11 unübersetzbare schweizerdeutsche Wörter, die total verheben, imfall

Publiziert: 04.03.15, 08:35 Aktualisiert: 21.10.16, 11:54

oliver baroni

In jeder Sprache der Welt gibt es Wörter und Begriffe, zu denen keine deckungsgleiche Übersetzungen existieren. Das Wort Schadenfreude etwa: Das Konzept existiert überall auf der Welt, doch es war den Deutschen vorbehalten, das Lexem dafür zu kreieren. Oder das Verb to tartle aus dem schottischen Dialekt. Sinngemäss bedeutet es, zu zögern, weil man sich nicht gleich an den Namen des Gegenübers erinnern kann. Oder der französische frotteur (ein Herr, der Freude daran findet, in Menschenmassen seinen Beckenbereich an Damenpos zu reiben): Weltweit kennen Frauen solche Typen. Die Franzosen haben aber ein eigenes Substantivum dafür. 

Um eine Gesellschaft zu entschlüsseln, so der Erzähler im Roman Shame von Salman Rushdie, muss man deren unübersetzbare Wörter betrachten. Und deshalb beginnen wir gleich mit … 

... verhebe

Das beste Schweizer Wort überhaupt! Das Schweizer Wesen in a nutshell! Nichts ist schweizerischer als dieser Ausdruck. Und nein, standhalten oder to hold up sind keine deckungsgleichen Übersetzungen davon. 

Bild: KEYSTONE

Andere Nationen mögen vielleicht als innovativer oder kreativer gelten, doch wenn die Schweizer etwas umsetzen, dann verhebts. Schweizer Präzisionsmechanik, die ausgewogene Anlagestrategie, die Bratwurst am Grümpelturnier (auch so ein schönes Schweizer Wort), die Wanderschuhe vom Vater, die neue Frisur deiner Arbeitskollegin, das Alibi von Samstagnacht: Das alles verhebt.

zwe Manne, zwo Froue, zwöi Ching 

Bild: shutterstock

Ha! Das Konzept des Duals gibt's (fast) nur noch in schweizerdeutschen Dialekten.

cheib / chaib

Ursprünglich bedeutete das mal Aas. Heute ist es eines der schönsten Universal-Adjektive überhaupt. Aber Achtung: E cheibe schöni Gritte ist nicht dasselbe wie e schöni cheibe Gritte (mit dem Ersteren wäre eine sehr schöne Frau gemeint, mit dem Letzteren eine etwas, öh, widerborstige Dame, die schön ist). Ach ja, cheibe ist auch noch ein Universal-Verb (springen, rennen, flüchten usw.) und Cheib ein Substantiv. Es gibt den Chreis Cheib in Zürich und dummi Cheibe gibt es überall.

Und ausserdem gibt es noch diesen Satz hier: 

GIF: giphy

«Dä cheibe Cheib cheibet cheibemässig dä Cheib durab.»

Längizyti

GIF: Giphy

Im Berndeutschen ein Gemisch zwischen Heimweh, Fernweh, Sehnsucht – einfach ein bisschen, naja, melancholischer. Vielleicht ist sie am ehesten mit dem portugiesischen saudade verwandt. 

chröömle

Bild: 

Gewiss, auch in anderen Ländern kennt man die Freude, sich für wenig Geld etwas Kleines zu gönnen – meist vom Kiosk. Doch nur die Schweizer haben eigens dafür ein Verb. 

gäbig … 

… ist handlich, aber auch bequem. Und angenehm. Und je nach Landesteil auch ziemlich sympathisch und umgänglich. Das alles. In einem Wort. Ein gäbiges Wort, dieses gäbig. 

Bild: KEYSTONE

äuä / äuäääh

Nicht einmal allen Schweizern ist der Unterschied zwischen den Bernischen äuä und äuäää ganz klar. Somit ist dies ein hervorragendes Wort, um jedem nur des Hochdeutschen mächtigen ein Fragezeichen ins Gesicht zu schreiben.  

GIF: giphy

«Äuä scho? Äuäää!»

Hundsverlochete

GIF: giphy

Streng genommen bedeutet dies ein Hundebegräbnis; im übertragenen Sinn aber eine Veranstaltung, die den Besuch nicht lohnt. Hundsverlochete gibt es weltweit. Die Schweizer waren ehrlich genug, dem einen Begriff zu schenken. 

enart

GIF: Giphy

«Geht es dir auf eine Weise noch?» Nein, das ist schlicht und einfach kein Deutsch (versucht es gar nicht auf eine andere Sprache). «Gaht's enart no?» ist aber perfektes Ostschweizerdeutsch, und beispielhaft für den Einsatz des helvetischen Betonungsworts (siehe auch huere, uhuere, uu, uhuene etc.).

töibele

GIF: giphy

Auf Hochdeutsch trötzeln, nur ist töibele viel körperlicher. Auf Englisch wäre das to throw a tantrum, bloss ist töibele eindeutiger aufs Kleinkind-Alter beschränkt. Rund um die Welt töibeln die Kinder; in der Schweiz aber mit eigenem Tätigkeitswort. 

imfall

In welchem Fall? Im Falle eines Falles? Nein, einfach so, imfall. Eine unverfroren selbstgerechte Art, ein angebrachtes Argument zu betonen. Nur so, imfall.

37 Bilder aus der Schweiz in den 60er-Jahren

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  • Maschero 16.09.2016 06:49
    Highlight "neume" für irgendwo und "neume dure" für irgendwie.
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  • baere.mani 12.09.2016 12:41
    Highlight Das isch no interessant, hie ide Kommentär ume ds schnöigge. Item...
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  • deleted_695888231 29.08.2016 12:48
    Highlight Guguuseli : ja wo bist Du denn?
    Oder ein Versuch direkter Übersetzung:
    Gaugaus (chen)
    Bayrisch: Gaugauscherl
    😝
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  • Barracuda 17.08.2016 18:04
    Highlight "Verbrönnti Zeine" ist auch vielseitig einsetzbar :)
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  • E7#9 08.07.2016 23:10
    Highlight Weil ich immer etwas länger brauchte bis mein Teller aufgegessen war sagte mir mein Vater jeweils: "Besch weder de Suppetampi." Wie kann man dieses Wort übersetzen?
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  • Phrosch 08.07.2016 20:24
    Highlight Der Chnuuschti ist wohl auch nicht zu übersetzen. Es wäre die Drau dazu?
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  • sexykopfsalat 20.05.2016 14:36
    Highlight und wie übersetzt ihr das Wort "nusche"? "I nusche i mire Täsche."

    Äuä nid mit dem Wort "suchen".
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    • Lenticularis 06.06.2016 19:26
      Highlight durchwühlen?
      3 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 21.10.2016 10:01
      Highlight kramen
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  • Daniel Stocker 13.11.2015 10:58
    Highlight Gireitzlä bzw. gireitzlä
    Wär denn no Nomen und Verb für dWippe

    http://static.chefkoch-cdn.de/ck.de/forumuploads/35/264830/3973965/maus_wippe2.gif
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  • gritzelfisch 12.11.2015 18:37
    Highlight Scheese.

    Ungeschicktes/ unbeholfenes Frauenzimmer.
    15 1 Melden
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  • Marco Brügger 23.10.2015 22:22
    Highlight Nümenüüt! Cha mer eigentlich de Glögglibögg mit Glockenpopel übersetze??
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  • Dömzger 23.10.2015 17:32
    Highlight Duuch!
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  • Kastanika 23.10.2015 16:00
    Highlight Goofe und Bütschgi
    18 3 Melden
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  • Kastanika 23.10.2015 15:59
    Highlight Giggele, chrampfe, seckle, bösge, pfuuse, goifere, Lamaschi, Gopf, Fuzbire, tschalpe, gumpe, Lumpe, Büsi/Busle, Salli, Nuttepony, ...
    17 8 Melden
    • Ramy 02.09.2016 08:51
      Highlight Kichern, hart arbeiten, rennen, ?, schlafen, sabbern, lahmarsch, verdammt, ?, ?, Hüpfen, Lappen, Kätzchen, Hoi, ?
      Gibt es (fast) alle in Deutsch auch, einfach ein bisschen anders ;)
      2 0 Melden
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  • Rosamartha 16.10.2015 16:17
    Highlight Zur Hundsverlochete gehört noch die Chäfergumpete.
    6 0 Melden
    • Dömzger 23.10.2015 17:31
      Highlight Dascheliwuschete!
      4 0 Melden
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  • deleted_261160602 10.10.2015 23:06
    Highlight Lötig ... muss man als lozärner sogar den nachbarn erklären. Heisst soviel wie etwas pur zu essen. Brotscheibe ohne anke und konfi. Oder rösti ohne bratensosse usw.
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    • deb_ch 21.11.2015 15:12
      Highlight Lötig sagen wir im Aargau auch, zumindest kenne ich das Wort. Allerdings hab ich es schon eine Weile nicht mehr benutzt. Danke für die Erinnerung ,-)
      14 0 Melden
    • Maschero 16.09.2016 06:22
      Highlight Als Steigerung gibt es lutter lötig.
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  • karacho 10.10.2015 22:44
    Highlight toibele kann man glaub ich mit dem deutschen (österreichischen?) Wort für toben gleichsetzen? Auch wenn toben nicht unbedingt aufs Kindesalter beschränkt ist!?
    9 38 Melden
    • marischi 27.11.2015 09:32
      Highlight ich denke , es kommt eher von taub (nicht hören wollen) - töibelegi Goofe stellet sich taub und wollen nicht hören, was sie hören sollten
      8 1 Melden
    • Phrosch 08.07.2016 20:10
      Highlight Taub hat aber auch die Bedeutung "wütend" (es macht mi ganz taub, wenn ...), das dürfte zu täubele geführt haben.
      4 0 Melden
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  • Bess Wiss 12.09.2015 16:43
    Highlight Totsch, Baabe, Tüpfi für eine etwas dumme Frau lässt isch auch nicht übersetzen, Puppe heisst ja wohl was ganz anderes.
    16 1 Melden
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  • Bess Wiss 12.09.2015 16:29
    Highlight "gusle" ist auch ein hübsches Wort, heisst sowas ähnliches wie in etwas (eher ekligem) rumwühlen /-grübeln.
    Und für "chröömle" sagten wir "gänggele".
    34 0 Melden
    • Michel Kopp 12.03.2016 20:55
      Highlight Die Lozärner guslen aber imfall jeden Tag: gusle = arbeiten. ;-)
      5 0 Melden
    • Lenticularis 06.06.2016 19:28
      Highlight dem sagen wir wiederum "ga büglä"
      9 0 Melden
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  • sickinga-tom 03.08.2015 08:00
    Highlight Schöne Liste.
    Neben dem altbekannten "Müesli" fehlt doch der "Chuenagel"?
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  • Creative Teen 02.08.2015 21:08
    Highlight imfall bedütet doch genau sgliiche wie übrigens, oder nöd? :D
    16 15 Melden
    • Wild Wing 07.12.2015 09:54
      Highlight Übrigens gfindi imfall das chasch so ned säge 😜
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  • hugo hug 02.08.2015 18:31
    Highlight Wenn der Hund mal nicht aufhört zu bellen: Bis ruig oder es git ä Hammer Narkosä!

    Eine Steigerungsform von huere Cheib wäre noch Chrütz Cheib.
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  • Luesae 02.08.2015 12:19
    Highlight äuäää!!
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  • Brezel 02.08.2015 09:46
    Highlight Wie wäre es mit "Huschi"?
    Eine arme traurige verschupfte und missverstandene Person. Dieser Ausdruck wird vorallem für Kinder verwendet.
    Das "Huschi-buschi" ist eine Steigerung.
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  • WC-Entchen 01.08.2015 13:50
    Highlight göötsche...
    Das bedütet so mit wasser spiele, imfall
    43 1 Melden
    • Ghombrich 01.08.2015 22:23
      Highlight Du meinsch "chosle" 😃
      85 2 Melden
    • Phrosch 08.07.2016 20:14
      Highlight Bei uns ist chosle aber zusätzlich mit Schmutz verbunden, oder auch wenn ein Baby (hiess früher Bébé) anfängt selbst zu essen und danach alles im Umkreis voll Brei ist.
      1 5 Melden
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  • Addi 01.08.2015 12:32
    Highlight Ein Wort aus dem Allemanninschen? - Kunststück, wo Schwizerdütsch doch zu den allemannischen Sprachen gehört. Wie das Schwäbische auch. :-)

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  • LaurinA 17.06.2015 21:58
    Highlight Das Wort verhebe gibts im Schwäbischen genauso, mit der selben Bedeutung. Ich bezweifle deshalb sehr, dass das Wort ursprünglich schweitzerisch ist. Ich vermute eher, dass es aus dem Allemannischen kommt.
    14 38 Melden
    • sambeat 02.08.2015 02:44
      Highlight Das verhebt? Tönt nicht korrekt ;)
      12 3 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 21.10.2016 10:35
      Highlight Stimmt. Die Sprachforscher unterscheiden innerhalb der Familie der deutschen Sprachen das Allemanische (Zweig von Oberdeutsch). Dazu zählt Schwäbisch und Elsässisch.
      Innerhalb des Allemannisch wird der geographischen Höhenlage entsprechend unterschieden zwischen Höchst-, Hoch- und Niederallemannisch.
      Deutschschweizer Bergler reden Höchstallemanisch, Deutschschweizer aus dem Mittelland reden vorwiegend Hochallemannisch, teils Niederallemannisch.
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  • Roger Thiriet 05.06.2015 08:15
    Highlight Ich vermisse immer wieder die standarddeutschen Varianten von "ämmel" und "efang". ...
    42 3 Melden
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  • Caturix 18.05.2015 09:08
    Highlight I gang go schlaffä. Ich tuä Ässä. Kann man auch nicht Wortwörtlich übersetzen. Ich gehe (go) schlafen, ich (tun) esse.
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  • Bliespirat 08.05.2015 12:55
    Highlight Eigene Wörter haben wir Saarländer auch, z. B. "Geheischnis" (glückliches Leben in Geborgenheit) oder "kloor" (auf positive Weise verblüffend).
    21 6 Melden
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  • upton1971 06.04.2015 11:45
    Highlight tünterle = chrömle
    16 5 Melden
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  • becca (1) 06.04.2015 03:02
    Highlight Gäll?
    54 4 Melden
    • Dandolor 23.10.2015 15:57
      Highlight Gibt es in gewissen deutschen Dialekten auch. Ist dann nicht Gäll sondern Gell.
      19 3 Melden
    • sheimers 24.11.2015 20:54
      Highlight Die Besonderheit in der Schweiz ist, dass man "Gäll? " nur bei Personen sagt, mit denen man per Du ist. In der Höflichkeitsform weicht man dann auf das etwas künstlich wirkende "gällesie" aus. Während man in Deutschland wohl ohne weiteress "Gell, Frau Müller" sagen kann.
      20 1 Melden
    • Picker 17.08.2016 19:51
      Highlight Gellen Sie 😁
      8 0 Melden
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  • Ben Tä 05.04.2015 14:16
    Highlight güxle, töibele, "es het nur no gräblet", en klapf/schlitte, näberd verruume
    22 1 Melden
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  • busstopboxer 22.03.2015 23:17
    Highlight wichtigstes unübersetzbares Wort vergessen: "jööööö"
    42 5 Melden
    • Ben Tä 08.04.2015 22:33
      Highlight afrikaans: "jesses!"
      15 4 Melden
    • panina__ 03.06.2015 15:10
      Highlight Englisch: Awwwwwww
      18 1 Melden
    • Phrosch 08.07.2016 20:17
      Highlight Können wir ab sofort im Picdump und Beifang süsse Tiere schweizerisch mit jöööö kommentiert bekommen?
      4 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 21.10.2016 10:38
      Highlight Ben Tä:
      "Jesses!" = "Herrjeh" , "Du meine Güte" im Kt. Bern (zumindest).
      0 0 Melden
    600
  • coci 22.03.2015 19:42
    Highlight es gaudi haa., hani no vermisst
    5 27 Melden
    • sambeat 02.08.2015 02:48
      Highlight Gaudi? Rein bayrisch!
      26 2 Melden
    • Benjamin H. 07.06.2016 16:37
      Highlight Was louft mit euch? Gaudi/Goudi isch äuä rein bayrisch, das git's ou ir Schwiz! Chönne dr no Blitzli verteile wie dr weit, aber i ghöres ämu immer wider.
      4 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 21.10.2016 10:40
      Highlight gaudium, lateinisch für Spass
      0 0 Melden
    600
  • Titanja 22.03.2015 10:07
    Highlight ODER, i eusere Bedütig: Geschter isch s Konzert gsi, oder??
    10 6 Melden
    • Ben Tä 05.04.2015 13:49
      Highlight englisch hat ein gutes pendant. he's cool, isn't he?
      15 0 Melden
    • obi 07.04.2015 09:13
      Highlight Haha auf Neulondonerisch wäre das "INNIT". E.g. "He's cool, innit?"
      16 5 Melden
    600
  • lifepeanut 10.03.2015 18:27
    Highlight Iklemmts = Das Eingeklemmte? Häh?

    dänk es Sandwich ;)
    80 2 Melden
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  • Beobachterin 10.03.2015 07:41
    Highlight Äuä = im Fall, äuäää = auf gar keinen Fall.
    51 6 Melden
    • Glutaeus maximus 01.08.2015 21:11
      Highlight äuä? = vilich/eventuell
      24 1 Melden
    • Lenticularis 06.06.2016 19:33
      Highlight interessante Beobachtung, da ich gerade Chinesisch lerne: Die Bedeutung von äuä ist je nach Betonung anders (wie im Chinesischen). Das Wort kann mind. vier verschiedene Bedeutungen haben. Ob es das in anderen Dialekten auch gibt?
      7 0 Melden
    • Benjamin H. 07.06.2016 16:44
      Highlight Vier verschiedene Bedeutungen für äuä ist eine massive Unterschätzung :D im Emmental kennen sie wohl eher 10-30 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten (und das Emmental ist wohl diesbezüglich nicht alleine)

      @lenticularis 你要跟我复习复习、聊天,就就告诉我吧!
      6 0 Melden
    600
  • 1337pavian 10.03.2015 01:20
    Highlight fägnäschte - unkoordinierte bewegungen ("fäge") im bett ("näscht")




    117 1 Melden
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  • Matthew Tif Stansfield 09.03.2015 12:59
    Highlight "Es harzet". Wenn etwas nicht so läuft, wie es eigentlich soll, nur schleppend vorwärts geht.
    27 11 Melden
    • crust_cheese 02.08.2015 07:35
      Highlight Es harzt?

      Nicht, dass ich nicht strenger Befürworter allemannischen Dialekts wäre, aber dieses Beispiel ist keines.
      13 5 Melden
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  • marty7 09.03.2015 00:38
    Highlight Ich vermisse da noch ein Wort in dieser Aufstellung: "amigs"! Unverzichtbar!
    60 4 Melden
    • becca (1) 06.04.2015 02:51
      Highlight Amigs = Mängisch, manchmal, sometimes... gits doch überall?!
      21 4 Melden
    • Brownsugaaar 27.07.2015 23:44
      Highlight Ich würd amigs mit jeweils übersetze
      16 1 Melden
    • sambeat 02.08.2015 02:52
      Highlight Oder ab und zu.
      7 0 Melden
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  • 1337pavian 08.03.2015 18:00
    Highlight Das Schweizerdeutsche "E schöni cheibe gritte"
    (vgl. "Es schöns cheibe schiit") hat mit Schönheit der Adressatin nicht mehr das Geringste zu tun. Hoho....
    Vielmehr: Das "schöni" verstärkt sogar auf infamste, hämischste Art und Weise das ebenfalls ambige Wort "cheibe" und wird mit Vorliebe aus einer dämonischen Appenzeller Fratze hervorgegurgelt.

    Nicht einmal die Wortart ist bei derartig obskurem Knurren mehr eindeutig zu erkennen: Adjektiv od Substantiv à la Präfix?

    Das alles versprüht gerade mal den Reiz eines dumpf grunzenden, steil schmatzenden und in Mistschwaden gewandeten Bauernkrösus.
    25 14 Melden
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  • Don Huber 07.03.2015 08:24
    Highlight Ja und immer wenn man sagt "das isch huerä guet" kriegt man den Satz zu hören. "huerä seit mehr nöd" debie hät das absolut nüt miere hübsche Huerä ztue. Das nervt gewaltig !! Isch eifach Schwiizerdüütsch und ich säg immer no Watson isch huerä guet !
    60 4 Melden
    • deb_ch 21.11.2015 15:14
      Highlight Genau! Das ist einer der grössten sprachlichen Irrtümer! Huerä in diesem Zusammenhang kommt nämlich von ungeheuer / ungeheuerlich! Dann passt es auch, ohne massregeln zu müssen ,-)
      16 0 Melden
    • Wild Wing 07.12.2015 10:03
      Highlight Red ned vo huere wenn kei geld im sack hesch 😜
      7 1 Melden
    600
  • deleted_811017450 05.03.2015 23:23
    Highlight Und wie übersetzt man "göötschle" bzw. "chosle"?
    26 1 Melden
    • Bärgler 06.03.2015 16:16
      Highlight Wir übersetzen das mit "sudlä" in OW
      22 3 Melden
    • jbuenter 08.03.2015 13:20
      Highlight oder 'schlättere' bei uns in SZ
      15 0 Melden
    • Shanthi 22.06.2015 14:31
      Highlight und in NW "gwääschle"... seit ömu amigs mis Mantschi...
      9 0 Melden
    • Brownsugaaar 27.07.2015 23:47
      Highlight Sudlä heisst in Züri dreckig mache
      12 1 Melden
    • deb_ch 21.11.2015 15:14
      Highlight Söile?
      7 1 Melden
    600
  • JFKeller 05.03.2015 22:09
    Highlight Chnuuschti
    86 2 Melden
    600
  • Steffi Leuenberger 05.03.2015 15:48
    Highlight Mir fallt ganz spontan no s´Gaagele (mitem Stuehl, nid das ufem WC) i...
    78 0 Melden
    • exeswiss 30.05.2015 02:47
      Highlight gigampfe :>
      37 0 Melden
    600
  • Alnothur 05.03.2015 14:07
    Highlight Löie isch o äs schöns Wort, bzw. Verb. Chame zwar i deune Situatione mitem dänglische "chillen" übersetze, aber nid immer.
    26 3 Melden
    600
  • Nate Summer-Cook 05.03.2015 12:57
    Highlight Hier fehlt eindeutig der Begriff «chlüttere»!
    38 2 Melden
    • Plämpu 02.08.2015 18:07
      Highlight Mit "i Bäre go leue" kann man noch nicht so heftig Dialekt-Erfahrene aus dem Konzept bringen ;-) ...
      Sorry!
      7 1 Melden
    600
  • Patrick Kormann 05.03.2015 11:34
    Highlight Auch ein Berndeutsches 'iiiu' kann einem Basler schon die Fragezeichen in's Gesicht treiben. Ein unüberlegt übersetztes 'Wart schnell' aber wohl der ganzen Welt. Nur die Schweizer meinen, selbst beim warten schnell zu sein ;)
    122 1 Melden
    • pippa 08.03.2015 15:04
      Highlight haha wart schnäll, das ist so wahr
      33 0 Melden
    • Plämpu 02.08.2015 18:09
      Highlight Gleicher Effekt mit:
      "Jetze muesch langsam pressiere ..."
      46 0 Melden
    • Phrosch 08.07.2016 20:27
      Highlight In Basel gibt es jä und joo, die dann auch Nuancen von ja wiedergeben, die sich mir in 5 Jahren Studium dort nie erschlossen.
      5 0 Melden
    600
  • Teuflisches Luismeitli (Ritterin des Sams) 05.03.2015 08:40
    Highlight In Nidwalden sagt man praktisch keinen Satz ohne Huere. Huere guet ;)
    22 3 Melden
    • Mooogadelic 06.03.2015 16:29
      Highlight Im huere schöne Zug au :)
      16 1 Melden
    • wolkenesser 19.03.2015 16:18
      Highlight Huere seit me a ziemlech huere viu orte ir schwiz
      34 1 Melden
    • deb_ch 21.11.2015 15:16
      Highlight Esch au schneller, als "das esch unghür guet".. Huerä guet langt ,-)
      7 0 Melden
    600
  • Luzz 05.03.2015 07:46
    Highlight Murx
    34 5 Melden
    • Benjamin H. 07.06.2016 16:53
      Highlight Murks (aso jetz uf Standarddütsch, meini). Gilt für s'Nome und für s'Verb gliichermasse.
      1 0 Melden
    600
  • Joseph Dredd 05.03.2015 07:12
    Highlight 'Amene Ginggelääri umechnüble' isch o so schön bärndütsch.
    29 1 Melden
    • Benjamin H. 07.06.2016 16:54
      Highlight Gits en Übersetzig für chnüüble?
      3 0 Melden
    600
  • G.Raphe 04.03.2015 20:16
    Highlight Das hed sech doch glohnt, oder?
    Auch so etwas typisch Schweizerisches, oder?
    12 18 Melden
    600
  • G.Raphe 04.03.2015 20:13
    Highlight Ganz cool ist auch das Wort "Janei". Damit bringt man Ausländer arg ins Schwitzen.
    137 3 Melden
    • zeromg 09.03.2015 12:04
      Highlight Janei, das chasch jetzt aber ned brenge ;-)
      60 2 Melden
    600
  • Motztüte 04.03.2015 19:09
    Highlight Strubuusnet. Als ich das Wort im Kanton Bern erstmals hörte, war ich hin und weg.
    35 1 Melden
    600
  • Knollengemüse 04.03.2015 18:49
    Highlight Wie siehts mit "böögga" aus? Ist das mit Nasen bohren zu vergleichen oder ist mit diesem Wort eigentlich auch der anschliessende Schmaus des Nasenkoteletts gemeint?
    25 6 Melden
    • Zwiebelbrot 01.08.2015 19:12
      Highlight Böögä heisst im Sarganserland soviel wie heulen, weinen. Zum Nasen bohren sagen ich Nasen bohren. Fällt mir spontan nichts anderes ein...
      1 3 Melden
    • Glutaeus maximus 01.08.2015 21:18
      Highlight Also ich verstehe unter einem "böög" bzw. unter "böögle" einfach die Bezeichnung für das Nasenkotlet an sich aber weiss nich ob das nur im Kanton Bern so ist
      4 0 Melden
    • Lichtblau 02.08.2015 13:05
      Highlight Das deutsche Synonym für "Bööggen" ist "Popeln".
      9 0 Melden
    600
  • Mokka Sofi Scout 04.03.2015 16:21
    Highlight Von meinem Grossvater her kenne ich das Wort "löddele" und es ist meiner Meinung nach nicht übersetzbar. Ein kleines Bächlein löddelet so dahin, oder wenn der Wasserhahn etwas mehr als tropft aber noch nicht "strähzt", dann löddelet er. Ist ein alter Schaffhauser Ausdruck.
    24 8 Melden
    • Hessmex 05.03.2015 03:34
      Highlight Ich meine, löddele sagten wir, wenn etwas nicht mehr ganz fest war, wenn eine Schraube nicht mehr gut angezogen war und so hat es dann halt glöddelet!
      75 2 Melden
    • Ghombrich 01.08.2015 22:29
      Highlight No mängs drüggmüsch löddelet, we die chleechüe vo schruube abgfigget si. Isch haut es pöteteterli!
      15 2 Melden
    • Benjamin H. 07.06.2016 16:59
      Highlight Nice! Dass ein Bächlein lödele kann, wusste ich noch nicht, aber ich liebe es. Ich kanns mir genau vorstellen! :D Kannte es bisher auch nur von Möbeln, Schrauben, Autos etc.
      5 0 Melden
    • Mokka Sofi Scout 08.06.2016 13:46
      Highlight Säl wär be mim Grossvatter lottere xi... Wenn e Schruube abgfigget xi isch, het de ganz Gugguus glotteret. ;)
      Chläggauer-Dialekt halt: Suguttere = Stachelbeeri, Gugguuchere = Gurke, Wurmbasle = Ameise ...
      4 0 Melden
    600
  • Thomase 04.03.2015 16:12
    Highlight Wenn man einem Deutschen sagt, man trägt zu Hause "Finken", weiss der auch nicht was gemeint ist. Wohl. dass man einen Vogel hat?
    46 5 Melden
    • Dreamer 04.03.2015 21:17
      Highlight Ja aber Hausschuhe ist eine ziemlich treffende Übersetzung. Es geht um Wörter, die man nicht (genau) übersetzen kann.
      38 2 Melden
    • saugoof 09.03.2015 12:47
      Highlight In meiner letzten Firma hatten wir einige Deutsche die das wort "zügeln" total lustig fanden und zuerst gar keine Ahnung hatten was das mit Zügen zu tun hat.
      25 1 Melden
    • Ben Tä 05.04.2015 13:56
      Highlight i finds immer so herrlich wenn dütschi scho chli länger do sind und denn so sache afanged sege wie: ich muss schaffen gehen
      30 0 Melden
    600
  • lukass 04.03.2015 16:08
    Highlight it shits me on
    40 13 Melden
    600
  • Maya Eldorado 04.03.2015 14:22
    Highlight Weidli - hab ich schon lange nicht mehr gehört.
    28 2 Melden
    • Anded 04.03.2015 15:06
      Highlight Ist aber nicht unübersetzbar. Eilig, schnell, hurtig, ...
      13 4 Melden
    600
  • Rondi 04.03.2015 13:31
    Highlight Viele der vorgestellten Wörter gehören auch für mich als Zürcher nicht zum Vokabular. Die Berner sind hie und da nur schwer zu verstehen.
    33 9 Melden
    • Anded 04.03.2015 15:10
      Highlight äuäääh... 7/11 gibt es so garantiert im Züritüüütsch.
      26 7 Melden
    • Bess Wiss 12.09.2015 16:42
      Highlight Es gibt zwar "alwäg" aber nicht in der hübschen Doppelbedeutung wie äuä.
      7 1 Melden
    600
  • Seagull 04.03.2015 13:00
    Highlight Oder gah gagle?
    34 1 Melden
    • Fabienne Buser 04.03.2015 20:38
      Highlight Ich kenn nur "gagele", isch das s gliche?
      10 2 Melden
    • Hessmex 05.03.2015 03:36
      Highlight Wenn's gleich riecht, ja!
      42 1 Melden
    • Joseph Dredd 05.03.2015 07:09
      Highlight Das isch d 'Verniedlichung' vo däm Begriff. U mit 'gägele' wird die ganzi Sach grad nomau ä Zagge härziger...
      16 1 Melden
    • Fabienne Buser 05.03.2015 19:53
      Highlight Ich fühl mi nid ganz ärnscht gno :-D
      20 0 Melden
    600
  • Erdbewohner 04.03.2015 12:40
    Highlight OK, noch drei: Chrüsimüsi, Bütschgi und dä Hitzgi.
    25 18 Melden
    • Anded 04.03.2015 15:12
      Highlight Durcheinander, Kerngehäuse und Schluckauf. Schon habe ich deine unübersetzbaren Wörter schnell ins Hochdeutsche übersetzt... (es geht nicht um schweizerdeutsche Wörter, sondern um Begriffe die es nur im schweizerdeutschen gibt)
      66 5 Melden
    • zeromg 09.03.2015 12:09
      Highlight Heimatdonner du hesch rächt :-)
      20 0 Melden
    600
  • magicphil 04.03.2015 12:21
    Highlight Auch Heimweh ist ein Begriff, der in anderen Sprachen kaum gleichwertig übersetzt werden kann. Der Brite kann mit "Homesickness" und der Franzose mit "mal du pays" kaum dasselbe Gefühl verbinden, das wir bei "Heiweh" fühlen.
    Im Schweizerdeutschen erachte ich die Begriffe "briegge" (das herzerweichende Weinen eines Kindes) und "guene" (sich die Nase an einer Schaufensterscheibe plattdrücken, obwohl/weil man es sich nicht leisten kann.
    34 1 Melden
    • imp4ct 06.03.2015 18:03
      Highlight Heimweh wurde früher auch als "la maladie suisse" bezeichnet, dazu ein Auszug aus der WOZ (http://www.woz.ch/-1e86)

      "-Heimweh, «la maladie suisse», wie es früher hiess?
      Ja! Bereits in Zedlers «Universal--Lexicon» von 1734 steht, dass vor allem Schweizer von dieser Krankheit betroffen seien.

      -Können Sie das bestätigen?
      Da gibt es einen Schweizer Priester, der jung in Kalifornien starb. Im Todesbericht steht, er sei an Heimweh gestorben. "

      Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Heimweh#Die_Schweizer_Krankheit
      18 0 Melden
    600
  • LeLaenz 04.03.2015 11:57
    Highlight Rübis und Stübis!
    33 1 Melden
    • Boniek 09.03.2015 18:36
      Highlight Mit Stumpf und Stiel.
      5 0 Melden
    600
  • kuhrix 04.03.2015 11:34
    Highlight Gälled Sie, das isch en super Bricht!
    40 0 Melden
    • becca (1) 06.04.2015 02:59
      Highlight Hahaahaaa jaaa de isches: gäll
      3 0 Melden
    600
  • Boniek 04.03.2015 11:29
    Highlight DAS exklusive Schimpfwort der Deutschschweizer: Schofseckel!
    52 2 Melden
    • Yelina 04.03.2015 18:16
      Highlight Schafsekel isch super! Ich persönlich säge huere gärn "Vollpföschte". Tönt uf hochdütsch ganz harmlos und i de mehrzahl tönts sogar glich wie einzahl, aber "Vollpföschte" isch Psychohygiene pur ;-)
      20 1 Melden
    • Bärgler 06.03.2015 16:58
      Highlight "Knickfichte"!
      5 1 Melden
    • Ben Tä 05.04.2015 13:57
      Highlight schnuddergoof!
      15 0 Melden
    • dummi h 01.08.2015 10:33
      Highlight tropachopf odr holzchopf..kenned iar das au?
      8 0 Melden
    • Lichtblau 02.08.2015 13:10
      Highlight Schnudergoof = Rotznase. Leider keine Schweizer Exklusivität.
      3 0 Melden
    600
  • philippp 04.03.2015 11:16
    Highlight "Muskelkater" Gibt es nur im Deutschen, sonst in keiner anderen Sprache.
    14 2 Melden
    • Ozy 04.03.2015 13:52
      Highlight hüere güet
      6 3 Melden
    • Mati 05.04.2015 07:17
      Highlight Stimmt allerdings nicht. Als Beispiel, im Polnischen gibt es das Wort "zakwasy".
      1 0 Melden
    • philippp 05.04.2015 10:11
      Highlight Pollnisch kann ich nicht :D
      4 2 Melden
    • leonnye 04.08.2015 17:07
      Highlight "las agujetas" im Spanischen ;-)
      1 0 Melden
    • Bess Wiss 12.09.2015 16:46
      Highlight agujetas, ist das nicht Seitenstechen?
      1 0 Melden
    600
  • Qwertz 04.03.2015 11:14
    Highlight Mit "goge" haben auch viele Zugewanderte Probleme...
    Z. B. Ich gehe einkaufen => ich gang goge poschte
    Da ist ein Wort zu viel
    50 0 Melden
    • Anded 04.03.2015 15:20
      Highlight Ich sage "go poschte", nicht "goge". Kenne aber auch goge. Hat sich "go" aus "goge" entwickelt, oder gibt es hier auch geographische Unterschiede?
      12 2 Melden
    • TJ Müller 04.03.2015 15:56
      Highlight Ist dies nicht eine andere Zukunftsform, analog zur "Going-to future" im Englischen? Denn im Schweizerdeutschen gibts ja viel weniger und andere Zeitformen als im Schriftdeutschen, was dann unter Anderem zu unserem "schlechten" Hochdeutsch führt.
      35 0 Melden
    • Anded 04.03.2015 18:47
      Highlight @TJ Müller: Gute Erklärung. Macht absolut Sinn.
      12 1 Melden
    • Andreas Kyriacou 05.03.2015 07:31
      Highlight Nein, das hat mit dem Englischen nichts zu tun. Diese Verdoppelung gibt's im Schweizerdeutschen bei vier Hilfsverben: las la sy, chum cho poschte, gang's go hole und fang afaa ässe.
      54 2 Melden
    • Anded 05.03.2015 07:52
      Highlight @Andreas: Deine Beispiele beschreiben aber auch Ereignisse welche in der Zukunft stattfinden sollen.
      8 2 Melden
    • Elocin 05.03.2015 11:57
      Highlight @ Anded: Nein, nicht unbedingt, man sagt ja auch "är isch ga ichoufe" oder "mir heis la sy". Anscheinend ist das tatsächlich noch nicht richtig klar; kürzlich gab es dazu einen Vortrag in Bern: "Är isch ga schwümme: Haben schweizerdeutsche Dialekte einen Absentiv?"
      22 1 Melden
    • Mati 05.04.2015 07:20
      Highlight @Elocin danke für die tolle Erklärung! War bis jetzt immer verwirrt mit der Verdoppelung ;)
      9 0 Melden
    • Benjamin H. 07.06.2016 17:14
      Highlight Meine luzerner und zürcher Freunde kommen sich bei der Verdoppelung immer wieder in die Haare, was jetzt in welchem Fall richtig sei. Die weitere Verdoppelung in goge hat keine weitere Bedeutung, wie die Luzerner Fraktion immer wieder beteuert und ist einfach nur, wie man das da sagt. Die Zürcher meinen dann, dass seien verschwendete Buchstaben. Ich habe lange im Aargau gelebt und höre da beides. Einen Unterschied gibts meiner Meinung nach keinen.

      Über diesen Absentiv muss ich unbedingt mehr erfahren, klingt interessant!
      3 0 Melden
    600
  • DAMA 04.03.2015 11:00
    Highlight ihr habt lässig vergessen!!
    19 12 Melden
    • obi 04.03.2015 12:45
      Highlight Ist aber ziemlich Deutsch, nicht? Aber ohnehin ist dies keine vollständige Studie, sondern eine Auswahl. Vorschläge sind aber willkommen!
      16 1 Melden
    • deb_ch 21.11.2015 15:22
      Highlight Ein Mensch kann auf Deutsch lässig, cool sein. Aber kann zum Beispiel auch ein Film lässig im Sinn von "gut" sein? Also quasi "Das esch so en lässige Film", "Das Buech esch huerä lässig", "Mer händs voll lässig gha dört obe"?
      2 0 Melden
    600
  • Xenarip 04.03.2015 10:50
    Highlight "Heimatland (nonemal)!" Den Ausruf kann man auch nicht übersetzen. ^^
    21 0 Melden
    • Sveitsi 04.03.2015 11:44
      Highlight Und "Heimatort" kann man zwar erklären, kennt aber niemand. ;-)
      28 0 Melden
    • Anded 04.03.2015 15:22
      Highlight @Sveitsi: Bei ausländischen Formularen (z.B. für Visum) gebe ich bei "Place of Birth" immer den Heimatort an. Das stimmt zwar nicht, aber wer das Formular dann mit dem Pass vergleicht sieht eine Übereinstimmung und ist zufrieden.
      45 2 Melden
    • Sveitsi 04.03.2015 16:04
      Highlight @Anded: Das ist ein guter Trick!
      20 2 Melden
    600
  • Domdom 04.03.2015 10:47
    Highlight Das mit dem Dual hab ich nicht ganz verstanden, könnt ihr das genauer erklären?
    11 2 Melden
    • Anded 04.03.2015 10:59
      Highlight Welche Form von "zwei" verwendet wird, hängt vom Geschlecht ab (zwe, zwo, zwöi). Ist aber nicht (mehr?) in allen Dialekten ausgeprägt.
      41 0 Melden
    • obi 04.03.2015 11:00
      Highlight Obwohl Franz Ermel (Mitglied der Chefredaktion und - hier wichtiger - Emmentaler) bedeutete, es gäbe das nur im Schweizerdeutschen, musste ich zähneknirschend feststellen: Nöd ganz. Mehr zum Dual hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dual_(Grammatik)
      8 3 Melden
    • reimanfr 04.03.2015 11:10
      Highlight Leider geht das immer mehr verloren. Statt "zwe Franke" und "zwo Wuche Ferie" höre ich durch's Band "zwöi Franke" und "zwöi Wuche Ferie".
      19 6 Melden
    • Samwise 04.03.2015 12:10
      Highlight Leider falsch. Wenn es ein Dual wäre, würden die Substantive bei 3,4,5 etc. anders dekliniert. Es heisst aber auch drü Froue, vier Froue, füüf Froue, sächs Froue, bzw. drü Ching, vier Ching, füüf Ching usw.

      "zwe / zwo / zwöi" haben im Genus lediglich ihre genus-spezifische Form behalten - sprich, je nachdem was für ein Geschlecht das Substantiv hat, passt sich das Zahlwort an.
      Das war in den meisten indogermanischen Sprachen üblich und gibt's heute noch in vielen Sprachen. Vgl. Isländisch: tveir menn (zwei Männer), tvær konur (zwei Frauen), tvö börn (zwei Kinder).
      42 2 Melden
    • Simone Schori 04.03.2015 21:13
      Highlight nenei - äs heisst sicher nid "drü Froue" sondern "drei Froue" u "drei Manne", aber drfüür "drü Ching"...
      16 5 Melden
    • night_owl 08.03.2015 12:40
      Highlight Ja genau, es heisst "drei Froue, drei Manne, drü Ching"!
      Aber leider kann das ja fast niemand mehr...
      8 2 Melden
    • deb_ch 21.11.2015 15:25
      Highlight Jop, "drei Fraue, drei Manne, drü Chind".. ,-)
      0 2 Melden
    600
  • redsnapper 04.03.2015 10:45
    Highlight eine sehr schönes schweizer wort ist auch "blööterlä"... aber grundsätzlich: herzlichen dank für eure pflege des schweizerdeutschen!
    55 3 Melden
    • viella 08.03.2015 10:51
      Highlight blubbern?
      0 12 Melden
    • sentir 01.08.2015 11:54
      Highlight umäblööterlä = rumblubbern?
      3 7 Melden
    • tösstaler 02.08.2015 09:34
      Highlight Rumtrödeln, könnte folgenden Ausruf auslösen:
      'chrüüzgamälleriämesiäch värrecktigte, machemale!!!
      1 3 Melden
    • Schlafwandler 27.11.2015 11:50
      Highlight Sehr schönes wort, genauso wie dudälä. Gibt's aber im Englischen als 'to faff around'. Oder eben rumtrödeln.
      1 0 Melden
    600
  • lalala 04.03.2015 10:26
    Highlight schärme..wäre auch noch so ein unübersetzbares schwiizerdütsches Wort
    47 4 Melden
    • Frühstück 04.03.2015 19:32
      Highlight shelter
      11 9 Melden
    600
  • who cares? 04.03.2015 10:18
    Highlight Gibt es eine Übersetzung für "amigs/amel"?
    11 3 Melden
    • obi 04.03.2015 11:01
      Highlight "Manchmal" ...?
      12 0 Melden
    • reimanfr 04.03.2015 11:11
      Highlight Berndeutsche Übersetzung: mängisch ;-)
      14 2 Melden
    • Boniek 04.03.2015 11:26
      Highlight Eher jeweils.
      11 0 Melden
    • who cares? 04.03.2015 11:37
      Highlight Dann habe ich es all die Jahre falsch benutzt :O
      5 1 Melden
    • La Bee 04.03.2015 11:42
      Highlight Kommt drauf an "I gang amel/amigs no gärn id Migros" ist was anderes als "ich gang ämel no gärn id Migros". Ersteres lässt sich mit "Manchmal" übersetzen, zweiteres ist eher eine Art Widersetzung oder Betonung. Na gibts echt auch keine Übersetzung...
      8 0 Melden
    • night_owl 08.03.2015 12:43
      Highlight Ich als Bernerin verstehe unter "aube" eher jeweils, sicher nicht manchmal. Das heisst dann eben "mängisch". Für mich ist das etwas ganz anderes.
      16 0 Melden
    • leonnye 04.08.2015 17:12
      Highlight @night_owl, ausser jemand fragt: "Bist du oft hier?", dann geht sowohl "mängisch" als auch "aubigs/aubä". Oder niid?
      3 0 Melden
    • Lenticularis 06.06.2016 19:46
      Highlight @La Bee
      Hier sagen wir Berner "I ga aube no gärn ids Migros" und "I ga ömu no gärn ids Migros"
      1 0 Melden
    600
  • Anded 04.03.2015 10:07
    Highlight "Gäll" - "gell" gibt es zwar auch im (süd?)deutschen. Aber ein Phrase wie Mörgelis viel parodiertes "Gälled Sie?" gibt es wohl nicht im Ausland.
    23 0 Melden
    600
  • Luzia_ 04.03.2015 09:38
    Highlight in der Ostschweiz ist eine Hundsverlochete ein Fest, das nur lustig ist, wenn man besoffen ist, man alle kennt weil es im eigenen Dorf ist und berühmt-berüchtigt ist. Ischämel uhuere glatt!!
    48 2 Melden
    • swissda 04.03.2015 12:00
      Highlight Nunja - wir in der Zentralschweiz nennen das ebenso eine Hundsverlochete ;-)
      20 0 Melden
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  • goalfisch 04.03.2015 09:34
    Highlight nöschele!?
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    • obi 04.03.2015 11:02
      Highlight Heisst?
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    • goalfisch 04.03.2015 11:10
      Highlight kleine dinge zu hause erledigen, oder so.
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    • Timmy :D 04.03.2015 11:52
      Highlight wohl sowas wie nuscheln
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    • La Bee 04.03.2015 12:30
      Highlight Eben nicht – nuscheln tut jemand, der undeutlich spricht. Nöschele aber ist so Kleinkram erledigt oder rumwühlen. Ich kenns zB so "was nöschelisch wieder umenang?"
      16 0 Melden
    • pun 04.03.2015 13:20
      Highlight Könnte das sein, was ich als "näggele" oder "umenäggele" verstehe :)
      9 0 Melden
    • Timmy :D 04.03.2015 17:15
      Highlight Dann vllt herumkramen? Ich sage dem noschen
      8 0 Melden
    • Yelina 04.03.2015 18:19
      Highlight Mis Mami seid denn "was noschisch wieder ume?!"
      9 1 Melden
    • Kampfzwerg 09.03.2015 17:11
      Highlight Oder in Bern nuuschä bzw. öppis umenuuschä
      10 0 Melden
    • Ben Tä 05.04.2015 14:06
      Highlight noisle/neusle/näusle
      6 0 Melden
    • Bess Wiss 12.09.2015 16:51
      Highlight Ben Tä: nöisle heisst bei uns (Zürcherin) in etwas neugierig reingucken oder drin rumkramen.
      4 0 Melden
    • pun 12.09.2015 19:33
      Highlight @Bess Wiss: Du kommst fünf Monate zu spät zu dieser Diskussion :D
      #bintrotzdemneugierigruntergescrollt.
      2 0 Melden
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  • Dysto 04.03.2015 09:27
    Highlight chröömle ist im Berndeutschen dann wohl das «gänggälä».
    49 0 Melden
    • La Bee 04.03.2015 11:42
      Highlight Oder "tünterle"
      9 0 Melden
    • helmut 04.03.2015 11:59
      Highlight Und chrömle ist wohl eher das gemeinsame Chrömli backen :)
      12 2 Melden
    • Tscheggsch? 04.03.2015 16:43
      Highlight oder kömerle. "Chrömle" im Sinn von Backen wird im Berndeutschen wohl eher mit "guetzle" übersetzt. Oder zumindest in Regionen des Kt. BE. :-)
      12 1 Melden
    • Lenticularis 06.06.2016 19:47
      Highlight An alle Berner: Heisst es "Chrömli" oder "Chrömi"? Weil ich sage immer "Chrömi"
      0 0 Melden
    • Benjamin H. 07.06.2016 17:31
      Highlight Mein Vater hat das … unverfälschtere Berndeutsch als ich und sagt Chrömli. Ich hab's bisher auch noch nie als Chrömi gehört und bin seit ~vier Jahren in der Stadt Bern. Kennst du noch andere, die Chrömi sagen?
      0 0 Melden
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  • Hans Jürg 04.03.2015 09:11
    Highlight Amix ist auch so ein Wort. Wänn ich amix z'Züri bib, dänn gang ich gogä shoopä
    16 3 Melden
    • Ben Tä 05.04.2015 14:07
      Highlight jewils
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  • mastermind 04.03.2015 09:05
    Highlight Auch eine schweizerische-bernische Eigenheit: Item!
    29 3 Melden
    • deleted_888341108 04.03.2015 10:45
      Highlight Jein. Heute wird's vor allem im Bärndütsche bzw. im Schweizerdeutschen allgemein verwendet. Früher war es etwas verbreiteter. Item.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Item_(Partikel)
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    • goschi 04.03.2015 14:12
      Highlight ein wunderschönes Wort, so praktisch, so kurz, ich liebe es und man kann es wunderbar auch im Hochdeutschen benutzen und dabei mit echt fremdem Fremdwortkenntnis punkten! :D
      12 0 Melden
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  • Erdbewohner 04.03.2015 08:42
    Highlight Schampar guät.
    23 1 Melden
    • Dysto 04.03.2015 10:35
      Highlight Das fingi ömu no guät.
      8 2 Melden
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