DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Elfenbein ist sehr beliebt – darunter müssen die Elefanten leiden.
Elfenbein ist sehr beliebt – darunter müssen die Elefanten leiden.Bild: Joseph Okanga/REUTERS
«Satao»

Wilderer töten berühmtesten Elefanten aus Kenia

13.06.2014, 10:2816.06.2014, 22:35
No Components found for watson.rectangle.

Die Elefanten-Berühmtheit «Satao» aus Kenia wurde getötet. Er wurde wegen seiner grösse und seiner Stosszähne in Kenia verehrt, nun haben ihn Wilderer erlegt – wegen des Elfenbeins. Ein «alter Freund» ist verloren gegangen, schreibt die Tierschutzorganisation Tsavo Trust.

Satao wurde Anfang Mai im Tsao-Nationalpark im Westen Kenias getötet und erst Anfang Juni gefunden, berichtet Spiegel Online. Getötet wurde das Tier durch Giftpfeile, anschliessend hackten die Wilderer dem 45 Jahre altem Elefanten die Stosszähne aus dem Gesicht. «Ein grosses Leben wurde zerstört, damit irgendjemand weit weg von hier eine Schmuckdose auf seinen Kamin stellen kann», so Tsavo Trust weiter.

Mehr zum Thema

20'000 Elefanten im letzten Jahr von Wilderern getötet

In Afrika sind im vergangenen Jahr mehr als 20'000 Elefanten wegen ihres Elfenbeins von Wilderern getötet worden. Dies hat das Sekretariat des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) am Freitag in Genf mitgeteilt.

«Die Wilderei ist alarmierend hoch und übersteigt den natürlichen Zuwachs der Elefantenpopulation bei weitem», erklärten die Artenschützer. Die Beschlagnahme von immer grösseren Mengen an Elfenbein sei ein Zeichen dafür, dass der Handel international organisiert sei.

Gründe für die Wilderei sind den Angaben zufolge Armut, eine schwache Strafverfolgung in den betroffenen Ländern sowie die internationale Nachfrage. Wenn es so weitergehe, werde die Zahl der Elefanten in Afrika kontinuierlich zurückgehen, warnt der Bericht. (lhr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Aus diesem Grund können wir uns nicht selbst kitzeln

Schon Charles Darwin war davon überzeugt: Ein Mensch kann nur gekitzelt werden, wenn er den Punkt der Stimulation vorher nicht kennt. Aus diesem Grund könne sich ein Kind auch nicht selbst kitzeln. Mit dieser Theorie lag Darwin richtig.

Zur Story