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Nazi-Konzert im Toggenburg: Wohin die Einnahmen tatsächlich fliessen

Mit dem Konzert in Unterwasser nahmen die Neonazis mindestens 200'000 Euro ein. Das Geld soll dem Neonazi-Netzwerk in Thüringen zugute kommen, wie die «Wochenzeitung» schreibt.

Publiziert: 20.10.16, 04:11 Aktualisiert: 20.10.16, 13:17

Im Nachgang zum Neonazi-Konzert im Toggenburg kommen nun neue Informationen ans Licht. Die «Wochenzeitung» (WOZ) schreibt in der heutigen Ausgabe, dass der Anlass dazu diente, Geld für bestehende Neonazi-Strukturen hauptsächlich in Deutschland zu beschaffen. Konkret geht es um die Unterstützung der Thüringer Neonazi-Szene. Überhaupt führen viele Spuren von Unterwasser nach Thüringen. Aber der Reihe nach.

Trotz Handy-Verbot gelangten Fotos an die Öffentlichkeit. foto: twitter/antifa schweiz

Zuerst zu den Einnahmen, die die Neonazis mit dem «Rocktoberfest» reinholten. Bis zu 6000 Besucherinnern und Besucher wippten mit ihren mehr oder weniger Glatzköpfen zu den rechtsradikalen Klängen. Diese zahlten 30 Euro für die Eintrittskarte, Bier gab es für 3,50 Euro, eine Wurst mit Brötchen für 5 Euro. In der Tennishalle waren zudem Merchandisingstände mit T-Shirts aufgebaut. Selbst nach Abzug der Kosten für die Bands, die Saalmiete und die Logistik sind enorme Summen in den Kassen der Organisatoren verblieben. Das kommt Einnahmen von mindestens 200'000 Euro gleich.

Dahin fliesst das Geld

Wofür wird das Geld gebraucht? Die Thüringer, die zu den Organisatoren gehörten (weiter unten), wollten sehr wahrscheinlich Prozesskosten damit decken. Diese Vermutung stellt die WOZ in Zusammenarbeit mit der Antifa Bern, der Autonomen Antifa Freiburg im Breisgau sowie dem antifaschistischen Rechercheblog «Thüringen rechtsaussen» auf Basis von Recherchen auf.

Zum Prozess: Im Februar 2014 überfielen in Thüringen fünfzehn Neonazis – vermummt und mit Schlaghandschuhen ausgerüstet – eine Kirmesgesellschaft. Der Haupttäter steht wegen «gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung» vor Gericht. Der gleiche Mann ist bereits am Freitag vor dem Konzert in die Schweiz eingereist, wie die WOZ aus gut unterrichteten Quellen wissen will.

Zweite Spur nach Thüringen

Eine andere Spur führt ebenfalls nach Thüringen: Ein einschlägig bekannter Thüringer Neonazi stellte seine Kontodaten für das Konzert zur Verfügung. Interessierte Neonazis sollten auf Anfrage im Vorfeld 30 Euro auf seine IBAN bei der Postbank Berlin überweisen, wie eine «Reichsmusikkammer» mitteilte.

Auf dieses Papier stiess der Blog «Thüringen rechtsaussen» bei seiner Recherche. Screenshot: Thüringen rechtsaussen

Konzerte wie jenes in Unterwasser sind nicht nur des Geldes wegen wichtig für das Neonazi-Netzwerk. Sie dienen auch der Vernetzung und der Rekrutierung von Nachwuchs. «Solche Konzerte sind wichtig, um Ideologie zu vermitteln und Junge an die Szene zu binden. Gerade in abgehängten Regionen, wo es an Angeboten, Treffpunkten und Perspektiven für Jugendliche fehlt, haben es Neonazis leichter, mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern», sagt Valerie Kaufmann vom Blog «Thüringen rechtsaussen» gegenüber der WOZ. 

«Eine Veranstaltung mit mehreren Tausend Menschen ist keine Privatveranstaltung.»

Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne

Vorwurf: Polizei blieb tatenlos

Diesem Treiben schauten die Schweizer Behörden zu. Das ärgert derzeit viele. Gegenüber der WOZ sagt der grüne Nationalrat Balthasar Glättli: «Wäre auf die Informationen des NDB eine saubere Polizeirecherche erfolgt, dann hätte man mit hoher Wahrscheinlichkeit herausfinden können, wo das Konzert stattfindet.»

Die gleiche Zeitung schreibt, dass die Polizei bereits Stunden vor dem Konzert gewusst haben soll, dass das Konzert in Unterwasser stattfinden soll. Der Schweizer Geheimdienst (NDB) soll diese informiert haben. Zu jener Zeit kannten den Austragungsort selbst viele Nazis noch nicht. Die Hotline der Neonazis, über die man den Veranstaltungsort erfahren konnte, war erst um 16.30 Uhr freigeschaltet, wie mittlerweile bekannt ist. Doch nichts geschah, was Glättli sauer aufstösst. «Eine Veranstaltung mit mehreren Tausend Menschen ist keine Privatveranstaltung», sagt er. Die Polizei hätte seiner Ansicht nach aktiv versuchen müssen, Verstösse gegen das Antirassismusgesetz zu dokumentieren und dann auch zu ahnden.

(rwy)

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111 Kommentare anzeigen
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  • michiOW 21.10.2016 07:26
    Highlight Dass alles in EUR verrechnet wurde, zeigt chon das Herkunftsland der meisten Besucher.

    Ausserdem muss ich für einmal Herrn Glättli Recht geben.
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  • Spooky 21.10.2016 03:51
    Highlight Gibt es bei den Neonazis eigentlich auch Frauen? Auf den Bildern sehe ich nur Männer.
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  • Wandtafel 20.10.2016 12:26
    Highlight Reichsmusikkammer, wie können die sich überhaupt ernst nehmen? 😂
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    • Alex_Steiner 20.10.2016 14:05
      Highlight Schonmal die Ränge im KKK angeschaut? "Grand Wizard", "Grand Dragon", usw.

      Könnte meinen die spielen einfach nur Dungeons & Dragons.
      28 2 Melden
    • Mia_san_mia 20.10.2016 16:01
      Highlight Sind halt alles Witzfiguren 😁
      15 2 Melden
    • pamayer 20.10.2016 21:26
      Highlight Aber witzfiguren mit sejr hohem gewaltpotential und das gut verdeckt und organisiert.
      3 2 Melden
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  • zombie woof 20.10.2016 12:10
    Highlight Wegschauen und ignorieren ist der falsche Weg, dies war auch ein Grund dafuer, dass die Nazis in den zwanziger und dreissiger Jahren derart an Macht gewinnen konnten, weil viele einfach wegschauten. Die Nazis sind nicht einfach ueber Nacht an die Macht gekommen, das dauerte mehrere Jahre und hat genau gleich angefangen wie heute.
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    • stef2014 20.10.2016 13:15
      Highlight Auf den Punkt gebracht. Danke.
      27 3 Melden
    • Mia_san_mia 20.10.2016 16:02
      Highlight So ist es, darum nerven auch viele Kommentare, die das alles voll easy nehmen und mit Meinungsfreiheit usw. kommen. Diese Nazi-Scheisse ist kein Spass!
      30 4 Melden
    • Lorent Patron 20.10.2016 18:45
      Highlight Der heute gefährliche Faschismus wird wohl kaum in Gestapo-Mäntel, Kampfstiefeln und NSDAP-Parolen in Erscheinung treten. Der Faschismus war schon immer sehr geschickt darin, sich attraktiv zu verkleiden und die Leute zu begeistern.

      In den 20er/30er-Jahren waren die meisten Menschen ganz einfach begeistert. Der Faschismus wirkte auf sie ästhetisch. Die Massen liessen sich gerne und freiwillig mitreissen. Das machte den Faschismus erfolgreich.

      Das damalige Aufkommen der NSDAP unterscheidet sich vom heutigen Aufmarsch der Neonazis. Die Neonazis kommen nicht ästhetisch sondern eklig daher.
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  • Lowend 20.10.2016 11:06
    Highlight Die Nazipest ist mitten unter uns und die Polizei schreitet nicht mal mehr ein, wenn gegen Gesetze verstossen wird, denn wenn ich lese, dass ein Bier €3.5 und die braune Wurst €5.0 gekostet hat, dann fragt man sich schon, ob der Euro inzwischen zum offiziellen Zahlungsmittel geworden ist? Laut Gesetz darf zwar ein Kunde in Euro bezahlen und der Verkäufer ist angehalten, die Euro auch anzunehmen, aber das Retourgeld muss in Schweizer Franken zurückgezahlt werden und alles andere ist Illegal und ein Verstoss gegen geltendes Recht!
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    • roterriese 20.10.2016 12:52
      Highlight Öhm, wo bitte steht, dass das Retourgeld in CHF zurückgezahlt werden muss? Wir haben in der Schweiz Vertragsfreiheit. Schweizer Franken sind das gesetzliche Zahlungsmittel, d. h. man muss sie akzeptieren, aber ob ich jetzt auch amerikanische Dollars oder irgendwas anderes ist meine Sache, auch die Währung des Wechselgeldes.
      18 8 Melden
    • Lowend 20.10.2016 13:42
      Highlight Wenn es um ihre geliebten Nazis geht, verlangen sogar die rechtsnationalen Superschweizer plötzlich, dass der Euro zum offiziellen Zahlungsmittel in der Schweiz werden soll!
      Ich hau mich weg, ob so viel Opportunismus!
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    • stef2014 20.10.2016 14:06
      Highlight Es ist schon erstaunlich, dass die Währung da drin nicht die Reichsmark war....
      34 2 Melden
    • roterriese 20.10.2016 14:39
      Highlight @Lowend öhm wo genau verlange ich, dass der Euro zum offiziellen Zahlungsmittel in der Schweiz wird?
      6 11 Melden
    • SemperFi 20.10.2016 16:41
      Highlight @ Lowend: An einer geschlossenen Veranstaltung kann ich auch festlegen, dass man mit Monopolygeld zahlen kann. Das hat doch nichts mit offiziellem Zahlungsmittel zu tun. Eine Eventhalle in Unterwasser ist nicht die Schweiz. Die Problematik dieser Nazikonzerte ist zu gravierend, um solche irrelevanten Punkte zu diskutieren.
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    • Lowend 20.10.2016 17:04
      Highlight Wir haben es früher an unserer Bar halt so gehandhabt, aber Sie haben völlig recht mit Ihrer Feststellung, dass so die Diskussion am Thema vorbeigeht und ähnlich wie die Ablenkungsdiskussion um den linken Extremismus die eigentliche Problematik, dass der Rechtsextremismus mitten in unserer Gesellschaft angekommen, oder vielleicht auch nie verschwunden ist, weil die Schweiz ihre Nazivergangenheit völlig ausblendet und so tut, als ob wir immer das Bollwerk gegen den Faschismus gewesen seien. Das Ähnliche passierte ja auch in der DDR und dort haben sie ja ein ähnliches Naziproblem wie wir hier!
      12 1 Melden
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  • Libertas 20.10.2016 10:40
    Highlight Die Linksfaschisten spielen ein bisschen Detektiv und behaupten irgendwelchen Stuss und das Ganze wird von Medien wie watson einfach mal so übernommen... Nach meinen Recherchen war der Bierpreis bei 3 Euro und zur Wurst gab es Senf. Senf! In der Ostschweiz! Da hat die Antifa zuwenig genau detektivlet.
    28 82 Melden
    • patztop 20.10.2016 12:52
      Highlight Nach meinen Infos hat der Döner 8 Euro gekostet, was ziemlich im Mittel der CH-Dönerpreise liegt. Der Dönerstand lag einfach komplett versteckt, so dass niemand zugeben musste, dass er den Döner eigentlich lieber hat als die arische Wurst.
      50 2 Melden
    • stef2014 20.10.2016 13:17
      Highlight Bedeuten "meine Recherchen", dass du da warst? Insgeheim erhoffe ich mir schon lange, dass sich ein Kommentator hier als Besucher outet. Hätte viele Fragen....
      48 4 Melden
    • Fabio74 20.10.2016 20:16
      Highlight Hattest Spass mit deinen Rechtsfaschisten wenigstens?
      4 1 Melden
    • D00A 20.10.2016 21:29
      Highlight Achso, wenn man gegen Faschismus ist, ist man laut Libertas Linksfaschist. Das spricht Bände!
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  • Ruedi89 20.10.2016 10:33
    Highlight Ist ja alles ganz gruselig mit diesen Nazis. Nur haltet doch den Ball mal etwas flach. Sollten tatsächlich 6000 Personen dort gewesen sein, was ich bezweifle, und hat jeder von denen 2 Bier und 1 Wurst gehabt komme ich mit obenerwähnten Preisen auf einen Umsatz von EUR? 252'000. Davon muss ja erstmal das Material bezahlt werden. Sprich die Würste und das Bier muss ja eingekauft werden. Dann kommen noch Miete, Technik, Helfer und Logistik. Ob die Bands gratis spielen weiss ich nicht. Also soo viel wie suggeriert wird springt da nicht raus. Und das ist auch gut so.
    22 58 Melden
    • stef2014 20.10.2016 10:59
      Highlight Die Hallenmiete dürfte wohl eher gering sein. Die Gagen, falls überhaupt, für die Bands dürften mit ein paar Tausender ins Gewicht fallen. Die Helfer haben vermutlich gratis oder für ein Ticket gearbeitet im Dienste der rechten Sache. ;) Rechne auch noch das Merchandising dazu. Mag zwar ein Klischee sein, aber ich bezweifle, dass im Durchschnitt nur 2 Bier getrunken wurden.

      Wie auch immer, ob jetzt 150K oder 200K Gewinn, es ist eine ordentliche Summe, die in die falschen Hände fliesst.
      44 2 Melden
    • Jhn 20.10.2016 11:04
      Highlight ...du hast die 30.- pro Nase eintritt vergessen..

      ...und 2 bier sind eine seeeeeeehr tiege schätzung ;)
      42 1 Melden
    • zsalizäme 20.10.2016 11:22
      Highlight 1. Haben Sie die EUR 30.00 pro Ticket vergessen.
      2. Vermutlich wurde mehr konsumiert als 2 Bier und 1 Wurst. Wenn ich an ein Konzertabend gehe, konsumiere zumindest ich mehr, weiss aber nicht wie dies bei denen ausschaut.
      28 0 Melden
    • zsalizäme 20.10.2016 11:23
      Highlight @Ruedi89 hab grad gemerkt, dass Sie die EUR 30 pro Person nicht vergessen haben. Punkt 1 von mir stimmt also nicht.
      14 1 Melden
    • samara 20.10.2016 11:38
      Highlight Nebst den konsumierten Bratwürsten und Getränken mussten die Konzertteilnehmer auch einen Unkostenbeitrag von €30.- berappen. Es kam also schon etwas mehr Geld als in Ihrer Berechung zusammen.
      7 3 Melden
    • Tatwort 20.10.2016 11:41
      Highlight Ach, mein Lieber. Du rechnest zwar ganz nett, aber hast Du auch den Artikel gelesen? Wohin sind in Deiner Kalkulation nun die 6000*30 Euro Eintrittsgeld hingeflossen? Und wenn jemand an einem Konzert nur ein Würstchen runterschlingt, dann wird er wohl hungrig bleiben...
      10 3 Melden
    • Ruedi89 20.10.2016 12:56
      Highlight Rechnet doch bevor ihr schreibt: Meine Rechnung: 6000*30= 180'000 + 6000*2*3.50 (Bier) + 6000*5 (Würste) gibt ein Total von 252000 an Umsatz... Klar, kann man etwas mehr Bier rechnen meinetwegen aber Würste hat kaum jeder eine gehabt (vgl. ESAF mit 350K Besucher brauchte "nur" 40'000 Würste)...Aber logisch springt am Schluss was für die Faschos raus... aber übertreiben muss man es auch nicht...
      14 3 Melden
    • zsalizäme 20.10.2016 13:29
      Highlight Ruedi's Rechnung stimmt schon:
      6000*30 + 6000*7 + 6000*5 = 252'000

      Ich gehe eher davon aus, dass einfach wesentlich mehr konsumiert wurde. Zudem waren die Bands wohl nicht allzu teuer...

      15 0 Melden
    600
  • helios 20.10.2016 10:32
    Highlight Interessant ist ja die Umfrage von 20min, wonach sich ein Drittel der Leserschaft als Rechtsextrem bezeichnet.
    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Die-Schweiz-ist-ein-Paradies-fuer-Neonazis--20453557
    64 2 Melden
    • Anded 20.10.2016 11:05
      Highlight "ein Drittel" sind aber sehr grosszügig aufgerundete 27%. "über ein Viertel" (25%) wäre etwas zutreffender. Trotzdem höchst bedenklich das Umfrageresultat. 5000 Teilnehmer sind aber auch nicht wahnsinnig viel. Anyway... ausser solchen Kommentaren bei Watson, bekomm ich sonst zum Glück gar nicht mehr mit was bei 20min so läuft. Vermisse 20min gar nicht.
      44 2 Melden
    • Eskimo 20.10.2016 12:12
      Highlight Naja. Jeder der nicht SP wählt wird ja heute als rechtsextrem bezeichnet....
      21 68 Melden
    • Sapere Aude 20.10.2016 13:43
      Highlight Eskimo, wer bitte soll das machen? Erstens gibts noch andere Linke Parteien wie beispielsweise die Grünen. Zweitens sind die einzigen, die sich einer solchen Argumentation ständig bedienen, die SVP, die ständig behaupten, alle ausser sie selbst seien links.
      31 5 Melden
    • helios 20.10.2016 15:07
      Highlight @Eskimo
      Merkwürdige Argumentation, die Leser haben sich ja selber als Rechtsextrem bezeichnet.
      Wenn ich dich als Linksextrem bezeichne, glaubst du auch du wärst Linksextrem?
      20 3 Melden
    • R10 20.10.2016 15:22
      Highlight Man muss nur mal z.B auf Blick in die Kommentarspalte schauen.
      Da werden Videos des Konzerts von Hitlergrüssen und Sieg-Heil-Rufen verharmlost. Der Veranstalter wird als korrekter Typ bezeichnet, dessen Einstellung ja seine Privatsache ist. Zudem wurde behauptet, das Muslime und Orthodoxe schlimmer als Neonazis seien...
      Das erschreckende ist, dass diese Kommentare nicht nur aufgeschaltet werden, sondern auch noch grossen Anklang finden. :(((
      27 2 Melden
    • Mia_san_mia 20.10.2016 16:54
      Highlight Die Umfrage habe ich heute auch gesehen und sie hat mich schockiert...
      8 1 Melden
    • Fabio74 20.10.2016 20:18
      Highlight @Eskimo: Korrekt heisst der Satz: Jeder der nicht SVP wählt ist ein Verräter und eine linke Ratte.
      Laut dem Propgandahauptamt am Herrliberg
      2 2 Melden
    600
  • cleopatra 20.10.2016 10:08
    Highlight Vollständigkeitshalber hier die Stellungnahme der Kapo St. Gallen: http://www.kapo.sg.ch/news/kapo/2016/10/unterwasser--rechtsrockkonzert-in-tennishalle.html
    8 1 Melden
    • Sapere Aude 20.10.2016 10:42
      Highlight Konzertveranstaltungen von rechts- oder linksextremen Kreisen sind im Kanton St.Gallen unerwünscht. Die Kantonspolizei wird solche Veranstaltungen nicht tolerieren [...]

      Weshalb findet dann der nächste Anlass bereits dieses Wochenende statt?
      Die Erklärung an sich und das Handeln ist nachvollziehbar. Sie hätte aber bereits von Beginn weg so kommunizieren müssen und nicht in einer ersten Stellungnahme von einem "gesitteten Anlass" sprechen dürfen. Ausserdem ist es unverständlich, dass das Feststellen von Straftaten nicht als prioritär erachtet wurde.
      22 1 Melden
    • stef2014 20.10.2016 11:13
      Highlight Das macht schon Sinn. Irgendwie. Aber von Samstagnachmittag bis 2 Uhr Nachts sinds doch ein paar Stunden um ein entsprechendes Aufgebot zu mobilisieren. Zudem musste man ja mit Zwischenfällen und einer potentiellen Eskalation rechnen. Entsprechend einem Fussballspiel hätte doch eine Alarmbereitschaft ohnehin erfolgen müssen. Alles in allem denke ich das Vorgehen war aus sicherheitstechnischen Gründen OK.

      Was nicht OK ist, dass man den Anlass nicht näher dokumentiert hat um Verstösse festzustellen. Denn offenbar hat man sich ja über den Inhalt der Veranstaltung Gedanken gemacht.
      9 1 Melden
    • Tooto 20.10.2016 11:23
      Highlight Meiner Meinung nach eine gute Stellungnahme. Einerseits zeigt sie aber auch, dass dieses unterbelichtete Völkchen nicht so friedlich ist, wie viele Leute momentan predigen. Sonst hätten zwei Polizisten gereicht um die Veranstaltung abzublasen. In diesem Fall konnten sie eigentlich nicht viel anderes machen, als die Umgebung zu sichern und das Übel in einer Turnhalle zu halten.
      12 1 Melden
    • Pafeld 20.10.2016 11:28
      Highlight Die Polizei rühmt sich damit, dass sie die Zufahrt regelten und die "Ordnung wahrten". Das Konzert sei nicht mehr zu verhindern gewesen.
      Dann stellt sich mir die Frage, weshalb man ihnen nicht die Zufahrt verweigert hat. Wenn unsere KaPos damit überfordert sind, Hilfe in anderen Kantonen anzufordern um eine spontane Versammlung von 6000 Personen zu beenden, dann gute Nacht. Auch das das Grenzwachtkorp die Leute willentlich einreisen liess, obwohl bekannt war, dass es im Süddeutschen Raum zu einem Grossaufmarsch von Rechtsextremen kommen würde, lässt viele Fragen offen.
      14 0 Melden
    • roterriese 20.10.2016 12:55
      Highlight Finde es gut, dass auch linksextreme Veranstaltungen nicht toleriert werden.
      11 11 Melden
    • stef2014 20.10.2016 13:02
      Highlight Unter den gegebenen Umständen war das Nichteinschreiten richtig. Safety first. Aber wie schon gesagt, ein solcher Anlass birgt potentielle Gefahren, weshalb eigentlich bereits am Sa Nachmittag eine entsprechende Alarmbereitschaft hätte vorhanden sein müssen. Man stelle sich mal vor, es wäre tatsächlich eskaliert, keine Polizei da und im Nachhinein hätte sich herausgestellt, dass man vom Anlass wusste...Inzwischen gibt es weitergehende Statements der Polizei und es geht daraus hervor, dass der Anlass durchaus risikobehaftet eingestuft wurde, aber man keine Opfer riskieren wollte.
      14 0 Melden
    • roterriese 21.10.2016 12:09
      Highlight Wenn ich mir die Blitze anschaue, muss ich darauf schliessen, dass es eine Mehrheit der Watsonuser nicht gut findet, wenn man linksextreme Veranstaltungen nicht toleriert
      1 0 Melden
    600
  • FrancoL 20.10.2016 10:01
    Highlight Liebe Leute, wegschauen heisst Freiräume für Ideen schaffen was letztendlich ein Stützen dieser Ideen darstellt.
    40 9 Melden
    600
  • Paul_Partisan 20.10.2016 09:02
    Highlight Mich dünkt die strammen Eidgenossen Faschos stehen ein bisschen unter der Fuchtel ihrer deutschen Kameraden. Da kommen Deutsche zu tausenden in Bussen und nehmen erst noch das ganze Geld wieder mit! :D
    59 7 Melden
    • Bierteufelchen 20.10.2016 17:39
      Highlight ¯\_(ツ)_/¯
      4 0 Melden
    600
  • HansDampf_CH 20.10.2016 08:47
    Highlight Die Polizei ist auf dem rechten Auge blind oder es waren vielleicht auch einige Kollegen privat da.
    34 29 Melden
    600
  • dracului 20.10.2016 08:46
    Highlight Wurden eigentlich lokale, schweizer Caterer genommen oder haben sie ihre Würste und das Bier selber mitgebracht? Der Europreis deutet ja eher darauf hin, dass sie die Verpflegung selber organisierten.
    43 6 Melden
    • stef2014 20.10.2016 09:40
      Highlight Es waren wohl Weisswürste aus Deutschland. Dunkel gebratene Würste hätte nicht so in das Konzept gepasst.... ;)
      36 1 Melden
    • FrancoL 20.10.2016 10:05
      Highlight Irgendwie ja auch zu hinterfragen: woher kamen die x tausend Würste da ja der Fleischimport begrenzt ist und für den Transport ein Kühlwagen gebraucht wird.
      24 6 Melden
    • Schoff 20.10.2016 10:43
      Highlight es gab BRAUN gebrannte Würste!
      10 2 Melden
    • Anded 20.10.2016 11:11
      Highlight Nur weil ich in der Schweiz etwas mit Euro bezahlen kann, heisst nicht, dass es aus der EU kommt. Für die Deutschen Besucher, welche wohl die Mehrzahl stellten, war es einfacher in Euro zu Bezahlen, und nicht extra für die paar Stunden CHF mitzunehmen resp. zu wechseln. Habe auf Watson irgendwo Facebook Screenshots gesehen, dass das Bier schlecht war. Also war zumindest das Bier aus der Schweiz, nicht Deutschland. ;-)
      6 5 Melden
    • roterriese 20.10.2016 12:56
      Highlight @Anded war wahrscheinlich Schützengarten Bier, das ist in der Tat grässlich.
      9 6 Melden
    • Oiproll 20.10.2016 21:46
      Highlight @roterriese,schüga magst du auch nicht??!! Jetz bist du endgültig unten durch bei mir.....
      1 1 Melden
    600
  • stef2014 20.10.2016 08:37
    Highlight Nun, in den letzten Tagen hat in den Kommentaren eine intensive Auseinandersetzung stattgefunden von wegen die Neonazis seien - v.a. im Vergleich zu den Linksextremen - eigentlich ein friedliches Völkchen. Ein bisschen Adolf grüssen hier, ein bisschen lyrische Vergasungen feiern da. OK, nicht wirklich cool, aber ist ja alles innerhalb der Meinungsfreiheit. Aha.

    Brennende Asylheime in D, Angriff von Bandmitgliedern auf Juden in ZH, Schüsse auf Polizei, Angriff auf eine Kirmes...Doch, sehr friedlich diese Skins, alles nur Meinungsaustausch. Mit prallem Konto kann man sich das ja leisten.


    133 19 Melden
    • Oiproll 20.10.2016 08:50
      Highlight Das sind keine Skinheads,dass sind scheiss Nazis!!😠😠
      48 4 Melden
    • a-n-n-a 20.10.2016 09:02
      Highlight Du hast Recht. Nur in einem Punkt solltest du etwas klarer sein: Skinhead und Nazis sollte man nicht in den gleichen Topf stecken.

      https://du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de/jugendkult.php

      Die Site ist etwas "Oldschool", aber noch immer aktuell.
      41 4 Melden
    • zzZüri 20.10.2016 10:00
      Highlight Oder der nazi der im zürcher niederdorf auf einen geschossen hat im jahr 2012.
      25 1 Melden
    • patztop 20.10.2016 10:32
      Highlight Vor allem beim Blick. Der Blick tut einerseits so, als ob sie eine der führenden Kräfte zur Aufdeckung dieser Ereignisse und Misstände sind, andererseits entlarven die mit den Neonazis sympathisierenden Kommentare auf diese Artikel im Blick diesen als scheinbar beliebteste Adresse für diese Sympathisanten aus dem "normalen" Volk. Blick ignoriert dies konsequent.

      Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Sympathisanten aus dem "normalen" Volk wenig bis Nichts zu verlieren haben, und uns alle mit hinunterziehen wollen in den Abgrund.
      27 1 Melden
    • stef2014 20.10.2016 10:54
      Highlight Ich bitte um Verzeihung, sollte ich stolzen Glatzenträgern unter uns zu nahe getreten sein. Ich verwende ab sofort nur noch den Ausdruck Gesind...äh, Nazi. ;)
      19 0 Melden
    • Oiproll 20.10.2016 14:27
      Highlight So ists brav😉😉
      10 1 Melden
    600
  • banda69 20.10.2016 08:26
    Highlight Auf dem Bild sind nur Männer zu sehen.

    Entweder das war ne verkappte Gay-Party oder Nazis sind ein Männerproblem.
    80 18 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 20.10.2016 09:31
      Highlight Nönö. Es gibt schon auch Frauen, sogar auf dem Bild. aber die polierten Glatzköpfe blenden halt schon xD
      28 0 Melden
    • Walter Sahli 20.10.2016 09:36
      Highlight Ich erkenne mindestens vier Frauen auf dem Bild...
      19 0 Melden
    • Tooto 20.10.2016 10:01
      Highlight Oder man kann die Weibchen kaum von den Männlichen-Pendants unterscheiden... hmm
      22 3 Melden
    • patztop 20.10.2016 10:12
      Highlight Die Frauen sind zu Hause an der Herdplatte und waschen die Wäsche und zeigen der kleinen Marile, wie man sich Zöpfe bindet. Genau so, wie diese Ideologie die Rolle der Frauen vorsieht.
      26 3 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 20.10.2016 10:46
      Highlight @patztop
      Und als gute Nachtgeschichte gibt es "Mein Kampf" von Onkel Dölf
      10 1 Melden
    • Fabio74 20.10.2016 20:20
      Highlight Die Frau hat Kinder für den Führer zu gebären.
      0 0 Melden
    600
  • Perseus 20.10.2016 07:35
    Highlight Wo ist das Problem? Sie haben sich genau genommen nicht strafbar gemacht indem sie rechtsradikale Musik hörten! Das Konzert verlief ja Problemlos und sie machten wieder sauber. Gezwungen wurde ja niemand sich das anzuhören! Schon lustig das man hier ein riesen Tamtam macht und sofort Anzeigen etc. rausschickt und wenn Linke die Europaallee zusammenschlagen oder auf dem Kochareal Partys machen überhaupt nichts passiert! Genauso wie die "Lies" Aktionen und die Radikalisierung in Moscheen ohne wenn und aber toleriert werden weil Meinungs-/Religionsfreiheit. Eine richtige Heuchelei.
    46 171 Melden
    • kettcar 20.10.2016 09:05
      Highlight Also wenn die Deppen vom schwarzen Block die Europaallee kurz und klein schlagen macht niemand eine Anzeige und die Politik heisst es gut, so deine These? Nur das ich das richtig verstehe...
      39 9 Melden
    • phreko 20.10.2016 09:22
      Highlight Damit man Musik hören kann muss man sie abspielen, nicht?Rassistische Aufrufe abspielen in der öffentlichkeit ist nicht wirklich legal.
      35 4 Melden
    • mrcharliebrown 20.10.2016 09:39
      Highlight Erstens ist (noch) nicht geklärt, ob sich jemand strafbar gemacht hat, es stünden aber wohl doch einige Strafnormen zur Diskussion. "Problemlos und sie machten wieder sauber" reicht dafür einfach nicht.

      Zweitens ist das aber auch schwierig, wenn nur ein wenig von ausserhalb zugeschaut wird..

      Drittens ist es eine Heuchelei Deinerseits, wenn du die Konzertbesucher als "Opfer eines riesen Tamtams" darstellst. Leider eine altbekannte Taktik von jener Seite des politischen Spektrums. Frei nach dem Motto: "Ich wars nicht, der Andere hat aber auch."

      45 2 Melden
    • Bruno S. 88 20.10.2016 09:41
      Highlight Wow. Alle typischen Nazi-Antworten zu diesem Fall in einem einzigen Posting. Habt ihr eigentlich vorgefertigte Antworten erhalten von eurem Guru oder wie kommts dass ihr alle das gleiche ständig wiederholt. Und trotzdem rechtfertigt das eure rassistische, menschenverachtende und abschäuliche Ideologie kaum!
      53 9 Melden
    • D00A 20.10.2016 09:42
      Highlight Deine Realitätsblase hat soeben den Kuipergürtel passiert und fliegt schneller und immer schneller Richtung interstellarer Leerraum.

      Gib uns bitte noch ein paar Funksignale bevor du endgültig in deinem Paralleluniversum versumpfst.
      35 4 Melden
    • Sapere Aude 20.10.2016 09:44
      Highlight Solche Konzerte sind das Äquivalent zu den Lies! Aktionen, das ist das Problem.
      30 5 Melden
    • Echo der Zeit 20.10.2016 09:46
      Highlight Ihr Post ist eine richtige Heuchelei - sie sagen also Linke schlagen Europaallee zusammen und machen Partys im Kochareal - und überhaupt nichts passiert! - Blödsinn, und Erbärmlich überhaupt solche vergleiche zu ziehen. Sie erinnern mich an ein interview mit einem Nazi, der sich darüber beklagte das Menschenrechte nicht für Nazis gelten - bei Nazis gelten nur eine Meinung, die ihre, alle andern gehen ins KZ - das haben wir nicht vergessen - auch wenn wir in der Schweiz verschont geblieben sind - darum Nazis in die Mülltonne.
      44 7 Melden
    • stef2014 20.10.2016 09:47
      Highlight Nein, die Radikalisierung in Moscheen werden eben nicht ohne wenn und aber geduldet. Dort wird auch ermittelt. Und so geschieht es richtigerweise auch hier. Und klar, Parties im Kochareal sind wirklich vergleichbar mit den inzwischen immer mehr publik werdenden Delikten der Neonazis, die von Angriff und Körperverletzungen über Brandstiftungen bis hin zu Mord reichen. Mol, genau das Gleiche.
      36 2 Melden
    • FrancoL 20.10.2016 09:57
      Highlight Die beste Tarnung für die Unvernunft ist das Verwässern des Themas und das Zeigen auf andere Missstände. Scheint von Dir schon fast in Perfektion angewendet zu werden.
      35 4 Melden
    • Nevermind 20.10.2016 10:09
      Highlight Jedesmal wenn einer von euch lustigen darauf hinweist, dass die ja anständig/problemlos sind, nett grüssen und hinterher aufräumen, fällt mir der hier ein:

      "Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht und ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte."

      17 3 Melden
    • patztop 20.10.2016 10:21
      Highlight Übernimmst Du die totale Verantwortung für Deine Aussage, dass dort genaugenommen keine Straftat begangen wurde? Was wenn morgen herauskommt, dass dort ein V-Mann mit versteckter Kamera die Planung des nächsten Anschlags auf ein Asylheim, Kebabstand, Kirmis etc.etc. gefilmt hat? Oder einen illgealen Schusswaffenverkauf?

      Der Grund warum es so viele Zeitungsartikel gibt, ist derjenige, dass dort viele dieser Leute verkehren, welche solche Taten schon begangen haben.

      Was bringt es uns, wenn wie auf solche Leute wie Dich hören und am Schluss haben wir einen riesen Scherbenhaufen mit Toten etc.
      23 4 Melden
    • Nurake 20.10.2016 10:47
      Highlight Das Problem ist, dass tausende Extremisten ungestört ihre menschenverachtende Ideologie abfeiern konnten.

      Ein weiteres Problem sind Leute wie Sie, die verharmlosen und mit den Neonazis zu sympathisieren scheinen.

      Wer als Ziel hat, die Demokratie zu zerstören, hat kein Anrecht auf die Annehmlichkeiten einer offenen Gesellschaft. Rassismus ist keine Meinung.
      20 1 Melden
    • Schoff 20.10.2016 10:52
      Highlight ist ja nichts passiert gell. schau dir mal dieses Video an: http://www.blick.ch/news/schweiz/rechtsrock-in-unterwasser-sg-dieser-thai-koch-organisierte-das-nazi-konzert-id5625455.html

      sonst noch fragen?
      9 0 Melden
    • Perseus 20.10.2016 11:04
      Highlight Hier drehen mir einige das Wort im Mund um. Ich will nicht das Gedankengut von den Besuchern rechtfertigen, ich persönlich finde weder links noch rechtsextrem gut. Es ist mir einfach ein Rätsel wieso man jetzt im Nachhinein so eine Story daraus macht obwohl keinerlei Beweise für irgendwelche Straftaten vorhanden sind. Das Konzert wurde bewilligt, es verlief Problemlos und nun muss man das ganze diskutieren weil es halt Rechte waren. Nur weil einzelne Rechtsradikale Straftaten begehen kann man nicht alle anderen unter Generalverdacht stellen. Macht man ja bei den Linken auch nicht.
      4 22 Melden
    • stef2014 20.10.2016 11:40
      Highlight Nurake, nicht "abfeiern", in der Szenesprache sagt man dem "abhitlern"... :/ gruselig, hochgradig gruselig.
      9 0 Melden
    • stef2014 20.10.2016 13:10
      Highlight Perseus, du übersiehst, dass inzwischen von verschiedener Seite Strafanzeigen eingereicht wurden. Diese wurden mit Sicherheit vorgängig geprüft und man geht somit von möglichen Straftaten aus. Diese dürften sich wohl auf Verstösse gegen die Rassismus-Strafnorm beziehen. Wieso sollen sonst Handys verboten werden? Mal davon abgesehen, dass die Bewilligung erschlichen wurde und eine Halle mit Kapazität für 2K Leute angemietet, aber 6K reingelassen wurden.

      Stell dir vor, 6K Islamisten sind da drin und es wird Mord, Vergasung und Hetze propagiert. Würdest du immer noch so argumentieren?
      19 0 Melden
    • Maragia 20.10.2016 13:56
      Highlight @patztop ja die welt geht ab den paar Deppen ja sicher unter... so wie sie ab den islamischen Terrordeppen unterging...
      Calm Down!
      2 9 Melden
    600
  • Sapere Aude 20.10.2016 07:22
    Highlight Wenn man beide Augen schliesst, ist es nicht verwunderlich, wenn keine Straftat festgestellt wurde und alles "friedlich und gesittet" abgelaufen sei. Die Behörden schienen informiert gewesen zu sein und haben rein gar nichts unternommen. Unfähigkeit wäre das eine, hier handelt es sich um staatliche Duldung von Faschismus und Terror. Angriffe auf Polizeistationen und Tote in Deutschland, NSU Skandal, brennende Asylheime. Terror von Rechts ist Real und nicht zu unterschätzen.
    136 25 Melden
    • Sapere Aude 20.10.2016 07:41
      Highlight Sogar eine mögliche Verbindung zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) besteht.
      39 6 Melden
    • D00A 20.10.2016 09:45
      Highlight Viele Dank Sapere. Das nimmt ja immer tollere Dimensionen an.

      Super wie gut NDB und Polizei zusammenarbeiten.

      Der letzte Satz könnte Spuren von Sarkasmus enthalten.
      21 3 Melden
    • Maragia 20.10.2016 13:57
      Highlight @D00A Darum habt ihr ja hoffentlich auch ja für das neue Nachrichtengesetzt gestimmt
      4 4 Melden
    600
  • roterriese 20.10.2016 06:50
    Highlight "Diese Vermutung stellt die WOZ in Zusammenarbeit mit der Antifa Bern, der Autonomen Antifa Freiburg im Breisgau sowie dem antifaschistischen Rechercheblog «Thüringen rechtsaussen» auf Basis von Recherchen auf."

    Alles top seriöse Quellen^^
    74 207 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.10.2016 07:01
      Highlight Warum ist die WOZ keine seriöse Quelle?
      119 33 Melden
    • Oiproll 20.10.2016 08:01
      Highlight Ach guck,du schon wieder.....
      49 10 Melden
    • äti 20.10.2016 08:20
      Highlight @roter: welches sind Ihre Quellen?
      43 7 Melden
    • Paul_Partisan 20.10.2016 08:31
      Highlight Antifaschistische Recherche Arbeit ist meist jener der Polizei und Staatsanwaltschaft um Wochen, Monate oder gar Jahre voraus. So wusste z.B. die Antifa Bern schon im Oktober 2007 wer hinter dem Anschlag auf das Antifafestival in der Reitschule steckte. Rechtskräftig verurteilt wurde er erst vor einigen Monaten....
      67 14 Melden
    • 7immi 20.10.2016 10:11
      Highlight @paulpartisan
      das kann man so nicht sagen. die ermittlungen der polizei und behörden müssen beweise liefern, die auch vor gericht verwendet werden können. medien stützen sich auf anonyme quellen (quellenschutz), welche vor gericht nicht aussagekräftig wären. ausserdem darf ein medium auch mal etwas falsches/ungeprüftes veröffentlichen, was die behörden nicht dürfen. auch schuldsprüche bei morddelikten u.ä. dauern zum teil ewig.
      eine rechtstaatliche verurteilung braucht zeit. alles andere wäre willkür.
      17 1 Melden
    • Paul_Partisan 20.10.2016 10:30
      Highlight Natürlich braucht eine rechtstaatliche Verurteilung mehr Zeit als Recherchearbeit. Doch beim konkreten Fall wurde das Verfahren zwei Mal eingestellt.... Obwohl die Beweislage erdrückend war. Somit zeigt sich einmal mehr. Die Polizei ist auf dem rechten Auge blind.
      18 12 Melden
    • roterriese 20.10.2016 10:51
      Highlight @äti ich brauche keine Quellen, weil es sich bei meiner Aussage um eine subjektive Einschätzung der aufgeführten "Quellen" handelt.

      @Paul_Partisan, na dann ist die Polizei wohl auf beiden Augen blind - auch auf dem Linken.
      8 17 Melden
    • Tatwort 20.10.2016 11:43
      Highlight Ist Dein Pseudo "roterriese" eigentlich ein Synonym für "braunerzwerg"?
      13 6 Melden
    • Hayek1902 20.10.2016 11:44
      Highlight Jaja, die Linksfaschisten beschweren sich darüber, dass die Polizei die Nazis nie einsperrt, während sie gerade ein paar Autos anzünden, und die Nazis beschweren sich darüber, dass die Polizei die Autonomen am 1. Mai immer gewähren lässt, während sie einen ausländisch aussehende Person gepflegt darauf hinweisen, wo sein Platz ist.
      9 17 Melden
    • Paul_Partisan 20.10.2016 13:11
      Highlight @roterriese: Die Polizei geht massiv gegen die Aussenparlamentarische Linke vor. Repression und Schikanierung sind an der Tagesordnung. Du sprichst offensichtlich über Dinge von denen du schlicht keine Ahnung hast.
      @Hayek1902: Linksfaschisten gibt es nicht und hat es noch nie gegeben. Es ist ein Widerspruch in sich. Der Begriff dient Rechten zur Polemik gegen linksgerichtete Gruppen. Er soll die von ihnen vertretene Politik, die sich oft als Antifaschismus legitimiert, ihrerseits als faschistisch, also antidemokratisch und gewaltorientiert, angreifen und delegitimieren.
      13 7 Melden
    • roterriese 20.10.2016 13:36
      Highlight @Paul_Partisan Schwachsinn. Schon die blosse Anwesenheit der Polizei wird in Ihren Kreisen ja als Repression und Schikanieren aufgefasst. Aber ja, Repression und Schikane sind an der Tagesordnung, wenn man sich schon von der Anwesenheit der Polizei provoziert fühlt. Die Verharmlosung der Linksextremen hört aber bekanntlich langsam auf :)
      11 13 Melden
    • Hayek1902 21.10.2016 00:57
      Highlight @ Partisan: ich finde linken Faschismus überhaupt keinen Widerspruch, schliesslich kam der Capo ja aus der linken Ecke. Und die Nationalssozialisten sind nicht umsonst nationale Sozialisten. Beide Strömungen sind anti-liberal, haben einen allmachtsanspruch und das Gefühl, der Staat wisse es besser als die Individuen, wie die Güter zu verteilen sind. Was war Stalin? Mao? Castro? Guevara? Pol Pot? RAF? Was sind die ganzen 1. Mai Volltrottel? Erzähl uns keine Märchen. Ich sehe da Leute, die mir mit Gewalt ihre Ansichten aufzwingen wollen, ohne Verständnis für die Gegenseite. Faschisten halt.
      3 1 Melden
    • Paul_Partisan 21.10.2016 08:30
      Highlight @Hayek: sorry aber das ist wirklich eine seltsame Geschichtsbetrachtung. Natürlich war der Duce früher Kommunist und natürlich nannte sich die NSDAP sozial. Doch ernsthaft, der soziale Aspekt der NSDAP war erstens gering und zweitens vor allem ein Vorwand die arg gebeutelte Arbeiterklasse hintersich zu scharen. Und die unten aufgeführten Personen waren allesamt Kommunisten, viele davon sogar äusserst nationalistische Kommunisten. Ein widerlicher Haufen von Diktatoren welche ihre Ideale und ihr Volk verraten haben. Keiner davon war ein Linker - und ja, Stalin war definitiv ein Faschist.
      2 3 Melden
    600
  • Too Scoop 20.10.2016 06:17
    Highlight Man hat somit offiziell, kriminelle Machenschaften unterstützt.
    126 28 Melden
    • roterriese 20.10.2016 09:46
      Highlight Prozesskosten bezahlen sind nicht kriminellen Machenschaften, sondern Rechtsstaat.
      5 26 Melden
    • Simon Heiniger 20.10.2016 11:05
      Highlight Ach roterriese, weil Prozesskosten in einem Rechtsstaat, ja einfach so entstehen und nicht eventuell eine Straftat vorausging.
      19 2 Melden
    600

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