Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wer wird Millionär: Günther Jauch hatte Kandidatin Sabrina Heinicke auf dem Ratestuhl

Die Kandidaten sitzen weit genug weg, Zuschauer gibt es in den nächsten Folge aber keine. Bild: TVNOW

«Wer wird Millionär?» hat wegen des Coronavirus diese 2 neuen Joker erfunden

Weil «Wer wird Millionär?» wegen der Corona-Krise auf die Zuschauer im Studio verzichten muss, hat sich RTL in Sachen Publikumsjoker etwas überlegen müssen – und gleich zwei neue Joker eingeführt. 



Ein Artikel von

T-Online

Wegen der Corona-Krise haben auch die TV-Sender jede Menge Änderungen an ihren Formaten vornehmen müssen. Zum Beispiel werden die meisten Shows nun ohne Publikum aufgezeichnet. Das betraf bis jetzt vor allem «Deutschland sucht den Superstar» und «Let's Dance». Aber auch «Wer wird Millionär?» muss in Zukunft auf das Publikum im Studio verzichten. Das zieht jedoch eine weitere Herausforderung mit sich. Denn für zwei der vier Joker wird das Publikum vor Ort schliesslich gebraucht.

Aus diesem Grund hat RTL nun zwei neue Joker eingeführt. Der Millionärsjoker ersetzt dabei den Publikumsjoker: Drei ehemalige WWM-Millionäre bilden das Publikum und können als Experten befragt werden. Der Kandidat wählt dann denjenigen aus, der aufgestanden ist und die Frage beantworten kann. Allerdings steht der Millionärsjoker als vierter Joker nur in der Risikovariante zur Verfügung.

Als zweites gibt es den sogenannten Begleitpersonenjoker: Dabei kann der Kandidat eine Begleitperson als Zusatzjoker wählen und sich mit ihr beraten. Der Begleitpersonenjoker ist statt des Zusatzjokers gültig. Der 50:50-Joker sowie der Telefonjoker bleiben wie gewohnt bestehen.

ARCHIV - 09.11.2010, Nordrhein-Westfalen, Köln: Günther Jauch moderiert die am 09.11.2010 in Köln die Aufzeichnung der Sendung «Wer wird Millionär? - Prominenten-Special». (zu dpa 20 Jahre «WWM» - Günther Jauch will «Gottes großen Zoo» abbilden) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Rolf Vennenbernd)

Bei Günther Jauch gibt's bald zwei neue Joker. Bild: DPA

Runden werden verkleinert

Als weitere Schutzmassnahme wird die Runde der Kandidaten in der Auswahlrunde verkleinert. Statt acht beschränkt sich RTL auf sechs potenzielle Millionäre, die am Aufzeichnungstag ins Studio und wieder nach Hause fahren können. Dadurch sollen Hotelübernachtungen vermieden werden. Zusätzlich sollen Kandidaten und Produktionsteam während der Aufzeichnung weitestgehend voneinander getrennt gehalten werden.

Betroffen sind übrigens die Aufzeichnungen ab April. Die Folgen, die aktuell im TV gezeigt werden, wurden bereits vor mehreren Wochen gedreht – vor den bundesweiten Massnahmen gegen das Coronavirus. Um die Zuschauer nicht zu verwirren, sollen die Shows mit Publikum am 23., 24. und 30. März Einblendungen mit dem Hinweis auf eine frühere Produktion enthalten.

(zap/rix/t-online.de)

Bei diesen Fragen holten Kandidaten die Million:

Quiz
1.Am 2. Dezember 2000 knackte Prof. Eckhard Freise diese Millionen-Frage: Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest?
Bild zur Frage
RTL
Nasreddin Hodscha
Nursay Pimsorn
Tenzing Norgay
Abrindranath Singh
2.Marlene Grabherr erspielte sich im Mai 2001 eine Million Mark mit der Antwort auf diese Frage: Welche beiden Gibb-Brüder der Popband The Bee Gees sind Zwillinge?
Bild zur Frage
RTL
Robin und Barry
Maurice und Robin
Barry und Maurice
Andy und Robin
3.Im Oktober 2002 gewann der Philosophiestudent Gerhard Krammer als erster Teilnehmer eine Million Euro (statt Mark) mit dieser Frage: Welcher berühmte Schriftsteller erbaute als diplomierter Architekt ein Freibad in Zürich?
Bild zur Frage
RTL
Joseph Roth
Martin Walser
Max Frisch
Friedrich Dürrenmatt
4.Dr. Maria Wienströer gewann im März 2004 mit dieser Frage: Wer bekam 1954 den Chemie- und 1962 den Friedensnobelpreis?
Bild zur Frage
RTL
Linus Pauling
Otto Hahn
Pearl S. Buck
Albert Schweitzer
5.Aufzugsmonteur Stefan Lang knackte im Oktober 2006 die Frage zur Million: Welches chemische Element macht mehr als die Hälfte der Masse eines menschlichen Körpers aus?
Bild zur Frage
RTL
Kohlenstoff
Kalzium
Sauerstoff
Eisen
6.Student Timur Hahn wusste im Januar 2007 die Antwort auf die Millionenfrage: Welches Meer ist nach einem mythologischen König benannt, der sich dort hineingestürzt haben soll?
Bild zur Frage
RTL
Ionisches Meer
Ägäisches Meer
Adriatisches Meer
Kaspisches Meer
7.Café-Besitzer Ralf Schnoor wusste im November 2010 die Antwort auf die 1-Million-Euro-Frage. Sie lautete: Wie heisst die erste deutsche Briefmarke, die 1849 in Bayern herausgegeben wurde?
Bild zur Frage
RTL
Schwarzer Einser
Roter Zweier
Gelber Dreier
Blauer Vierer
8.Wer sollte sich mit der «Zwanzig nach vier»-Stellung auskennen? Pokerspieler Sebastian Langrock beantwortete im März 2013 diese Frage richtig. Und du?
Bild zur Frage
RTL
Fahrlehrer
Karatemeister
Kellner
Landschaftsarchitekt
9.Hotelfachmann Thorsten Fischer konnte sich im Oktober 2014 die Million sichern. Mit dieser Frage: Die Entfernung von der Hauptstadt Berlin zum Erdmittelpunkt ist ungefähr so gross wie zwischen Berlin und ...
Bild zur Frage
RTL
Tokio
Kapstadt
Moskau
New York
10.Student Leon Windscheid gewann im Dezember 2015 die Million. Die Frage lautete: Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?
Bild zur Frage
RTL
22
24
26
28
11.Die Frage vom 20-jährigen «Wer wird Millionär?»-Jubiläum für den Kandidaten Jan Stroh lautete: Welches dieser Grimm'schen Märchen beginnt nicht mit «Es war einmal ...»?
Bild zur Frage
RTL
Rumpelstilzchen
Hans im Glück
Die Sterntaler
Rotkäppchen
12.Der Kölner Smoothie- und Saftbar-Besitzer Ronald Tenholte im März 2020: Die klassische, genormte Europalette EPAL 1 besteht aus 78 Nägeln, neun Klötzen und insgesamt wie vielen Brettern?
Bild zur Frage
neun
zehn
elf
zwölf
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Häuser und Villen für 1 Million Franken – in Europa

Die Schweiz hat den dritthöchsten Anteil an Millionären

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maragia 23.03.2020 23:23
    Highlight Highlight Frage 11 war irgendwie ziemlich einfach. Eher so eine 32000 Euro Frage (war auch die einzige, welche ich richtig beantworten konnte xD)
    • Dani B. 24.03.2020 19:34
      Highlight Highlight Besonders weil Siebenundzwanzig nicht zur Auswahl stand.
  • Klebeband 23.03.2020 21:21
    Highlight Highlight Und statt schminken und frisieren wird den Kandidaten eine Tüte über den Kopf gestülpt...

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien …

Artikel lesen
Link zum Artikel