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Erhöht übermässiger Pornografiekonsum die Gefahr sexueller Übergriffe?



Das Jahr 2019 war für Pornhub ein äusserst erfolgreiches: 42 Milliarden mal wurde die Website besucht. In 39 Milliarden Fällen sei dabei nach speziellen Filmen gesucht worden, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Gegenüber 2018 ist das ein Plus von rund 30 Prozent. Besonders beliebt waren die Suchbegriffe «Amateur» und «Alien».

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Pornhub wurde im 2019 rund 42 Milliarden mal besucht – auch in der Schweiz ist die Website sehr populär. Bild: shutterstock

Pornhub ist die weltweit beliebteste Porno-Website – sie wird in der Schweiz häufiger aufgerufen als die SBB-Seite. Bezahlen muss man für den grössten Teil des Inhaltes nicht und die Betreiber sind bemüht, illegales Material auszusortieren. Dass innerhalb einer Minute im Schnitt dreizehn Videos hochgeladen werden, macht die Sache nicht einfach.

Die eindrücklichen Zahlen beweisen den hohen Stellenwert von Pornografie in unserer heutigen Gesellschaft. Ursina Brun del Re, eine Psycho- und Sexualtherapeutin aus Zürich, beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit der Thematik: «Man wird von pornografischem Material überschwemmt», wie sie gegenüber der «NZZ am Sonntag» sagt.

Die Sexualtherapeutin hat in diesem Kontext die Häufigkeit des Pornografiekonsums bei Männern und Frauen, die in Beziehungen leben, untersucht. An der Umfrage teilgenommen haben 1091 Personen. Die Umfrage ergab, dass 93 Prozent der Männer und 57 Prozent der Frauen im vergangenen Jahr mindesten einmal Pornografie konsumiert haben. Brun del Re ergänzt: «Man kann davon ausgehen, dass der Prozentsatz bei Personen, die nicht in Partnerschaften leben, ebenso hoch ist.»

«Es gibt Männer, die gewalthaltige Pornografie konsumieren und die entsprechenden Sexualpraktiken in der Wirklichkeit ausprobieren.»

Doch auch der «mehrmals tägliche» Pornokonsum ist mit drei Prozent hoch. «Drei- bis siebenmal pro Woche» konsumieren 14 Prozent der Teilnehmenden, 23 Prozent gaben an, «ein- bis zweimal» pro Woche pornografisches Material anzuschauen. Der Rest – rund 60 Prozent – gaben an, es «weniger als wöchentlich» zu tun. Vor allem Männer konsumieren häufig bis sehr häufig Pornografie – signifikant mehr als die Frauen.

Doch meist bewegt sich der Konsum noch in einem gesunden Rahmen, wie Martin Bachmann, Sexologe und Berater im Mannebüro Zürich, bemerkt: «Die meisten Männer konsumieren Pornografie in einer Art und Weise, die unproblematisch ist.» Doch er erwähnt auch, dass die Beratungen im Mannebüro zum Pornografiekonsum in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Doch nicht nur das: «Es gibt Männer, die gewalthaltige Pornografie konsumieren und die entsprechenden Sexualpraktiken in der Wirklichkeit ausprobieren. Meist erschrecken sie, was sie damit auslösen.»

Die virtuellen Pornos beeinflussen das reale Leben, insbesondere bei Männern. Hinweise darauf, dass übermässiger Pornokonsum die Gefahr sexueller Übergriffe auf Frauen erhöht, finden sich in der therapeutischen Praxis und in der wissenschaftlichen Forschung.

Der leitende Arzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, Andreas Hill, dazu:

«Aufgrund verschiedener Studien und Metastudien lässt sich sagen, dass der Konsum von Pornografie, besonders der Konsum von Gewaltpornografie, strafbares Sexualverhalten fördern kann. Es gibt einige Männer, die den Wunsch verspüren, das Sexualverhalten, das sie in pornografischen Filmen sehen, in der Wirklichkeit auszuprobieren. Darunter kann auch Sexualverhalten sein, das strafbar ist.»

Gemäss Hill zeigen sich solche Wünsche vor allem bei Männern, deren Pornografiekonsum sehr hoch ist.

Eine Studie aus Schweden unterstreicht diesen Verdacht: So konsumieren 10,5 Prozent der 18-jährigen Männer täglich Pornos – mehr als die Hälfte davon gaben an, die in den Filmen gesehenen sexuellen Praktiken in Wirklichkeit ausprobieren zu wollen. «Ein gutes Viertel dieser Männer beging auch sexuelle Übergriffe. Das ist deutlich mehr als diejenigen, die seltener Pornografie konsumierten», wie Hill sagt. Doch Pornografiekonsum sei nur einer von mehreren Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit von Sexualstraftaten erhöht.

Die «NZZ am Sonntag» führt das Beispiel eines 58-jährigen Schweizers an. Es handelt sich beim Mann um einen Familienvater, der ein sehr unauffälliges Leben geführt hatte. Als er einer Bekannten eines Abends anbot, sie nach Hause zu fahren, änderte sich das: Er fesselte die Frau an den Autositz, fuhr an einen abgelegenen Ort und zog sie aus, danach griff er ihr an die Brüste und in den Schritt.

«Die Habitualisierung des Pornografiekonsums kann problematisch sein.»

Vor Gericht gab der Mann an, die Tat unter Einfluss seines exzessiven Pornokonsums begangen zu haben. Tatsächlich konnte die Polizei auf seinem Handy Dutzende Videos und Fotos mit pornografischem Inhalt sicherstellen. Ein Gutachter urteilte, dass ein Rückfall aufgrund seiner Pornosucht begünstigt werden könnte.

Doch es gibt noch eine weitere Entwicklung bei regelmässigem Pornografiekonsum: Je häufiger solche Inhalte geschaut werden, desto höher die Gefahr, dass immer härteres Material gesucht wird. Dazu zählen Gewaltdarstellungen mit Frauen und Pornos mit Jugendlichen und Kindern. Brun del Re dazu: «Die Habitualisierung des Pornografiekonsums kann problematisch sein.» Andreas Hill führt aus: «Beim Pornografiekonsum kann sich ein Gewöhnungseffekt einstellen, der die Toleranzschwelle erhöht. Dann konsumiert ein Teil der Männer immer härtere und auch verbotene Pornografie.»

(mim)

Jeder fünfte Mann schaut während der Arbeit Pornos

Dr. Ruth (91) gibt uns Sex-Tipps

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Trump ist der Beste! 27.01.2020 14:07
    Highlight Highlight Dann müsste es eigentlich auch mehr Morde geben, weil mehr Krimis geschaut werden.
    Und es müsste dann auch mehr Krieg geben, weil mehr Zeitung gelesen wird.

  • Texra 26.01.2020 18:44
    Highlight Highlight Geht lieber auf PornHob von HandOfBlood 🙃
  • Michael Heldner 26.01.2020 13:40
    Highlight Highlight Naja ist’s nicht eher so, dass man sucht was einem eh schon gefällt. Das ist eher so eine Henne/ Ei Geschichte.
  • Locutus70 26.01.2020 13:19
    Highlight Highlight Das Ergebnis dieser Studien basiert auf einer Korrelation, die subjektiv ausgelegt werden soll. Noch dazu will man damit Dinge erklären, die man mittels Kausalität erklären könnte. Dies passt aber offensichtlich nicht ins Weltbild derer, die diese Studien erhoben haben - einfach köstlich ^^
  • somota 26.01.2020 13:13
    Highlight Highlight Nicht allzu guter Vergleich mit der SBB Website, da wohl meistens die App benutzt wird.
  • JonSerious 26.01.2020 11:58
    Highlight Highlight Ist doch das gleiche wie bei den Ballergames. Also nachgewiesen Bullshit.
  • Zeit_Genosse 26.01.2020 11:43
    Highlight Highlight Der Mensch ist mit seiner Sensorik zur Aussenwelt verbunden. Was über diese Kanäle in die Innenwelt dringt wird vom Hirn verarbeitet. Der Mensch lernt verkürzt gesagt durch selber tun und durch beobachten und durch die Wiederholung. Die Interaktion mit der Aussenwelt ist zentral, aber auch die Einordnung in seiner Innenwelt. Da gibt es grosse Unterschiede bei den Menschen. Die meisten können Gewalt und Pornografie gut einordnen, heisst nicht, dass es keine Spuren mit Wirkung hinterlässt wenn regelmässig viel und in bescheidener Qualität zugeführt wird. Andere reagieren mit Nachahmungswünschen.
  • Smile@me 26.01.2020 11:18
    Highlight Highlight "Erhöht übermässiger Pornografiekonsum die Gefahr sexueller Übergriffe?"
    Nein. Die gab es schon immer. (Gewalt-)Pornos sind ein Symptom davon. Bloss heute wird laut und deutlich darüber gesprochen, was früher in diesem Ausmass nicht möglich war. Aber ich denke, es trägt dazu bei, dass Mann/Frau eine falsche Vorstellung davon bekommen kann, was dem Partner im Bett gefällt. Und es so zu Problemen in einer Beziehung kommen kann. Und dass zwischen einem Liebesakt und einem Sexakt ein grosser Unterschied liegt. Ich bevorzuge Ersteres.
  • Oxymora 26.01.2020 11:17
    Highlight Highlight Analog zum Pornokonsum, gäbe es noch Einiges zu untersuchen.

    Steigert übermässiger Bibelkonsum die Nächstenliebe?

    Steigert übermassiger Korankonsum den Frieden?
    • Oxymora 26.01.2020 13:14
      Highlight Highlight Liebe Blitzer

      seid Ihr generell gegen Forschung?
    • ursus3000 26.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Studien zu Sachen die längst Widerlegt sind bringen nichts
    • Oxymora 26.01.2020 13:58
      Highlight Highlight @ursus3000

      Wusste ich nicht, alles schon widerlegt?

      Wo find die Studien zu übermässigem
      Bibelkonsum?

      Würde mich sehr interessieren.
  • Dark Circle 26.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Nein, tut es nicht. Ein übermässiges Arschloch-sein tut es aber.
    • IZO 26.01.2020 17:10
      Highlight Highlight Na ja, das eine nicht ohne das andere! 😒
  • Waldorf 26.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Wenn ich die vielen Anekdoten von weiblichen Mitmenschen so höre, dann hat der Pornokonsum per se einen Einfluss auf das Verhalten einiger Männer bezüglich Sexualität. Mir ist vorallem schleierhaft wie es sein kann, dass diese Inhalte auch für unsere Kinder zugänglich sind. Und nein, das ist nicht dasselbe wie die Schmuddel VHS die man damals im Schrank von Papi entdeckt hat!
    • efrain 26.01.2020 13:02
      Highlight Highlight Was für einen Einfluss?
    • ursus3000 26.01.2020 14:35
      Highlight Highlight @ efrain Keinen guten oder willst du Details ?
    • efrain 27.01.2020 23:44
      Highlight Highlight Ja, bitte.
  • Livia Peperoncini 26.01.2020 10:54
    Highlight Highlight Ich habe da eine andere These... früher als es die moderne Psychologie noch nicht gab gab es auch noch keine Porno Webseiten. Wenn es also Probleme mit dem "Konsum" von solchen Webseiten gibt ist eindeutig die Psychologie daran schuld.... das habe ich ganz alleine und sogar ohne Studie rausgefunden^^.
    • aglio e olio 26.01.2020 13:33
      Highlight Highlight Weil es früher weder Pornowebseiten noch "moderne" Psychologie gab, ist diese nun dMn die Ursache für problematisches Verhalten von Pornokonsumenten.
      Wow. Das nenne ich mal um die Ecke denken.
      In dir schlummert Potenzial.
  • Nelson Muntz 26.01.2020 10:39
    Highlight Highlight Was meint Emma dazu?
    • ursus3000 26.01.2020 14:36
      Highlight Highlight Regelmässig lesen hilft
  • Hoci 26.01.2020 10:29
    Highlight Highlight 2) Deshalb bin ich der Meinung das Porno und Gewaltfile Spiele strikt von Kindern und Jugendlichen fern fehalten werden slllen. Was noch nicht funktioniert. Und eben Erwachsene und Eltern zu bestrafen, die diesbezüglich zumindest fahrlösdig sind.
    Auch braucht es anscheinend nicht nur sex. Aufklörung, sondern auch bezüglich Beziehung und Glück, Philosophie, am besten 1h/Woche. Die Jungen Menschen lernen sowas bei Bacheler, Porno und Filmen.
    Immerhin fällt Religionsunterricht weg, der gewisse Richtlinie festlegte.
    Für mich waren die Filosofiestunden über Glück Geld Gesellschaft sehr wichtig.
    • Antinatalist 27.01.2020 11:39
      Highlight Highlight Smartphones sind halt wie wenn man Kindern einen Passepartout, also einen Generalschlüssel gibt, der es ihnen ermöglicht, in jeden beliebigen Laden zu gehen und sich dort beliebig zu bedienen.

      Beim Alkohol und Zigaretten gibt es inzwischen Gesetze. Beim Smartphone nicht. Eltern sollten als primär ihren Kindern einfach mal gar kein Smartphone kaufen. Mit 16 oder 18 können sie dann eins haben.
  • AngelitosHE 26.01.2020 10:24
    Highlight Highlight Guckt ja eh fast jeder Porn. Zusammenhänge werden da schwierig.

    Das Pornogesetzt mit dem Gewalt abschnitt ist auch alles andere als genau. Was zählt den nun als Hart? Was zählt als Gewalt?
  • Hoci 26.01.2020 10:23
    Highlight Highlight Das ist eigentlich logisch. Alles was häufig gemacht und gedacht wird, verursacht eine Datenautobahn im Hirn. Die Unterscheidung /Film/Fantasie funktioniert da nicht, es gibt bloss einen Kontrollhebel Fantasie / Realität, den man ignorieren kann.
    Ich denke vor allem früh konsumierte Pornografie führt zu diesen jungen frustrierten Frauenhassern, die sich einbilden a) Sex mit Frauen steht ihnen zu b) das Frauen böse sind , wenn sie nicht wie im Porno auf Knopfdruck hinhalten, sondern im Geheteil angewidert sind von den Typen, denen es unverholen znd egoistisch nur um das eine ruck zuck geht.
  • wolge 26.01.2020 10:19
    Highlight Highlight Viel spannender finde ich ja folgende Aussage aus der Bildergalerie:

    „Während Männer allgemein auf eindeutige pornografische Darstellungen erregt reagieren (heterosexuelle Männer reagieren auf Frauen, homosexuelle Männer auf Frauen, etc.), werden Frauen durch jegliche sexuelle Darstellung erregt, vom Schwulenporno bis zum Geschlechtsakt der Bonobo-Affen.“
    Benutzer Bild
    • aglio e olio 26.01.2020 13:35
      Highlight Highlight Schon ok. Du musst deshalb nicht an deiner Männlichkeit zweifeln. ;)
    • wolge 26.01.2020 14:43
      Highlight Highlight @ aglio e olio:

      Keine Angst... habe weder einen geleasten SUV, noch eine Luxuskarosse. Trage keine protzige Uhr und keine überrissenen Markenklamotten...
  • N. Y. P. 26.01.2020 10:16
    Highlight Highlight ..93 Prozent der Männer und 57 Prozent der Frauen im vergangenen Jahr mindesten einmal Pornografie konsumiert haben.

    Hui, liebe CVP, da haben ja die Hälfte eurer Mit glieder Pornographie konsumiert. Schämt euch !
    • Antinatalist 27.01.2020 11:56
      Highlight Highlight "Unter Konsum (lateinisch consumere „verbrauchen“) wird allgemein der Verzehr oder Verbrauch von Gütern verstanden."

      Die anderen 7% und 43% schauen die Pornos einfach.
  • koks 26.01.2020 10:02
    Highlight Highlight Also erst Studien und Statistiken (bilden grosse Mengen von Personen ab), und dann Einzelfälle für Thesen von irgendwelchen Genderaktivistinnen. Das Ziel wie immer: Männer und deren Sexualität schlechtzureden.
    Gähn.

    • Mügäli 26.01.2020 13:06
      Highlight Highlight @koks - und wieder ein frauenfeindlicher Kommentar. Sind Sie es nicht langsam leid nach gefühltem 100ten? ...
    • Juliet Bravo 26.01.2020 15:51
      Highlight Highlight Was soll denn das heissen? Soll man jetzt sexuelle Übergriffe schönreden?
      Sorry, aber du bist dermassen getriggert wenn es nur schon um Frauen, Männer, Sex oder Genderstudien geht.
  • Bobby Sixkiller 26.01.2020 10:02
    Highlight Highlight Ja genau... Und am Ende werden noch die Porno- Seiten verboten...
    • ursus3000 26.01.2020 10:21
      Highlight Highlight also mir würden sie nicht fehlen
  • Likos 26.01.2020 09:44
    Highlight Highlight Man wird nie in einer Studie herausfinden ob gewalttätige Pornos zu solchen Handlungen führen, oder ob Menschen die solchen Handlungen zugeneigt sind, tendenziell mehr solche Pornos schauen.

    Wichtig ist es aber trotzdem das über das Thema sexuelle Gewalt mehr gesprochen wird, auch gerade bei der Entstehung von gewissen Pornos.

    Gesellschaftlich sind wir "trotz Pornos" bei dem Thema schon deutlich fortschrittlicher geworden. In den 90ern waren Vergewaltigung in der Ehe noch legal und viele Priester haben sich ungestraft im Dutzend billiger bedient. Es wurde einfach alles tot geschwiegen.
    • Saraina 26.01.2020 11:01
      Highlight Highlight Wieso wird man das nie in einer Studie herausfinden? Dazu muss man nur genügend Konsumenten gewaltbeinhaltender Pornographie oder/und Männer, die wegen gewalttätiger Sexualität verurteilt wurden, befragen.

      Interessant finde ich, dass z.B. die Praxis, während des Aktes die Partnerin zu würden vor zwei, drei Jahrzehnten unbekannt war, heute aber
    • Saraina 26.01.2020 11:03
      Highlight Highlight Heute aber zunehmend praktiziert wird, und auch schon verschiedentlich zum Tod von Frauen geführt hat, wobei sich die Männer damit zu verteidigen suchen, die Frau habe das gewünscht.

      Sorry, habe den ersten Kommentar versehentlich zu früh abgeschickt.
    • Hoci 26.01.2020 11:20
      Highlight Highlight Es wird immer noch vieles totgeschwiegen. Sie metoo, da sind nur einzelne an die Öffentlichkeit.
      Und es ist wie geschrieben der Pornokonsum von Jugendlichen und gewaltporno das Problem.
      Lässt sich auch biologisch erklören, stete Handlung führt zur Gedankenautobahn. Abbiegen wird immer schwieriger.
      Und es kommt der Tag, wo man sich nicht mehr kontrollieren mag, vergessen will was Realität und Film ist. Ganz zu Schweigen vom Frauenbild, diesbezüglich scheint der Kontrollhebel unerwünscht zu sein. Von den Taten halten wohl nur die Konsequenzen ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 26.01.2020 09:43
    Highlight Highlight "Erhöhen Killerspiele die Chance dass jemand Gewalttätig wird"?
    Wäre in etwa die gleiche Frage. Wurde ebenfalls mit Nein beantwortet.

    Gibt auch unter den Animierten Pornografischen Sachen krasses Zeugs (z.b. Mori, Lolitacon und Shotacon), das bedeutet aber nicht dass jemand der sowas in Animeform mag, auch gegenüber Kindern Übergriffig wird, oder Interesse dran hat.

    Glaube, man macht sich das etwas zu einfach. Korrelation und Kausalität und so. Blos weil Jemand Call of Duty spielt, rennt er nicht IRL rum und ballert leute ab. Sonst gäbe es keine Mehr.
  • wilhelmsson 26.01.2020 09:42
    Highlight Highlight Im Artikel beschriebe: Personen die zu einem gewalttätigen Sexualverhalten neigen, tun dies eher, wenn sie sich wiederholt Pornos anschauen, in welchen solche Praktiken vorkommen. Das heisst nicht, dass jeder der sich das anschaut deliquent wird. Ebenso ist es beim häufig erwähnten Amokschützen. Personen mit der Veranlagung so etwas zu tun, die andauernd Ego-Shooter spielen reduzieren ihre Hemmschwelle, so etwas zu tun. D.h. wiederum nicht, dass sie die Tat wegen des Ego-Shooter-Games begehen, diese kann aber einen Einfluss haben. Vorbilder und der Zugang zu Waffen sind weitere Faktoren.
    • Juliet Bravo 26.01.2020 16:00
      Highlight Highlight Danke - bester Kommentar hier.
  • Ökonometriker 26.01.2020 09:14
    Highlight Highlight Korrelation ist nicht gleich Kausalität. Eventuell führen auch eine gewisse Veranlagung und psychische Probleme dazu, dass manche Leute ihr Verlangen schlechter kontrollieren können. Dies würde dann zu dem erhöhten Pornokonsum UND den Delikten führen.

    Hierfür spricht, dass trotz der plötzlichen ständigen Verfügbarkeit von Pornos nicht auch weltweit plötzlich mehr Sexualstraftaten verübt werden.
  • Willehalm 26.01.2020 09:12
    Highlight Highlight Finde die Studie mangelhaft. Könnte man nicht sagen, dass Leute die potentiel solche Taten begehen könnten mehr Gewalt porongraphie schauen? Dass heisst man kehrt die Studie um. Nicht der porno bringt Leute dazu Gewalttaten zu vollziehen, sondern gewalttätige schauen gerne gewalttätige pornos an.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 26.01.2020 09:09
    Highlight Highlight Lächerlicher Artikel. Ein Anzeichen der neuen Prüderie?
    Die lustfeindlichen dafür umso intellektuellen Kräfte auf dem Vormarsch. (Wurde nicht in Schwede schon die Prostitution verboten? Das probieren sie ja auch hier. Und würde sich dann noch wundern, wenn es tatsächlich zu Übergriffen kommt).

    Nach einer Dekade der Öffnung und der Freiheit geht es offenbar wieder in andere Richtung.
    War zu erwarten. Die Political Correctness beisst sich irgendwann mal in den eigenen Schwanz.
    • ursus3000 26.01.2020 13:53
      Highlight Highlight Pornos schauen ist in deinen Augen ein Zeichen von Aufgeschlossenheit ?
  • Hummingbird 26.01.2020 08:51
    Highlight Highlight Die Realität beeinflusst den Film, und umgekehrt. Wenn schon 10jährige Hardcorepornos schauen können, da offen und einfach zugänglich, dann wunderts mich nicht, wenn sich solche Darstellungen auf deren Verhalten auswirkt. Bei Ballerspielen in Games wird wenigstens noch von der Gesellschaft vermittelt, dass das in real nicht ok ist. Wer vermittelt Jugendlichen, was im Bett ok ist? Solange Sex Tabuthema bleibt und Frauen in Pornos als Objekt dargestellt werden (weshalb so viele mehr Männer Pornos schauen), können Pornos negative Auswirkungen auf das Verhalten haben.
    • Vecchia 26.01.2020 09:32
      Highlight Highlight "Wenn schon 10jährige Hardcorepornos schauen können, da offen und einfach zugänglich..."

      Das ist die Realität, die niemand sehen will.
      Lehrer und Eltern von 4.Klässlern wundern sich kopfschüttelnd über sprachliche Auswüchse und ignorieren, was unter den Kids per Handy läuft. Der mit den "strangesten" Filmchen ist der coole Bad Boy.

      Zwischen Ekel und Neugier saugen sie Bilder auf, die mit ihrer eigenen Sexualität im jugendlichen Entdeckungsdrang nicht viel zu tun haben, sie aber dennoch prägen.
  • Antinatalist 26.01.2020 08:43
    Highlight Highlight Da muss man die Gegenfrage stellen: Gab es weniger sexuelle Übergriffe, als es überhaupt noch keine Pornografie gab?

    Und: Ist der Sexualtrieb in jedem Fall kontrollierbar? Oder übermannt er manche einfach, so dass sie gar nicht anders können, obschon sie wissen, dass es gesetzlich verboten ist?

    Kann jemand, den es unaufhörlich juckt, aufhören, sich zu kratzen?

    Lassen sich Triebe einfach "ausschalten"? Der Lebenstrieb? Der Vermehrungstrieb?

    Los, ihr dürft blitzeln.
    • Saraina 26.01.2020 11:09
      Highlight Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen sexuellen Übergriffen und gewalttätiger oder erniedrigender Sexualpraktik. Es ist also nicht die Frage, ob der Trieb ausgeschaltet werden kann, sondern wie er ausgelebt wird. Wenn der Trieb ohne Beteiligung einer anderen Person vor dem Bildschirm ausgelebt wird, scheint mir normal, dass der Stimulus zunehmend krasser werden muss.

      In meiner Jugend hatten Leute ziemlich frei Sex, weil Pille da und Aids noch nicht vorhanden. Trotzdem dachten junge Frauen nicht, sie seien ihren Freunden Analverkehr schuldig. Das hat sich auf jeden Fall verändert.
    • Antinatalist 26.01.2020 13:35
      Highlight Highlight Saraina: Es geht nicht um Unterschiede. Pornos gab es schon in den 70ern, in den 80ern verhalfen sie VHS zum Durchbruch.

      Um nochmals das Beispiel mit dem Juckreiz zu nehmen: Wenn es kein anderes Mittel gibt, als sich zu kratzen, um zumindest eine Vorübergehende Linderung zu erreichen, das Kratzen aber inzwischen folgenschwere Infektionen verursacht hat, kann man dann einfach aufhören zu kratzen? (vgl. Tiere mit Juckreiz)
      Einem Trieb gibt man nicht einfach so nach und es ist in diesem Sinne kein Ausleben, eher ein ihm Erliegen.

      @Public Enemy: In der Rechtssprache wird dies wohl so genannt.
    • aglio e olio 26.01.2020 13:43
      Highlight Highlight Wenn es unaufhörlich juckt, wird es Zeit eine Fachperson aufzusuchen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Em Den 26.01.2020 08:35
    Highlight Highlight Was mich interessieren würde, ist ob die Sexualdelikte (sweizweit, europaweit, weltweit) zugenommen haben? Wenn das der Fall ist, kann man eine Verbindung zwischen Pornokonsum und Sexualdelikte machen, da der Zugang zur Pornografie leichter denn je zuvor ist. Wenn es gleichviel oder gar weniger Sexualdelikte gibt, würde es für mich sogar das Gegenteil bedeuten - da viele ihre Fantasien vor dem PC/Natel "erleben" können, sinkt die Zahl der Delikte. Für mich gibt es sonst keine Verbindung und man übertreibt mit Einzeltätern.
    • Antinatalist 26.01.2020 09:46
      Highlight Highlight Das hängt zum einen mit der Gesetzgebung zusammen. Ein Delikt ist erst ein Delikt, wenn es von Gesetzes wegen ein solches ist. Da es immer mehr Gesetze gibt, die die Freiheit der Sexualität einschränken, werden die Delikte zunehmen.

      Das andere ist, ob man absolute oder relative Zahlen will. Wächst die gesamte Bevölkerungszahl, nehmen auch die absoluten Zahlen, unter gleichen gesetzlichen Bedingungn, zu. Ob unter gesetzlich gleichwertigen Voraussetzungen auch die relative Zahl zu- oder abnimmt, ist nochmals eine andere Geschichte.

      Es ist also faktisch kaum möglich, genaue Aussagen zu treffen.
    • Saraina 26.01.2020 13:38
      Highlight Highlight Es wird nicht die Freiheit der Sexualität eingeschränkt, sondern das Recht aller Beteiligten auf ein „Nein“ durchgesetzt, Antinatalist. Abgesehen davon ist die Sexualität mit Kindern oder Tieren auszuleben verboten, weil diese beide nicht einwilligungsfähig sind.

      Oder anders ausgedrückt: dein Recht, andere Personen sexuell zu belästigen, ist eingeschränkt, selbst wenn du mit der Person verheiratet bist.
    • Antinatalist 26.01.2020 16:39
      Highlight Highlight Saraina: Du musst mir nicht erklären, was von Menschen definierte Gesetze für Recht und Unrecht halten. Da sind wir schon wieder bei der Ethik- und Moralfrage gelandet.

      Aus Sicht der Natur gibt es solche Gesetze nicht. Letztere entstanden, weil der Mensch begonnen hat, sich mit Ethik- und Moralfragen auseinanderzusetzen. Alleine, ab welchem Alter jemand mit jemandem Sex haben darf, ist selbst in Europa unterschiedlich geregelt. Global sowieso. Recht ist also immer nur dort das geltende Recht, wo die Gesetze entsprechend gelten. So ist es nun einfach einmal. Ob man es mag oder nicht.
  • Der Rückbauer 26.01.2020 08:04
    Highlight Highlight Ach, jetzt wird's endlich ein Thema, eeeendlich. Schon bei den 10-jährigen Handybenutzern setzen sich die Vorbilder und Aktionen in den Köpfen fest. Das gilt nicht nur für Pornografie, allgemein Gewalt wird Teil des Lebens. Das Verwischen von digitaler und realer Welt ist logische Folge. Das ist auch altbekannt, tauchte aber als Thema nicht mehr auf.
    Speziell zur Pornografie: Es kann sein, dass die digitale Welt real wird (weil direkt und einfach auf die Bedürfnisse zugeschnitten) und die Frauen dereinst um Begattung betteln müssen. Ja, ist extrem formuliert, digitales Wunschdenken (?).
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 26.01.2020 18:56
      Highlight Highlight Das verwischen (vermischen?) von der digitalen und realen Welt ist bei Weitem nicht so dramatisch, wie du denkst. Die allermeisten Jugendlichen wissen sehr wohl, was virtuell und was echt ist. Sonst gäbe es viel mehr Amokläufe, sexuelle Übergriffe oder Gewalt wegen Rapsongs im realen Leben, vor allem ausserhalb der US and A. Die Probleme sind vielschichtig.
  • Gummibär 26.01.2020 08:02
    Highlight Highlight Es war zu erwarten, dass nach exzessiven Alkohol-und Drogenkonsum jetzt auch der Konsum von Pornofilmen als Entschuldigung von Straftaten angeführt wird.
    Und gleich findet sich auch ein Gutachter der dies bestätigt.
    Ist exzessiver Konsum von Pornofilmen wirklich Ursache oder allenfalls ein Symptom?
    Persönlich finde ich Pornofilme ähnlich langweilig wie WWE "sports entertainement" ; sie animieren mich zu gar nichts.
    • mrmikech 26.01.2020 08:24
      Highlight Highlight Übermässiges zocken nicht vergessen, soll auch auf die liste von ausreden für gewalt.
    • M.aya 26.01.2020 10:08
      Highlight Highlight Von "Entschuldigung" schreibst nur Du, Gummibär. Im Artikel und in den zitierten Aussagen wird gar nichts entschuldigt. Ich bin der Ansicht, dass man gerade bei den Themen "sexuelle Übgriffe" und allgemein wenn es um Sexualität geht, aufhören sollte zu interpretieren. Also einmal mehr "nein heisst nein" und "ja heisst ja". Das Risiko falsch zu interpretieren und darum jemanden zu Unrecht zu beschuldigen ist genau so gross wie einen Übergriff zu begehen wenn man ein "Nein" nicht als solches respektiert wird.
      Also keine "Entschuldigung", keine Erklärung sonder nur Wahrscheinlichkeiten. Punkt.
    • Hoci 26.01.2020 11:16
      Highlight Highlight Das es bei dir keine Folgen hat, bedeutet nicht dass es bei Jugendlichen und gewissen Erwachsenen Suchtpotential und zu kriminellen Taten führt. Es Bedarf wohl einer gewissen Anfälligkeit und (temporären) Problemen im realen Leben.
      Das wir Menschen für Flucht statt den Problemen der Realität zu stellen anfällig sind, zeigt sich überall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 26.01.2020 07:40
    Highlight Highlight Erinnert stark an die Diskussion mit Computerspielen und ist genauso haltlos.
    • ravendark 26.01.2020 08:37
      Highlight Highlight ... dann bitte mal die Täter von Colombine und dutzen andere Mass-Shootings bingen. Alles vernarrte Shooter-Games-Idioten.
      In Video spielem auf Menschen zu schiessen, senkt die Moral auch echte Menschen umzunieten. Meine nicht nur ich, meinen auch viiiele Psychologen.
    • Evan 26.01.2020 08:45
      Highlight Highlight @ravendark, und jeder, der in seinem Leben Wasser getrunken hat, ist bisher gestorben.
    • Kuba 26.01.2020 08:57
      Highlight Highlight @ravendark, schon komisch das Videospiele fast ausschliesslich Menschen in den USA so beeinflussen dass Sie Mass-Shootings begehen.

      Dachte wir sind bei diesem Thema mittlerweile etwas weiter...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mügäli 26.01.2020 07:11
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass aus dem erhöhten Pornokonsum ein direkter Zusammenhang zu sexueller Gewalt gezogen werden kann. Entweder man ‚tiggt‘ so oder nicht.

    Was allerdings sicher ist, ist dass die Sexualität heute einen anderen Stellenwert in unserer Gesellschaft eingenommen hat. Plattformen wie Tinder, Badoo usw. zeigen diese Veränderung. Die Sexualität ist nicht mehr primär zwischen Liebenden sondern wird immer mehr als ‚Kosumgut‘ ohne ‚Wertigkeit‘ gelebt.

    Ich persönlich finde diese Entwicklung schade und bin da ‚old school‘, verbinde Sexualität mit Liebe, Vertrautheit und Einzigartigkeit ..
    • Todesstern 26.01.2020 07:40
      Highlight Highlight ‚Kosumgut‘ ohne ‚Wertigkeit‘

      Sehr gut ausgedrückt.
    • psychoaktivist 26.01.2020 08:28
      Highlight Highlight Du bist schlicht im Höhepunkt vom Ramonatizismus aufgewachsen. Wie gesund diese Ideologie ist, lässt sich auch darüber streiten, wenn man bedenkt wie viele Beziehungsdelikte es gibt. Gleichzeitig tabuuisiert der Romatizismus die Sexualität und zwingt zusammen mit dem Patriarchat der Frau die Rolle der "gebenden" auf, die immer will und sich dem Mann beugt. Ich denke eine liberalisierung der Beziehungen und der Sexualität würde zo offeneren Diskussionen und WENIGER sexuelle übergriffen führen.
    • Hummingbird 26.01.2020 08:43
      Highlight Highlight Die Realität beeinflusst den Film, und umgekehrt, was der Film zeigt, wird zur Realität. Wenn man nur im voraus wüsste, wie man "tiggt" bzw. sich dessen bewusst wäre. Viele kapieren und hinterfragen das Gesehene nicht, meinen so müsse es sein oder erkennen nicht, dass sowas evtl. nur wenige toll finden.
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  • DemonCore 26.01.2020 06:36
    Highlight Highlight Dies ist eine gute Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass in der Schweiz Pornografie verboten ist, die Gewaltdarstellungen enthält, auch wenn diese offensichtlich von freiwilligen oder bezahlten Darstellern gezeigt werden. Sprich: Es macht sich strafbar wer sich ein Video ansieht wo eine Frau einer anderen Kerzenwachs auf die haut träufelt. Ebenso gilt das für andere, durchaus übliche Praktiken in der Szene, wie Schlagen mit der Hand oder Instrumenten. In den meisten anderen westlichen Ländern sind solche Darstellungen nicht illegal, wenn sie nicht tatsächlich Straftaten zum Inhalt haben.
    • DemonCore 26.01.2020 07:25
      Highlight Highlight Gemäss BG ist nicht die Gewalt per se anstössig, sondern die Tatsache dass beim Betrachter gleichzeitig zur Gewaltdarstellung Lust empfunden wird und somit die Gefahr bestehe, dass Gewalt ausgeübt werde in der Realität, ohne Einvernehmen. Interessanterweise sieht der Gesetzgeber in anderen Ländern keine solche Gefahr. 2014 hat man das Verbot von Pornografie mit menschlichen Ausscheidungen aus dem CH Strafgesetzbuch entfernt, man erkannte dass es keine Opfer gab. Irgendwann sind wir vlt in der Lage, erwachsene Menschen nicht mehr dafür zu verfolgen, einvernehmlichen SM Sex zu betrachten.
    • Simsalabum 26.01.2020 08:19
      Highlight Highlight Gilt das auch für gezeichnete Pornos?
    • DemonCore 26.01.2020 08:33
      Highlight Highlight Ja, das gilt für alle Arten von pornographischem Material, inklusive Zeichnungen, Texten und Darbietungen.
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