Schweiz
Charlie Hebdo

Mehr Kompetenzen für den Schweizer Nachrichtendienst wegen Pariser Attentat? – das sagen Nationalräte dazu

Telefone abhören, Computer anzapfen

Mehr Kompetenzen für den Schweizer Nachrichtendienst wegen Pariser Attentat? – das sagen Nationalräte dazu

14.01.2015, 11:4314.01.2015, 11:59

Im kommenden Frühling berät der Nationalrat das Nachrichtendienstgesetz (NDG): Der Nachrichtendienst soll Telefone abhören, Computer anzapfen und private Räume verwanzen dürfen – Massnahmen, die das Parlament vor nicht allzu langer Zeit noch abgelehnt hat. Seither hat ein Meinungsumschwung stattgefunden. Kippt das Attentat auf «Charlie Hebdo» die Vorbehalte gegenüber schärferen Überwachungsmassnahmen nun endgültig?

watson hat Parlamentarierinnen und Parlamentariern die Fragen gestellt, ob der Anschlag in Paris ihre Haltung gegenüber dem neuen Nachrichtendienstgesetz verändert hat, und ob es mehr Überwachung braucht. Das sind die Antworten:

Nach Pariser Attentat: Politiker über Überwachung in der Schweiz

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Nach Pariser Attentat: Politiker über Überwachung in der Schweiz
Thomas Hurter, SVP-Nationalrat (SH) und Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission (SIK): «Das Attentat hat keinen Einfluss auf meine Haltung zum neuen NDG. Aber klar: Die Anschläge zeigen eindeutig, dass der Terrorismus auch in Mitteleuropa ein Thema ist. Insofern ist es richtig, dass der Nachrichtendienst auch präventiv reagieren und dadurch vielleicht ein geplantes Verbrechen oder einen Missbrauch verhindern kann.» ... Mehr lesen
quelle: keystone / lukas lehmann
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(thi/dwi)

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F-35 in der Kritik: Europa streitet über die Zukunft der Luftfahrt
Frankreich und Deutschland können sich nicht auf die Entwicklung eines gemeinsamen Kampfflugzeugs einigen. Der französische General Michel Jakowlef, ein Befürworter der Rafale, kritisiert die F-35 und den Eurofighter scharf. Der Schweizer Oberst Alexandre Vautravers bietet seine Expertise an.
In Sachen Rüstung geht das deutsch-französische Duo oft eigene Wege. Das Projekt Scaf (Système de combat aérien du futur, Luftkampfsystem der Zukunft) dürfte da keine Ausnahme bilden. Der Hersteller Airbus, der Deutschland und Spanien vertritt, wird eine Lösung mit zwei Kampfflugzeugen unterstützen, «wenn die Kunden dies verlangen», und «eine führende Rolle spielen», erklärte dessen Chef Guillaume Faury letzte Woche.
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