der untersuchte Wirkstoff aber natürlich, das ist ein Fortschritt.

    Ansonsten wäre es nützlicher, Forschung darauf auszurichten, verschiedene Depressionen zu unterscheiden. Das wäre auch für die Betroffenen hilfreich.
    • Antinatalist 27.01.2020 19:29
      Highlight Highlight "Depression eine Sammelbezeichnung für diverse psychische Erkrankungen"

      Öh, nein. Depression (Niedergedrücktheit) ist der Überbegriff für unterschiedliche depressive Formen. Andere Erkrankungen können jedoch zu Depressionen führen.

      "Die Depression ist eine psychische Störung bzw. Erkrankung. Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, Grübeln und ein verminderter Antrieb. Häufig gehen Freude und Lustempfinden, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und das Interesse am Leben verloren. Lebensfreude und Lebensqualität sind dadurch oft beeinträchtigt."
    • lilie 27.01.2020 21:17
      Highlight Highlight @Antinatalist: Erklär mir nicht mein Fachgebiet. 😉

      Es fängt schon damit, dass es "die Depression" gar nicht gibt. Es gibt depressive Episoden, die völlig unterschiedliche Symptome haben können. Eine agitierte Depression hat mit einer niedergedrückten Depression fast keine Gemeinsamkeiten.

      Depressive Episoden können einzeln oder seriell auftreten. Seriell können sie im Kontext einer rezidivierenden depressiven oder einer bipolaren Störung auftreten.

      Oder nach einer Psychose, im Zusammenhang mit Substanzmissbrauch oder als Folge einer Krebserkrankung.

      Und so weiter und so fort.
    • Antinatalist 28.01.2020 01:01
      Highlight Highlight @lilie: Fachwissen... und dann bei einer bipolaren Störung "von auftreten können"... hui.

      Früher nannte man die bipolare Störung auch manisch-depressive Störung.

      Was die sogenannte "agitierte Depression" betrifft, so sind das zwei Krankheitsbilder in einem. Da trifft nämlich die Agitation (Rastlosigkeit, Unruhe) auf eine Depression (die dann wiederum nicht erkannt wird, weil sie von der Agitation überlagert wird). Die Agitation beherrscht also das Krankheitsbild.

      Fachgebiet auf depri.ch oder wie?

      Sei mir nicht böse, aber das ist nicht frachfraulich, was du da geschrieben hast.
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  • wolge 27.01.2020 17:24
    Highlight Highlight Eine mögliche Ursache ist mit Sicherheit die Arbeitswelt resp. die schlechte Firmenkultur resp. der schlechte Führungsstil des Managements und des direkten Vorgesetzten...
  • Asmodeus 27.01.2020 17:16
    Highlight Highlight "Depressive Verhaltensmuster" und Depression sind zweierlei Dinge.


    Aber wenn die Forschung da Menschen mit Burnout und Belastungs"Depression" hilft bin ich sehr froh.

    Ich würde mich aber hüten auf eine Heilung der Depression per se zu hoffen. Dafür ist sie zu komplex und unterschiedlich von Mensch zu Mensch.
  • Silvio_soy_yo 27.01.2020 17:07
    Highlight Highlight Depressive Mäuse?
    • ravendark 28.01.2020 09:49
      Highlight Highlight Leb mal ein Leben in einem Käfig.
  • Mügäli 27.01.2020 16:31
    Highlight Highlight Depressionen haben so viele Ursachen (Kindheitstrauma, Verluste, Stress, Leistungsdruck, Einsamkeit usw.), dass ich denke es gibt kein ‚Allerheilmittel‘.

    Ganz wichtig ist, dass man die Krankheit bei sich oder nahe stehenden Menschen erkennt und durch Begleitung, Beistand und teilweise auch durch Medikamente dagegen hält. Vielfach ist der Erkrankte gar nicht mehr in der Lage selber dagegen anzukämpfen. Er ‚igelt‘ sich ein und so verschlimmert sich die Situation immer mehr. Jeder der ein Mensch mit Depression in seinem nahem Umfeld hat weiss auch wie belastend es für Nahestehende sein kann.

    • Garp 27.01.2020 19:13
      Highlight Highlight Noch belastender ist es für den Betroffenen, der weiss nämlich, wie er allen zur Last fällt.
    • Antinatalist 27.01.2020 19:36
      Highlight Highlight Zuviele Menschen ist auch ein Grund.

      Ah ja, das geht dann unter Stress. Manche sagen "Dichtestress". Aber den soll es ja nicht geben. Ob dieses verdichtete Zusammenleben für den Geist gesund und förderlich ist, sei mal dahingestellt.

      Mir geht's am besten, je weniger Menschen es hat. Aber wir leben ja in einer Gesellschaft, in der "Copulation cheering" zelebriert wird.

      Weniger ist mehr.
    • Antinatalist 27.01.2020 19:40
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  • Trump ist der Beste! 27.01.2020 16:21
    Highlight Highlight Der menschliche Körper kann Acetyl-L-Carnitin selber synthetisieren. Vornehmlich aus L-Carnitin.
    L-Carnitin kommt natürlicherweise in der artgerechten Nahrung des Menschen vor, nämlich im Fleisch, besonders in rotem Fleisch. Gemüse und Früchte jedoch enthalten fast kein L-Carnitin.
    Man muss also nicht auf synthetische Präparate zurückgreifen, wie der Artikel suggeriert.

    Fleisch enthält 1200 - 1900 mg L-Carnitin pro Kg.
    Broccoli und Brot enthalten 5 mg/Kg.
    Erbsen und Bohnen enthalten gut 1 mg/Kg.

    Die EPFL hat einen Hinweis gefunden darauf, dass Fleischesser glücklicher und gesünder sind.
    • DuhuerePanane 27.01.2020 19:01
      Highlight Highlight Habe beruflich viel mit Veganern und Vegetariern zu tun und ich erlebe das Gegenteil, sorry.
    • Garp 27.01.2020 19:14
      Highlight Highlight Hast Du dazu die entsprechenden Quellen?
    • mukeleven 27.01.2020 19:17
      Highlight Highlight gut - dann ess ich ab jetzt jeden tag ein steak und werde glücklich...
      dir ist dabei wirklich ernst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • hiob 27.01.2020 16:13
    Highlight Highlight es sind oft keine „klassischen“ depressionen (todesfälle, fehlender wohlstand, etc). ich glaube depressionen werden gerade heutzutage durch ein vielfaches ausgelöst und verstärkt. da reicht von allem ein bisschen was. dazu gehört der stress, das ständige oben mithalten zu müssen, menschen in massen, das aufnehmen von extrem viel informationen auf der ganzen welt durch medien/internet (v.a. bad news), schlechtes umfeld, schlechte ernährung, digitalisierung, aufnehmen von schadstoffen (co2, mikroplastik), naturenthaltsamkeit, etc.
  • AntiCapitalism 27.01.2020 16:05
    Highlight Highlight Es ist durchaus eine interessante Entdeckung. Aber villeicht sollten wir besser am Ursprung des Problems arbeiten anstatt alle die bereits an einer Depression erkrankt sind mit Medikamenten zu behandeln.
    • SwissWitchBitch 27.01.2020 16:48
      Highlight Highlight Und der Ursprung ist?
    • Trump ist der Beste! 27.01.2020 16:53
      Highlight Highlight Vielleicht ein Carnitinmangel.
    • Marco Kleiner 27.01.2020 17:07
      Highlight Highlight Das eine tun und das andere nich lassen! Natürlich soll man versuchen, ein ausgeglichenes Leben zu führen. Die Studie zeigt aber: „dass bei Menschen, die an einer multiresistenten Depression leiden, die n a t ü r l i c h e n Acetyl-L-Carnitin-Blutspiegel s e h r n i e d r i g sind.“ Da nützt Stressreduktion wohl wenig; die Symptome der Depression (Schlafmangel, übermässige Anstrengung, um „normal“ funktionieren zu können) führt zu Stress und begünstigt die Depression.
      Eisenmangel versucht man auch zu beheben, warum nicht auch ein Acetyl-L-Carnitin-Mangel?
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  • SwissWitchBitch 27.01.2020 16:00
    Highlight Highlight Danke für den Artikel! Sieht so aus als hätte ich etwas was ich heute Abend recherchieren kann.
  • Luagsch 27.01.2020 15:56
    Highlight Highlight Mmhmm... ein gutes steak war schon immer gut für mein gemüt :D
  • Kritiker1337 27.01.2020 15:56
    Highlight Highlight Grund wurde schon vor Jahren gefunden: Schule.
    • Projektionsfläche 27.01.2020 18:09
      Highlight Highlight Ich finde die vielen Blitze hier bei Kritiker1337 etwas stossend. Ohne verallgemeinern zu wollen: Als ich zur Schule ging (1983-92), war Depression nirgendwo ein Thema im Schulsystem. Wie ist das heute?

      Ich würde ganz sicher nicht so weit gehen, die Schule als (alleinigen) Grund für Depression darzustellen. Aber das Schulsystem hatte je nach Disposition des Kindes teilweise keine guten Einflüsse.

      Die Schule hatte nicht zum Zweck, (auch) glückliche Menschen hervorzubringen, sondern verkopft leistungsfähige. Sie hätte mindestens keinen (weiteren) Schaden anrichten sollen. Wie ist das heute?
    • lilW 27.01.2020 18:54
      Highlight Highlight Naja aber da kann man theoretisch auch Scheidung als Verallgemeinerung nehmen. Es kommt doch immer auf die betroffene Person an und ihren Weg. Manche packens, andere nicht. Wie soll man den diese vielen iPünktchen erforschen können und dann dazu nich ein Diagnoseregister erstellen. 🤷🏼
  • LiquidIce 27.01.2020 15:49
    Highlight Highlight "Chronischer Stress kann Depressionen auslösen." Ist immer noch schwierig zu verstehen, wieso man nicht die Ursache bei einer Depression versucht zu bekämpfen? Ist natürlich immer einfach gesagt als getan, aber so lindert man lediglich wieder nur die Symptome davon, aber der Ursprung bleibt völlig unangetastet. Was kurzfristig sicher etwas Bewirken kann, aber langfristig gesehen wird das Problem bestehen bleiben.
    • SwissWitchBitch 27.01.2020 16:47
      Highlight Highlight Weil es "DIE" Ursache nicht gibt. Weil der menschliche Körper keine Maschine ist. Bei mir war es ein seelisches Trauma was zu einem körperlichen Ungleichgewicht in der Hirnchemie geführt hat. Bei anderes ist es chronischer Stress. Bei wieder anderen ist es chronische Unterforderung. Bei manchen gibt es auch keinen psychischen Auslöser.
      Das herauszufinden gilt es in einer guten Therapie, und dafür brauchst du mitunter Jahre. In dieser Zeit ist jede "Symptombekämpfung" wichtig, weil sie Leben rettet.
    • Flexon 27.01.2020 16:55
      Highlight Highlight Chronischer Stress wird von allen unterschiedlich erlebt. Ausserdem gibt es immer Verlierer, egal wie man die Gesellschaft gestaltet. Dann sind manche/viele von Haus aus (genetisch bedingt) anfällig für den kleinsten Stress. Und die meisten Ursachen sind wahrscheinlich noch gänzlich unbekannt. Das Problem ist sehr komplex.
    • LiquidIce 27.01.2020 17:16
      Highlight Highlight Da stimme ich euch beiden 100% zu. Aber mir kommt es so vor, dass allgemein Menschen, sich nicht (mehr) mit dem eigenen Geist beschäftigen. Und genau das dazuführt, dass man evtl. gar nicht versteht, was gerade im eigenen Kopf geschieht. Ein Medikament kann sehr hilfreich sein, solange das Beschäftigen mit dem eigenen Geist vorausgesetzt wird. Deshalb ist das mit einer Therapie ist brillante Sache, aber es muss überhaupt so weit kommen, dass man zu einer Therapie geht.
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  • Cirrum 27.01.2020 15:23
    Highlight Highlight Sowieso wird die falsche Ernährung der heutigen Gesellschaft und die Folgen auf das Gehirn massiv unterschätzt. Fast Food und ähnliches gibt unserem Körper und unserem Gehirn nicht das was es braucht. Das kann zu Aggressionen und Depressionen führen.
    Es gibt eine spannende Doku dazu: Das Hirn ist was es isst.
    • giandalf the grey 27.01.2020 15:50
      Highlight Highlight Auch in "Darm mit Charme" geht es um den Einfluss der Ernährung und der Darmflora auf das Gehirn und den Gemütszustand von Menschen. Falls es also jemand trotz Hype noch nicht gelesen hat, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.
    • Glatttaler 27.01.2020 16:01
      Highlight Highlight Weise Worte
    • Trump ist der Beste! 27.01.2020 17:06
      Highlight Highlight @cirrum
      Fast-Food geht von A wie Avocado bis Z wie Zwiebeln. Es ist unzulässig, zu behaupten, dass Fast-Food nicht jene Nährstoffe enthalte, die der Körper benötigt.
      Inwiefern ist die gängige Ernährung falsch? Sollten wir nur noch Mammut essen?
      Dokus gibt es viele, zu jeder Behauptung mindestens eine. Dass es eine Doku gibt, tut nichts zur Sache.
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Die Schnauze voll von Zürich-Mieten? Hier wohnst du billiger – und trotzdem «städtisch»

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