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Lieber User chraebu: Dank dir kenne ich jetzt ein ganz fieses Tier. Hier ist es!

Lieber User chraebu: Dank dir kenne ich jetzt ein ganz fieses Tier. Hier ist es!

20.05.2015, 14:5220.05.2015, 14:59

Vielen Dank chräbu!

Dein Input ist die perfekte Gratwanderung zwischen Ekel und Faszination. Er ist so perfekt, dass ich ihn den anderen watson-Lesern, welche die dazugehörige «Es regnet Spinnen»-Story nicht gelesen haben, nicht vorenthalten will:

Bild

Du, chraebu, hast deinem Input kein Foto angehängt. Diese undankbare Aufgabe überlässt du mir. Aber für undankbare Aufgaben sind wir ja da, gell. 

Et voilà!

Hallo Cymothoa exigua! Die parasitäre Assel lebt im Mund von Fischen.
Hallo Cymothoa exigua! Die parasitäre Assel lebt im Mund von Fischen.bild: imgur.com
Du hast da was auf der Zunge, Freund! Ach ne. Ist nur eine Cymothoa exigua.  
Du hast da was auf der Zunge, Freund! Ach ne. Ist nur eine Cymothoa exigua. bild: imgur.com

Und das schreibt Wikipedia zum Mundbewohner:

«Cymothoa exigua ist wie die anderen Cymothoidae ein proterandrischer Hermaphrodit und beginnt seinen Lebenszyklus als freischwimmendes Männchen. Nach dem Eindringen in einen Fischwirt über das Maul oder die Kiemen hakt er sich mit den Klauen am Zungengrund des Fisches fest und ernährt sich vom Blut aus der dortigen Arterie. Mit zunehmendem Wachstum des Parasiten stirbt die Zunge des Fisches aufgrund von Blutarmut ab (siehe Atrophie). Fortan nimmt der Parasit den Platz und auch die Funktion der Zunge ein, so dass der Fisch wie bisher Nahrung zu sich nehmen kann, von der sich der Parasit miternährt. Dies stellt den einzigen beschriebenen Fall dar, bei dem ein Parasit ein Körperteil seines Wirts funktionell ersetzt.»

Wenn du heute Nacht ein bisschen Albträume hast, dann darfst du dich bei chraebu bedanken!

Diese Tiere sind ein bisschen weniger schön als andere

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Diese Tiere sind ein bisschen weniger schön als andere
Der Koboldhai (Mitsukurina owstoni) ist sehr selten. Nicht, dass wir darüber extrem unglücklich wären.
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Wie ein Kleid Frauen mehr Freiheit brachte
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Kritik an dem Korsett: Es galt als gesundheitsgefährdend und einschränkend. Die Frauenbewegung kämpfte auch in der Schweiz für das Reformkleid – für Bewegungsfreiheit, Emanzipation und einen Schnitt, der dem Körper diente, anstatt einem Modediktat zu folgen.
Korsette, beziehungsweise «Mieder», «Schnürbrüste» oder «Leibstücke», wie sie bis ins 19. Jahrhundert bezeichnet wurden, sind schon seit dem Spätmittelalter Teil unserer Kleidung. Je nach Mode und Zeitgeist werden sie enger und einschränkender getragen oder lockerer geschnürt. Das Korsett verhilft dabei zu der gewünschten Körperform der aktuellen Mode: So fand das Korsett ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Europa seinen Höhepunkt mit der «spanischen Mode». Der konische, steife Oberkörper wurde zu einem Indiz, dass man zur oberen Gesellschaftsschicht gehörte. Das dafür benötigte Korsett wurde bei Männern und Frauen beliebt und auch Kinder trugen es zur Nachahmung der Erwachsenenmode.
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