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Sebastian Hein hat dieses Foto mit «Der Morgen danach» betitelt. bild: paranoid prepper

Wenn der Weltuntergang kommt, sind sie bereit: Willkommen in der Welt der Prepper

Sebastian Hein beschäftigt sich beruflich und privat mit Krisenvorsorge. Das Interview mit dem deutschen Prepper dreht sich um Notvorräte und Überlebenstipps, aber auch um Waffenfanatiker und sensationsgeile Medien.

19.06.17, 12:41 20.06.17, 09:35

Sie rechnen mit dem Zusammenbruch der Zivilisation und sind darauf vorbereitet: Die Prepper sind unter uns. Wer als Journalist einen auskunftsfreudigen (und kompetenten) Gesprächspartner sucht, hat es allerdings schwer.

In privaten Foren herrscht ein reger persönlicher Austausch, doch «mit den Mainstream-Medien» will niemand reden. Die Prepper fühlen sich missverstanden. Zu oft schon sind sie von TV-Sendern und Zeitungen als Waffenfanatiker, Spinner und Verschwörungstheoretiker dargestellt worden.

Diese Prepper-Begriffe musst du kennen

Auch darum geht es in diesem ausführlichen Interview mit dem erfahrenen Prepper Sebastian Hein. Im Gegensatz zu den meisten Kollegen scheut der Deutsche die Öffentlichkeit nicht. Als Buchautor weiss er sie viel mehr zu schätzen.

Aus zeitlichen Gründen könne er Fragen nur schriftlich beantworten, schreibt er mir auf die erste Anfrage per E-Mail. Und später: «Ich hoffe sehr, dass meine Antworten genauso veröffentlicht werden und nicht zerstückelt oder nur teilweise den Weg in die Story finden, damit wäre ich nicht einverstanden.»

Herr Hein, wiegen wir uns in falscher Sicherheit?
Sebastian Hein:
Die Menschen sind faul und träge geworden. Durch die ständige Verfügbarkeit sämtlicher Güter, zu jeder Tages- und Nachtzeit, hält es ein überwiegender Teil der Bevölkerung, über 98 Prozent, für unnötig, Vorräte bereitzuhalten. Was früher oder später ihr Verhängnis sein wird. Die Tankstelle wird nicht immer geöffnet haben.

Welches Bedrohungsszenario halten Sie in Westeuropa für besonders wahrscheinlich?
Einen grösseren Blackout im Stromnetz, bedingt durch Hackerangriffe oder Unwetter wie zum Beispiel durch einen EMP. Ebenso AKW-Unfälle und eine Pandemie oder Epidemie.

«Viele Prepper werden sich am Tag X ganz schnell und unter Tränen die oberflächliche bunte Bilderbuchwelt, in der wir heute leben, zurückwünschen.»

Ist es in der Stadt gefährlicher als auf dem Land?
Ganz klar ja, hier ist die Bevölkerungsdichte grösser, was gewalttätige Übergriffe und Krankheiten begünstigen kann, wenn die Wasser- und Lebensmittelversorgung zusammengebrochen ist und kein Müll mehr abtransportiert wird. Auch das Hamstern und Plündern wird dort wohl zu einem grossen Problem werden. Es spielen viele Faktoren eine übergeordnete Rolle und zusammen können diese tödlich enden.

Was bereitet Ihnen mehr Sorgen: die Katastrophe an sich oder das Verhalten der Leute?
Der Mensch ist ein egoistischer Geselle und wenn dieser noch von Hunger und Durst geplagt ist, wird das Animalische nach aussen gekehrt. Wie dies enden wird, ist vorhersehbar: Zu den eigentlichen Katastrophen wird der Faktor Mensch dazu kommen. (...) Der tobende Mob und marodierende Banden auf den Strassen werden zu einem ernsten Problem.

Hand aufs Herz: Wenn man sich ständig auf den Notfall vorbereitet, fängt man dann irgendwann an zu hoffen, dass er eintritt?
Nein, ich bin froh, wenn ich meine Vorkehrungen niemals nutzen muss. Daher pflege ich zu sagen: «Lieber haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben!» Viele Prepper, die sich eine alles verändernde Katastrophe herbeisehnen, werden sich am Tag X ganz schnell und unter Tränen die oberflächliche bunte Bilderbuchwelt, in der wir heute leben, zurückwünschen.

Das «Fluchtfahrzeug»

Weil im Krisenfall viele Strassen verstopft sind, bevorzugen Prepper Off-Road-Fahrzeuge. bild: paranoid prepper

Der Begriff Prepper ist nicht zuletzt wegen sensationsheischender US-TV-Berichte in Verruf geraten. Was macht für Sie einen echten Prepper aus?
Ein echter Prepper ist in meinen Augen, ein ruhiger, besonnener und gebildeter Charakter, der die Notwendigkeit, für verschiedene Eventualitäten vorzusorgen, erkannt hat. Jemand, der in der Lage ist, verschiedene Gefahrensituationen bzw. das Gefahrenpotenzial einzuschätzen. Ich würde sagen, ein normaler Bürger mit Interesse an Sicherheit, der nicht alles als selbstverständlich betrachtet.

Mit Militär- und Waffenfanatikern oder politisch radikalen Personen hat ein Prepper nichts zu tun. Dies sind nur die reisserischen, sensationsgeilen Überschriften in den Mainstream-Medien, um eine Story besser verkaufen zu können. Klassische Vorurteile.

«Wir sind sozusagen die Schweiz, neutrales Gebiet.»

Auf Ihrer Website paranoid-prepper.com distanzieren Sie sich ausdrücklich von «politischen, paramilitärischen und religiösen Gruppen». Warum ist das nötig?
Heutzutage tummeln sich in jeder Bevölkerungsschicht die besagten Gruppierungen, darunter sehr viele Spinner, deren moralischer Kompass schief hängt. Es ist mir persönlich sehr wichtig, dass man sich ganz klar und deutlich hiervon distanziert. Ich bzw. unsere Gemeinschaft möchten in keinem Atemzug mit politischen, paramilitärischen oder religiösen Gruppen und Hardlinern in Verbindung gebracht werden. Wir bieten hierfür auch keine Plattform. Wir sind sozusagen die Schweiz, neutrales Gebiet.

Sebastian Hein. bild: zvg

Sind Prepper nicht einfach überängstliche Menschen?
Auf keinen Fall, ich würde sogar das Gegenteil behaupten. Prepper sind Menschen, die basierend auf den Grundlagen des Bevölkerungsschutzes Vorkehrungen treffen, um eine gewisse Zeit autark überstehen zu können. Bis der Staat wieder handlungsfähig ist und die gerissene Versorgungslücke geschlossen hat. Man kann es mit einer Versicherung vergleichen.

Warum haben viele Leute das Bedürfnis, sich über Prepper lustig zu machen?
Das ist eine gute Frage, ich weiss es nicht. Meine Gegenfrage dazu wäre, warum gibt es dumme Menschen?

Viele Prepper sind verschwiegen und erzählen niemandem von ihren Notvorräten oder Fluchtplänen. Weil sie sich schämen?
Ich glaube, es schämt sich hierfür kein einziger Prepper. Das Hauptproblem ist, kaum jemand bereitet sich vor und legt Vorräte an. Erzählt man nun von solchen Massnahmen, kommt ein Schmunzeln vom Gegenüber und es wird hinterrücks gelästert. Aber wenn die Krise kommt und es nirgendwo mehr etwas zu holen gibt, stehen genau diese Leute vor der Haustür und betteln um Asyl. Es wird sich dann nicht nur um die eigenen Arbeitskollegen handeln, sondern gleich um eine ganze Meute.

Sind wir mal ehrlich: Jeder hat die Möglichkeit, den Empfehlungen der Regierung nachzukommen, bezüglich der Vorräte und anderer wichtiger Gegenstände. Wer dies versäumt, aus welchen Gründen auch immer, hat einfach Pech. Prepper sind nicht die Wohlfahrt und können keine Leute umsorgen, die vorher über die Materie gelacht haben. Jene, die es taten, werden ganz schnell begreifen, dass dies ein folgenschwerer Fehler war, wenn das eigene Leben und das der Familie auf dem Spiel steht.

Notvorrat im Keller

bild: paranoid prepper

Normale Bürger können sich nicht auf jede Katastrophe vorbereiten. Wie beurteilen Sie dieses Dilemma und wie soll man darauf reagieren?
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Damit muss man sich einfach abfinden und versuchen, das Beste im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten zu machen.

«Die Menschen haben einfach Angst und wollen sich selbst schützen, um kein Opfer von Gewalt zu werden.»

Auf paranoid-prepper.com raten Sie, man solle als Prepper im Verborgenen agieren. Das klingt sehr egoistisch. Man ist also in Krisensituationen auf sich allein gestellt?
Wie bereits erwähnt, hat jeder die Möglichkeit, sich entsprechend vorzubereiten. Informationen dazu gibt es auf Webseiten der Regierung, bei uns auf der Homepage und in meinem Buch, welches Ende dieses Jahres erscheinen wird. Man muss einfach nur die Prioritäten richtig setzen. Wer nicht vorsorgt, hat nichts und wird auch nichts bekommen.

Prepper agieren übrigens keines Wegs alleine, es haben sich Gruppen ausserhalb der virtuellen Onlinewelt gebildet. Dort sind vom Bauern über den Soldaten bis zum Arzt alle Berufsgruppen vertreten. Es werden gemeinsam sogenannte Fluchtorte ausgebaut und am Tag X bezogen, da man über eine längere Zeit nur in Gruppen überlebensfähig sein wird.

Inhalt des «Fluchtrucksacks»

bild: paranoid prepper

Stichwort persönliche Bewaffnung: Was ist aus Ihrer Sicht sinnvoll?
Waffen sind immer ein verpöntes, verschwiegenes und kontrovers diskutiertes Thema. Man sollte aus meiner persönlichen Sicht alle Register ziehen und die Möglichkeiten, die man hat, wahrnehmen. Natürlich muss man sich immer penibel und gewissenhaft an die Gesetze des entsprechenden Landes halten, in dem man lebt oder sich aufhält.

In der Schweiz kaufen immer mehr Bürger Schusswaffen. Was halten Sie von dieser Entwicklung?
Die Menschen haben einfach Angst und wollen sich selbst schützen, um kein Opfer von Gewalt zu werden, was ihnen auch nicht zu verübeln ist. Mitten in Deutschland werden auf offener Strasse Menschen mit Macheten enthauptet, mit Messern niedergestochen, mit einer Axt attackiert, durch selbstgebaute Spreng- und Brandfallen verletzt oder auf öffentlichen Veranstaltungen absichtlich von LKWs erfasst. Dies sind schon lange keine sogenannten Einzelfälle mehr, und wenn man die Terroranschläge in Europa addiert, ist klar, warum Produkte zum Selbstschutz den Händlern aus den Händen gerissen werden.

«Wenn ich Geld hätte, hätte ich es bestimmt nicht auf der Bank oder unter der Matratze.»

Sie sind gegen strengere Waffengesetze?
Ich empfinde es als totalen Blödsinn, die Waffengesetze immer wieder verschärfen zu wollen. Es sind nicht die Jäger, Sportschützen oder Waffensammler, die mit legal erworben und registrierten Waffen Terroranschläge verursachen. Es wäre mir auch neu, dass man im Wald mit vollautomatischen AK47-Sturmgewehren und Handgranaten Schwarz- und Rotwild jagt. Leider sind es aber genau diese Waffen, die bei solchen Gewaltakten vorgefunden wurden und in Zukunft auch immer wieder vorgefunden werden.

Es ist völlig egal, ob das Waffengesetz dutzendfach geändert und verschärft wird, egal was Politiker im entsprechenden Land oder auf EU-Ebene fordern. Es wird sich einfach nichts verändern, da es sich um illegale Waffen vom Schwarzmarkt handelt, mit denen die infernalischen Taten verübt werden. Man schadet letztlich immer nur den gesetzestreuen Bürgern, die legal Waffen besitzen, und entmündigt diese.

Zur Person

Sebastian Hein ist «gelernter Fachinformatiker und professionelle Sicherheitskraft mit breitem Erfahrungsspektrum aus der privaten Sicherheitswirtschaft. Er ist tätig bei der saarländischen Polizei und beschäftigt sich seit vielen Jahren, intensiv seit 2010, mit der Thematik Krisenvorsorge, Selbstversorgung, Prepper, Survival und Sicherheitstechnik.
Die ersten Berührungen mit den Themen Outdoor und Survival kamen in der Kindheit und Jugend zustande, schon damals war er von der Natur begeistert. Als Blogger ist er in vielen Prepper-Kreisen bekannt und durch seine Expertise geschätzt.»
(Quelle: Beschrieb des Autors bei Amazon.de, wo Heins Buch über Einbruchsschutz bestellt werden kann.

Wenn es nach der Logik der Politiker geht, müssten in der Schweiz, einem Land mit einem der liberalsten Waffengesetze der Welt, sich auf den Strassen täglich postapokalyptische Szenen widerspiegeln und die Zahl der Tote durch Feuerwaffen explodieren. Nachweisslich ist dies ja nicht der Fall, daher sollte man sich dringend ein Beispiel an den dort vorherrschenden Waffengesetzen nehmen und diese auf Deutschland übertragen.

Welche Schusswaffe empfehlen Sie?
Dies kann ich pauschal nicht beantworten, da es immer auf den gewünschten Verwendungszweck ankommt.

Stichwort Bankenkrise und plötzliche Enteignung: Haben Sie Ihr Geld auf der Bank oder unter der Matratze?
Wenn ich Geld hätte, hätte ich es bestimmt nicht auf der Bank oder unter der Matratze. Man sollte das bunte Schuldversprechen aus Baumwollpapier anonym in reale Werte wie Gold und Silber tauschen und dies an einem geheimen Ort gut verstecken oder vergraben. So kann das Geld auf der Bank nicht enteignet und zuhause nicht durch Einbrecher gestohlen werden.

Dieses Video der Swiss Prepper zeigt, wie man einen «Erd-Tresor» baut

Video: YouTube/SwissPrepper

Welche Wertsachen soll man als Krisenvorsorge horten? Und wo soll man dies tun, um nicht bestohlen zu werden?
Gold, Silber, Salz, Honig, Medikamente, Alkohol, Tabak, Kaffee etc. Alles, was in Kriegs- und Nachkriegszeiten begehrt war.

Sie arbeiten bei der Polizei und sind ein leidenschaftlicher Prepper. Muss ich daraus schliessen, dass sie Vater Staat nicht zutrauen, die eigenen Bürger in einer Krise ausreichend zu schützen und zu versorgen?
Ich persönlich denke, dass der Staat, je nach Intensität, Grösse und Ausdehnung einer möglichen Krise, durchaus in der Lage ist, die eigene Bevölkerung temporär mit Lebensmitteln und Wasser zu versorgen. Über den Schutz bzw. die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit mache ich mir zunächst keine Sorgen. (...) Problematisch wird es erst bei länger anhaltenden Krisen, über einen Zeitraum von 6 Monaten, was man pauschalisierend aber auch nicht so einfach festlegen kann. Es spielen immer viele Schlüsselfaktoren eine Rolle.

Eingemachtes in Gläsern: Prepper üben sich auch darin, Früchte lange haltbar zu machen. bild: paranoid prepper

Im Schweizer Mittelland leben sehr viele Menschen in der Nähe eines Atomkraftwerks – und wären bei einem AKW-Unfall durch radioaktive Wolken gefährdet. Was raten Sie: Wie bereite ich mich auf einen GAU vor?
In erster Linie sollte man das Fernseh- und Radiogerät einschalten, um die Meldungen der Behörden zu verfolgen. Empfehlenswert wäre auch, meteorologische Daten über Tief- und Hochdruckgebiete, Windrichtung und Stärke einzuholen. Auf jeden Fall sollte das Haus nicht verlassen werden, und man sollte die Türen und Fenster geschlossen halten. Die Lüftung und Klimaanlage sind abzustellen und man sollte den am tiefsten gelegenen Punkt im Gebäude, z.B. den Keller oder einen Raum mit Hanglage aufsuchen und dort ausharren.

Kaliumiodid-Tabletten können in einer bestimmten Altersspanne hilfreich sein, sollten aber nur gemäss Anweisung der Behörden eingenommen werden. Atemschutzmasken und Schutzkleidung wären je nach Lage ratsam, was aber im Vorfeld mit regelmässigem Training verbunden ist. Reinigungsmittel zur Dekontaminierung, Wasser- und Lebensmittelvorräte sowie ein Strahlenmessgerät, auch als Dosimeter zu finden, schliessen meine Empfehlung ab.

Der Kühlturm des AKW Gösgen, in Däniken (SO) an der Aare. Baujahr: 1979. Bild: KEYSTONE

Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Sie befinden sich in Zürich, als in der Innenstadt eine Bombe explodiert, daraufhin der Strom ausfällt und überhaupt nichts mehr geht. Wie kommen Sie heil aus dem Schlamassel raus?
Allgemein sollte man sich schnellstmöglich und unauffällig aus dem Zentrum entfernen. Unter Umständen kann man Schutz bei den Behörden suchen, bis die Lage unter Kontrolle ist. Auf keinen Fall sollte man in den sozialen Netzwerken Informationen posten, die dem oder den Tätern hilfreich sein könnten. Dies behindert immer die Ermittlungen und könnte Leben kosten.

Ich persönlich würde mich ebenfalls an diese Basics halten, aber wie speziell ich jetzt genau vorgehen würde, kann ich nicht sagen. Man muss vor Ort alle Optionen in Betracht ziehen. So könnte es hilfreich sein, sich mit anderen Personen in öffentlichen Gebäuden zu verschanzen, was aber auch genauso gut ein Fehler sein könnte. Es gibt hier keine pauschale Lösung. Ein weiterer beliebter Leitsatz lautet «Hide, Fight, Run».

«Benzin kann ohne Pumpen nicht getankt und befördert werden. Kühlketten werden unterbrochen, leicht Verderbliches wird schlecht.»

Als ausgebildeter Fachinformatiker haben Sie sich bestimmt auch mit einem möglichen Internet-Totalausfall befasst. Ist das aus Ihrer Sicht ein realistisches Szenario?
Das Bedrohungspotenzial ist tatsächlich allgegenwärtig vorhanden und präsenter denn je. Nie war es so leicht, auch für Computerlaien, Viren, Trojaner, Würmer oder sonstige Schadsoftware zu programmieren, dank Baukastensystemen, die sowohl im Clear Web wie auch im Darknet zu finden sind.

Einen Vorgeschmack haben wir Ende 2016 erlebt. Mit Hilfe eines riesigen Botnets, bestehend aus gehackten IT-Haushaltsgeräten, haben Unbekannte weite Teile des Internets lahmgelegt, da kaum noch Server und somit Websites erreichbar waren. Es wird davon ausgegangen, dass dies nur ein Test einer Cyberwaffe war, und die wirklichen primären Ziele dieses Netzwerks aus Zombie-Rechnern noch unbekannt sind.

Dies war nur ein simples Beispiel aus der Vergangenheit. Die Möglichkeiten, einen massiven Schlag über das Internet und die Datenleitungen zu führen, sind unerschöpflich, da heute alles und jeder vernetzt und somit online ist. Also keine schönen Zukunftsaussichten für unsere hochtechnologische Welt.

Verheerende Monster-Stürme in den USA und der Schweiz

Dank wissenschaftlicher Studien und Real-World-Ereignissen wie dem Hurrikan Katrina wissen wir, dass die Decke der Zivilisation relativ dünn ist. Wenn die Stromversorgung länger als eine Woche ausfällt, wird's lebensgefährlich. Wie ist Ihre Einschätzung?
Strom ist die Achillesferse unserer modernen Gesellschaft. Ohne Strom ist ein Leben, wie wir es kennen, nicht mehr möglich. Dann funktioniert nahezu nichts mehr, weder die Toilettenspülung, Wasser, die Beleuchtung, die Heizung, die Kommunikation übers Handy, Festnetztelefon oder Internet und vieles mehr.

Auch der Fernverkehr und somit die Warenlieferungen bleiben aus, Benzin kann ohne Pumpen nicht getankt und befördert werden. Kühlketten werden unterbrochen, leicht Verderbliches wird schlecht. Wenn man dann noch an die unzähligen Atomkraftwerke denkt, mit ihren Kühlbecken, in denen die Brennstäbe permanent gekühlt werden müssen, wird einem ganz anders.

Mit dieser Antwort habe ich nur einen kleinen Teil möglicher Auswirkungen angerissen, da es sonst zu viel wird. Dieser Thematik widme ich in meinem erscheinenden Buch ein ganzes Kapitel, mit allen daraus resultierenden Auswirkungen eines Stromausfalles von Epidemien über eine Hungersnot bis hin zu lodernden Flammeninfernos, die in den Städten toben werden.

Sie beschäftigen sich seit 2010 intensiv mit privater Krisenvorsorge. Was war der Auslöser?
Einen wirklichen Auslöser kann ich nicht benennen. Durch die Kriegsgeschichten und damaligen Erlebnisse, auch in der Nachkriegszeit meiner Oma, wie sie zum Überleben hamstern mussten, fast an Hunger, Kälte und Krankheit zugrunde gingen, auf dem Schwarzmarkt tauschen mussten und schutzlos den Launen der Invasoren ausgesetzt waren, könnte bei mir den ersten Denkanstoss in Richtung Krisenvorsorge gegeben haben.

Dazu kam eine Flut an Informationen über vergangene Katastrophen, Kriege und Krisen, die Aussenpolitik, Weltwirtschaftskrise, Ressourcen-Verschwendung durch massiven Überkonsum und unsere Wegwerfgesellschaft, Überbevölkerung, diverse Lobbys und natürlich das relativ unstabile Papiergeldsystem.

Dies sind alles sehr interessante Fakten, die nicht weg zu diskutieren sind und jeder nachlesen kann. Von da an verschoben sich meine Prioritäten. Da ich von klein auf schon an dem Thema Survival interessiert war, ausserdem schon immer ein paar Konservendosen mehr im Schrank stehen hatte, war die Umstellung zur Vorsorge für mich nichts Aussergewöhnliches.

Zum Schluss: Was ist das Wichtigste, dass alle Leute bezüglich Krisenvorsorge so schnell wie möglich tun sollten?
Ich würde sagen, man sollte zuerst unsere Seite Paranoid Prepper bei Facebook mit einem Like abonnieren, um so keine kostenlosen Informationen mehr über die Thematik Krisenvorsorge, Outdoor und Survival zu verpassen. Dort werden auch bei gegebener Zeit Infos über mein Buch erscheinen. Auf unserer Website finden sich dann auch viele breitgefächerte Informationen zum Einstieg in die Krisenvorsorge, die man sich zu Herz nehmen sollte, um später nicht in die Statistik einzugehen.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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54Alle Kommentare anzeigen
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  • marcog 23.06.2017 11:08
    Highlight Im grossen ganzen hat er recht. Bei den Waffen hat er die typische, mir unverständliche Ami-Ansicht und bei den Terroranschlägen übertreibt er masslos. Die eignen sich gut um Panik zu verbreiten, sind aber nicht unser grösstes Problem.
    Die Frage, welche mich viel eher interessieren würde: Wenn es einen wochenlangen Stromausfall o.ä. gibt, wird der Bürgerkrieg ausbrechen. Wie schaffen es die Überlebenden, sich wieder mittelfristig mit Lebensmitten zu versorgen? Auch unsere Landwirtschaft ist hochgradig von Importen (Dünger, Diesel, ...) abhängig.
    0 0 Melden
  • Thinktank 21.06.2017 11:52
    Highlight Jede Lebensform breitet sich unkontrolliert aus, bis sie nicht mehr alle ernähren kann und wird dann durch Feinde oder verhungern oder sich gegenseitig Kannibalisieren reduziert. Es wäre durchaus wünschenswert, wenn die heutige Population etwas reduziert wird. Jeder soll selber entscheiden, auf welcher Seite er stehen möchte.
    2 5 Melden
  • Fulehung1950 21.06.2017 09:35
    Highlight Man bereitet sich auf eine globale Katastrophe vor. Mit Atompilz. Epidemie. Pandemie! Hurra! Her mit Büchsenfleisch und Sprudelwasser, raus mit der Grossmutter, wir brauchen Platz für einen 6. Tiefkühler! Schliesslich wollen wir nach der Apokalypse immer noch Tzsch! Tzsch! grillieren.

    Aber es wird anders kommen. Eines Tages fällt uns der Himmel in Form eines Kometen auf den Schädel, dicke Staubwolken versperren monatenlang den Sonnenstrahlen den Weg, die Luft wird dünner, dafür die Eisdecke dicker.

    Und alle stehen dann da und sagen: Trump hat recht, das mit der Klmaerwärmung war fake news.
    1 4 Melden
    • Bear.88 13.07.2017 15:49
      Highlight Ich verstehe Ihre Denkweise nicht ganz. Ein Komet schlägt ein und alle sagen Trump hat recht, das mit der Klimaerwärmung seien Fakenews... Was? Bitte erläutern Sie mir diese Logik.

      Für mich tönt es wie: Gestern bin ich die Treppe runtergefallen und meine Schwester sagt rohe Spaghettis sind brüchig...
      4 1 Melden
  • AllIP 21.06.2017 08:07
    Highlight Wer kennt es nicht?
    5 0 Melden
  • ShadowSoul 20.06.2017 12:40
    Highlight Spannender Artikel, super, dass ihr auch solche Themen bringt.
    8 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.06.2017 17:49
    Highlight Alles eine Frage von Wahrscheinlichkeiten, Gewichtung und Aufwand/Nutzen bzw. eine Aussage über angeblich Dummheit von nicht-Preppern lässt sich nicht generell machen.

    Wäre interessant zu erfahren, ob und wie sich die Prepper auf persönliche Katastrophen vorbereiten:
    Bsp. Gesundheitsprävention und medizinische Vorsorgeuntersuchungen, Versicherungsschutz, Weiterbildung, Ehevertrag, Beziehungspflege und soziales Netz etc. pp.

    Zu Vorratshaltung von Nahrungsmitteln: Da gibt es Zielkonflikte. Lange Haltbarkeit vs frische Lebensmittel vs foodwaste vs Zeitaufwand etc.
    17 4 Melden
    • virus.exe 20.06.2017 14:03
      Highlight Er hats ja gesagt: Lebensmittel vorne wegnehmen und hinten auffüllen. Ist in jedem normalen Keller genau so.
      3 0 Melden
    • Fulehung1950 21.06.2017 09:22
      Highlight @virus.exe ......und funktioniert genau so lang, bis der letzte Laden geschlossen hat. Mit was füllen Sie dann auf? Mit üblichen Füllmaterialien wie Styropor?
      2 1 Melden
    • virus.exe 21.06.2017 10:13
      Highlight @Fulehung1950
      Ich kaufe bei JEDEM Einkauf eine Konserve. Oder einen Sack Reis. Oder eine Packung Wasser. Und all dies, obwohl ich weiss, dass ich es nicht zwingend brauche. Zuhause wird das Älteste mit nach oben genommen und das Neue hinten in die Reihe gestellt. Ich rede da nicht von EINER Dose Ravioli. Sondern vom 8-10. Dasselbe mit Fruchtsalat etc. Wenn die Läden heute schliessen, lebe ich noch locker 2 Monate mit meiner Freundin und meiner Katze. Für alle ist gesorgt. Auch das Kochen ohne Strom natürlich.
      2 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.06.2017 11:25
      Highlight Ein Leben lang Büchsenfood essen, um im Katastrophenfall 2 Monate zu überstehen?

      Jedem das Seine.
      1 6 Melden
  • Matrixx 19.06.2017 17:17
    Highlight Geheimtipp:
    Jedes Haus hat einen Boiler. Je nach Grösse fasst er ziemlich viel Wasser.
    Wasser, das im Notfall gerne vergessen geht... 😉
    9 3 Melden
  • bokl 19.06.2017 16:56
    Highlight Nehmen wir mal an, alle Einwohner von NY befolgen den Vorschlag das Vermögen als Wertsachen irgendwo zu vergraben.

    Auch Ideen wie einen Safe-Place funktionieren nur, solange es nur eine "kleine" Minderheit praktiziert. Aber wenn es ihnen Spass macht...

    Für den Durchschnittsbürger eine Metropole wie New York, Peking, usw. bringt das zu 99% nichts. Einzig etwas Vorräte im Haus haben ist auch da nicht falsch. Aber das reicht dann für 3-4 Tage und nicht mehr.
    31 4 Melden
  • Max Havelaar 19.06.2017 16:52
    Highlight Wenn die Welt unter geht, sitze ich auf meinen Klappstuhl, rauche eine Zigarre und beobachte mit der Schweisserbrille die Atompilze^^ Wer will sowas schon überleben? Ich nicht.
    103 6 Melden
  • evand 19.06.2017 16:00
    Highlight Vor der Apokalypse in Angst leben. Nach der Apokalypse in Angst und versteckt leben. Ehrlich, da sterbe ich lieber an Tag X.
    54 9 Melden
    • Sandro Lightwood 19.06.2017 16:47
      Highlight Hm, da würd ich lieber sogar jetzt direkt sterben. Angst vor der Zukunft, Angst wenn es soweit ist, versteckt in Angst wenn es passiert ist. Das ganze Leben scheint auf die Angst ausgerichtet zu sein. Aber ja manche brauchens halt.
      14 4 Melden
    • Money is everything 19.06.2017 19:40
      Highlight Ich sehe sehr positiv in die Zukunft. Ich möchte noch eine Weltreise machen und lasse mir das nicht nehmen ;) Sorgen über irgendwas mache ich mir schon lange nicht mehr. Lebt sich besser so.
      13 1 Melden
    • just sayin' 20.06.2017 11:20
      Highlight Wie kommst du darauf, dass Prepper in Angst leben?

      Im Artikel wurde das Wort "Angst" ein einziges Mal verwendet und dies in einem anderen Zusammenhang.
      7 0 Melden
  • Firefly 19.06.2017 16:00
    Highlight Der Einzelkämpfer würde nicht überleben! Nur die, die sich zusammentun und gemeinsam die individuellen Potentiale und Fähigkeiten der einzelnen Individuen zu nutzen wissen.
    36 9 Melden
  • G. 19.06.2017 15:37
    Highlight Spätestens jetzt sollte der Sinn u. Zweck der WEA Schweiz klar werden.

    Nämlich, damit innerhalb nützlicher Frist eine genügend grosse Anzahl an Soldaten mobil gemacht werden kann.

    Zur Zeit sprechen wir von ca: 166 Soldaten pro Tag. Zukünftig sollten es ca. 2'600 Sdt pro Tag sein.

    Heute geht man bei einem Notstand von 3 Tagen aus, bis das Militär eingesetzt werden muss, damit die zivile Bevölkerung ruhig gehalten werden kann und nicht Brandschatzung, Plünderei, Chaos, Faustrecht etc. ausbricht.

    Auch wenn jeder der das liest, das Gefühl hat, er würde ruhig bleiben....
    34 38 Melden
    • rauchzeichen 19.06.2017 19:27
      Highlight ja, die armee ist der beste mann für den job, menschen ruhig zu halten und keine panik ausbrechen zu lassen... echt! das ist weltweit tausendfach bewiesen worden. die können das. die beste armee der welt sowieso.
      17 14 Melden
    • just sayin' 20.06.2017 10:20
      Highlight @rauchzeichen: in friedenszeiten und in theorie hört sich das vernünftig an.

      sich in extremsituationen vollständig auf polizei und armee zu verlassen (welche das gewaltmonopol hat) kann problematisch sein.

      das phänomen, dass sich diese institutionen gegen das volk wenden, kann immer wieder beobachtet werden. und "nein" - dies passiert nicht nur irgendwo in afrika. siehe dazu beispielsweise "die blutnacht von genf" (www.swissinfo.ch/ger/schuesse-auf-zivilisten/6240976).
      5 4 Melden
  • Triumvir 19.06.2017 15:34
    Highlight Sollte der Weltuntergang tatsächlich eines Tages kommen. Und eine Seuche etc. die Menschheit dahin raffen. Dann wäre es eh nicht mehr lebenswert auf diesem Planeten. Was nützt es mir dann eine oder zwei Woche(n) länger zu überleben? Ich möchte jedenfalls nicht in einer neuen Steinzeit leben und jeden Tag um mein Überleben kämpfen müssen. Das ist doch einfach nur lächerlich und vollkommen sinnlos.
    22 32 Melden
    • kleiner_Schurke 19.06.2017 16:31
      Highlight Dürfen wir dich dann braten?
      124 7 Melden
  • Madison Pierce 19.06.2017 14:15
    Highlight Sehr guter Artikel. Es ist erschreckend, wie viele Leute sich vollständig auf den Staat verlassen. Viele können ja nicht mal genug Milch für eine Woche einkaufen und müssen am Sonntag in den Tankstellenshop...

    Jeder kann für sich für ein paar Tage vorsorgen: ob ich jetzt eine Kiste Mineral kaufe oder fünf Kisten und immer die älteste ersetze, macht keinen Unterschied. Genauso beim Reis etc. Und vielleicht ein paar Goldvreneli lagern.

    Notstrom etc. ist dann schon fortgeschritten, aber ein paar Kerzen reichen eigentlich. Internet geht dann ja eh nicht.
    60 25 Melden
    • Firefly 19.06.2017 15:52
      Highlight Äh, die Menschen haben Grosses geschaffen, weil sie sich eben die Arbeit teilen, einen Staat schaffen und organisieren, und sich nicht jeder selber helfen musste.

      Sonst wären wir immer noch auf den Bäumen.
      48 18 Melden
    • Madison Pierce 19.06.2017 16:10
      Highlight Das ist schon richtig, aber ich finde man sollte sich für die ersten paar Tage nicht auf den Staat verlassen. Die Katastrophenorganisation muss erst anlaufen.

      Deshalb halte ich es für sinnvoll, dafür vorzusorgen. Ein paar Liter Wasser extra, dazu noch Nahrungsmittel und ein paar Kerzen.

      Nicht für sinnvoll halte ich es, monatelang eigenständig überleben zu können, also im Wald einen Bunker zu bauen oder so.

      Durch die Luftschutzkeller sind wir Schweizer ja schon gut dran. :)
      19 2 Melden
    • Driver7 19.06.2017 16:19
      Highlight Nun.. ob ein paar Kerzen reichen.. willst du mit Kerzen kochen.. ? Oder Heizen, in Winter bei -10 grad? Auch die Ölheizung geht dann nicht mehr. Nur die Chemineebesitzer haben dann noch warm
      19 3 Melden
    • Leider Geil 20.06.2017 12:03
      Highlight @Driver: Cheminees sind denkbar schlechte Heizungen. Aber sicher besser als gar nichts. Das gilt auch für Kerzen.
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  • .:|HonigTroll|:. 19.06.2017 14:13
    Highlight Wenn du mal in der Postapokalypse echt Hunger hast: Schnapp Dir ein Prepper (Ehemaliges Snickers).
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  • just sayin' 19.06.2017 14:08
    Highlight Eigentlich ein zeitgenössisch angepasster Notvorrat (jep. wie in den 80ern!). Zusätzlich war früher das Wissen 'welchen Pilz man essen konnte' und 'wie man ein Feuer entfacht' mehrheitlich noch vorhanden – heute haben die meisten diese Verantwortung dem Staat übertragen.

    Sobald es aber im Bioladen keinen Quinoa-Salat mehr gibt und Instagram unerreichbar ist, wird die hauchdünne Schicht Zivilisation ziemlich schnell dahinschmelzen und genau diese Qualitäten und Ressourcen wieder gefragt sein.

    Ich bin auch der Meinung, dass die Frage nicht "ob" ist – sondern "wann".

    Just my two cents
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  • Sageits 19.06.2017 14:07
    Highlight Bild Nr. 7 der Slide-Show:
    Es ist sicher immer hilfreich ein kleines Nashorn bei sich zu haben..... 😍🦏😍
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  • Holla die Waldfee 19.06.2017 14:05
    Highlight Meine Grosseltern überlebten zwei Weltkriege. Sie brachten mir bei, Notvorrat (auch für Tiere) zu halten. Ist ja kein Ding. Man nimmt laufend vorne weg und füllt hinten wieder auf. Dazu kommt ein Garten, der ganzjährig einiges hergibt. Zum Kochen haben wir zwei Cheminees; eins draussen, eins drinnen. Neben uns ist eine Quelle.

    Trotzdem wüsste ich gerne, wie man am besten Wasser aufbereitet in einem Notfall.

    Ich denke, wir kämen 4-6 Mt. über die Runden. Wollen wir aber gar nicht so lange. Da wir nicht mehr die Jüngsten sind, hätten wir lieber ein Ende mit Knall als einen Knall ohne Ende.
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    • Liselote Meier 19.06.2017 14:30
      Highlight Kommt drauf an wo. In der Schweiz 2 Weltkriege zu überleben war keine Kunst. Verhungerte schliesslich niemand.

      Das Wasser aufkochen, nach Möglichkeit noch durch einen Kohlefilter lassen. Nützt aber nichts bei verstrahltem und stark verseuchtem Wasser wie nach einem Chemie-Unfall.

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    • Gelöschter Benutzer 19.06.2017 14:33
      Highlight Wasser aufbereiten? In Petflaschen füllen und in der Sonne liegen lassen 3-5h.
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    • Madison Pierce 19.06.2017 14:54
      Highlight Wasser kann auf verschiedene Arten aufbereitet werden, je nach Art der Verschmutzung.

      Wie schon genannt Aufkochen oder in der Sonne liegen lassen. Das tötet Keime ab, der Dreck bleibt aber natürlich. Zum Sterilisieren gibt es auch Chlortabletten.

      Gegen Bakterien und Verunreinigungen gibt es spezielle Filter: https://www.transa.ch/produkte/vario-filter_048421-001001

      Zum Entsalzen gibt es Osmosegeräte, aber das ist bei uns ja nicht nötig.
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  • Holla die Waldfee 19.06.2017 14:00
    Highlight Steht da absichtlich "oberflächige bunte Bilderbuchwelt"? Weil Prepper eher unterirdisch überleben? Oder ist das ein gewöhnlicher Schreibfehler und es müsste "oberflächlich" heissen?
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    • Gelöschter Benutzer 19.06.2017 15:15
      Highlight Unterirdisch ist am idealsten, aber oberflächlich geht auch ziemlich gut ;-)
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    • @schurt3r 19.06.2017 16:06
      Highlight Sehr aufmerksam, danke.
      Ich versuche den Ball flach zu halten und sage mal, es war ein «unterirdischer Verschreiber» ;-)
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  • Wehrli 19.06.2017 13:57
    Highlight Das Wichtigste fehlt: Kondome & 2 Kisten Vodka, alles andere brauchts nicht im Keller.

    Ach halt, ihr Prepper habt ja gar keinen Sex, dann nur den Vodka halt ....

    ;-)
    43 88 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.06.2017 14:33
      Highlight Diffamierung hilft dir?
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  • Lord_Mort 19.06.2017 13:31
    Highlight Ich frage mich gerade wie wohl die Polizei bei einer Kontrolle reagieren würde, wenn sie im Auto einen GHB (Bild 11) findem würde. 😁😁
    60 2 Melden
  • derEchteElch 19.06.2017 13:28
    Highlight Sehr guter Artikel. Die Themen EDC, BOB und GHB unterrichten wir auch bei der SWISSINT an Soldaten, welche im entfernten Ausland Einsätze leisten. Ich finde es immer beachtlich, wie lang die Liste ist, und dabei doch so unscheinbar wenig man mit sich herum trägt.
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  • Maya Eldorado 19.06.2017 13:19
    Highlight Prepper Du hast oben eine gute Art der Vorratshaltung nicht erwähnt - das Trocknen Dörren von Gemüse und Früchten. Es gibt auch Pilze, die sich sehr gut dazu eignen. Auch Fleisch kann man so haltbar machen. Bekanntes Beispiel ist Bündner Fleisch.
    E Guete!
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  • Vachereine 19.06.2017 13:10
    Highlight Wenn der Weltuntergang kommt, sind die Prepper die ersten, die erschlagen werden, weil sie Vorräte haben.
    Darum setze ich auf Feuerkraft.
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    • Wehrli 19.06.2017 13:53
      Highlight Feuerzeug & Streichhölzer!
      20 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.06.2017 14:35
      Highlight @Bonobo: Ebenso :D :D :D :D
      8 3 Melden
    • virus.exe 19.06.2017 16:12
      Highlight @Bonobo: Deshalb wird jeder Prepper seine Habe auch mit Feuerkraft verteidigen.
      13 0 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 19.06.2017 13:09
    Highlight Immerhin habt ihr neutral & fair berichtet. Danke dafür.
    94 7 Melden
    • just sayin' 19.06.2017 14:11
      Highlight ja!!! bravo watson!
      ist sicher ein wenig schwer gefallen ;-)
      40 18 Melden
  • Wehrli 19.06.2017 12:59
    Highlight Der Prepper lebt von der Lust einer "möglichen Katastrophe" wobei er im Ernstfall dann einer der ersten ist, die draufgehen.

    Es geht um Psychogramm einer unrealen "möglichen" Zukunft, ohne diese wahrlich ernstzunehmen als solche.
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    • Natürlich 19.06.2017 13:25
      Highlight Den Artikel gelesen?
      50 6 Melden
    • Wehrli 19.06.2017 13:52
      Highlight Ja. Ich bin bereit.
      10 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.06.2017 14:36
      Highlight @Wehrli: Die eigentliche Frage: warum gibt es dumme Menschen?
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Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

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