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Viele Unternehmen sind digitale Dinosaurier. grafik: hwzdigital

Schweizer KMU in Not: (Zu) Viele sind digitale Dinosaurier

Viele kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz kämpfen ums Überleben. Schuld sind nicht nur Preisdruck und Frankenstärke. Ein beträchtlicher Teil der KMU vernachlässigt die Präsenz im Internet.

Publiziert: 26.11.16, 13:34 Aktualisiert: 26.11.16, 21:05

Die kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Ein zunehmend fragiles allerdings. Vor allem in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) ist die Lage kritisch. Rund die Hälfte aller KMU kämpft laut dem Branchenverband Swissmechanic ums Überleben. Zwei Gründe werden in erster Linie genannt: die Frankenstärke, ausgelöst durch die Aufhebung des Euromindestkurses, und der anhaltende Druck auf die Preise.

Das Problem hat watson anhand der Madlener Apparatebau AG in Dietikon ZH geschildert, eines Kleinunternehmens mit zwölf Mitarbeitenden. Was auffällt: Die Firma verfügt über keine Website, zumindest keine funktionierende. In der Nische, in der Inhaber Josef Madlener tätig ist, mag dies nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Er bezeichnet sich als «Problemlöser», der schnell und flexibel Ersatzteile anfertigt, wenn irgendwo etwas kaputt gegangen ist.

Die Madlener Apparatebau in Dietikon. bild: peter Blunschi

Für andere Unternehmen, insbesondere stark exportorientierte, kann ein vernachlässigter Auftritt im Internet jedoch gravierende Folgen haben. Josef Madlener selbst hat als Hauptgrund für den Preisdruck die Tatsache erwähnt, dass Kunden heute im Internet die Preise vergleichen. Wer da nicht oder ungenügend präsent ist, hat ein Problem. Und in der Schweiz haben viele KMU dieses Problem, sie hinken bei der Digitalisierung hinterher.

Wer keine Website hat, findet nicht statt

Dies zeigt die Studie Digital Switzerland, die das Center for Digital Business der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) 2015 erstellt hat. Autor Sven Ruoss – ein ehemaliger watson-Mitarbeiter – kam zu einem für die KMU bedenklichen Befund: Obwohl 74 Prozent der befragten Unternehmen anerkannten, dass die digitale Transformation grosse oder sehr grosse Auswirkungen haben wird, sind 56 Prozent schwach aufgestellt. Sie sind «digitale Dinosaurier».

Erschreckend: In der Befragung 2016 stieg ihr Anteil sogar auf 59 Prozent. «Der grösste Teil der Unternehmen hat Entwicklungspotenzial, insbesondere wenn es darum geht, das Marketing auf die Kunden auszurichten», sagt Manuel P. Nappo, Leiter des Center for Digital Business an der HWZ. Heute informiere sich fast jeder Kunde im Internet. Wer keine Website hat oder eine rudimentäre, die nicht mobilfähig ist, hat ein Problem. «Er findet nicht statt», sagt Nappo.

Diese scheinbare Binsenweisheit hat sich auch im Jahr 2016 noch nicht überall herumgesprochen. «Die KMU sehen das Internet oft als Bedrohung statt als Chance», sagt Nappo. Eine Einstellung, die gerade für das Hochpreisland Schweiz, in dem ein Unternehmen jeden Verkaufskanal nutzen sollte, verhängnisvoll sein kann.

Die Glarner Kantonalbank macht gute Geschäfte mit dem Online-Verkauf von Hypotheken. Bild: KEYSTONE

Wie es funktioniert, zeigt das Beispiel der Glarner Kantonalbank, die vor rund zehn Jahren in finanzielle Schieflage geraten war. Sie begann 2012 mit dem Verkauf von Hypotheken im Internet und kreierte ein neues, boomendes Geschäftsmodell. Mit dem so genannten Hypomat erreichte die Bank, deren Kerngebiet rund 30'000 Personen umfasst, Kunden in der gesamten Deutschschweiz.

Sparen beim Marketing

Eine gute Online-Präsenz könne matchentscheidend sein, sagt Manuel P. Nappo. Warum handeln die «digitalen Dinosaurier» nicht? Ein Grund ist der Überlebenskampf. Wenn die Geschäfte schlecht laufen, spart man häufig zuerst bei Marketing und Werbung. Viele KMU achten darauf, dass sie ihr Personal und das damit verbundene Knowhow halten können. Und wer kein Geld hat, um neue Maschinen zu kaufen, hält die Investition in einen Webauftritt für Luxus.

Es sei ein «bekanntes Problem», sagt Nappo. Trotzdem sei es keine gute Idee, beim Marketing und bei der Online-Präsenz zu sparen, denn es drohe ein Teufelskreis. Man erreicht zu wenig Kunden, verdient nicht genug und hat keine Mittel, um die Digitalisierung voranzutreiben. «Am Besten macht man dies, bevor es nötig ist», meint Nappo.

Angesichts der KMU-Krise dürfte dieser Rat für manche zu spät kommen. Wenn in den nächsten Jahren zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen verschwinden sollten, liegt es nicht nur an Frankenstärke und Preisdruck. Sondern auch an der verpassten Chance, die Möglichkeiten des Internets zu nutzen. Auch die «echten» Dinosaurier sind bekanntlich ausgestorben.

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55 Kommentare anzeigen
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  • Radiochopf 29.11.2016 13:43
    Highlight Viel schlimmer als gar kein Webseite zu haben, ist eine Webseite zu haben mit einer Info Mail-Adresse welche nicht bedient wird.. nach meiner Erfahrung reagieren 80% der KMU's gar nicht auf ein Mail auf ihre Info- oder Kontaktadresse... klar, die ältere Generation ruft dann halt auf die Tel-Nr. an, für die Internet-Generation sind diese KMU's dann meistens schon gestorben bevor der Kontakt überhaupt zu Stande kam..
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  • Patro 29.11.2016 11:21
    Highlight He Leute es geht nicht um Internetauftritt!!
    Was nützen mich 1000 Aufträge die keinen Gewinn
    hergeben. Es wird eh nur der billigste genommen. Ein Internetauftritt damit man gefunden wird ist ziemlich sicher kein Kostenproblem.
    Was mir mehr Sorge bereitet ist das massenhaft Zeit im Netz verschwendet wird. Sinnlose Diskussionen und extremer Zeitaufwand um all die zum teil sinnlosen Artikel zu lesen. Wer arbeitet überhaupt von denen ?allen?
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  • Geofinder 28.11.2016 21:20
    Highlight Eine Firma beaucht eine Digitale Steategie. Eine Firmenhomepage ist nur ein Rädchen im System. Eine Firmenwebseite die nicht "verkauft" ist herausgeschmissenes Geld. Nur eine Digitale Steategie im zusammwnspiel mit Vertrieb macht Sinn und ist Chefsache. Auch wenn viele Dinosarier das nicht wahrhaben wollen. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mi der Zeit... ;-)
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    • E. Regiert 29.11.2016 09:04
      Highlight Im Prinzip ja, aber nicht alles lässt sich online verkaufen, weil schlicht und einfach der Preis nicht im Voraus bestimmt werden kann.
      Ein Schreiner zum Beispiel kann nicht per Internet herausfinden, wieviel ein massgefertigter Einbauschrank kosten wird. Die im konkreten Zimmer gegebenen Umstände müssen vor Ort erkannt werden (z. B. Dachschräge, Mauervorsprünge und -sockel, Kamin, Bodenstufen). Ein seriöser, guter Schreiner macht ohnehin keinen Pauschalpreis, sondern arbeitet in Regie.
      Online lässt sich nur verkaufen, dessen Preis sich unmittelbar und automatisch bestimmen lässt.
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    • Geofinder 29.11.2016 17:38
      Highlight Bin voll Deiner Meinung. Mit verkaufen meine ich auch nicht einen Internetshop, sondern die Onleine Strategie muss Neukunden generieren. Intressenten fragen etwas an, daraus kann ein Neukunde generiert werden. Die Webseite, Onlineportale und Direktmarketing müssen einen positiven Rückfluss generieren. Ansonsten ist eine Homepage meines erachtens herausgeworfenes Geld. Wünsche eine erfolgreiche Woche
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  • Ridcully 28.11.2016 15:37
    Highlight Ich war scho i einigen KMU's Leiter IT und ich muss leider sagen, viele KMU's sind selber schuld, dass Sie jetzt (angeblich) von der Digitalisierung überfahren werden. jahrelang wurde Die IT geringeschätz und als reiner Infrastrukturversorger wahrgenommen. In anderen Ländern ist die IT viel näher bei der GL, weil ed das offensichtich verstanden wurde, dass IT eine strategische Komponente ist.
    Es ist auch nicht mit einer Homepage getan, es muss grundsätzlich entschieden werden, welche Prozesse sinnvoll mit IT unterstützt werden sollen.
    Alles Andere ist zum Scheitern verurteilt. Punkt.
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    • E. Regiert 29.11.2016 09:15
      Highlight Firmeneigene IT und Webpräsenz sind zwei paar Schuhe.
      Webpräsenz ist nicht Teil der Infrastruktur, sondern benutzt diese, um das Unternehmen und seine Produkte dem Publikum zu präsentieren. Die Webpräsenz und alle Drucksachen werden definiert von Marketingverantwortlichen und dann umgesetzt von Grafikern, Fotografen, Textern, Layoutern, Druckereien, Verpackungsherstellern, Webdesignern und Webappentwicklern.
      IT kriegt genau die Aufmerksamkeit und Entlöhnung, die sie verdient, wie die Empfangsdame, der Abwart, der Firmenflottenmanager auch.
      Nur GL-Mitglieder kriegen mehr als sie verdienen.
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    • Ridcully 29.11.2016 11:14
      Highlight Und das ist genau der Fehler: Firmeneigene IT nicht gleich Infrastruktur.
      Viele Firmen sind genau in dem Schlamassel, weil sie die eigene IT nur als Infrastrukturprovider sehen. Digitalisierung und andere Megatrends können nirgends besser analysiert und adaptiert werden, als in einer firmeneigenen IT.
      Aber solange ich nicht eingebunden werde in die Businesstrategie (Weil irgendwelche GL-Pflöcke nicht verstehen, was IT leisten könnte) renne ich gegen Wände
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    • E. Regiert 29.11.2016 12:23
      Highlight IT gehört zur Infrastruktur, genau wie Stromversorgung, Gebäude, Maschinen samt all den Ingenieuren, Fach- und Hilfskräften, welche alles am Laufen halten. Die Webpräsenz bedient sich dieser Infrastruktur, ist aber ganz klar Teil der Kommunikationsstrategie des Unternehmens meist unter der Obhut des Marketing.
      Dabei spielt es keine Rolle, ob die IT firmeneigen oder ausgelagert ist.
      Alles was im Namen das Wort "Technologie" in sich trägt gehört in der Wirtschaft zum Heer der Wasserträger und nicht zum Kreis der Entscheider und Gestalter.
      Kurz: Du bist Knecht, nicht Bauer. Akzeptier's!
      2 0 Melden
    • Ridcully 29.11.2016 20:20
      Highlight Ein CIO ist genau so ein Knecht wie ein CFO... Wertschöpfend sind beide nicht. Wenn Du die Bedeutung der IT auf die selbe Stufe stellst, wie eine Rezeption oder Fuhrparkmanager.. dann, ja dann kann ich Dir auch nicht mehr helfen :-)
      Wenn eine Bank der IT nicht zuhört... wenn ein Telco der IT nicht zuhört, ist es nicht das gleiche, als wenn man der Telefonzentrale oder dem Abwart nicht zuhört.
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    • E. Regiert 30.11.2016 10:42
      Highlight @Ridicully: Wenn Du denkst das Wort eines Abwart habe weniger Gewicht, weil er nur Abwart ist, dann bist Du eingebildet.
      Es kommt einzig darauf an, WAS gesagt wird. Fakten existieren unabhängig vom Redner.
      Wenn Du als ITler der GL etwas vorschlägst, dann glaube ja nicht, dass a) keiner es besser weiss wie Du, und b) dass keiner der GL jemanden konsultieren wird, der es garantiert besser weiss, wie Du. Auch wenn ein Fachmann Stuss erzählt, ist es bloss nur Stuss.
      Wenn ein Brand im Lager schwelt, dann ist das eine strategisch wichtige Info für die Firma, auch wenn dies "nur" der Abwart meldet.
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    • E. Regiert 30.11.2016 10:53
      Highlight @Ridicully: Keiner der Geschäftsleitung ist wertschöpfend.
      Wertschöpfend sind die ausländischen Frauen, die an ihren Werktischen Fleissarbeit leisten, oder die Männer, die die Maschinen bedienen, oder in der Grube stehen und schaufeln.
      Nein, Wertschöpfung hat nichts mit Karriere und mit Geschäftsleitungsposten zu tun.
      Karriere hat nur mit Beziehungen zu tun und dem Beherrschen macchiavelistischer Machtspiele, bei denen letztlich das Aktienportfeuille des Vaters, bzw. des Grossvaters entscheidet.
      Wer einen Lohn will, der seiner Leistung entspricht, der muss sich selbständig machen.
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  • Thomas Schläfli 28.11.2016 11:28
    Highlight www.homepagetool.ch - Hat mir sehr geholfen📚
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    • Globidobi 28.11.2016 18:06
      Highlight Es reicht auch schon eine Website mit jimdo oder wix. Da dort auch einfach ein SEO eingerichtet werden kann.
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  • 7immi 28.11.2016 09:53
    Highlight Die frage ist, was gewissen kmu eine internetseite bringt. Liefere ich direkt an den endkunden stangenprodukte, macht die homepage evtl sogar mit webshop sinn. Bin ich aber ein unternehmen, das werkzeuge und ersatzteile (spezialanfertigungen) fertigt, reicht ein eintrag beim branchenportal. Das haben nämlich die meisten. Die geschäftsabwicklung verläuft bilateral und beratend. Der persönliche kontakt ist hier viel wichtiger als ein schneller onlinekontakt. Man googelt auch nicht nach unternehmen, man kennt sie bereits oder weiss von ihnen via partner.Ob die studienverfasser die branche kennen?
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    • Luki Bünger 29.11.2016 02:01
      Highlight Beim Gespräch zeigst du deinem Verhandlungspartner auf deinem Tablet gleich einige Beispiele von ähnlichen Spezialanfertigungen und schickst ihm dann den Link zur Slideshow, wo er sich das in Ruhe nochmals anschauen kann. Oder du lässt für 3000 Eier einen Prospekt mit Mindestauflage fötelen und drucken, von denen noch die Kisten der letzten beiden Ausgaben in deinem Estrich campieren.
      Website != Google
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    • E. Regiert 29.11.2016 09:28
      Highlight @Luki: bei Dir würde ich nicht kaufen.
      Wenn schon ein Verkäufer sich mit mir trifft, dann muss er mehrere Beispiele von Werkstücken dabei haben und drückt sie mir in die Hand, damit ich die Verarbeitungsqualität und die fertigungstechnischen Fähigkeiten der Firma buchstäblich begreifen kann.
      Mit Deinen Slides und Links läufst Du bei 99 % der Kunden aus Industrie und Gewerbe auf. Die haben zuviele Bilder gesehen von Dingen, die es nicht gibt.
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  • Menel 28.11.2016 07:57
    Highlight Kann ich nur bestätigen. Habe gerade letztens einen Sanitär gesucht und im Netz gesucht. Man findet zwar Firmen, aber meistens ist gerade mal eine Startseite vorhanden und "under construction" seit mind. 5 Jahren steht da. Als Kunde will man doch wissen, was jemand anbietet und wo vielleicht auch seine Spezialität liegt. Das würde beim konkreten Suchen dann auch in Suchmaschinen so auftauchen.
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  • Likos 28.11.2016 00:40
    Highlight KMUs wenden sich meist gerne mal an Agenturen, die natürlich oft ihren Typo3/Magnolia-Overkill für 30000.-+ und saftige Wartung offerieren.
    Dabei gibt es viele gute Webdesigner die so was auch bedarfsgerechter für nicht mal ein Drittel davon erledigen. Aber ohne Ahnung treffen sich die beiden Parteien wohl eher selten.
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  • Zeit_Genosse 27.11.2016 19:05
    Highlight "Digitalisierung" mag ein Buzzword sein, umfasst jedoch mehr als nur eine Internetseite. Wenn man von KMU ausgeht, Firmen mit 1-249 Mitarbeitenden, dann sind das in der Schweiz gegen 99% der Firmen. Gefunden werden, Erreichbarkeit, Angebotspräsentation, Kontaktaufnahme, Reservation, Kaufabwicklung, Feedback, Kundenintegration, Vernetzungsfähigkeit, usw. sind Themen, die jedes Unternehmen nach den individuellen Bedürfnissen auch digital erbringen muss. Da muss man sich damit auseinandersetzen und ja, es beginnt mit mobilefähigen Internetpräsenzen und geht dann weiter.... bis zur 4.0 Stufe.
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  • John M 27.11.2016 15:38
    Highlight Das problem ist eher das solche Betriebe schon gerne eine eigene Homepage hätten, aber oft nicht bereit sind den vorgeschlagenen Preis zu bezahlen weil sie die Arbeit des Entwickler nicht schätzen. Ich bin ja gerne bereit zu handeln und einem entgegen zu kommen, aber wenn der Kunde nur ein Viertel der Offerte bezahlen will hört die Sympathie bei mir auf.
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  • Nordurljos 27.11.2016 08:11
    Highlight Buchhaltung kostet geld, versicherungen kosten geld, rälichkeiten kosten geld, mitarbeiter kosten geld, wieso ist es soooo unverständlich das man sich einen fachmann/frau für die webseite suchen muss, und dieser auch geld kostet?
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  • Beobachter24 26.11.2016 22:40
    Highlight Der Beitrag könnte praktisch 1:1 von Ruedi Noser stammen. ;-)

    Es ist natürlich nicht unwahr, was geschrieben wurde, ist aber ganz sicher nicht relevant für alle KMUs.

    Die Glarner KB halte ich übrigens *nicht* für ein KMU.

    Und für die "echten" KMUs:
    Wenn sie nicht bereits eine Website haben oder andere digitale Kanäle nutzen, dann haben sie meist null Ahnung, und müssen sich Know-How teuer einkaufen. Gar nicht so einfach da den „Einstieg“ zu finden ...
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  • koks 26.11.2016 17:00
    Highlight eine freundin baut just ihre eigene firma auf. musste ihr eindringlichst abraten, den 'angeboten' von sog. 'freundinnen' aus der it/werbebranche zu folgen, ihr eine webseite zu programmieren, für 'nur' ein paar tausend franken. die haben sie skruppellos bedrängt, und wollten ihr geld ausreissen, bevor sie überhaupt ihre erste einnahmen gemacht hat.
    leider kein einzelfall. auch bei it-anbietern nicht. it/werbefuzzis sind meist gar nicht an den bedürfnissen der kleinen betriebe interessiert, sondern wollen einfach aufträge reinholen.
    der inhaber einer kmu weiss selbst am besten, was er braucht.
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    • Shin Kami 26.11.2016 20:08
      Highlight Ich bin auch ein sogenannter "IT-fuzzi" und ich habe auch schon für solche Kollegen Websiten gemacht, allerdings zu einem absoluten Freundschaftspreis, falls das stimmt, dass andere mehrere Tausend Franken verlangen, ist es eine absolute Frechheit.
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    • Thomas Bollinger (1) 26.11.2016 20:27
      Highlight Wieso sollte eine gute Website für ein Startup billiger sein als für andere Firmen? Wer kein Startkapital hat, hat zu früh gegründet.
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    • E. Regiert 28.11.2016 13:52
      Highlight Eine eigene Webseite gestalten ist nicht schwieriger, als eine Powerpointpräsentation zu gestalten.
      Für eine einfache solide Website oder einen Webshop braucht es keinen teuren Spezialisten und keine teure Software.
      Einen Nachmittag Aufwand, um den Hoster und die Software zu finden und einen Nachmittag für die Gestaltung der Webpräsenz.
      Ist wirklich ganz einfach. Die meisten KMU müssen eh nicht mehr als sich und ihre Kontaktdaten kommunizieren, weil ihre Produkte und Dienstleistungen zu individuell sind, als dass sie online angeboten werden könnten (z.B. Schreinerei, Lohndreherei, etc.)
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  • metall 26.11.2016 16:27
    Highlight Ich bin froh, dass die meisten in unserer Branche keinen oder einen schlechten Internet-Auftritt haben. Besser für uns, aber er braucht wirklich nicht allzu viel. Eine seriöse Kontakt-Seite mit dem Team und ein Einblick in das Aufgabengebiet. Die kostet ja fast weniger als etwas Briefpapier oder Visitenkarten zu drucken.
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    • atomschlaf 27.11.2016 15:55
      Highlight Sehe ich genau gleich. Es braucht nicht eine Riesen-Website mit allerleit teurem Firlefanz.
      Wichtig ist, dass man überhaupt präsent ist, ein ansprechendes, einigermassen zeitgemässes Design und nicht zuletzt, dass die Website à jour gehalten wird.
      Seiten die offensichtlich seit Jahren vernachlässigt werden, machen einen ganz schlechten Eindruck.
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  • Oban 26.11.2016 15:20
    Highlight Und wenn sie dann soweit sind, dass sie das Teufelszeug Internet und Computer nutzen, sind sie vielfach beratungsresistent und haben ihre ganz eigene Vorstellung, was sie wollen.
    47 4 Melden
    • Soulrider 26.11.2016 17:31
      Highlight Das ist wohl das Hauptproblem. Anstelle die allgemein gültigen Design und Architektur regeln zu beachten, das noch ein bisschen nach links, das noch ein bisschen nach unten, das noch ein bisschen grösser, die Farben sowieso wild durchmischt und natürlich mit comic sans... Bei der Werbung mal bei Adwords anmelden und natürlich alle voll die Experten und dann: oh, da kostet ein klick ja immer 1.42 Franken, das lohnt sich nicht... Ich kann ein Lied davon singen...
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  • You will not be able to use your remote control. 26.11.2016 15:03
    Highlight Das wichtigste für jedes Unternehmen ist ein b**********s Facebook profil!

    Hört auf die Socialmediaexperten und SEO SPEZIALISTEN!!!11 Die bringen Mehrwert, verstehen die Materie und sie werden dir _niemals_ unnützen oder gar kontraproduktiven Blödsinn verkaufen.

    Und die Webdesigner mit ihrem Reschponsifff - blabla

    etc.

    Digitale Dinosauereien
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    • Toerpe Zwerg 26.11.2016 16:46
      Highlight Hihihi. Hast nicht unrecht!
      9 7 Melden
    • Madison Pierce 26.11.2016 18:14
      Highlight Man braucht ein Konzept für Influencer Marketing auf Instagram. Ah nein, schon veraltet... Wie wär's mit Content Marketing auf Snapchat? Und natürlich eine App. Ohne eigene App geht gar nichts.
      14 5 Melden
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  • Deleatur 26.11.2016 14:58
    Highlight Genauso ist es. Wirb oder stirb.
    27 5 Melden
    600
  • lilie 26.11.2016 14:47
    Highlight Genau diesen Eindruck habe ich auch bekommen.

    Das Problem liegt aber auch noch woanders: Je kleiner ein Unternehmen, desto unwahrscheinlicher, dass jemand eine Ahnung hat.

    Ich habe das bei meinem Ex gesehen, der hatte einen Ein-Mann-Betrieb. Er musste an alles selber denken: Marktpositionierung, Buchhaltung inkl. MWST und Inkasso, Marketing inkl. Website, Werkstatt putzen (wer hat schon Zeit dafür?), Weiterbildung und 1000 andere Dinge - alles, notabene, unbezahlt.

    In einer grossen Firma gibt es für jeden dieser Bereiche bezahlte Spezialisten - in einem KMU muss man alles selber machen.
    43 2 Melden
    • ben_fliggo 26.11.2016 15:55
      Highlight "alles, notabene, unbezahlt" – so funktioniert das nicht, meine liebe :)
      30 4 Melden
    • alessandro 26.11.2016 17:32
      Highlight Daher das "ex" :D
      19 3 Melden
    • lilie 26.11.2016 19:27
      Highlight @ben_fliggo: Weiss jetzt nicht, was du meinst, aber eine Website gestaltet man in der Freizeit und kann sie nicht einem Kunden verrechnen. Auch die anderen Sachen kann man niemandem verrechnen.

      Etwas habe ich noch vergessen, ebenfalls sehr wichtig und manchmal sehr zeitaufwändig: Einkauf.
      10 4 Melden
    • atomschlaf 27.11.2016 15:59
      Highlight @lilie: Natürlich kann man sowas nicht direkt den Kunden verrechnen, aber das muss in die Preise einkalkuliert werden.
      Wenn am Ende des Jahres kein anständiger Stundenlohn bzw. Gewinn rausschaut und sich die Situation auch nach einiger Zeit nicht bessert, dann ist das keine Ein-Mann-Unternehmung sondern Selbstausbeutung.
      13 1 Melden
    • lilie 27.11.2016 19:23
      Highlight @atomschlaf: Das ist schon klar. Aber es sind eben solche Aspekte eines Unternehmens, die zuerst vernachlässigt werden, wenn es eng wird. Deshalb hat es mich nicht gewundert zu hören, dass viele KMU digital nicht auf dem neusten Stand sind.
      5 0 Melden
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  • dracului 26.11.2016 14:03
    Highlight Viele KMUs werden von Patrons oder Familien geführt, die noch auf die guten alten, persönliche Beziehungen und qualitativ hochwertige Produkte setzen und glauben, dass das genüge. Mich beängstigt, dass unser ganzes Parlament digitale Dinosaurier sind! In der Digitalisierung ist die Schweiz, trotz staatlicher ETH, abgeschlagen rückständig. Erwartet wirklich irgendwer vom Departement Ammann und seinen Beamten eine Hilfe? Auch auf staatliche Firmen, wie der SBB mit dem Auslaufmodell Bahn, müsste der Bund (Leuthard) längst Einfluss nehmen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
    35 13 Melden
    • zettie94 26.11.2016 16:33
      Highlight Auslaufmodell Bahn? Solange die Passagierzahlen steigen würde ich nicht von einem Auslaufmodell sprechen. Ich sehe derzeit nur für wenige Strecken sinnvolle Alternativen, welche in mittlerer Zukunft die Bahn ersetzen könnten (Strecken in der Pampa mit geringem Passagieraufkommen).
      21 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.11.2016 16:45
      Highlight Na ja. Abgeschlagen rückständig im Vergleich zu wem und bezüglich welcher Technologien?
      5 1 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 26.11.2016 13:51
    Highlight Das ist mir zu undifferenziert. Der Artikel scheint mir sehr stark auf B2C orientiert. Im B2B geht es bei der Digitalisierung in viel geringerem Mass um Internetauftritt und Marketing, dafür um so stärker um Prozessintegration mit Lieferanten und Kunden und damit um ERP, CRM SCM.
    48 0 Melden
    • Scenario 26.11.2016 15:37
      Highlight @Toerpe Zwerg,
      Da geb ich dir recht.. wenigstens bis zu einem gewissen Grad. Wenn man jedoch komplett auf einen Webauftritt verzichtet, weiss heutzutage niemand mehr, dass du existierst. Auch im B2B Geschäft. Ich denke auch, dass es für das B2B Geschäft nicht unbedingt Social Media Präsenz benötigt ist jedoch auch klar.
      24 2 Melden
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  • Soulrider 26.11.2016 13:47
    Highlight Die meisten KMUs glauben auch, dass ein guter Internetauftritt und zielgerichtete Werbung ein Vermögen kosten würde. Dabei gäbe es so viele ganz kleine Firmen und Einmann Betriebe die sehr froh um solche Aufträge wären und dies auch kostengünstig realisieren könnten... Aber man müsste halt den Experten vertrauen schenken und selbst nicht alles besser wissen wollen.
    37 4 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.11.2016 15:33
      Highlight Und die meisten, die denken, ein guter Internetauftritt kann nicht viel kosten, haben keine Ahnung und die, die sie anbieten sind genauso ahnungslose Chnuschtis.
      21 13 Melden
    • ben_fliggo 26.11.2016 15:56
      Highlight Sprichst du aus Erfahrung? Wenn ja, erläutere.
      5 4 Melden
    • Soulrider 26.11.2016 17:22
      Highlight Ein guter Internetauftritt kann viel kosten, muss aber nicht. Mit den heutigen CMS wie Joomla oder Wordpress in Kombination mit Adwords, Facebook Werbung usw. kommt man auch ohne viel Geld schon sehr weit...
      10 5 Melden
    • alessandro 26.11.2016 17:34
      Highlight Au ja, die sind mir am liebsten. Grosser Designauftritt inkl. Onlineshop, einem selbstkontrollierenden Zahlungssystem, zig Einbindungen und komplette Wartungsarbeit durch den User: bekomme ich das für 2000.-? Ich meine, ihr benötigt doch Aufträge...
      10 1 Melden
    • sleepalot 26.11.2016 17:40
      Highlight nun ja... mal kurz eine wordpress seite mit etwas text, paar stockbilder etc. bekommt man für ein paar hundert franken. aber eben, sobald texter dazu kommt, grafiker, cms, erp, seo und alle anderen sonderwünsche kann es schnell teuer werden.
      10 2 Melden
    • Soulrider 26.11.2016 18:37
      Highlight @allessandro & sleepalot: Der hier im Artikel erwähnte Betrieb braucht weder einen Online Shop, auch keine Einbindungen und auch keinen Texter. Hier reicht eine einfache Seite mit klaren Infos was angeboten wird und Kontaktmöglichkeit via Mail und Telefon. Da bekommt man für 2000.- etwas sehr gutes das völlig ausreicht, inkl. grundlegendes SEO... (Besser als jimdo, wixx usw...)
      12 1 Melden
    • sleepalot 26.11.2016 21:08
      Highlight soulrider... das bekommt man für unter chf 1000.... max . 1 tag arbeit.
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    • Soulrider 26.11.2016 22:20
      Highlight ich weiss sleepalot...
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    600

Aufruf von Holocaust-Überlebender gegen Rechtspopulisten berührt Millionen

Die Äusserungen einer Holocaust-Überlebenden zur anstehenden Präsidentenwahl in Österreich bewegen die Nutzer von Sozialen Medien. Bis Montagnachmittag wurde das Video der 89-jährigen Wienerin Gertrude im Netzwerk Facebook 2,9 Millionen Mal angeklickt.

Darin ruft sie die jungen Menschen des Landes eindringlich dazu auf, wählen zu gehen und ihre Stimme nicht dem rechtspopulistischen Kandidaten Norbert Hofer zu geben.

Das jedoch könnten sie nur, «wenn sie vernünftig wählen», sagt Gertrude.

Der …

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