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Geistliche und Theologen geraten in Erklärungsnot, wenn sie zu Satan und seiner Hölle befragt werden. Bild: Shutterstock

Zum Teufel mit der Hölle!

Liberale Pfarrer sind keine Freunde Luzifers, aus der Bibel verbannen können sie den Höllenfürsten aber nicht.

08.07.17, 08:04 08.07.17, 16:57

Kindern, die an den lieben Gott, ihren Helden Jesus und die beschützenden Engel glauben, gibt man die Bibel besser nicht in die Hand. Das Buch der Bücher ist nämlich harte Kost für junge Menschen, die das Böse in der Welt noch nicht erfahren haben.

Die Bibel ist nämlich voll von Gewalt- und Gräueltaten. Vor allem das Alte Testament strotzt davon und enthält mehrere hundert Gewaltaufrufe und Horrorszenen.

Harte Kost für Kinder und Gläubige

Harte Kost sind auch Satan und Hölle. Der Teufel agiert ausserhalb von Gottes Kontrollbereich. Er regiert als Herr über sein eigenes, dunkles Reich. Er ist der Höllenfürst und Luzifer. Wer seinen Versuchungen erliegt, sich schwer versündigt und ihm in die Hände fällt, landet in der ewigen Verdammnis.

Geistliche und Theologen geraten in Erklärungsnot, wenn sie zu Satan und seiner Hölle befragt werden. Diese archaischen Instanzen passen schlecht zum modernen Weltbild und zu pädagogischen Konzepten, die nicht auf Rache und Sühne aufbauen, sondern auf Vergebung und Unterstützung.

In ihrem Dilemma erklären mir Pfarrer immer wieder, sie würden nie über Satan und die Hölle predigen oder sie im Religionsunterricht erwähnen. Es sei nicht im Sinn des Evangeliums, den Gläubigen zu drohen und ihnen Angst mit der Hölle zu machen. Für sie zählten vor allem die frohen Botschaften im Neuen Testament.

Verbannen können sie aber Satan und Hölle auch nicht aus ihrem theologischen Gewissen, denn beide sind integraler Bestandteil der Bibel. Die katholische Kirche hält auch treu zu Satan, heisst es doch im Katechismus: «In Todsünde sterben, ohne diese bereut zu haben und ohne die barmherzige Liebe Gottes anzunehmen, bedeutet, durch eigenen freien Entschluss für immer von ihm getrennt zu bleiben. Diesen Zustand der endgültigen Selbstausschliessung aus der Gemeinschaft mit Gott und den Seligen nennt man ‹Hölle›.»

Matthäus: «Ihr Schlangen und Otterngezücht! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?»

Die gewundene Formulierung zeigt, dass es den Verfassern nicht leicht gefallen ist, die Hölle zu beschreiben. Im Vergleich zu biblischen Aussagen, in der von ewiger Verdammnis und Qualen die Rede ist, fällt die Beschreibung sanft aus. 

In Matthäus 23,33 heisst es: «Ihr Schlangen und Otterngezücht! wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?» Und in Markus 9,43 lesen wir: «So dich aber deine Hand ärgert, so haue sie ab! Es ist dir besser, dass du als ein Krüppel zum Leben eingehest, denn dass du zwei Hände habest und fahrest in die Hölle, in das ewige Feuer.»

Liberale Theologen interpretieren die biblischen Aussagen so: Sünder würden nicht ewige Höllenqualen erleiden, sondern den zweiten und endgültigen Tod im ewigen Höllenfeuer. 

Das Ausklammern oder die Verharmlosung der Hölle ist löblich, aber inkonsequent. Satan und Hölle bleiben zentrale Aspekte der christlichen Heilslehre, die nicht weglassen oder beliebig modifiziert werden können.

Der Höllenfürst kommt durch die Hintertür auf die Bühne zurück

Ausserdem schleicht sich der Höllenfürst wieder durch die Hintertür auf die Bühne, wenn die Geistlichen das Jüngste Gericht thematisieren. Der Jüngste Tag, an dem Gott über die Menschen richtet, kann nicht von der Bibel abgespalten werden, denn das ganze transzendentale Konzept läuft auf dieses Ereignis hinaus. Es ist der moralische Kern: Wer gottesfürchtig und einigermassen sündenfrei gelebt hat, wird erlöst. Wer hingegen eine Todsünde begangen hat, wird verdammt, wie in den Evangelien festgehalten ist.

Matthäus formuliert es unzweideutig: «Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!»

Der «smarte Teufel» oder «Hölle light»?

Aus diesem Teufelskreis kommen selbst die liberalen Theologen nicht heraus. Sie können sich auch nicht in die gern bemühte Argumentation retten, diese Aussagen seien bildhaft oder als Gleichnis zu verstehen. Die Idee von der Hölle und der ewigen Verdammnis lässt sich beim besten Willen nicht metaphorisch verstehen. Der «smarte Teufel» oder «Hölle light» – das funktioniert nicht.

Es scheint, als seien Satan und Hölle göttliche Fehlkonstrukte. Oder sind sie etwa in Hinweis darauf, dass die Bibel nicht von Gott inspiriert ist? Für diese These spricht der Umstand, dass die Idee von Satan und Hölle viel älter ist als die Bibel und das Urchristentum: Sie trieb ihr Unwesen schon in früheren Heilslehren und Religionen.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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  • felixJongleur 09.07.2017 18:56
    Highlight *sing* "Dr Tiifel isch gschtorbu, Grossmüetter läbt nu. schi het drum zum Früestuck scho s'Zweierli gnu (...)"
    13 0 Melden
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  • vera.vox 09.07.2017 14:43
    Highlight Himmel ohne Hölle!

    Christliche Kinder entbehren viel Seligkeit, weil ihnen nur Licht gezeigt wird und Aufklärung über die Finsternis fehlt. Satan kann die Unwissenden umso leichter in sein Netz ziehen und ihnen später jede Annehmlichkeit mit tausend Qualen der Hölle vergüten.

    Nur weil sich liberale Theologen genieren über Satan aufzuklären. Die Angst ein kleiner Atheist könnte beim Stichwort Teufel ein ironisches Lächeln aufsetzten; hat Satan ins Theologen Herz gepflanzt.

    Diese Theologen haben folgendes vergessen:

    "Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheissungen."
    11 37 Melden
    • Don Sziggy 09.07.2017 17:50
      Highlight Nicht schon wieder, da wird einem ja schlecht…. ich glaube ich muss kotzen.
      37 5 Melden
    • vera.vox 11.07.2017 23:43
      Highlight Don Sziggy

      "..... ich glaube ich muss kotzen"

      glauben beginnt oft mit Krankheit.

      Beim Jesus, den Paulus predigt, könnte Brechreiz ein Zeichen sein, dass der Herr dir etwas sagen möchte. In solchen Momenten der Schwäche kannst du Gott ganz tief und neu erleben, du bist für den wahren Glauben sensibler.

      Falls du wirklich durch den Glauben zum Erbrechen gekommen bist; ist vielleicht auch ein Dämon entwichen; so ist das Reich Gottes zu dir gekommen.




      Bild: Jesus beim Teufel austreiben.
      1 11 Melden
    • Share 12.07.2017 11:18
      Highlight @falscher fuchs
      Wo hast du denn abgeschrieben?
      1 0 Melden
    • Oxymora 12.07.2017 23:13
      Highlight @Share

      Vieleicht wurde Vera mit

      Bibelkost für Füchse aufgefüttert.

      Dem kleinen Bibelfuchs


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    • Share 13.07.2017 08:41
      Highlight @Om
      Ich warte gerne auf unserer Füchsin Vera Antwort. Da du dir aber die Mühe gemacht hast. Meinst du angefüttert? Ich denke angestrengt über den Titel eines der drei Jerry Cotton Hefte nach, die ich als Fünfzehnjähriger gelesen habe. Darin erhält der Agent den Auftrag, die Tochter eines Freundes zu betreuen, die sich ein Detox vorgenommen hatte. Es beschreibt minutiös den Höllenkampf der Abhängigkeit. Keine Agentenstory. Ein gutes, kurzes Buch über etwas, das man selbst nicht erlebt haben will. Das fiel mir ein, als ich den Kommentar von Vera gelesen hatte. Also kein Himmel ohne Hölle.
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    • paeblos 20.07.2017 05:25
      Highlight Ach wie höllisch sein unbequemes Gegenüber sein Leben zu verteufeln, mit Dingen die man nicht versteht noch sieht, noch irgend wie begründen kann. Mutmassen macht jeder einmal auf unserem Planet, von dem keiner was weiss, noch kennt, noch beweisen kann. Kann man Gott beweisen, oder den Teufel? Man mutmasst sich der Besserwisserei an, über das Wesen im Menschen zu verstehen, aber über sich selbst beweist nichts was göttlich an sich sein könnte.
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    • paeblos 03.08.2017 18:52
      Highlight Ohne den Teufel lässt sich nicht leben, denn sonst kann keiner mehr seiner Schwächen an andern auslassen, dass sein Versagen verdeckt hält. Da muss ein Sündenbock herbei geschafft werden, den man alles Schlechte zuschreibt, was an Versagen und Bosheit und allem Übel zuschreibt. In den Vierziger Jahren des letzten Jahrhundert wurden Menschen in Konzentrationen verfrachtet, und zum verbrennen ausgeschafft. Der Teufel macht sich der Mensch selbst, und Gott muss für des Menschen selbstgerechtes Einvernehmen den Kopf hinhalten. Quo Vadis, wo sind denn wir gelandet!?
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    • paeblos 04.08.2017 02:07
      Highlight Den Diabolus kann sich jeder selbst schaffen, es muss nur noch ein Sündenbock hinhalten. Bei Missernten und Verlusten im Krieg, wurden im Mittelalter viele der Hexerei, und des von Teufel - Besessenen erfunden, die dazu dienten, die Schuld andern in die Schuhe zu schieben. Hexenprozesse und Exorzismus dienten im Mittelalter wie auch heute in der Verschwörungstheorie, hinter Mutters Schürze sich zu verbergen.
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    • paeblos 04.08.2017 10:37
      Highlight Hinter dem Harnisch der Waffenrüstung zu verbergen, ist nicht die eines Mannes Gut, sondern eher einer der sich der Wahrheit seiner Schwächen nicht zu stellen vermag oder nicht will, aus Angst sein Gesicht zu verlieren. Es ist vielmehr die Stärke eines Mannes sich zu stellen, statt sich als Muttersöhnchen zu verraten. Warum müssen denn immer wieder Verlierer geschaffen werden, die als Untote gebrandmarkt werden, und deshalb zum Bösem gemacht werden, dass dem Bösemacher, sein Unvermögen wieder im besseren Licht erstrahlen lässt. Wer ist's zum Teufel dieser Mensch, der sein eigen Blut verrät!?
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  • Michael Bamberger 09.07.2017 10:12
    Highlight Wer kommt in die Hölle?

    Der Katechismus der Katholischen Kirche beantwortet diese Frage unmissverständlich:

    «Die Lehre der Kirche sagt, dass es eine Hölle gibt und dass sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, das ewige Feuer.» (Artikel 1035).

    Was die Todsünden anbelangt, definiert der Katechismus diese im Artikel 1866 wie folgt:

    «Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit, Trägheit oder Überdruss.»

    Wer soll da ungeschoren davonkommen?
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    • Share 09.07.2017 11:18
      Highlight Gebe ich zu, eine unmögliche Art den Umstand zu beschreiben, doch bitte den Verstand zu benutzen. Da wir bitte auch ganzheitlich leben wollen, ist es tatsächlich eine Herausforderung fehlerlos durch das Leben zu kommen. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass der Mensch reflexionsfähig ist und dies vielleicht im unpassendsten Moment einsetzt. Als aktuelles Beispiel lassen sich die Geschehnisse vom Bosporus bis zur Hanse anführen. Der March to Istanbul musste der Hölle in Hamburg weichen. Schade.
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  • Share 08.07.2017 21:28
    Highlight Von den Tollkirschen und dem Delirium.

    In diesem Verständnis sind Technologien rettende Prothesen. Auf höherem evolutionären Niveau gleichen sie das Instinktdefizit des Menschen aus und bewahren die taumelnde Schöpfung vor dem Absturz ins tellurische Nichts.

    https://de.wiktionary.org/wiki/tellurisch
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  • Helona 08.07.2017 20:38
    Highlight Anno Dimini 2017, Kleinstadt Mittelland. Ein netter, gutaussehender Herr verschenkt Rosenkränze. Danke, kein Bedarf. Es folgt Überzeugungsarbeit. Sorry, Bibel kann ich auch. Also muss gröbere Geschütz her. Jetzt wirds höllisch. OK, ich liebe die Wärme. Jetzt legt der Gutaussehende richtig los! Ich werde es schon noch erleben, wenn ich dann mal sterbe (ähm)! Ein Bild der Hölle, bei dem Bosch neidisch geworden wäre. Ob er das wirklich glaube- ein überzeugtes ja. Von welcher Sekte? Katholisch. Landeskirche, also. Wie, zum Teufel, kann man solche Zeitreisende in ihre Epoche zurückschicken?
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    • paeblos 20.07.2017 04:37
      Highlight Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht!? Matthäus 7.3

      Seelen aufweichen mitunter im Gespräch über den Kummer zu sprechen, dann den Teufel an die Wand mahlen, für Dinge die niemanden zuzuschreiben ist noch kann, um ihn von den Bösen, der Familie, den Schulkollegen, und an den Mitarbeiter zu trennen, ja sogar sich von der Anstellung zu trennen. Dann kommt der Tod und der Teufel und die Forderungen: Wenn du das nicht tust, dein 10ten Beitrag zu zahlen, dem Predigers Eingabe des Hlg. Geist; dann kommst in die Hölle.
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  • Alienus 08.07.2017 20:30
    Highlight Anmerkung zum Nattern- und Otterngezücht.

    M. Luther ist offensichtlich ein kleiner Missgriff bei der Translation der niederdt. (norddt., niederl., engl.) „adder“ für Schlangen passend zum obertdt. (süddt.) Begriff „Natter“ unterlaufen!

    Goth. „nadrs“, altnord. „naðr“.

    Also nix da mit „Ottern“. Denn „Die Otter“ ist Wassermarder. „Der Otter“ ist die Schlange, z.B. die Kreuzotte, wie bei „Blackadder“ (siehe Wiki).

    Scheint eine sprachl. Verschiebung von a und o gewesen zu sein. Meint Schlangen, Ratten und Stecher.

    Natter hat sprachl. Ursprung mit Nadel uäm.. Also zwei Namen für ein Ding.
    12 6 Melden
    • Eine_win_ig 08.07.2017 21:54
      Highlight Danke für die Erklärung. Ich wusste vor dieser gar nicht, dass mich diese Artikelstelle hätte interessieren sollen. Zeigt mal wieder, dass Sprachwissenschaften halt eben doch geil sind :)
      11 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.07.2017 21:57
      Highlight Hö?
      Die Otter ist eine Schlange.
      Der Otter ist ein Wassermarder (welcher mich beinahe einmal gebissen hätte und ich einer Jacke verlustig ging (im Zoli)) Ich bin mir also sicher, dass es der Otter heisst.

      Ottern sind meist giftig, Nattern nicht.
      Ich weiss jetzt nicht wo da Luther ein Floh gebissen haben sollte?
      6 5 Melden
    • Alienus 08.07.2017 23:24
      Highlight Rabbi Jussuf

      Öh!

      Wir sind mit M. Luther doch im 16. JH. und der Erklärung um 1773 / 1820.

      Da muss einfach die Birne nen Sprung machen wie so ne Otter.

      Bei D.J.D. Kruenitz 1773:

      1. Otter, die, ein Nahme der kleinen sehr giftigen Schlangen, deren Biß vor andern sehr schädlich ist. Gewöhnlicher nennt man sie aber Natter…

      2. Otter, der oder die Otter, ein vierfüßiges Thier mit verbundenen Schwimmzehen, … und das von Fischen lebt…
      3 3 Melden
    • Maracuja 08.07.2017 23:41
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Man muss also ins Ottergehege klettern um sicher zu sein, dass es "der Otter" heisst? Ich verlass mich da lieber auf den Duden (mit dem gleichen Resultat übrigens).
      4 0 Melden
    • Mutzli 09.07.2017 01:12
      Highlight Der mögliche etymologische Ursprung hätte ich jetzt nicht gekannt, aber falls ich das richtig verstehe geht das nicht ganz auf denn: Die Otter(n) sind als Vipera Teil der Viperidae, da gehört also z.B. auch die Aspisviper dazu, während die Nattern als Colubridae etwas ziemliches anderes sind. So ist etwa der Giftapparat komplett anders aufgebaut, Ringel- oder Schlingnattern sind z.B. nicht einmal giftig. Also zumindest heute definitiv nicht zwei Namen für ein Ding, sonst könnte man auch gleich der Otter noch als Namen für Marder nehmen oder für 'nen Biber wenn man schon dabei ist. ;-)
      4 1 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 09:03
      Highlight Sehr interessant, oder wie sagt man heute?
      Spannend...
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2017 09:19
      Highlight Maracuja
      Andere Zeiten, andere Methoden. :-)))
      2 3 Melden
    • Alienus 09.07.2017 09:50
      Highlight Mutzli

      Der mit dem schweizerischen viperartigen spitzzahnigen Mittellandbibel war echt gut!

      > ottergift, otterngift, n. nattergift, vipereum venenum … Grimm

      > Otterngezücht, gleichfalls nur in der deutschen Bibel befindliches Wort, boshafte Nachkommen boshafter Aeltern (Schlangenbrut) Kruenitz

      > otter-, otternbrut, f. was natterbrut, bildlich: ha! — wer mir izt ein schwerd in …. Räuber, Schiller
      > Otterngift, das Gift von einer Otter oder Natter. (Diktion alter Art)

      Fazit: Hätte der, die oder das Otter den Rabbi gebissen, so würde ... und man erkennt die sprachliche Verwirrung.

      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2017 10:14
      Highlight Alienus
      Das lat. Original:
      Matth 23.33:
      serpentes genimina viperarum quomodo fugietis a iudicio gehennae

      "Schlangen und Otterngezücht" ist also die durchaus korrekte Übersetzung von Luther (ohne weiter auf zoologische Unterschiede einzugehen).

      Kein Wort von Nattern. (der ich übrigens vor nicht mal 2 Wochen auf freier Wildbahn begegnet bin.)
      3 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2017 10:50
      Highlight Alienus
      Es hing also nur vom Artikel ab, ob ich damals fast vergiftet worden wäre....
      1 2 Melden
    • Alienus 09.07.2017 12:53
      Highlight Rabbi Jussuf

      Gerne möchte man von Ihnen das lateinische Substantiv „Otterngezücht“ für den Luther-Text erfahren.

      PS: Sie müssen ein Anwalt sein? Auf Fragen mit leeren Antworten reagieren. Es geht hier doch nicht im Ihre Schlange, sondern um alte Sprachanomalien um 1550.
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2017 14:43
      Highlight Alienus
      "genimina viperarum" steht ja schon da.
      Was ist denn an "Otterngezücht" so merkwürdig?

      Hier noch der Luthertext:
      "Jr schlangen / jr ottern Gezichte / Wie wolt jr der Hellischen verdamnis entrinnen?"

      PS: Wo war da eine Frage an mich???
      4 3 Melden
    • Maracuja 09.07.2017 15:06
      Highlight @Rabbi Jussuf, Alienus

      Wenn zwei sich streiten, rechthabere ich auch gerne ein bisschen mit: Hat der olle Luther das NT nicht aus dem Griechischen übersetzt? In diesem Falle wäre es eher irrelevant, was in der Vulgata stand.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 09.07.2017 15:29
      Highlight Alienus vs. Rabbi vs. Ali....
      Immerhin tröstlich: Wenn Gott den Teufel bestrafen will, verdammt er ihn dazu, die deutsche Sprache inkl. korrektem Genus, Kausus und Deklination zu lernen.

      Pass auf, Alienus, dass der Bestrafte Dich nicht noch als Hilfslehrer auserwählt. An seiner Stelle täte ich es.
      3 1 Melden
    • Alienus 09.07.2017 16:16
      Highlight @Verbalteufels

      Lese immer zuerst im Nachdruck der Luther-Bibel.

      Dem ollen Martinus scheint wirklich ein kleiner Fehler mit dem Nieder- und dem Oberdeutschen unterlaufen zu sein oder er hat in äußerster Freiheit geschrieben.
      Das ist die Basis meiner Schreiben.

      Habe die lat. Bezeichnung für Otter nicht gefunden, nicht für das Fellvieh und nicht für den Schleicher.

      PS: Wer schaut in der deutschsprachl. „Züricher Bibel“ nach was da steht?
      2 1 Melden
    • Alienus 09.07.2017 16:25
      Highlight Pasionaria

      Ach, meinst du nicht, dass das Rumgeschreibe hier bei watson nicht schon den Charakter von einer teuflischen Strafe hat?

      Glaubenswahn, Einstürzende Hochhäuser, einstürzende Himmel, Abstürze in die Hölle, Brände im Gebälk und im Satzbau, Beugungen der Worte, Sätze und Inhalte, Hitze im Gemüt, Hirnkrämpfe und und …….

      Herrlich, wie in der Hölle
      3 1 Melden
    • Maracuja 09.07.2017 16:28
      Highlight Pasionaria: Pass auf, Alienus, dass der Bestrafte Dich nicht noch als Hilfslehrer auserwählt.

      Wer sich lieber mit Luther und lutra lutra beschäftigt, statt Teufel und Hölle die gewünschte Aufmerksamkeit zu schenken, dem droht ein Hilfslehrerdasein in alle Ewigkeit? Die Höllendrohungen sind auch nicht mehr, was sie mal waren.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2017 16:45
      Highlight Maracuja
      Autsch! Bin immer davon ausgegangen, Luther hätte von der Vulgata übersetzt!
      Macht aber keinen grossen Unterschied.

      Pasionaria
      Wie recht du doch hast!
      1 3 Melden
    • Pasionaria 09.07.2017 17:53
      Highlight Alienus um 16.25h
      .....ob ich meine, hm, könnte durchaus sein. Oder in anderen Worten > Glaubenswahn, Einstürzende Hochhäuser, einstürzende Himmel, Abstürze in die Hölle, Brände im Gebälk und im Satzbau, Beugungen der Worte, Sätze und Inhalte, Hitze im Gemüt, Hirnkrämpfe und Chaoten (geistige und physische)…….im und ausserhalb des Stammblogs sind die gesandten teuflischen Vertreter/Apostel!?
      2 1 Melden
    • Alienus 09.07.2017 18:24
      Highlight Rabbi und Co

      Laut der „Bibel Teutsch, hier die Zürich aus 1534 mit originalem Text der umkämpften Stelle / Stellung:

      „… jr schlangen / jr naatren gezücht / wie woellend jr entrünnen der hellischen verdamnuß?...“

      Der Begriff „Otter“ spielt für den Süddeutsch. Froschauer und Zwingli damals vor Luther offensichtlich keine Rolle, da üblicherweise „schlangen / naatren“ verwendet wurde.

      Luther wollte ja das Niederdeutsche, welches ähnlich dem Niederländischen ist, mit einbauen wegen der gesamtdeutschen Lösung.

      Rabbi, oh Rabbi, fast wie beim gotischen Spitzbogen.
      4 0 Melden
    • Pasionaria 09.07.2017 18:48
      Highlight Maracuja
      "Die Höllendrohungen sind auch nicht mehr, was sie mal waren."
      Ganz meine Meinung, aber, dass Du das als Gläubige sagst. Wenn man Dir, oder Du Dir selbst, die Angst vor der Hölle nimmt, ist damit nicht auch der Glaube weg?
      Würde mir logisch erscheinen.
      5 1 Melden
    • Alienus 10.07.2017 13:10
      Highlight Rabbi Jusuf

      Ach Rabbi, es ist mir immer eine große Freude mit Ihnen leider zu selten zu disputieren.

      Nur schade, dass wir oft im Duell mit schweren Brechstangen enden.

      Müsste nicht sein, aber meine persönliche Schutzgöttin behütet mich. ;-)

      PS: Wo war da noch eine Antwort an mich???
      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.07.2017 13:33
      Highlight Alienus
      Brechstangen für eigentliche Nichtigkeiten. :-)
      Damals waren die Begriffe eben noch nicht so klar definiert wie heute. Da konnte schon mal aus einem Igel eine Natter werden (Jes.), oder eben aus einer Otter eine Natter und umgekehrt.
      Doppelt gemoppelt wurde ja auch gerne: Schlangen, Otterngezücht! Und das bereits in der "heiligen" Vorlage.


      PS: Dazu bräuchte ich erst einmal eine Frage.
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.07.2017 14:18
      Highlight Schade eigentlich, dass die früheren Bibelübersetzungen auf "deutsch" nicht online sind. Dann wäre die Verwirrung perfekt.
      1 2 Melden
    • Alienus 10.07.2017 15:43
      Highlight
      Rabbi Jussuf

      Die Brechstange oder das Brecheisen ist ein einfaches Werkzeug zum Aufbrechen, Heben und Bewegen. (Wiki)

      Drum!

      Die Frage steht noch.
      2 2 Melden
    • Maracuja 10.07.2017 20:38
      Highlight @Pasionaria: Wenn man Dir, oder Du Dir selbst, die Angst vor der Hölle nimmt, ist damit nicht auch der Glaube weg?

      Hinterlassen meine Postings den Eindruck, dass ich unter Höllenangst leide? Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die zwar gläubig, aber ziemlich "kirchenfern" war, die Hölle spielte in der religiösen Erziehung kaum eine Rolle. Ab 12 bis Anfang 30, war ich nicht mehr gläubig. Die Änderung kam nicht, weil mich plötzlich die Angst vor dem Teufel packte, sondern wegen (Grenz)erfahrungen im Zusammenhang mit schwerer Krankheit. Bei mir herrscht Dankbarkeit vor, nicht Angst.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 10.07.2017 23:59
      Highlight Alienus
      "Die Brechstange oder das Brecheisen ist ein einfaches Werkzeug zum......"
      So einfach auch wieder nicht, denn die Gefahr besteht, dass einiges zu Bruche geht.

      Ob der Rabbi davor solch grossen Respekt hat?
      0 0 Melden
    • Pasionaria 11.07.2017 12:08
      Highlight Maracuja
      "Hinterlassen meine Postings den Eindruck, dass ich unter Höllenangst leide?"
      Alles andere als das, Maracuja mia. Aber prinzipiell 'muss' man doch als ChristIn an Himmel, Hölle und an's Paradies etc. glauben, oder? Du nicht?
      Sind dies nicht die Grundpfeiler des Christentums? Auf welche die Skeptiker mit Brechstangen losgehen, hm.
      0 0 Melden
    • Maracuja 11.07.2017 21:03
      Highlight @Pasionaria

      Wenn Skeptiker mit der Brechstange rationaler Argumente auf "Türen" losgehen, die wohl zu einem beträchtlichen Teil aus emotionalem Material bestehen, finde ich das zwar äusserst interessant (ich lerne gern Neues, bekomme gerne Buchtipps, liebe Diskussionen und gute Argumente), aber letztlich wenig erfolgsversprechend.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 11.07.2017 22:26
      Highlight Maracuja
      Alienus wartet auf eine Antwort vom Rabbi
      Pas. wartet auf eine Antwort von Maracuja auf die Frage:
      Aber prinzipiell 'muss' man doch als ChristIn an Himmel, Hölle und an's Paradies etc. glauben, oder?
      Sind dies nicht die Grundpfeiler des Christentums?
      0 0 Melden
    • vera.vox 11.07.2017 23:40
      Highlight Passionaria

      Lass dich von den 5G begeistern.

      G1: Glaube
      Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.
(Hebr1,1)

      G2: Gottes Wort
      Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit.
(2Tim3,16)

      G3: Gehorsam
      Ihr sollt seine Gebote beachten und seiner Stimme gehorchen.
(5.Mo13,4)

      G4: Gebet
      betet unablässig
(1. Thessalonicher 5,17)

      G5: Gemeinschaft
      Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
(1.Joh1,3)
      0 8 Melden
    • Maracuja 12.07.2017 07:48
      Highlight @Pasionaria

      Hab bereits gestern um 21 Uhr geantwortet. Habe dann nochmals auf deine Nachfrage um 22:26 geantwortet. Kommentare, die ich spät abends abschicke werden hier des öfteren nicht aufgeschaltet.
      1 0 Melden
    • Alienus 12.07.2017 17:43
      Highlight Pasionaria

      5. Versuch-(ung)

      Aber, aber.

      Du wirst doch nicht denken, ich würde mit meiner 7th US-Cavalry in die Schweiz einreiten?

      In der Linken den Säbel, in der Rechten die Brechstange.

      Rabbi großen Respekt? Ha. Aber nein, er muss nur wissen, dass hinter der Grenze die Kavallerie-Schwadronen lauern. ;-)

      Dem Rabbi würde ich doch kein Gnadenstoß geben.

      Jedoch ………….

      Worte können auch spitz wie Dolche sein. ;-(
      1 1 Melden
    • Pasionaria 12.07.2017 17:51
      Highlight Vera.vox
      Ich bin begeistert - aber ich lebe nach mind. 10 Geboten, deshalb kann ich mit fünfen nur wenig anfangen, schade.
      Aus Dankbarkeit hier die Philosoph. 10 Gebote frei nach Mukerji, Nikil:
      G1: Bringen Sie Ordnung in Ihr Denken
      G2: Denken Sie lückenlos
      G3: Treffen Sie glaubwürdige Annahmen
      G4: Fragen Sie nach der Beweislast
      G5: Denken Sie klar und präzise
      G6: Bleiben Sie logisch sauber
      G7: Tappen Sie nicht in Sprach/Übersetzungsfallen
      G8: Seien Sie schlauer als junges Nattern- und Otterngezücht
      G9: Schauen Sie mit beiden Augen hin
      G10: Lassen Sie sich kein Kreuz aufbinden



      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.07.2017 21:14
      Highlight Alienus
      Wo ist die Frage?
      Oder soll ich einfach mal eine Antwort geben und du stellst die Frage danach?

      Für ein Duell: Eine Brechstange habe ich nicht, aber mit einem Säbel kann ich dienen.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 13.07.2017 12:18
      Highlight Alienus
      "Du wirst doch nicht denken, ich würde mit meiner 7th US-Cavalry in die Schweiz einreiten?"
      Why not - würde dem jedoch gelassen entgegensehen:

      Du, Ali, ständest mit Deiner 7th Cavalery
      vor der CH-Grenze im Sumpf bis an die Knie
      Die CH hat ihre Rabbis, vollblut Infanteristen
      die könntest Du unmöglich überlisten.

      Da nützt weder Brecheisen noch Brechstange
      Es würd Dir von weitem Angst und Bange
      Zudem, das weisse Kreuz auf rotem Grunde
      zeigt, die Schweizer sind mit Gott im Bunde!

      N.B.
      Sind Worte auch 'spitz wie Dolche', ihre Bedeutung erlangen sie erst durch das, was folgt...

      0 0 Melden
    • Pasionaria 13.07.2017 12:21
      Highlight Maracuja
      Das ist sehr ärgerlich. Ich kenn das leider auch.
      Behalte doch immer eine Kopie von Deinen Postings.
      Du bist nie verlegen um eine (meist!?) gute Antwort, weiss ich doch.
      0 0 Melden
    • Alienus 15.07.2017 08:06
      Highlight @Rabbi Jussuf

      > 09.07.2017 12:53
      Rabbi Jussuf

      "Gerne möchte man von Ihnen das lateinische Substantiv „Otterngezücht“ für den Luther-Text erfahren".

      > Vor ca. 1 Jahr ist die Frage an Sie bezüglich der Herkunft der Spitzbögen in der gotischen Bautechnik gestellt immer noch vakant.
      0 1 Melden
    • Alienus 15.07.2017 08:15
      Highlight Pasionaria

      Oh weh.

      Da der Füsilier Wipf…..äh infantristisches Schütze Jussuf keine Angst vor der 7.US-C hat, weil er der besten Armee der Welt angehört, haben inzwischen die Kavalleristen abgeheuert und sind nach Hause geflüchtet.

      Aber…. die Freiwillige Feuerwehr Konstanz wird die Kastanien aus dem Feuer holen!

      Die alten Aktivdienstler wissen noch was da droht. ;-)
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.07.2017 11:09
      Highlight Alienus
      Die erste Frage hatte ich schon beantwortet, bevor sie gestellt wurde und danach noch einmal.

      Was es mit den Spitzbogen auf sich hatte, weiss ich beim besten Willen nicht mehr.
      1 1 Melden
    • paeblos 20.07.2017 04:57
      Highlight Vera.vox und Pasionaria, was habt ihr mit euren G-Listen, die nichts anders sind als völliger Unsinn. Mit dem ist noch lange nichts gelebt, und halt Theorie bleibt halt nun Theorie, wenn daraus nichts gescheiteres kommt.
      0 0 Melden
    • paeblos 04.08.2017 12:29
      Highlight Letztes G- gehe weg und lass die Finger davon. Halte dich fern von Verseuchtem, das nur vergiftet, und nur Trug aus einem Giftbecher gestapft ist, und mit unheilvollen Brühen verkocht ist.
      0 0 Melden
    600
  • Hades69 08.07.2017 20:22
    Highlight Läuft alles nach Plan. -Lucifer
    13 1 Melden
    600
  • Roland Ibanez 08.07.2017 20:05
    Highlight Wer nie etwas Böses tut, sich für andere Menschen einsetzt, Frieden stiftet, aber nicht an "Gott" glaubt, wandert nach dem Tod in die Hölle.
    Ein Massenmörder, der kurz vor seinem Tod ehrlich bereut, kommt in den Himmel.
    Sorry, bin ich der Einzige, der das pervers findet?
    44 5 Melden
    • Don Sziggy 08.07.2017 20:52
      Highlight Nein, sicher nicht.
      25 2 Melden
    • Naughtious Maximus 08.07.2017 20:55
      Highlight Gehorche dem jüdischen Rabbi Jesus und seinem Vater (Yahweh, hebr. yhwh) oder du bist verdammt in alle Ewigkeit.
      Oder anders ausgedrückt: sei mein Sklave, du Wicht.
      16 7 Melden
    • Michael Mettler 08.07.2017 21:02
      Highlight Nein, deine Beschreibung ist wirklich pervers. Und zutief menschlich gedacht.
      8 10 Melden
    • BigPun 08.07.2017 21:52
      Highlight Ich glaube nicht daran dass einer der wirklich ein reines Herz hat nicht an Gott glaubt. Vielleich auf seine Art und Weise. Es muss nicht so sein, wie es ein verlogener Rabbi, Pfarrer oder wahabitscher Imam es dir Vorlegt. Aber ein gutes Herz ist Automatisch mit Gott verbunden.

      Bei uns ist halt mainstream nicht an Gott zu glauben, aber das ist ein anderes Problem.
      13 31 Melden
    • Eine_win_ig 08.07.2017 21:56
      Highlight Es gibt mehr als eine Religion auf Erden, welche nicht-gläubige Personen verdammt. Ergo fahren wir alle zur Hölle. Save :)
      13 2 Melden
    • Naughtious Maximus 08.07.2017 22:01
      Highlight Michael Mettler, sagt der mit dem satanischen Handsymbol als Avatar. Ha ha.
      6 4 Melden
    • Michael Mettler 09.07.2017 07:03
      Highlight @naug: ist mir bis heute noch nie aufgefallen, recht hast du...
      1 0 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 09:13
      Highlight Gibt es ein "Gutes Herz" und ein "Böses Herz"?
      Nein. Es gibt nur ein Herz!
      Und dieses Herz pumpt pulsierend Blut von und zum Organismus.
      Das Herz schlägt den "Inneren Beat".
      Dieser Beat wiederum wird überlagert vom Blasebalg-Rhytmus der Lunge und von den Pendelbewegungen des Körpers.
      Alles ist Rhythmus, auch die Sprache.
      Ohne es zu wissen, sind wir eine herumwandelnde und manchmal herumwankende und herumtorkelnde Perkussions-Band.
      Ein Mitglied dieser Band nennt sich "das Herz".
      7 2 Melden
    • Coffey 10.07.2017 22:28
      Highlight Klar. Lobet und preiset oder es knallt, sagt der Chef.
      3 0 Melden
    600
  • Skip Bo 08.07.2017 19:38
    Highlight Ich vermute mal, dass das Erkennen von Gegensätzen in die Mythologien eingeflossen ist, hell / dunkel, warm / kalt usw. Daraus ergab sich gut / böse. Die Menschen erkannten aber auch das "sowohl-als -auch" Ereignisse wie z.B. das Feuer (Wärme und Verbrennung) und Regen (Bewässerung und Überflutung) nutzen oder schaden (gut / böse) konnten.
    Der konsequente Glaube, gepaart mit bildlicher Fantasie, schaffte zwei Extremgegensätze wie Himmel und Hölle.

    Sogar in der Physik sucht man Antimaterie und schwarze Energie (nicht die von Hamburg ;p).
    2 2 Melden
    600
  • rodolofo 08.07.2017 18:01
    Highlight ...
    Dieses gärtnerische "sich abmühen und abplagen" brachte uns auf der einen Seite Wohlstand und auf der anderen Seite Mühsal.
    Dieser ständige Kampf und Krampf der Ackerbaukulturen wurde gleichnishaft mit der "Vertreibung aus dem Paradies der Sammler und Jäger des Dschungels" beschrieben.
    Der Dschungel wiederum wird sowohl als "Paradies der Vielfalt und Fruchtbarkeit" als auch als "Grüne Hölle" mit Giftschlangen und Raubtieren erlebt.
    Was ich damit sagen will:
    Der Teufel ist die Rückseite vom lieben Gott.
    Beide sind ein und dasselbe!
    Und dank ihrer Gegensätzlichkeit schliesst sich der Kreis.
    4 7 Melden
    • felixJongleur 09.07.2017 18:36
      Highlight Schön beschrieben!
      2 1 Melden
    600
  • rodolofo 08.07.2017 17:54
    Highlight Das Konzept vom "lieben Gott", dem ein "böser Teufel" ins Konzept pfuscht, ist eng verbunden mit der Ackerbau-Kultur, die erfolgreich die Erträge erhöhte, indem sie Kulturpflanzen und Haustiere züchtete und pflegte, während sie gleichzeitig unerwünschte "Unkräuter" aus den Kulturen raushackt und tierische Mitesser als "Schädlinge" zu verdrängen und auszurotten versucht.
    Dieses "gespaltene Verhalten" wurde auch in der geistigen Welt angewendet. Ideologien bestimmten fortan, welche Gedanken erlaubt waren und welche nicht.
    ...
    6 7 Melden
    • Naughtious Maximus 08.07.2017 18:48
      Highlight Die Idee, dass die Natur böse ist und unterdrückt und untertan gemacht werden muss durch den Menschen, ist ebenso christlich.
      Aus den Urwäldern Europas wurden brachliegende oder wüstenähnliche Gebiete.
      Die Ideologie aus der Wüste brachte die Wüste nach Europa.
      Wilde Tiere wurden ausgerottet oder auf bestialische Weise in öffentlichen Ritualen (Bären zB) zur Schau für die Bevölkerung, gequält und getötet.

      Die christliche Missionierung ist eine genozidale, menschenverachtende Wüsten-Ideologie.

      Das Christentum sei in irgendeiner Weise die Basis für das fortschrittliche Europa ist ein Witz.
      11 7 Melden
    • Michael Mettler 10.07.2017 07:06
      Highlight @naughtious: das abholzen von wäldern mit dem christlichen glauben in zusammenhang stellen... wow
      0 1 Melden
    • Naughtious Maximus 10.07.2017 12:31
      Highlight Nun, die Christen stellten sich über die Natur. Der Bär + Wolf zB waren das Sinnbild des Teufels.
      Nur Gott und der Mensch waren wichtig.
      Dabei sind wir ein Teil der Natur und alles was wir der Natur antun, tun wir auch uns an.
      Eine der ersten Handlungen von desillusionierten christlichen Königen war das abholzen von heiligen Bäumen der Europäer (Yggdrasil, der Weltenraum).
      Dieser Baum war ausserdem eine heilige Stätte, eine Art Natur-Tempel. Es wurde also gezielt das Heiligtum Andersdenkender vernichtet, welche die Natur verehrten.
      1 0 Melden
    600
  • Vachereine 08.07.2017 15:38
    Highlight Das Konzept von Himmel und Hölle ist aktueller denn je und wurde moralisch verschärft. Allerdings wurden das Setting und die Protagonisten komplett umgestaltet. Aber der moralische Imperativ bleibt: Wer sich falsch verhält im Leben, der wird durch eine höhere Macht dafür hart bestraft.
    Bloss droht man heute nicht mehr mit Fegefeuer, sondern mit der globalen, qualenvollen Klimaerwärmung. Die inhaltl. Parallelen sind frappant, nicht wahr? Die Verschärfung des Himmel-Hölle-Prinzips, liegt darin, dass die Hölle zu uns kommt und alle trifft, nicht nur die Sünder. Die Perfekte Sektensaga.
    7 45 Melden
    • David Steger 08.07.2017 17:03
      Highlight Nur, dass die Klimaerwärmung wissenschsftlich bewiesen ist. Im Gegensatz zu Himmel und Hölle.
      27 5 Melden
    • Vachereine 09.07.2017 02:23
      Highlight @Steger: Die Klimaerwärmung ist evtl. Tatsache. Dass sie vom Menschen verschuldet ist, das ist einfach eine Behauptung, wie jene dass es eine Hölle gibt.
      Dass die Klimaerwärmung schlecht sei, oder gar eine Katastrophe, das ist genauso eine absurde Wahnvorstellung, wie es Gott und Teufel sind.
      Für die Klimakatastrophentheorie gibt es keinen Beweis. Diese Theorie ist ebensowenig wissenschaftlich, wie jene des Fegefeuers, weil keine der beiden Theorien falsifizierbar ist.
      Beide Theorien sind leeres Geschwätz, vorgetragen von selbsternannten, eingebildeten Hütern ihrer Wahrheit, ihrer Religion.
      3 20 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 09:22
      Highlight @ Vachereine
      Oh doch! Es gibt bereits genügend Beweise, dass die weltweite Klimaerwärmung Katastrophale Veränderungen nach sich zieht!
      Millionen von Menschen sind im Südsudan und in der ganzen Region Ostafrikas vom Hungertod bedroht! Das Elend dieser Menschen wird noch verschlimmert durch die Kriegerischen Auseinandersetzungen um die immer knapper werdenden Ressourcen!
      Erste Inseln in der Südsee müssen evakuiert werden, weil der Meeresspiegel um 1,5 cm PRO JAHR steigt!
      Willst Du noch mehr Beweise?
      Dann sind wir bald alle auf der Flucht, oder tot...
      10 3 Melden
    • Vachereine 09.07.2017 11:57
      Highlight @rodolofo: Der Meeresspiegel steigt seit über 10000 Jahren kontinuierlich an. Z. B. Stieg das Mittelmeer über 100 m an. Wir stecken immer noch in einer abklingenden Eiszeit. Eisfreie Pole sind normal für die Erde. Es handelt sich offensichtlich um einen natürl. Prozess hin zu einer Warmzeit. Das Klima schwankte regional schon immer, und schon immer mussten Menschen deswegen weiterziehen (s. Völkerwanderung). Es hat genug Nahrung für alle, nur die Verteilung ist ungerecht. Deswegen verhungern Menschen, nicht wegen des Klimas. Du nanntest keinen Beweis, sondern eine unzuzreffende Interpretation.
      3 10 Melden
    • rodolofo 10.07.2017 08:03
      Highlight @ Vachereine
      Es ist nicht die Klimaveränderung an sich, die uns Sorgen macht, sondern der Umstand, dass sie sehr schnell abläuft!
      Und hier wirken die menschlichen Emissionen stark beschleunigend, also als "Kumulativer Effekt".
      Und weil das so ist, können wir für das Abbremsen ebenfalls bei diesen menschlichen Emissionen ansetzen.
      Es ist schlicht der einzige Faktor, den wir im ganzen vernetzten System beeinflussen können!
      Darum sollten wir das versuchen.
      Abgesehen davon müssen wir so oder so Energie- und Ressourcen-sparender leben, da uns sonst die Lebensgrundlagen ausgehen und zerstört werden.
      5 0 Melden
    • Vachereine 10.07.2017 08:50
      Highlight @rodolofo: Du betest hier das Glaubensbekenntnis der Klimakatastrophensektierer herunter. Für keine, der darin aufgestellten Behauptung, gibt es einen Beweises.
      Es gab viel schnellere und stärkere Klimawandel, mit und ohne Homo Sapiens. Die atmosph. CO2-Konzentration hinkt der Temperaturerwärmung um Jahrhundete hinterher und scheidet daher als Ursache aus. Die Menschheit blühte immer auf, wenn es wärmer war als heute. Die Klimaforschung hat viele Fakten erhoben, die die anthropogene Klimalatastrophentheorie widerlegen. Doch gegen die Verblendung einer Religion kommt Wissenschaft nicht an.
      3 7 Melden
    • rodolofo 10.07.2017 20:21
      Highlight @ Vachereine
      Also, dann bleibt immer noch die Notwendigkeit, Energie und Ressourcen zu sparen, damit die zukünftigen Generationen auch noch etwas ÖL, Bodenschätze, Urwald, Fisch und fruchtbaren Boden haben.
      Wenn das alles ausgeplündert, verprasst und erodiert ist, wird es keine zweite und erst recht keine dritte Erde geben!
      Wir leben aber so, als hätten wir drei Erden zur Verfügung. Die US-Amerikaner bräuchten sogar vier!
      Also, unabhängig von der Klima-Frage:
      Bist Du für, oder gegen eine nachhaltige Lebensweise?
      3 0 Melden
    • Vachereine 10.07.2017 21:21
      Highlight @rodolofo: Es gibt keine nachhaltige Lebensweise. Jede Sparbemühung wird vernichtet durch das Bevölkerungswachstum.
      Die Sparbemühungen erhöhen bloss die Höchstzahl der Menschen, die überleben können. Für den Rest aller Lebewesen macht das keinen wesentlichen Unterschied.
      Wenn alle Menschen gleich viel verbrauchen würden, wie die US-Amerikaner, dann bräuchte es drei Erden. Aber es werden niemals alle soviel verbrauchen, wie die US-Amerikaner, weil sie sich das nicht leisten können, müssen oder wollen. Und überhaupt warum sollten alle gleich viel verbrauchen dürfen?
      0 2 Melden
    • rodolofo 11.07.2017 07:10
      Highlight @ Vache
      Du willst einfach nicht begreifen, dass die meisten Ressourcen ENDLICH sind, ausser den Erneuerbaren. Aber auch die Erneuerbaren werden endlich, wenn sie sich nicht erneuern können!
      Wenn der Urwald abgeholzt ist und das heftige Tropenwetter den ungeschützt da liegenden Boden wegschwemmt, dann verwandelt sich eine Ökologie mit höchster Fruchtbarkeit und Artenvielfalt in die Ökologie eines Parkplatzes, also in eine Wüste.
      Darum müssen wir Sorge tragen zu unserem Planeten!
      Aus dem Meer wurde sehr lange gefischt.
      Doch jetzt sinken die Erträge exponentiell abfallend. Dafür hat's Quallen...
      3 0 Melden
    • Vachereine 11.07.2017 13:38
      Highlight @Rodolofo:
      Alle Ressourcen sind endlich, auch die sog. erneuerbaren Energien.
      Die Solarkraftwerke und Biotreibstoffe konkurrieren zudem mit Wohnraum und Agrarflächen. Das ist jetzt schon ein Problem.
      Die "Erneuerbaren" sind deswegen auch ökologisch mit Zweifel behaftet. Ein Thoriumkraftwerk,z. B., ist mit Sicherheit weniger umweltschädlich als ein gleich leistungsfähiges Solarkraftwerk, weil es tausendfach weniger Land frisst.
      Die Menschheit wird wachsen, bis der letzte Urwald gerodet ist, weil die Menschen leben wollen. Deine konservative Ökoromantik ist letztenendes menschenverachtend.
      0 2 Melden
    • rodolofo 11.07.2017 18:27
      Highlight @ Vache
      ???
      Ich glaube, bei Dir muss ich gaaanz vorne anfangen:
      Aaalsoo:
      Die Sonne wird sich erst in ca. 2 Milliarden Jahren zur Supernova ausdehnen. Die Solar-Energie wird also für unseren Zeithoriziont unendlich lange nutzbar sein.
      Für Solarkraftwerke muss kein Kulturland verbaut werden. Die Dächer, oder auch Felswände reichen dafür aus.
      Solarthermische Kraftwerke werden vorzugsweise in Wüsten und Halbwüsten gebaut, zB. in Kalifornien.
      Der Urwald muss nicht so brutal abgeholzt werden. Es gibt genug Beispiele für mehrstufige Agro-Forstwirtschaft in den Tropen, eine modernen Bio-Brandrodung.
      2 0 Melden
    • Vachereine 11.07.2017 23:49
      Highlight @rodolofo: Quasi unerschöpflich ist noch lange nicht erneuerbar.
      Auch Thorium ist quasi unerschöpflich und weltweit vorhanden. Frankreich alleine hat heute schon genug Thorium gelagert, ein Nebenprodukt aus der Gewinnung seltener Erden, um daraus seinen Energiebdarf für 200 Jahre decken zu können. Auch Kernfusionsreaktoren können für viele Jahrhunderte alle benötigte Energie liefern. Sogar Erdöl und -gas werden für hunderte von Jahren zur Verfügung stehen. Sind sie also auch "Erneuerbare"?
      Auf den Dächern und in Wüsten könnte man auch Nahrung anbauen. D.h. es bleibt die Konkurrenz um Platz.
      0 1 Melden
    • rodolofo 12.07.2017 07:43
      Highlight @ Vachereine
      Wenn Du Deinen Garten in die Wüste verlegen willst, dann wünsche ich Dir viel Spass dabei!
      Ich würde in der Wüste lieber Solarenergie ernten und gleichzeitig Meerwasser entsalzen.
      Im Projekt "desertec", das zur Zeit leider eingeschlafen ist, sollen Solarthermische Grosskraftwerke Europa und Nordafrika dereinst mit Unmengen an Strom versorgen!
      Gleichzeitig wird Meerwasser entsalzt und die Flüchtlinge erhalten Arbeit und Verdienst auf der Arabischen Seite des Mittelmeers.
      "desertec" ist ein gemeinsames Projekt von EURAFRIKA.
      Na, da staunst Du, was?
      Thorium-Reaktoren kommen zu spät.
      2 0 Melden
    • Vachereine 12.07.2017 08:20
      Highlight @Rodolofo: Noch nie über die arabische Halbinsel geflogen? Von Israel bis Katar gibt es zahlreiche Plantagen in der Wüste.
      Desertec war immer nur ein Köder für Fördergelder und eine Imagepoliturcrème.
      Warum sollten Thoriumreaktoren zu spät kommen?
      Sie kamen damals einzig deshalb nicht in den Genuss staatl. Förderung, weil sich mit ihnen kein Plutonium für Atombomben gewinnen lässt. Thoriumreaktoren sind die sauberste Lösung, bis die Kernfusionsreaktoren bereitstehen. Thoriumreaktoren gab es schon vor 50 Jahren.
      0 1 Melden
    • rodolofo 12.07.2017 19:40
      Highlight @ Vachereine
      deserted ist ein Projekt von Privaten Firmen, wie ABB. Es erhält keine staatlichen Fördergelder.
      Darum ist es wohl auch eingeschlafen...
      Auch bei Chemischen Reaktionen braucht es manchmal eine Anschub-Energie.
      Nachher läuft die Reaktion aus sich selbst heraus weiter. Das passiert jetzt gerade mit den Erneuerbaren.
      2 0 Melden
    • Vachereine 12.07.2017 22:45
      Highlight @rodolofo: Es gibt keine "erneuerbare" Energie. Das ist physikalisch unmöglich.
      Eine "Anschubsubventionieruung" gibt es auch nicht. Siehe Bundesbahnen, Wasserkraft, Landwirtschaft und Nuklearenergie.
      Subventionen machen wie Heroin und Cryatal Meth schnell und definitiv süchtig. Keine gute Idee.
      Wenn es gebraucht wird, dann gibt es dafür einen Markt. Andernfalls halt eben nicht. Geld auszugeben für etwas, was niemand freiwillig kauft, ist schlimme Verschwendung zim Schaden der kleinen aber vielen Leute.
      0 1 Melden
    • rodolofo 13.07.2017 08:01
      Highlight @ Vachereine
      Die Landwirtschafts-"Subventionen" sind Ausgleichszahlungen für besondere Leistungen.
      Die Berglandwirtschaft kann preislich nicht mit der Flachland-Landwirtschaft mithalten.
      Weder die Schweizerische Berg-, noch die Schweizerische Flachland-Landwirtschaft können preislich mit der Europäischen Flachland-Grosslandwirtschaft mithalten.
      Würden die Schweizerischen Bauernbetriebe aber verschwinden, würden die Landschaft verwildern. Sozialhilfe-Fälle und Kriminalität würden ansteigen.
      Der Einkaufs-Tourismus zeigt, dass die KonsumentInnen kurzsichtig denken und handeln.
      Darum der Staat...
      0 0 Melden
    • Vachereine 13.07.2017 13:43
      Highlight @rodolofo: Die allermeisten Landwirtschaftssubventionen gehen in das Mittelland, nicht in die Berge. Es wäre sehr wünschenswert, wenn die Grasmonokulturen in den Alpen verschwänden und wieder zu Wald würden, wie es natürlich wäre.
      Die Bauern könnten dann in die Altenpflege wechseln, dort gibt es einen grossen Bedarf an Arbeitskräften. Der Einkaufstourismus ist aus Not entstanden. 20 Jahre ungebremste Einwanderung liessen die Löhne stagnieren und die Lebenskosten steigen. Immer mehr Normalverdiener müssen sparen, wo sie können und dazu erst noch einem Nebenerwerb nachgehen.
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    • David Steger 13.07.2017 15:58
      Highlight @vachereine Extra für dich gesucht und gefunden...

      https://www.nature.com/nature/journal/v408/n6809/pdf/408184a0.pdf?origin=ppub

      Hansen, James E. "Sir John Houghton: Global Warming: The Complete Briefing." Journal of Atmospheric Chemistry 30.3 (1998): 409-412.

      https://books.google.ch/books?hl=de&lr=&id=VN7WFz9Aq68C&oi=fnd&pg=PA135&dq=co2+influence+global+warming&ots=erAin2GqDa&sig=Il9NkE-1uSRCloX_bWN2WDaGXN4#v=onepage&q&f=false

      m.pnas.org/content/106/6/1704.abstract

      Das sind alles wiss. Artikel, die belegen, dass das vom Menschen ausgestossene CO2 den Klimawandel beschleunigt. Lies sie!
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    • Vachereine 13.07.2017 20:17
      Highlight @David Steger:

      Danke sehr, und Du schau Dir die Gegenbeweise an:

      Nobelpreistger Ivar Giaever:


      Ein Meteorologieprofessor mit vielen genau zitierten Quellenangaben :


      Ein Insider erzählt, wie es zur Klimalüge kam:


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    • Rabbi Jussuf 13.07.2017 23:19
      Highlight Nach neuesten Erkenntnissen ist es sogar so, dass wir eigentlich auf eine Eiszeit zulaufen sollten. So jedenfalls nach astronomischen Kriterien (Erdumlaufbahn, Neigungswinkel der Erde etc.)
      Das heisst, die Klimaerwärmung ist weitaus schlimmer als bisher gedacht - und vor allem menschengemacht.
      1 0 Melden
    • Vachereine 14.07.2017 10:54
      Highlight @Jussuf: Wenn wir auf eine Eiszeit zugehen, dann müssen wir etwas dagegen unternehmen.
      Kilometer dicke Eispanzer bis zum 40. Breitengrad Nord und Süd wären weitaus verheerender als ein paar Grade wärmeres Klima (Als die Säugetiere die Saurier verdrängten war es 14 °C (!!!) wärmer. In den Tropen ist die mittlere Temp. 20 °C höher als bei uns und es lebt sich gut dort).
      D.h. nach der Treibhausgasttheorie müssten wir soviel CO2 rauspusten wie wir können, um die Eiszeit abzuwenden.
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    • Rabbi Jussuf 14.07.2017 13:35
      Highlight Vachereine
      Das machen wir ja schon. Dank dem vielen CO2 (u.a.) steuern wir ja eben nicht auf eine Eiszeit zu.
      Leider hast du zu kurz gedacht: Wenn wir hier eine m.T. von 20°C hätten, dann wären die Tropen zu heiss. Was das heisst, kann man bereits heute sehen an den Tropenrandgebieten> Wüsten breiten sich aus.

      Das eigentliche Problem aber, das fast nicht angesprochen wird: Die Klimaveränderung geht viel zu schnell vor sich, als dass sich die Biosphäre in Ruhe anpassen könnte.

      Mit noch höherem CO2 Gehalt wachsen verschiedene Nutzpflanzen nicht mehr richtig, etc.
      1 0 Melden
    • Vachereine 14.07.2017 14:21
      Highlight @Jussuf: Gebe zu, In den Tropen wäre es dann noch wärmer. Aber das macht nichts, denn Mensch und Natur überleben in Umgebungen von -50° bis +50°C.
      Aber punkto Wüsten unterliegst Du zwei Irrtümern. Erstens, Wüsten entstehen nicht da, wo es zu warm ist. Die Sahara hat eine mittlere Temp. von 20°, die Wüste Gobi hat 3°, die Tropen haben ca. 27°. Die allergrösste Wüste hat tiefe Minustemp., nämlich die Antarktis. Wüsten sind da, wo es kein, bzw. wenig Wasser hat. Zweitens, stimmt es nicht, dass die Wüsten sich ausdehnen. Die Sahelzone, zB wird seit Jahren grüner, vermutl. weil es wärmer wurde.
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    • rodolofo 14.07.2017 15:01
      Highlight In der letzen Nacht habe ich in einem Dok-Film erfahren, dass sich die Zecken sehr über die Klimaerwärmung freuen!
      Sie zeigen "Freude" mit ihrer Körpersprache, indem sie sich massenhaft vermehren und mit ihrem Blutsauger-Dasein diverse Krankheiten züchten und auf Mensch und Tier übertragen.
      Es ist also tatsächlich so, dass auch die von Menschen in noch nie dagewesenem Masse mit verursachte Klimaerwärmung nebst den leidenden Verlierern auch einige Gewinner begünstigt.
      Menschliche Gewinner sind bei diesem Prozess aber nur sehr wenige zu erwarten, und vermutlich sind diese "Gewinner" verrückt...
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    • Vachereine 14.07.2017 22:52
      Highlight @Rodolofo: Der Mensch wird wieder von wärmerem Klima profitieren. So wie er es in der Mittelstein-, der Bronze- und der Römerzeit (+2 bis +5°C) komnte. Auch Das Mittelalter war nicht schlecht für die Menschheit (+1°C).
      Wird es wärmer, werden Sibirien, Skandinavien und Kanada zu Kornkammern der Welt, weil die Böden viel länger aufgetaut und schneefrei bleiben; während die Sahara und Australien wieder ergrünen werden, weil wegen der höheren Temp. weltweit mehr Wasser über den Ozeanen verdunstet und mit den Winden überallhin das Wasser als Regen und Tau verteilt wird.
      Grönland wird wieder grün!
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    • rodolofo 15.07.2017 20:17
      Highlight Also, dann nichts wie auf nach Grönland!
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  • Pasionaria 08.07.2017 14:55
    Highlight Frage @ die Teufelskerle:
    wie alt ist eigentlich der Teufel? Ist die Hölle jünger oder älter als er?
    8 1 Melden
    • Alienus 08.07.2017 21:14
      Highlight Pasionaria

      Das wahre Alter wird man vom lieben Gott nie erfahren.

      Aber…. der Teufel ist ein Produkt der monotheistischen Gottheit, denn den Einen Gott kann man sich für das ganze chaotische System nicht vorstellen.

      Der Satan, Teufel, Diobolus, Gefallener, Luzifer… sind zur Exkulpation Gottes bestens geeignet.

      Probleme, Leid, Tod….! Ha, der Teufel war‘s! Einfach einfach für Einfache.

      Chronologie der Erleuchtung!?
      Gott > Himmel > Teufel > Hölle > (Mensch >< Affe) > Wirrnis > Glaube > Kirche > Aufklärung > watson > Hugo Stamm > Blogger ?

      Fazit: Gott ist älteste Ursache des Problems.
      9 4 Melden
    • Spooky 08.07.2017 21:56
      Highlight @ Pasionaria
      Falls es den Teufel überhaupt gibt, ist er genau so alt wie ich. Und falls ich sterben werde (das ist aber nicht sicher), wird auch der Teufel im selben Moment sterben.
      5 2 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 09:26
      Highlight @ Teufel
      Du glaubst, Du seist der Teufel?
      Kein gutes Zeichen, aber ich weiss genau, was Du meinst.
      Aber glaub mir, auch das geht wieder vorüber!
      Ist ja auch langweilig, immer nur die Teufels-Rolle zu übernehmen und für Andere als Blitzableiter und Abfallkübel herzuhalten...
      Jemand muss es machen, aber muss das immer die gleiche Person sein?
      Ich bin für das Rotations-Verfahren.
      4 3 Melden
    • Pasionaria 09.07.2017 14:48
      Highlight Alienus
      oder Fazit 2: Satan, Teufel, Diobolus, Gefallener, Luzifer…... > eigentlich die 'Juwelen' der Schöpfung, man kann sie als SkeptikerIn nur mit Fassung ertragen.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 09.07.2017 14:53
      Highlight Spook....
      komische Anschauung für einen Hindu-Trabanten, wird Dein Teufel dann auch inkarniert?

      -

      " aber muss das immer die gleiche Person sein?"
      Bitte einmal mehr Alienus lesen. Die Auswahl ist nicht unerheblich: Satan, Diobolus, Gefallener, Luzifer…
      2 0 Melden
    • Spooky 09.07.2017 18:21
      Highlight @Pasionaria
      Die Hindus haben kein Problem mit der Terminologie von anderen Religionen. Wenn die Christen einen Teufel brauchen, dann sollen sie ihn halt haben. Um hier mitdiskutieren zu können, benutze ich einfach die Begriffe der Christen.
      3 0 Melden
    • Spooky 09.07.2017 22:23
      Highlight "Du glaubst, Du seist der Teufel?"

      Nein nein, rodolofo, wo denkst du auch hin!

      Na ja, okay, so unrecht hast du nicht - aber nur ein armer Teufel ;-)
      _____________

      Aber im Ernst: der menschliche Geist erfindet den Teufel. Ohne den Menschen gibt es den Teufel nicht. Und wenn der einzelne Mensch stirbt, dann stirbt auch sein persönlicher Teufel zusammen mit dem Menschen. Der Teufel ist ein Gedanke. Und die Hölle ist ein Gedankenfehler.
      (Das ist ungefähr ist meine These.)

      6 0 Melden
    • rodolofo 10.07.2017 07:10
      Highlight @ Spooky
      Ach so! Na dann ist ja alles viel harmloser, als ich dachte. Und die höllische Verdammnis ist weit weg.
      3 0 Melden
    • Spooky 11.07.2017 03:49
      Highlight @ rodolofo
      "Ist ja auch langweilig, immer nur die Teufels-Rolle zu übernehmen und für Andere als Blitzableiter und Abfallkübel herzuhalten..."

      Ich denke, du siehst das schon richtig. Ausser, dass es nicht langweilig ist. Meiner Meinung nach gibt es zum Beispiel auf Watson ein Handvoll User, die ganz bewusst als Blitzableiter herhalten, weil diese Rolle auf sie zugeschnitten ist - ich glaube sogar, sie geniessen es ;-)
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    600
  • Olf 08.07.2017 13:50
    Highlight Otterngezücht, wie geil ist das denn. Muss ich mir unbedingt merken.
    11 0 Melden
    • karl_e 08.07.2017 17:51
      Highlight "Nattern- und Otterngezücht" heisst es, glaubs.
      3 0 Melden
    600
  • River 08.07.2017 13:36
    Highlight Der Punkt der Frommen ist der, dass sie Gott, und sein Gegenpart als Mahnung brauchen, um überhaupt gut zu sein. Das finde ich bizarr, denn was geht alles in diesen Leuten ab, bevor sie sich an Jesus wenden und ihn bitten er möge Ihnen die Stärke geben, ein guter Mensch zu sein.
    Jemand normales macht das easy mit sich aus. Gesunder Menschenverstand und so.
    45 15 Melden
    • Hoodoo 08.07.2017 13:58
      Highlight Darunter liegend ist oft ein starker Schuldkomplex... in evangelikal-pietistischen Kreisen wird der schon mit der Muttermilch vermittelt. Sonst bräuchte es ja den Heiland und Erlöser nicht.
      Ich weiss wovon ich rede, ich bin in einem brutal evangelistisch-fundamentalistischen Umfeld sozialisiert worden... und wer es da wagt, die Existenz Satans in Frage zu stellen ist schon des Teufels!
      27 2 Melden
    600
  • satyros 08.07.2017 13:26
    Highlight Bereits Origines (2. Jh.) lehrte eine Theologie der Allerlösung, die am Schluss sogar den Teufel erfassen sollte. Das Bild der leeren Hölle ist also nicht ganz neu.
    14 0 Melden
    • BigPun 08.07.2017 16:54
      Highlight Hab mal gehört bei den Indianer sogar gab es einen Himmel und Hölle. Ähnlich wie bei den Monoteistischen Religionen. Haben Forscher an den Wandmalereien erkannt.
      5 0 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 20:07
      Highlight @ BigPun
      Meinten die vielleicht missionierte Indianer?
      6 2 Melden
    600
  • Wölfli beim Lamm 08.07.2017 13:08
    Highlight Das "Bild" von der Verdammnis und den ewigen Qualen im Fegefeuer versteht man nur, wenn man sich das Gegenteil vor Augen führt: das Licht, das Heil. Hölle und Heil sind Gegenpole. Zwischen ihnen spielt sich der freie Willen des Menschen ab. Hätte er den freien Willen nicht, bräucht es dieses drastische Bild nicht. Die Botschaft lautet: Du kannst Dich für diesen oder jenen Weg entscheiden, musst dann aber die Konsequenzen tragen, im Guten wie im Bösen. Ursache und Wirkung. Krieg oder Frieden, Hass oder Liebe, z.B.. Krieg und Hass, wenn das nicht die Hölle ist!
    17 11 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 14:15
      Highlight Was den freien Willen angeht, sind wir uns überhaupt nicht einig.
      Ich glaube vielmehr, dass uns das Bewusstsein einen solchen freien Willen vorgaukelt.
      Tatsächlich ist es aber so, dass Du, wenn Du mal musst, sofort eine Toilette, oder ein unbeobachtetes Örtchen aufsuchen wirst.
      Ja vielleicht ist es das: Du kannst zum Beispiel wählen zwischen einem Busch und riskantem Anstehen vor einer öffentlichen Toilette. Aber nichts unternehmen wäre keine gute Option...
      10 6 Melden
    600
  • Nonvemberbal 08.07.2017 12:56
    Highlight Der Teufel ist genau so ein Instrument von Gott wie alle anderen Engel. Die heutige Vorstellung vom Teufel und der Hölle, ist mehr ein Produkt der künstlerischen Freiheiten der Kirchenmaler im Mittelalter. Was schockt kommt gut an, hat aber mit der Bibel wenig zu tun.
    11 11 Melden
    600
  • BigPun 08.07.2017 12:34
    Highlight Hmm was denkt der Hugo eigentlich? Meint er man kann auf der Welt einfach scheisse bauen und wird nicht bestraft für das?

    In den Religionen gehts ja eigentlich um Gerechtigkeit, denn auf dieser Welt ist das Leben nicht wirklich gerecht, auch heute.

    Wieso so viele Menschen das ablehnen? Vieleicht weil sie alle wissen dass sie so viel Dreck am Steken haben, und dies nicht einsehen wollen.
    17 50 Melden
    • dondor 08.07.2017 13:25
      Highlight @Bist du ein Kind?
      20 15 Melden
    • BigPun 08.07.2017 14:12
      Highlight Ja das war ich mal. Und was bist du, wenn ich fragen darf? Vielleicht interessiert jemand...
      5 12 Melden
    • blaubar 08.07.2017 14:36
      Highlight @Dondor: Du hast aber nicht etwa geblitzt, oder? (Blitz und Herz entspricht eben genau Loben/Strafen, Himmel/Hölle)
      9 4 Melden
    600
  • blaubar 08.07.2017 12:09
    Highlight Der Mensch lebt nun mal in einem moralischen Kontext. Anders als Tiere können wir uns dafür oder dagegen entscheiden, jemand Leid zuzufügen.
    Daraus entsteht letztlich Himmel und Hölle, ob man das jetzt gut findet oder nicht. Wir haben offenbar ständig die Aufgabe, uns gut und richtig zu verhalten. Das ist in der menschlichen Rasse bis in die Knichen eingeprägt.
    Es wäre viel spannender, Herr Stamm (echt jetzt!), solchen Fragen nachzugehen.
    10 28 Melden
    • dondor 08.07.2017 12:16
      Highlight @blaubar: Sie scheinen ein ausgewiesener Menschen- und auch Tierkenner zu sein. Woher wissen sie denn solche Dinge? Das nimmt mich jetzt wunder.
      20 7 Melden
    • blaubar 08.07.2017 14:24
      Highlight Wir haben Gesetze. Du darfst keinen ermorden, sonst geht es dir schlecht (Gefängnis). Du darfst auch nicht stehlen. Tiere tun beides ohne Konsequenzen.
      Aus diesem Konflik entstand sicherlich die Idee der Hölle und des Himmels.
      Sorry, ich habe das alles nicht erfunden.
      3 16 Melden
    • blaubar 08.07.2017 14:28
      Highlight Man kann natürlich rein mechanistisch denken und tun und lassen, ohne moralisch-ethische Bedenken. Ich bin sicher, es wird ziemlich schwierig.
      Es IST nunmal ein Thema.
      Selbst in dieser Kommentarfunktion gibt es Daumen rauf und Daumen runter. Die Wertung in gut und schlecht ist sehr tief verankert.
      3 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.07.2017 14:46
      Highlight "Daraus entsteht letztlich Himmel und Hölle, ob man das jetzt gut findet oder nicht ..."

      Nope, daraus entsteht möglicherweise ein Mangel an Freunden und evtl. ein Konflikt mit dem Strafgesetz.
      15 3 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 18:07
      Highlight @ blaubar
      Da Tiere nicht fähig sind, sich so kriminell zu verhalten, wie Menschen, können sie sich das Justiz-System sparen.
      Da sie ein Fell, oder ein Federkleid haben, können sie sich das Herstellen von Kleidern sparen.
      Siehst Du, was für Vorteile ein Tierisches Dasein hat?
      5 2 Melden
    • blaubar 09.07.2017 00:39
      Highlight @rodolofo: Tiere können extrem grausam sein. Schon nur eine simple Hauskatze mit einer Maus.Täte ein Mensch ähnliches, dann gäbs sofort lebenslänglich mit Verwahrung.
      Der Mensch ist ein sehr seltsames Wesen. Er muss (!) Kleider tragen, er muss sich ständig kontrollieren, er muss viele Esswaren erst kochen, bevor er sie essen kann. Hat fast ein wenig etwas von einem Alien, der sich hier installiert hat.
      3 3 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 08:17
      Highlight @ blaubar
      Vielleicht liegt diese Grausamkeit der Hauskatzen daran, dass sie gefüttert werden.
      Darum sind sie satt, müssen aber ihren Jagdtrieb und den Bewegungsdrang ausleben.
      Ich finde darum Dein Beispiel, welches die Grausamkeit der Tiere belegen soll, etwas gesucht.
      Ein Löwe tötet seine Beute rasch und schmerzlos mit einem kräftigen Biss ins Genick.
      Nein, die Grausamkeit bleibt für mich ein "Privileg" von Menschen... und Insekten vielleicht.
      5 2 Melden
    • blaubar 09.07.2017 20:50
      Highlight @rodolofo: Tut mir leid, aber das ist nicht nur bei den Katzen so. Wölfe reissen in einem Blutrausch viel zuviele Schafe. Manche Männchen töten und fressen eigene Kinder usw.
      Was der Mensch aber abhebt, ist, dass er zwar kein Portemonaie stehlen, wohl aber ungestraft z.B. Millionen Menschen mit Atombomben vernichten darf. Absolut einzigartig.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.07.2017 21:52
      Highlight Musste ja kommen ...
      2 0 Melden
    • blaubar 09.07.2017 23:37
      Highlight @Toerpe: Wo du recht hast, hast du recht.
      0 2 Melden
    • rodolofo 10.07.2017 07:08
      Highlight @ blaubar
      Auch das Beispiel mit den eingepferchten Schafen ist tendenziös. In der Natur würde eine solche Schafherde flüchten können. So käme es dann auch nicht zu einem solchen grausamen Gemetzel im Blutrausch.
      Aber klar, das Verhalten des Wolfes wird dadurch nicht entschuldigt, sondern allenfalls besser verständlich.
      Vielleicht sollten wir auch unsere menschliche Natur wie einen solchen Wolf betrachten:
      Wir finden in der Moderne Bedingungen vor, mit denen unsere Ur-Instinkte nicht wirklich zurecht kommen, bzw. auf die unsere Ur-Instinkte scheinbar verrückt reagieren...
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    • blaubar 10.07.2017 11:12
      Highlight @Rodolofo: Letzter Abschnitt: Ja, möglich.
      Ansonsten bist du ein Träumer. Die Natur IST grausam. (Schafe sind in den Bergen übrigens praktisch frei). Die Spinne, Löwe, Tiger... du willst nicht ihr Opfer sein.
      0 1 Melden
    • rodolofo 10.07.2017 21:07
      Highlight @ blaubar
      Ich bin auch ein Träumer, aber vor allem lebe ich vermutlich mehr in und mit der Natur, als Du.
      Und ich sage Dir, dass es nichts Schöneres und nichts überwältigenderes gibt, als diese Natur!
      Aber wenn Du beim mähen in ein Wespennest hackst, dann wirst Du gestochen.
      So ist das halt, Du Träumer...
      1 1 Melden
    • blaubar 10.07.2017 22:10
      Highlight @rodolofo: Ich bin ein riesiger Fan der Natur, ob du's glaubst oder nicht. Als Mensch kann man das romantisch sehen, oder das überwiegende romantische herauspicken. Aber: Fressen und gefressen werden wird auf keiner Postkarte abgebildet und ist an der Tagesordnung, überall und dauernd.
      2 0 Melden
    • rodolofo 11.07.2017 06:36
      Highlight @ blaubar
      Na also, dann finden wir uns zum Schluss doch noch! Du betonst halt lieber die Schattenseiten, und ich betone lieber die Sonnenseiten.
      Übrigens hat auch dieses "Fressen" unbestreitbar freudige und geniesserische Seiten!
      Natürlich nicht für diejenigen, welche gefressen werden...
      Aber das Leben ist gerecht:
      Auch wir "Fresser" werden einmal gefressen, nämlich spätestens dann, wenn wir von Aasfressern und Kleinlebewesen auf und im Boden zersetzt werden und vermodern.
      So gelangen wir wieder zurück in den Kreislauf, auf dass unsere Einzelbestandteile neu gemischt und verteilt werden...
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  • blaubar 08.07.2017 12:04
    Highlight Also erstens wissen wir alle nicht sooo genau, was es gibt und was nicht. Das gilt auch für Herr Stamm.
    Zweitens müsste man dich irgendwie verstehen wollen, warum in den meisten Religionen Himmel und Hölle vorkommen. Es wäre viel spannender als ein bibelnahes kurzsichtiges Bibelbashing, sich darüber Gedanken zu machen, wie es zu diesen Begriffen kam.
    So ganz und gar leere Worthülsen sind Himmel und Hölle dann doch eher nicht. Frag mal einen in Syrien.

    14 25 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 14:24
      Highlight Die Vorstellungen von Himmel und Hölle haben zwei Dinge gemeinsam:
      Erstens wirken sie als sich selbst erfüllende Prophezeiungen.
      Beispiel: Ein Palästinenser glaubt daran, dass alle Israelis böse und schlecht sind und geht mit dem Messer auf zufällig anwesende Israelis los.
      Seine eingebildete Heiligkeit führt direkt in die Hölle des Terrors.
      Zweitens gibt es im realen Leben weder das Paradies, noch die Hölle als Reinformen der Extreme. Das Leben ist immer eine Mischung aus allen Erscheinungsformen, so wie Musik mal traurig melancholisch und mal beschwingt fröhlich sein kann.
      Vielfalt=Leben!
      6 4 Melden
    • blaubar 08.07.2017 17:07
      Highlight @rodolfo: Richtig, in Reinform gibts diese Dinge hier nicht. Aber ein Mord z.B. nur unter Vielfalt abzubuchen... ich weiss nicht. Kann man schon, aber für die Menschen ist eben doch eine Wertung dahinter.
      1 2 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 18:28
      Highlight @ blaubar
      Warum denn nicht?
      Natürlich gehört Mord zur Vielfalt!
      Aber konsequenterweise auch zusammen mit einer Strafverfolgung.
      4 2 Melden
    • blaubar 09.07.2017 00:40
      Highlight @Rodolofo: ich sagt "nur"...
      1 1 Melden
    600
  • Der müde Joe 08.07.2017 11:58
    Highlight Wir können leugnen, spekulieren, philosophieren, unsere Augen und "Herz" verschließen und die Ohren zuhalten! Aber am Ende werden wir doch alle die Wahrheit erkennen. Unausweichlich!!! Selbst der Hugo wird wahrscheinlich staunen!😉
    9 59 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2017 12:22
      Highlight Da bin ich andrer Meinung
      21 8 Melden
    • Danyboy 08.07.2017 12:37
      Highlight Oder du wirst staunen... Halte ich für wahrscheinlicher 😉
      26 6 Melden
    • dondor 08.07.2017 12:41
      Highlight Und mit ihm alle Sinokonfuzianer, Animisten, Buddhist... ach was zähl ich auf? Einfach alle, ausser dem müden Joe. Herzliche Gratulation.
      18 8 Melden
    • Der müde Joe 08.07.2017 13:37
      Highlight Habe gesagt wir alle werden die Wahrheit erkennen! Weiss nicht warum dass mich ausschließen sollte.😉 Habe nicht mal erwähnt welche Wahrheit (chr. bud. oder hindu), habe lediglich 'die Wahrheit' gesagt. Egal ob es einen Gott gibt oder nicht, am Ende werden wir es wissen. Oder auch nicht, wenn man ins nichts verschwindet - aber dann interessierts auch keine Sau mehr!😜
      21 1 Melden
    • Dory..hä? 08.07.2017 13:49
      Highlight Stephen Fry. Wun-der-bar! <3
      5 1 Melden
    • dondor 08.07.2017 13:58
      Highlight Ok
      1 3 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2017 14:29
      Highlight So wie du es schreibst, verortet man dich zweifellos im Fischli-Lager. Auf jeden Fört man solcherlei Sachen gerne aus dieser Ecke.

      Du hättest ja auch einfach neutral schreiben können, wenn du so total neutral bist. Beispielsweise das niemand weiss was nach dem Tod passiert, und wir aufgrund der mangelhaften Datenlage eigentlich nichts dazu sagen können.
      11 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.07.2017 14:51
      Highlight "Habe gesagt wir alle werden die Wahrheit erkennen! "

      Nein. Am Ende sterben wir. Da gibt es nichts mehr zu erkennen.

      Nur Gläubige können so argumentieren. Tröstlich: Sie werden auch nicht erkennen müssen, dass sie falsch lagen. Ende aus.
      17 5 Melden
    • Share 08.07.2017 15:17
      Highlight @Muentschi
      Am Ende werden wir es wissen. So gut.
      Wie ein Sportresultat? Genügt dir das dann? Oder führt das nicht immer weiter? War da ein Penalty oder ein Eckball? Wer hat wann wo den Ball weiter gespielt? Da unterscheidet sich ein Fussball-Dorf nicht mehr von Alinghi gewonnenen America`s Cup. Was sie gemeinsam haben? Beides Randnotizen der Geschichte.
      4 1 Melden
    • blaubar 08.07.2017 17:26
      Highlight @Toerpe: Woher weisst du, dass es nichts mehr zu erkennen gibt, wenn man gestorben ist. Ich persönlich weiss jedenfalls nicht, was nach dem Tod ist oder nicht ist.
      6 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.07.2017 20:10
      Highlight Nach dem Tod ist man Materie.

      Die Eitelkeit der Menschen ist zu gross, als dass sie sich mit der eigenen Vergänglichkeit abfinden können. Deshalb gibt es Religion.

      Kennen auch Pflanzen ein Jenseits?
      12 4 Melden
    • Jöggu 79 09.07.2017 07:43
      Highlight Stell dir vor du stirbst, freust dich dass du zu Gott kommst und der einzige Ort wo du dich befindest ist eine Holzkiste... Wie viel sinnvoller hätte man die Sonntage geniessen können als auf harten Holzbänken aus immer dem gleichen Buch vorgelesen bekommen zu haben.
      8 4 Melden
    • blaubar 09.07.2017 23:41
      Highlight @Toerpe: Falsch geschlussfolgert. Nichtwissen und Besserwissen sind zwei paar Schuhe.
      Ich persönlich zähle mich zu den Nichtwissern, weil ich tatsächlich nicht weiss, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, das vom toten Körper unabhängig ist.
      Du scheinst dir da sicher zu sein. Woher nimmst du diese Sicherheit?
      4 0 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 08.07.2017 11:52
    Highlight Sollte es sich nach meinem Ableben herausstellen, dass es das jenseitige Alphamännchen tatsächlich gibt, dann will ich unbedingt und 100% sicher in die Hölle. Dort werde ich nämlich in guter Gesellschft mit Sartre, Bertrand Russel, Kant und solchen Leuten abhängen können. Während die armen Schweine im Himmel die Ewigkeit mit all diesen Kinder schändenden Bischöfen und all diesen debilen Frömmelern aus den zahllosen Freikirchen verbringen müssen. Das wäre für mich sehr viel schlimmer als die Hölle. Man stelle sich vor, da fragt dich einer für Ewig ob du mit ihm über Jesus sprechen möchtest...
    42 19 Melden
    • Michael Mettler 08.07.2017 12:35
      Highlight @schurke: was ist wenn die besetzung umgekehrt wäre?
      16 3 Melden
    • River 08.07.2017 13:25
      Highlight Die meisten Freikirchler wirst du auch da unten finden. Glaub mir.
      18 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.07.2017 14:52
      Highlight Würde es einen strafenden und gerechten Gott geben, würde er als erste diese wichtigtuerischen Stiefellecker bestrafen, die meinten, sich als Richter auf seiner Mission aufzuspielen.
      17 1 Melden
    • Michael Mettler 08.07.2017 16:42
      Highlight @toerpe: ich denke das ist gut möglich. Denke vor allem das dieser gott ein paar überraschungen auf lager hat.
      3 4 Melden
    600
  • Mutzli 08.07.2017 11:10
    Highlight Die moralische Umwertung verschiedener biblischer Konzepte besonders seit dem 2. Weltkrieg ist schon ziemlich interessant, so z.B. die Ummünzung vom gestrengen, strafenden Gott hin zum alliebenden Jesus. Die Idee die Trinität mit Liebe oder ähnlich zu umschreiben, wäre mir noch nie in einem mittelalterlichen Text begegnet. Dort ist Gott gnädig, weil er nicht alle in die Hölle schickt. Eine kleine Tüpflischisserei noch: Der Teufel ist Teil des Systems, ist definitiv nicht ausserhalb von Gottes Kontrollbereich. Auch eine direkte Vorgängeridee kenne ich nicht, die Römer z.b. dachten anders.
    15 5 Melden
    600
  • rodolofo 08.07.2017 11:08
    Highlight Das Gerede vom "Teufel" und von den "Bösen Mächten" erinnert mich an der Aberglauben von den Schwarzen Katzen, die Unglück bringen sollen, wenn sie von links nach rechts über die Strasse laufen.
    Im Grunde laufen einfach schwarze Katzen (von uns aus gesehen) von links nach rechts über die Strasse, wenn wir in einer bestimmten Richtung der Strasse entlang gehen, oder fahren.
    Wir können uns den die Dämonisierungs-Technik aber auch zu Nutze machen, indem wir sie NICHT verwenden, oder indem wir ganz frech behaupten:
    "Schwarze Katzen bringen immer Glück, sobald wir sie sehen!
    Black is beautiful!"
    13 10 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 08.07.2017 11:02
    Highlight Als ich noch ein gläubiges Christ-Kind war, habe ich mich auch immer gefragt warum wir im Relignsunterricht nie über den Teufel gesprochen haben. Als ich dann gefragt habe warum, kam die Antwort es gäbe ihn nicht. Als ich dann gefragt habe, warum wirnuns denn zwingend an die Gebote halten und unseren Glauben beweisen müssten, kam die Lehrerin ins Stocken. Ich verstand den Teufel damals als Trickser, der uns versuchte vom "rechten" Weg abzubringen, dank Hiob sogar im Auftrag Gottes als Test.
    25 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 08.07.2017 11:33
      Highlight Heute verstehe ich ihn als symbolischen Vater der Zivilisation. Wurde doch alles Wissen, das nicht aus der Bibel kam, verteufelt.
      Er hat den Menschen eigentlich aus den Fängen der Kirche befreit und ins 21ste Jahrhundert geleitet.

      Danke Luzi🤣
      20 4 Melden
    • River 08.07.2017 13:28
      Highlight Yo! Und wenn du die Geschichte von Luzi genau liest, wurde er vom Chef nur raus (runter) geworfen, weil er cooler, schöner und gescheiter war, als der Chef selber. Blanker Neid war da im Spiel
      13 5 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 08.07.2017 13:52
      Highlight Richtig! Und ihm eins Auszuwischen, hat er seine Schöpfung verdorben.
      2 1 Melden
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  • dracului 08.07.2017 10:04
    Highlight Seit der Aufklärung versucht man die Schärfe aus dem Höllenkonzept der Bibel zu nehmen. Selbst Luther erzeugte leider eine neue babylonische Sprachverwirrung mit seiner guten Nachricht. Hat er doch Scheol, Gehenna und Hades einfach mit Hölle übersetzt. Zeugen Jehovas lesen aus den gleichen Worten Gottes sogar, dass es keine Hölle gibt. Wissenschaftler fanden heraus, dass man mit jedem Buch über 200 Seiten alles "beweisen" kann und somit könnte jeder Text als Gottes Wort genutzt werden. Gott hat uns Fragezeichen hinterlassen. Hölle ist eventuell, wenn man blind glaubt, aber man fragen sollte?
    20 11 Melden
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  • dF 08.07.2017 09:59
    Highlight Mir ist es doch egal ob es die Hölle gibt oder nicht, denn falls es sie gibt, geh ich eh durch den Personaleingang.

    (Verdammt wünscht mir gereade sie gäbe es wirklich; wär das ne genugtuung.)
    13 22 Melden
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  • Phrosch 08.07.2017 09:58
    Highlight Natürlich sind Ideen von Gott und Teufel so alt wie die Menschheit. Schliesslich leben wir alle im Spannungsfeld zwischen Gut und Böse. Die Buchreligionen kennen einen "personifizierten" Gott und in Konsequenz den Teufel als seinen Gegenspieler. In anderen religiösen Systemen sind die Rollen auf eine komplizierte Götter- und Dämonenwelt verteilt. Aber alle Religionen kennen beides in der übernatürlichen Welt. Warum haben wir heute recht, wenn wir alles Übernatürliche leugnen, und alle anderen vor uns (und mit uns) liegen falsch?
    9 16 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 11:22
      Highlight Es geht vielleicht weniger um "richtig", oder "falsch", als um "zweckmässig", oder nicht "zweckmässig".
      Natürlich war es für die Nazis auch zweckmässig, die Juden als teuflische Schmarotzer und Schädlinge zu entmenschlichen und zu dämonisieren.
      So konnten sie die natürlichen Hemmungen mittels Ideologie herabsetzen und überwinden, die sonst verhindern, dass wir andere Menschen demütigen, quälen, foltern und töten.
      Aber zweckmässig im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens sind Verherrlichungen und Dämonisierungen in der Regel nicht.
      ...
      12 4 Melden
    • pamayer 08.07.2017 12:07
      Highlight Rodolfo
      Danke für deine scharfsinnige und klare Stellungnahme zu diesem diabolischen Thema.
      Schönes, Satan-freies Wochenende.
      6 2 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 13:53
      Highlight @ pamayer
      Satan ist dort anzutreffen, wo Gefühle durch einen sich selbst überschätzenden Verstand gärtnerisch erzogen werden.
      Dabei entstehen Anstauungen von Wut, die wegen übermässiger (z.B.christlicher) Selbstbeherrschung nicht dort raus können, wo sie als passende Spontan-Reaktionen gebraucht würden.
      Satan ist also nur eine "Wut am falschen Ort".
      Sobald diese Wut wieder wie ein normales Gefühl behandelt und spontan gelebt wird, verschwindet Satan, und die Natur kehrt zurück, mit zwitschernden Vögeln und Donnergrollen.
      Und das Schönste: Die Musik kehrt zurück!
      Was wäre ein Leben ohne Musik?
      4 2 Melden
    • pamayer 08.07.2017 20:58
      Highlight Ein Irrtum.

      Nietsche.
      1 0 Melden
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  • Hoodoo 08.07.2017 09:50
    Highlight Ein Grundproblem für Gläubige: Ihr Glauben an ein Weltbild aus dem Broncezeitalter lässt sich nur durch ausblenden oder umdeuten unbequemer Teile aufrechterhalten und in die heutige Zeit retten.
    28 9 Melden
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  • pamayer 08.07.2017 09:09
    Highlight Was zum Teufel schreibst du da, Hugo. Dich müsste ich als ersten zu mir nehmen. Aber da ich nicht existent bin, kann ich dich nicht holen.
    Hocke und schmore alleine da unten in der Hölle. Verdammi einsam.


    Aber eben, es gibt mich nicht.

    👹
    23 9 Melden
    • Honey Badger 08.07.2017 11:57
      Highlight Die schönste List des Teufels ist es, uns zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt.
      14 11 Melden
    • blaubar 08.07.2017 17:28
      Highlight @Honey: Keine dumme Aussage!
      2 3 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 18:22
      Highlight @ Honey Badger
      Du meinst so richtig auffällig unauffällig?
      Dass der Teufel vom Teufelsglauben abrät, wäre schon ziemlich plump.
      Glaubst Du wirklich, der Teufel sei so plump?
      Würde er nicht eher teuflisch raffiniert vorgehen und sich ein Kardinalsgewand überziehen und seine aufgedunsenen Wurstfinger zum Gebet falten?
      Denk mal darüber nach!
      ...
      Der Teufel kann ÜBERALL SEHEIIIN!
      TOING! Daas Schreckmümpfeliii...
      4 1 Melden
    • pamayer 08.07.2017 20:51
      Highlight Etwa so wird's wohl sein.






      🚱







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  • Maracuja 08.07.2017 09:09
    Highlight <Kindern ... gibt man die Bibel besser nicht in die Hand>

    Gehe davon aus, dass die meisten Christen ihren Kindern nur Kinderbibeln zum Lesen geben. Meine Kinder begegneten Gewaltschilderungen jeweils erstmalig durch in öffentlichen Verkehrsmitteln herumliegende Gratiszeitungen. Der jüngste erwischte mit fünf mal eine Ausgabe, in der über einen Vater, der seine Kinder umgebracht hatte, berichtet wurde. Wenn Kinder mit Schilderungen der Hölle konfrontiert werden, dann wohl eher durch fundamentalistische Prediger, als durch eigenes Lesen von Bibel oder Koran.
    19 26 Melden
    • Energize 08.07.2017 09:26
      Highlight Das ist jetzt wirklich sehr oberflächlich. Kinderbibeln lassen gezielt die "schwerverdaulichen" Themen weg - also Gewalt, Aufruf zum Genozid, Versklavung. Die Gewaltschilderungen in den Zeitungen wiederspiegeln die Realität (auch wenn gewisse Blätter natürlich übertreiben).

      Liest man selbst eine Torah/ Bibel/ Koran sind die gewaltaufgeladenen Szenen nicht von der Hand zu weisen. Ausser man überliest diese explizit - was wiederrum inkonsequenter Glauben ist.
      30 4 Melden
    • Maracuja 08.07.2017 09:54
      Highlight Energize: Liest man selbst eine Torah/ Bibel/ Koran sind die gewaltaufgeladenen Szenen nicht von der Hand zu weisen.

      Wenn man das selbst liest! Ein erheblicher Anteil der Gläubigen hat wohl die eigene heilige Schrift nie selbst vollständig gelesen, sondern kennt die Teile, die in Predigten gerne zitiert werden. Welche Teile das sind, hängt von der Ausrichtung der jeweiligen Glaubensgemeinschaft ab, in fundamentalistischen stehen andere Themen im Vordergrund als liberalen Gemeinden.
      17 3 Melden
    • TheMan 08.07.2017 14:27
      Highlight Maracuja lesen heisst noch lange nicht auch Verstanden. Die Bibel muss man Verstehen. Jeder Christ weiss, das AT hat seine Schlechte Seite. Aber das AT hat einen anderen Kontext wie das NT. AT war leben Ohne Jesus, Regeln wurden von Menschen gemacht, es ging zum Teil für Überleben des eigenen Stammes. Das NT, ist das Leben mit Jesus. Die Nachfolge von Ihm. Die Stämme haben sich Niedergelassen die Regeln wurden nicht mehr fest beachtet. Jesus war durch und durch Gut.
      3 9 Melden
    • Don Sziggy 08.07.2017 21:08
      Highlight Wenn ich Gläubig wäre, müsste ich jetzt sagen: Oh Gott oh Gott.
      5 2 Melden
    600
  • Follower 08.07.2017 09:07
    Highlight Lieber Herr Stamm
    Ihre Ausführungen sind schon beinahe lustig. Sie haben keine Ahnung von der Bibel. Einen derart verschwurbelten Bericht...?
    20 92 Melden
    • _kokolorix 08.07.2017 11:26
      Highlight Dein Name ist wohl Programm...
      Da die Bibel eine sinnfreie aneinaderreihung von belanglosen Anekdoten, Legenden und Alltagserzählungen ist, kann Hogo wohl nur einen verschwurbelten Bericht abliefern
      31 10 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2017 11:45
      Highlight Ding Ding Ding Ding Ding Gratuliere Follower, du bist das Einmillionste Fischli das uns hier genau diesen Kommentar postet. Gratuliere!
      25 5 Melden
    • dondor 08.07.2017 12:43
      Highlight @Follower: Bist du ein Kind?
      8 4 Melden
    • TheMan 08.07.2017 14:23
      Highlight Follower, das sag ich schon Lange. Er hat 0 Ahnung über Religionen. Zitiert aus Bibel usw ohne zu Wissen was er macht. So entstehtn Sekten. Er ist selber ein Sektenchef/Guru.
      3 17 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2017 17:11
      Highlight Und nochmal Ding Ding Ding Ding Ding Gratuliere The Man, du bist das Einmillionste und erste Fischli das uns hier genau diesen Kommentar postet. Gratuliere!
      13 1 Melden
    • Follower 08.07.2017 19:17
      Highlight "Der Teufel agiert ausserhalb von Gottes Kontrollbereich": die Bibel beschreibt, dass Gott den freien Willen der Menschen und auch des Teufels respektiert und darum oft machen lässt, auch wenn dies verheerende Folgen hat. Das sogenannte Endgericht wird das Gute und Schlechte trennen, endgültig. Otterngezücht ging an die Adresse der Superfrommen. Gott steht in der Bibel für alles Gute, Schöne, Vollkommene, Liebe, Fürsorgliche etc. der Teufel für die Perversion derselben. Herr Stamm sollte diese Zusammenhänge einigermassen kennen.
      1 10 Melden
    • _kokolorix 08.07.2017 21:07
      Highlight So schwierig ist die Bibel nicht zu interpretieren. Es ist der Wunsch die Welt zu vereinfachen, sie in Gut und Böse einzuteilen. Nichts ist anstrengender und schwieriger als die Tatsache, dass jedes Lebewesen beides in sich vereinigt, anzuerkennen. Kein Gott, kein Prophet und kein Teufel kann ins die Verantwortung für unser Tun abnehmen. Jeder religiöse Eiferer ist zu feige dafür...
      5 1 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2017 21:19
      Highlight Gott ersäuft die ganze Menschheit und ein anderes Mal bombt er eine ganze Stadt weg. Die Meditianiter sollen völlig ausgerottet werden, Frauen, Kinder inklusive, Gott himself gibt diese Anordnung. Da sehe ich nichts Gutes, Schönes, Vollkommenes, Liebes, Fürsorgliches. Da sehe ich nur Mord und Genozid. Und dann gibt es noch das hier in der Bibel: Glücklich wird der sein, der deine Kinder ergreift. Und wirklich an dem zerklüfteten Felsen zerschmettert.» (Psalm 137, 9). Aber natürlich verstehe ich von der Bibel nichts, reisse Zitate aus dem Kontext und überhaupt sind Atheisten doof.
      10 1 Melden
    • Follower 09.07.2017 14:00
      Highlight Ihr letzter Satz, vor allem der Schluss entstammt ganz alleine Ihrer Feder!
      0 7 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2017 16:53
      Highlight Und zum Rest, nehmen sie, wie nicht anders zu erwarten, nicht Stellung.
      7 0 Melden
    600
  • Michael Bamberger 08.07.2017 09:02
    Highlight Bei allen Grausamkeiten, welche das AT durchziehen, sollte darauf hingewiesen werden, dass diese ausschliesslich das zeitlich beschränkte Diesseits betreffen.

    Erst durch den Jesus des NT, werden diese Grausamkeiten zu Drohungen ewiger Höllenqualen potenziert, was einiges über den Charakter dieser Figur aussagt.

    Dazu eine biblische Charakterisierung Jesu unter vielen:

    „Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“ (Mt 25,41)
    26 5 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 11:34
      Highlight Ja, mit den Augen und Ohren von uns mehr oder weniger modernen und aufgeklärten Menschen tönt das alles sehr schwulstig, übertrieben und vor allem äusserst humorlos.
      Aber wenn Du Dir alte Fernseh-Aufnahmen z.B. über eine Landi-Ausstellung reinziehst, dann kommt Dir die übereifrig schnarrende Streber-Stimme des Kommentators auch sehr seltsam und irgendwie lächerlich vor.
      Wie dann erst vor zweitausend Jahren?!
      Damals war halt sehr viel Pathos und Dramatisieren angesagt.
      In einigen Welt-Regionen ist das ja heute noch der Fall, gerade so, als lebten wir gleichzeitig in unterschiedlichen Zeiten...
      2 5 Melden
    • AMU 08.07.2017 12:13
      Highlight Genau auf den Punkt gebracht, die Bibel ist klar und deutlich. Sie haben den freien Willen dies anzunehmen oder nicht. Jesus wird Sie beim Wort nehmen. An einer anderen Stelle sagt er "luk 13,27 Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht" oder ein anderen "Wer Augen hat zu sehen, der sehe"
      5 6 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 13:40
      Highlight @ AMU
      Und wo siehst Du da das Problem?
      Ist es denn nicht vorteilhaft, die Augen zum sehen zu benutzen?
      4 2 Melden
    600
  • Maracuja 08.07.2017 08:47
    Highlight <Liberale Theologen interpretieren die biblischen Aussagen so: Sünder würden nicht ewige Höllenqualen erleiden, sondern den zweiten und endgültigen Tod im ewigen Höllenfeuer>

    Nein, dabei handelt es sich nicht um eine (weit hergeholte) Interpretation, sondern um einen klaren Bezug zur Offenbarung 20:14. Zwischen Offenbarung und den Evangelien besteht in diesem Punkt ein Widerspruch.
    16 1 Melden
    • Maranothar 08.07.2017 11:27
      Highlight In diesem Punkt? Das ganze Buch ist von vorn bis hinten ein Widerspruch
      7 4 Melden
    • Ralph Rickenbach 08.07.2017 13:25
      Highlight Dies ist jetzt für einmal kein Widerspruch: Hölle oder Hades: Ort, an dem vor dem Ende der Welt die Menschen sind, welche keine Vergebung angenommen haben. Der zweite Tod: der Ort, an den der Teufel, die Hölle und die Menschen, die in der Hölle waren, die Ewigkeit verbringen werden.

      Wobei das Wort, das mit Ewigkeit übersetzt wird, Aion ist, ein langer, aber begrenzter Zeitraum.
      1 1 Melden
    600
  • Sugarless 08.07.2017 08:45
    Highlight Das Beste was dem Teufel passieren kann, ist dass man behauptet, es gibt ihn nicht.
    Wer jedoch an Gott glaubt und Jesus als seinen Retter annahm, wird ihn nicht leugnen, braucht ihn jedoch nicht zu fürchten, denn Jesus hat ihn besiegt.
    15 47 Melden
    • Ingolmo 08.07.2017 09:23
      Highlight ich mag die neune Geschichten mit Lucifer, besonders seit er Ferien in Californien macht.
      26 3 Melden
    600
  • Maranothar 08.07.2017 08:34
    Highlight Das hinkt doch schon im Grundsatz.
    Wenn man fürs nichtbeachten von Gottes Regeln (quasi Rebellion) in die Hölle kommt wo der Teufel herrscht (der auch rebelliert hat), wieso sollte dieser die Ankömmlinge dann bestrafen?
    74 3 Melden
    • Peaches 08.07.2017 09:15
      Highlight So hab ichs ja noch nie gesehn 😂😂😂
      24 3 Melden
    • Mockingbird 08.07.2017 09:55
      Highlight Menno, wenn sie mir das damals im Religionsunterricht schon gesagt hätten, wäre ich all die Jahre nicht so brav gewesen. 😂😂😂
      24 3 Melden
    • EvilBetty 08.07.2017 10:26
      Highlight Joa, das ganze Konstrukt macht keinen Sinn... aber wir reden hier ja auch von Religion 😂
      28 5 Melden
    • rodolofo 08.07.2017 11:36
      Highlight Er bestraft Dich ja auch nicht, sondern bietet Dir den versprochenen Minus 5 Sterne - Service, genau gemäss Bestellung.
      3 5 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2017 11:53
      Highlight Viellicht ein geheimer Deal der beiden? Ich frage mich, was für den Teufel rausspringt, wenn er das Spiel mitmacht.
      12 1 Melden
    600

Mutter Teresa: Eine Unheilige wird heiliggesprochen

Papst Franziskus will nicht wahrhaben, dass Mutter Teresa keine Heilige war.

Sie überstrahlt alle: Mutter Teresa, der Engel von Kalkutta. Gegen die 1997 im Alter von 87 Jahren verstorbene Nonne aus Mazedonien verblassen selbst Päpste. Ausgerechnet im patriarchalen Männerbund der katholischen Kirche stiehlt eine Frau den klerikalen Würdenträgern die Show.

Nun spricht Papst Franziskus sie am 4. September im Eiltempo heilig, wie er diese Woche verkündet hat. Eine heilige Friedensnobelpreis-Trägerin: Was kann dem gebeutelten Vatikan Besseres passieren!

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