International

Das Aufgebot der New Yorker Polizei in der Metropolitan-Opera war gross.  foto: ap

Kein Terrorangriff in der New Yorker Oper: Weisses Pulver war die Asche eines Toten

Am Samstag unterbrach die Metropolitan-Oper in New York eine Vorstellung wegen eines weissen Pulvers. Jetzt ist bekannt, um welche Substanz es sich handelte.

Publiziert: 31.10.16, 01:39 Aktualisiert: 31.10.16, 06:04

Gestern wurde bekannt, dass die New Yorker Metropolitan-Oper am Samstag eine Aufführung von Rossini’s «Guillaume Tell» vorzeitig abgebrochen hatte. Der Grund: Ein Zuschauer hatte zuvor ein weisses Pulver in den Orchestergraben geschüttet. Jetzt weiss man laut dem Wall Street Journal, um was es sich dabei höchstwahrscheinlich handelte. Festhalten: Die Asche eines Mannes!

Keine kriminellen Absichten

Laut Polizeiangaben soll ein Mann die Asche seines toten Mentors verteilt haben. Jedenfalls hatte er dies im Vorfeld anderen Opernbesuchern gegenüber angekündigt. Die Polizei geht nicht davon aus, dass er kriminelle Absichten gehabt hatte. Dies geht aus Zeugenaussagen hervor, die angaben, dass er sagte, dem Freund damit die letzte Ehre erweisen zu wollen.

Um wen es ich handelt, wissen die Sicherheitskräfte dank Aufnahmen der Überwachungsvideos in der Oper. Sie wollen jedoch nichts über dessen Identität bekannt geben.

Der Vorfall ereignete sich in der zweiten Pause einer Matineevorstellung. Da die Verantwortlichen von einer gefährlichen Substanz, ja gar von einem Terrorangriff, ausgingen, räumten sie rasch den Saal. 

Das Stück steht laut «New York Times» in dieser Saison zum ersten Mal seit über 80 Jahren wieder auf dem Programm des renommierten Opernhauses. (rwy/sda/dpa)

Hol dir die App!

User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Rätselhafter Konzertabbruch von Kanye West: «Ich habe die Visionen, bro»

Erst liess Kanye West auf sich warten, dann gab es statt Musik eine seiner wirren Reden – und nach 30 Minuten verschwand er von der Bühne. Fans sind sauer, sein nächstes Konzert ist abgesagt.

Das Ganze dauert rund zehn Minuten: Bei einem Konzert im kalifonischen Sacramento hat US-Musiker Kanye West am Samstagabend sein eigentliches Programm unterbrochen und statt Musik eine seiner inzwischen berüchtigten und wirren Wutreden zum Besten gegeben.

«Es ist eine neue Welt, Hillary Clinton, es ist eine neue Welt», sagt er da beispielsweise. «Gefühle sind wichtig. Und weisst du, warum? Jeder in Zentralamerika hat gefühlt, und sie haben dir gezeigt, wie sie gefühlt haben. Gefühle sind …

Artikel lesen