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Diese jungen Leute nutzen das warme Wetter um Schwaene und Moeven zu fuettern, am Freitag, 19. Januar 2007, am Quai von Lugano. In der Schweiz ist es im Monat Januar noch nie so warm gewesen wie am Freitag. Im Tessin kletterte das Thermometer auf schon fast sommerliche 23 Grad. In Altdorf wurden dank dem Foehn 18,4 Grad gemessen, wie ein Mitarbeiter von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. So warm war es im Urner Hauptort im Januar noch nie. Die Rekordtemperaturen werden von dem Meteorologen einerseits auf die extrem milde Luft zurueckgefuehrt, die aus suedlichen Gebieten in die Schweiz geblasen wurde. (KEYSTONE/Karl Mathis)

So hell, respektive warm, war es am 19. Januar 2007 im Tessin. Bild: KEYSTONE

Astronomischer Winteranfang

Am Montag ist der kürzeste Tag des Jahres. Für die Berner ist er etwas länger als für die Zürcher

20.12.14, 12:58 20.12.14, 14:42

Tageslicht ist am 22. Dezember eine Rarität. Dann ist der kürzeste Tag dieses Jahres. Natürlich muss es ein Montag sein... 

Nur gerade 8 Stunden und 27 Minuten vergehen in Zürich zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

Doch dieser Montag ist nicht für alle gleich kurz.

Bernerinnen und Berner haben 4 Minuten mehr zugute.

Um 00.03 Uhr in der Nacht auf Montag erreicht die Sonne den südlichsten Punkt ihrer jährlichen (scheinbaren) Bahn – es ist der astronomische Winteranfang.

Dieser Montag ist der kürzeste Tag des Jahres, obwohl es seit dem 11. Dezember abends wieder länger hell ist. 

Auch der späteste Sonnenaufgang fällt nicht auf den 22. Dezember, sondern in Zürich und Bern erst auf den Neujahrstag.

Dass der früheste Sonnenuntergang und der kürzeste Tag dieses Jahr nicht zusammenfallen, liegt an der sogenannten Zeitgleichung. Sie drückt die Differenz zwischen dem theoretischen Sonnenhöchststand und dem tatsächlichen Höchststand aus.

Da die Erde die Sonne auf einer elliptischen Bahn umkreist und zusätzlich die Erdachse gegenüber der Umlaufbahn geneigt ist, variiert der tägliche Sonnenhöchststand oder eben der tägliche Mittagszeitpunkt.

In Zürich ist eigentlich um 12.26 Uhr Mittag, in Bern um 12.30 Uhr – dann erreicht die Sonne ihren theoretischen Höchststand. Aber...

Vor allem im November und Anfang Dezember erreicht die Sonne den Mittagspunkt deutlich zu früh, entsprechend sind auch Sonnenauf- und Sonnenuntergang verfrüht.

Die Sonne geht ueber der Stadt Bern unter, am Sonntag, 18. April 2010, in Bern. Gemaess Meteorlogen duerfte in diesen Tagen der Sonnenuntergang roeter sein als ueblich, da nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajoekull in Island das Licht durch die Aschepartikel in der Luft anders gebrochen wuerde als ueblich. Wieviel vorliegend der Anteil der Asche in der Atmosphaere sichtbar beitraegt, ist aber nur schwer zu bestimmen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Berner haben etwas länger Sonne. Bild: KEYSTONE

Genau am Weihnachtstag ist die Sonne wieder pünktlich und erreicht den Mittagspunkt exakt um 12.26 Uhr in Zürich und um 12.30 Uhr in Bern. Bis zum 11. Februar verspätet sie sich aber wieder. Deshalb erleben wir in Bern und Zürich den spätesten Sonnenaufgang erst am 1. Januar. (sda)



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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